Logistik im Wandel: Lufthansa Cargo, Temu und Timocom im Fokus

    KI-generiert
    04.08.2026 17 mal gelesen

    Lufthansa Cargo bündelt Zoll- und E-Commerce-Kompetenz in Globecross

    Lufthansa Cargo hat eine neue Tochtergesellschaft für grenzüberschreitende Logistik gegründet. Wie TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr berichtet, entstand Globecross aus der Zusammenlegung von Heyworld und CB Customs Broker; die formale Konsolidierung wurde am 6. Mai 2026 abgeschlossen.

    Das neue Unternehmen verbindet digitale E-Commerce-Logistiklösungen mit mehr als 20 Jahren zertifizierter Erfahrung in der Zollabwicklung. Globecross positioniert sich als integrierter Partner für den grenzüberschreitenden Warentransport und ergänzt damit das bestehende Airport-to-Airport-Geschäft von Lufthansa Cargo.

    Das Leistungsangebot umfasst drei zentrale Bereiche: E-Commerce-Logistiklösungen, die Transport, Zollabfertigung und Zustellung miteinander verbinden, spezialisierte Importterminals an wichtigen Luftfracht-Drehkreuzen sowie digitale und maßgeschneiderte Zolldienstleistungen für Importe und Exporte innerhalb der Europäischen Union.

    Für Kunden der beiden Vorgängerunternehmen sollen sich laut Lufthansa Cargo weder die bestehenden Vertragsbeziehungen noch die Ansprechpartner ändern. Auch die operative Abwicklung bleibt unverändert. Gleichzeitig sollen Entscheidungswege verkürzt und Schnittstellen reduziert werden, weil die Dienstleistungen künftig in einem Unternehmen gebündelt sind.

    Globecross verfügt über eine AEO-C/S-Zertifizierung und setzt auf digitale Prozesse sowie eigene Softwarelösungen für die Zoll- und Sendungsabwicklung. Das Unternehmen arbeitet nach einem Asset-Light-Modell und konzentriert sich damit auf Software, Prozesssteuerung und Fachwissen statt auf eigene physische Infrastruktur. Der Hauptsitz befindet sich am Frankfurter Flughafen; zugleich agiert Globecross eigenständig am Markt und ist in den Logistikbereich der Lufthansa Group integriert.

    • Zusammenlegung von Heyworld und CB Customs Broker
    • Formaler Abschluss der Konsolidierung am 6. Mai 2026
    • Mehr als 20 Jahre zertifizierte Erfahrung in der Zollabwicklung
    • AEO-C/S-Zertifizierung
    • Hauptsitz am Frankfurter Flughafen

    Zusammenfassung: Globecross bündelt digitale E-Commerce-Logistik, Zollabwicklung und spezialisierte Importterminals unter einem Dach. Für bestehende Kunden sollen Verträge, Ansprechpartner und operative Abläufe unverändert bleiben.

    Globale Lieferketten erhöhen den Flächenbedarf für Logistikimmobilien

    Chinesische E-Commerce-Unternehmen, Logistikdienstleister sowie Automotive- und Industrieunternehmen bauen ihre Präsenz in Deutschland weiter aus. Das e-commerce magazin beschreibt, wie China-Speed und europäische Compliance den Markt für Logistikimmobilien verändern.

    Seit der COVID-19-Pandemie bewerten Unternehmen ihre Lieferketten neu. An die Stelle einer Ausrichtung auf maximale Effizienz tritt stärker die Widerstandsfähigkeit. Die Folgen sind höhere Sicherheitsbestände, regionale Distributionsstrukturen und multimodale Transportkonzepte, die See-, Luft-, Bahn- und Sea-Air-Verkehre miteinander kombinieren.

    Die Entwicklung der Seefrachtraten verdeutlicht den Wandel. Zwischen China und Europa stiegen die Frachtraten von rund 2.025 US-Dollar je FEU im Januar 2020 auf zwischenzeitlich 14.531 US-Dollar Anfang Januar 2022. Im Juni 2026 lagen sie noch bei 3.562 US-Dollar und damit laut Quelle rund 76 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Gleichzeitig sank die Fahrplanzuverlässigkeit der Reedereien zeitweise von 68 Prozent auf rund 30 Prozent.

