Die Veränderungen im Einzelhandel durch den Online Handel

20.12.2023 01:48 1075 mal gelesen Lesezeit: 10 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Der Online-Handel ermöglicht Kunden ein bequemes Einkaufen rund um die Uhr ohne Beschränkung durch Ladenschlusszeiten.
  • Einzelhändler setzen verstärkt auf Omnichannel-Strategien, um online und offline Einkaufserlebnisse zu verbinden.
  • Die Verfügbarkeit von umfangreichen Kundenbewertungen und Preisvergleichen im Internet erhöht die Transparenz und den Wettbewerb.

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Einleitung: Die digitale Revolution im Einzelhandel

Die Landschaft des Einzelhandels erfährt eine beispiellose Transformation. Mit dem Aufkommen des Online-Handels verändert sich nicht nur das Einkaufserlebnis für die Kunden, sondern auch die gesamte Struktur des traditionellen Handels. Dabei spielen Faktoren wie Bequemlichkeit, Zugänglichkeit und Personalisierung eine entscheidende Rolle und treiben den Wandel voran. Die digitale Revolution ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist längst in der Realität der Konsumenten und Händler angekommen.

Der Online-Handel hat mit seiner dynamischen Entwicklung in den letzten Jahren die Art und Weise, wie wir Produkte erwerben, grundlegend verändert. In diesem Artikel beleuchten wir die Auswirkungen dieser Entwicklung und was sie für die Zukunft des Einzelhandels bedeutet. Für Ladenbesitzer sowie Online-Unternehmen ergeben sich neue Chancen, aber auch Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Der Handel befindet sich in einem stetigen Prozess der Anpassung, bei dem Technologie und Kreativität die Hauptrollen spielen.

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Die wachsende Bedeutung des Online-Handels

Die Entwicklung des Onlinehandels ist ständig in Bewegung. Obwohl der Umsatz des deutschen Onlinehandels im Jahr 2022 um 2,8 % gesunken ist, zeigt die langfristige Entwicklung deutlich positive Zeichen. So ist der Umsatz der Top-1.000-Onlineshops 1,5-mal höher als noch vor der Pandemie. Besonders kleine B2C-Onlineshops ab Platz 500 konnten ihr Geschäft ausbauen und verzeichneten ein bemerkenswertes Wachstum von 7,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Trotz des insgesamt etwas kleineren Marktvolumens gibt es interessante Verschiebungen in der Marktkonzentration. Der Nettoe-commerce-Umsatz der Top-10 ist um 9,7 % gefallen. Das bietet kleineren Anbietern möglicherweise die Chance, ihren Marktanteil zu vergrößern. Auch auf den Marktplätzen ging der Umsatz der Top-10 B2C-Anbieter im Jahr 2022 um 2,4 % zurück und belief sich auf 72,8 Milliarden Euro. Amazon.de bleibt mit 45,0 Milliarden Euro Umsatz führend, gefolgt von ebay.de und otto.de mit einem Umsatz von 10,3 bzw. 7,0 Milliarden Euro.

Die von EHI und ecommerceDB zur Verfügung gestellten Daten, die die Top-1.000 B2C-Onlineshops und die zehn größten B2C-Marktplätze umfassen, unterstreichen die Bedeutung des Onlinehandels für die Wirtschaft und die sich abzeichnenden Trends. Für Akteure des Onlinehandels ist es essenziell, diese Entwicklungen im Auge zu behalten und ihre Strategien daran anzupassen, um in einem ständig sich verändernden Markt erfolgreich zu sein.

Vor- und Nachteile des Onlinehandels für den stationären Einzelhandel

Vorteile des Onlinehandels Nachteile des Onlinehandels
Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit von Produkten Schwund lokaler Läden und Verödung von Innenstädten
Größere Auswahl an Produkten Wachsender Konkurrenzdruck auf traditionelle Geschäfte
Bequemes Einkaufen von zu Hause aus Verlust von persönlicher Beratung und Kundenservice
Möglichkeiten zum Preisvergleich und Sparangebote Abhängigkeit von Lieferketten und Transportmitteln
Zielgenaue Kundengewinnung durch Online-Werbung Risiko der Verwaisung von Stadtzentren
Internationaler Verkauf ohne große Barrieren Herausforderungen für lokale Läden, online konkurrenzfähig zu sein

Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel

Der Aufschwung des Online-Handels hat spürbare Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel. Lokale Geschäfte stehen vor einer veränderten Wettbewerbssituation, in der die digitale Verfügbarkeit von Produkten eine immer wichtigere Rolle spielt. Kunden schätzen zunehmend den Komfort des Online-Einkaufs, was zu einem Rückgang der Kundenzahlen in physischen Läden führt.

Diese Entwicklung zwingt viele Ladenbesitzer dazu, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Innovative Konzepte wie Click-and-Collect, bei denen Kunden online bestellen und die Ware im Geschäft abholen, gewinnen an Bedeutung. Auch die Aufwertung des Einkaufserlebnisses durch persönlichen Service und individuelle Beratung wird immer wichtiger. Einige Geschäfte nutzen ihre Räumlichkeiten zunehmend als Showrooms, in denen Produkte präsentiert werden, die dann online gekauft werden können.

Zudem wird die Bedeutung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung im Einzelhandel immer größer. Kunden legen Wert auf die Herkunft und Produktionsbedingungen der Waren, was lokale Geschäfte gegenüber anonymen Onlineplattformen als vertrauenswürdig erscheinen lässt. Als Reaktion auf den Online-Boom sind viele Ladenbesitzer auch ins Internetgeschäft eingestiegen und versuchen so, das Beste aus beiden Vertriebswegen zu verbinden.

Verändertes Einkaufsverhalten der Konsumenten

Das Einkaufsverhalten der Kunden hat in den letzten Jahren eine deutliche Veränderung erfahren. Die verstärkte Nutzung digitaler Medien wirkt sich nachhaltig auf das Konsumverhalten aus: In einer weltweiten Erhebung zeigte sich, dass während der Krisenzeiten die Nutzung sozialer Medien um etwa 45% gestiegen ist. Zudem beabsichtigen die Verbraucher, ihr gestiegenes Online-Engagement auch nach der Krise beizubehalten.

Sowohl die Nutzung von Omnichannel-Optionen als auch der Online-Einkauf nehmen zu. Eine Studie von ibi research an der Universität Regensburg ergab, dass besonders die 16- bis 39-Jährigen das Online-Shopping intensiviert haben. Obwohl Bargeld im stationären Handel weiterhin beliebt ist, setzt sich zunehmend das kontaktlose Bezahlen durch. Auch das Konzept "Kauf jetzt, zahl später" (Buy now, pay later, BNPL) findet unter jungen Kunden immer mehr Anhänger.

Der Einfluss des Online-Handels macht sich auch in der Stadtplanung bemerkbar. E-Commerce wächst jedes Jahr um 10 bis 15 Prozent und führt zu neuen Überlegungen bezüglich der Nutzung und Gestaltung von Einzelhandelsflächen in Städten. Dies wird durch Studien wie die von Sweco zu Urban Insight bekräftigt, die die Effizienz und Integration von innovativen Lösungen in die Stadtentwicklung betonen.

Eine Studie von Manhattan Associates zu Einkaufsgewohnheiten im deutschen Einzelhandel zeigt, dass Markentreue heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. Viele Verbraucher wechseln zu alternativen Anbietern, um Kosten zu sparen, obwohl das Thema Nachhaltigkeit aktuell eine geringere Rolle spielt. Der Trend zum Online-Einkauf ist klar ersichtlich: Immer mehr Menschen genießen den Komfort und die Vielfalt des Internets und machen dies zur Gewohnheit beim Shoppen.

Umweltaspekte des Online-Handels

Der Onlinehandel beeinflusst nicht nur die Wirtschaft und das Käuferverhalten, sondern wirft auch wichtige Fragen zur Umweltverträglichkeit auf. Ein Problem ist der durch Onlinekäufe verursachte Anstieg des Paketversands, der zu mehr Emissionen führt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Zustellung eines Pakets teilweise weniger CO2 ausstößt als der herkömmliche Einkauf mit dem Auto, besonders wenn nur wenige Artikel gekauft werden.

Ein anderer Faktor, der die Umweltbilanz des E-Commerce belastet, sind Rücksendungen. Je nach Produktkategorie kann die Retourenquote beträchtlich sein. Bei Kleidung wird von statistisch gesehen mindestens jedes zweite Paket zurückgesandt, was zu einem doppelten Transportaufwand führt: für die Zustellung und die Rücksendung. Zudem werden nicht alle zurückgeschickten Artikel wiederverkauft, einige werden entsorgt, was Ressourcen verschwendet.

Trotzdem bemüht sich der Onlinehandel um nachhaltigere Praktiken. Es gibt Initiativen zur Reduzierung von Verpackungen oder zum Einsatz recycelter Materialien. Auch die Lieferung mit Elektrofahrzeugen wird diskutiert und teils umgesetzt. Käufer können sich außerdem auf Plattformen wie www.siegelklarheit.de über Umwelt- und Sozialstandards von Marken informieren und bewusster einkaufen.