    KennzahlWert
    Frachtrate im Januar 2020rund 2.025 US-Dollar je FEU
    Zwischenzeitlicher Höchststand Anfang Januar 202214.531 US-Dollar
    Frachtrate im Juni 20263.562 US-Dollar
    Fahrplanzuverlässigkeitvon 68 Prozent auf rund 30 Prozent

    Ein bedeutender Treiber ist der grenzüberschreitende E-Commerce. Dessen Luftfrachtaufkommen dürfte bis 2030 jährlich um rund neun Prozent wachsen und damit etwa dreimal so stark wie der klassische Luftfrachtmarkt.

    Am Frankfurter Flughafen, den die Quelle mit rund 2,1 Millionen Tonnen Luftfracht im Jahr 2025 als Europas größten Cargo-Hub bezeichnet, nahm die Zahl der abgefertigten E-Commerce-Sendungen deutlich zu. Sie stieg von 1,39 Milliarden im Jahr 2022 auf 5,9 Milliarden im Jahr 2025. Shanghai ist dabei der wichtigste Cargo-Partner des Standorts.

    Die zunehmende strategische Bedeutung Frankfurts zeigt sich auch bei den Immobilienpreisen. Im direkten Flughafenumfeld überschreiten die Spitzenmieten für moderne Logistikflächen 2026 bereits die Marke von zehn Euro pro Quadratmeter.

    Die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Deutschland und China bildet den Hintergrund für diese Entwicklung. Rund 5.200 deutsche Unternehmen sind in China aktiv, beschäftigen dort etwa 1,1 Millionen Mitarbeiter und halten Direktinvestitionen von rund 126 Milliarden Euro. Ihre Tochtergesellschaften erwirtschaften vor Ort jährlich rund 380 Milliarden Euro Umsatz. Die deutschen Warenexporte nach China lagen 2025 bei rund 81 Milliarden Euro.

    Zusammenfassung: Widerstandsfähigere Lieferketten, wachsender E-Commerce und chinesische Marktaktivitäten erhöhen den Bedarf an Logistikflächen. Frankfurt profitiert als europäischer Luftfrachtstandort, während die Spitzenmieten im Flughafenumfeld 2026 die Marke von zehn Euro pro Quadratmeter überschreiten.

    EU-Kommission wirft Temu Behinderung einer Untersuchung vor

    Die EU-Kommission wirft dem chinesischen Online-Shoppingportal Temu vor, Ermittlungen zu möglichen staatlichen Subventionen behindert zu haben. Darüber berichtet logistik-heute.de unter Berufung auf eine Mitteilung der Brüsseler Behörde und einen dpa-Bericht vom 31. Juli.

    Die Kommission wollte Anfang Dezember 2025 Hinweisen auf möglicherweise unrechtmäßige staatliche Unterstützung nachgehen. Dafür waren unangekündigte Prüfungen bei Temus Eigentümerin PDD und deren Tochtergesellschaft WhaleCo im irischen Dublin vorgesehen.

    Nach Darstellung der Behörde legten die Unternehmen unter anderem bestimmte Geschäftsbücher und Unterlagen nicht wie gefordert vor. Dadurch habe die Kommission nicht alle Aspekte prüfen können. Temu weist die Vorwürfe zurück und erklärt, vollständig kooperiert sowie alle Anfragen der Kommission im Rahmen der Inspektion erfüllt zu haben.

    „Temu weist zudem entschieden zurück, ausländische Subventionen erhalten zu haben, die den Binnenmarkt verzerren.“

    Temu erklärt außerdem, das Unternehmen erwirtschafte aus der eigenen Geschäftstätigkeit nachhaltige Cashflows, die ausreichten, um die Aktivitäten in der Europäischen Union zu finanzieren. Man sei nicht auf ausländische Subventionen angewiesen, um Wettbewerbsaktivitäten zu finanzieren oder sich einen Wettbewerbsvorteil im Binnenmarkt zu verschaffen.

    Das Unternehmen kündigte an, das Schreiben der EU-Kommission sorgfältig zu analysieren und zu beantworten. Temu vertraue darauf, dass die Behörde ihre Position prüfe.

    Sollte die Kommission endgültig zu dem Schluss kommen, dass ein Rechtsverstoß vorliegt, kann sie laut Quelle eine Strafe von bis zu einem Prozent des Gesamtumsatzes verhängen. Unabhängig davon untersucht die EU-Kommission weiter, ob Temu staatliche Gelder erhalten hat, die den europäischen Binnenmarkt verzerren könnten.

    Temu wird in der Europäischen Union nach Angaben der Behörde vom Konzern PDD über die Tochtergesellschaft WhaleCo betrieben. Im Mai verhängte die Brüsseler Behörde zudem eine Strafe in Höhe von 200 Millionen Euro wegen illegaler Produkte auf dem Online-Marktplatz. Temu hatte zu diesem Zeitpunkt nach Angaben der Behörde 130 Millionen Kunden in Europa und gehörte in Deutschland zu den größten Onlinehändlern.

    • Vorwurf: Nicht alle angeforderten Geschäftsbücher und Unterlagen wurden vorgelegt.
    • Temu weist die Vorwürfe zurück und erklärt, vollständig kooperiert zu haben.
    • Mögliche Strafe bei einem Rechtsverstoß: bis zu einem Prozent des Gesamtumsatzes.
    • Bereits verhängte Strafe im Mai: 200 Millionen Euro.
    • Kundenzahl in Europa: 130 Millionen.

    Zusammenfassung: Die EU-Kommission untersucht mögliche ausländische Subventionen für Temu und wirft dem Unternehmen zugleich vor, eine Prüfung behindert zu haben. Temu bestreitet sowohl die Behinderung als auch den Erhalt wettbewerbsverzerrender Subventionen.

    Timocom übernimmt Aparkado vollständig

    Das FreightTech-Unternehmen Timocom übernimmt das Start-up Aparkado zum 1. August 2026 vollständig. Das e-commerce magazin berichtet, dass Timocom damit seine Technologiekompetenz bei mobilen Fahreranwendungen und digitalen Services für Berufskraftfahrer ausbauen will.

    Beide Unternehmen waren bereits durch eine strategische Beteiligung verbunden. In dieser Zeit wurde unter anderem die Live-Sendungsverfolgung in die LKW.APP von Aparkado integriert. Die Nutzerzahl der App wuchs seitdem von rund 25.000 auf über 85.000.

    Mit der vollständigen Übernahme sollen Entwicklungsressourcen und Know-how gebündelt werden, um Innovationen schneller zur Marktreife zu bringen. Im Mittelpunkt stehen mobile Marktplatz-Funktionen und digitale Services für Berufskraftfahrer.

    Aparkado bringt technologische Erfahrung in der Entwicklung mobiler Anwendungen und Tracking-Funktionen sowie eine aktive Nutzer-Community ein. Das Feedback dieser Community fließt laut Quelle direkt in die Weiterentwicklung praxisnaher Lösungen ein.

    Für bestehende Nutzer soll sich nichts ändern. Die LKW.APP bleibt wie gewohnt nutzbar.

    Die Übernahme sei laut Aparkado-Gründer Roland Moussavi ein „Aufbruch in eine neue Phase“.

    Moussavi erklärte, Aparkado unterstütze Berufskraftfahrer seit fünf Jahren europaweit. Ursprünglich lag der Schwerpunkt der App auf dem Thema Parken. Gemeinsam mit Timocom soll dieser Ansatz nun weiterentwickelt werden.

    KennzahlWert
    Vollständige Übernahme1. August 2026
    Nutzerzahl der App zuvorrund 25.000
    Nutzerzahl der App danachüber 85.000
    Unterstützung von Berufskraftfahrernseit fünf Jahren

    Zusammenfassung: Timocom integriert Aparkado vollständig und bündelt dadurch mobile Technologie, Tracking-Kompetenz und Entwicklungsressourcen. Die LKW.APP bleibt für bestehende Nutzer unverändert nutzbar.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Zusammenfassung des Artikels

    Lufthansa Cargo bündelt Zoll- und E-Commerce-Kompetenz in Globecross, während Logistikflächen durch resilientere Lieferketten und wachsenden Handel teurer werden. Die EU wirft Temu Behinderung einer Subventionsprüfung vor; Timocom übernimmt Aparkado vollständig.

    Lofree Touch PBT - Die Maus für Menschen, die ihren Schreibtisch lieben
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    In diesem Video schaue ich mir die Lofree Touch PBT Maus an – aber nicht aus Sicht eines Gamers. Mich interessiert nicht, ob sie die beste Gaming-Maus ist oder ob sie bei jedem technischen Wert ganz oben mitspielt. Ich nutze sie als ganz normaler Anwender, der täglich viele Stunden am Schreibtisch arbeitet und einfach eine besondere Maus haben möcht

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