Auch die Beliebtheit von Secondhand-Produkten im Onlinehandel nimmt zu, was zur Lebensdauerverlängerung von Produkten und zur Förderung der Nachhaltigkeit beiträgt. Der Onlinehandel steht vor der Herausforderung, effiziente Lösungen zu finden, um den Umweltauswirkungen entgegenzuwirken und das Bedürfnis der Verbraucher nach Bequemlichkeit zu erfüllen.

Die Rolle von Großkonzernen im E-Commerce

Im E-Commerce spielen Großkonzerne eine treibende Rolle und prägen die Landschaft des Onlinehandels maßgeblich. Ihr Einfluss reicht von der Preisgestaltung über das Kundenverhalten bis hin zu Innovationen. Ein Beispiel dafür ist Amazon, das mit seinem enormen Umsatz von 386,06 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 den Markt stark beeinflusst hat.

Die Dominanz dieser Konzerne führt aber auch zu Kontroversen. Themen wie Arbeitsbedingungen und faire Löhne bei Onlinefirmen stehen in der öffentlichen Diskussion und werfen Fragen zur sozialen Verantwortung des E-Commerce auf. Es wird debattiert, wie Nachhaltigkeit und soziale Standards in einem Geschäftsmodell berücksichtigt werden können, das auf schnelles Wachstum ausgerichtet ist.

Trotz der Kritik versuchen Großkonzerne, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Amazon hat sich beispielsweise mit dem Climate Pledge verpflichtet, bis 2040 CO2-neutral zu sein. Das schließt auch die Einführung elektrischer Lieferwagen ein, um Emissionen zu reduzieren.

Eine weitere Dimension der Rolle von Großkonzernen ist ihre Macht, den Markt zu formen. Kleinere Anbieter müssen neben diesen Riesen bestehen. Plattformen, die kleinen Händlern eine Onlinepräsenz ermöglichen, sind daher immer wichtiger, um Vielfalt und Wettbewerb zu fördern.

Zusammenfassend sind Großkonzerne im E-Commerce als Innovationsführer und kritische Marktteilnehmer anzusehen. Sie haben einen wesentlichen Einfluss darauf, nachhaltige und faire Geschäftspraktiken in der Branche zu unterstützen.

Chancen und Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sehen sich im Online-Handel besonderen Chancen und Herausforderungen gegenübergestellt. Die Digitalisierung bietet diesen Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiteren Publikum anzubieten und damit Umsätze zu steigern. Insbesondere im E-Commerce können KMU von geringeren Einstiegsbarrieren in neue Märkte profitieren und ihre Kundenbasis über die regionalen Grenzen hinaus erweitern.

Auf der anderen Seite steht die immense Konkurrenz durch Großkonzerne im E-Commerce. Diese beherrschen aufgrund ihrer Größe und Macht oft die Märkte und können dadurch KMU in Preis- und Lieferkonditionen unterbieten. Darüber hinaus werden die kleinen und mittelständischen Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, eine sichtbare Online-Präsenz neben den großen Plattformen zu etablieren, um nicht im Schatten der Großkonzerne unterzugehen.

Hinzu kommen logistische Herausforderungen, wie die schnelle und zuverlässige Auslieferung der Waren, die insbesondere bei internationalen Verkäufen eine Rolle spielen. Eine effiziente Logistik ist entscheidend für den Erfolg im Online-Handel, wobei die Erwartungen der Kunden hinsichtlich schneller Lieferzeiten ständig steigen. Die Digitalisierung der Vertriebsprozesse ist ein essenzieller Schritt, um mit den schnelllebigen Marktanforderungen mithalten zu können.

Um auf dem Markt bestehen zu können, sind innovative Ansätze gefordert. KMU müssen sich differenzieren und können dabei ihre Stärken wie persönlichen Kundenservice, einzigartige Produktangebote oder lokale Produktion in den Vordergrund stellen. Die Betonung auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung kann ebenfalls ein entscheidendes Kriterium sein, um sich von der Masse abzuheben und Kunden an die eigene Marke zu binden.

Letztendlich hängt der Erfolg von KMU im Online-Handel davon ab, wie gut es ihnen gelingt, durch gezieltes Online-Marketing Aufmerksamkeit zu erregen und eine loyale Kundenbasis aufzubauen. Strategische Partnerschaften, beispielsweise mit anderen lokalen Unternehmen oder der Einsatz von anerkannten Qualitätssiegeln, können dazu beitragen, Vertrauen zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Innovationen im Online-Handel und ihre Folgen

Die Welt des Online-Handels ist geprägt von ständigen Innovationen, die das Kauferlebnis der Kunden verbessern und die Effizienz der dahinterstehenden Prozesse steigern. Eine solche Neuerung ist die Integration von künstlicher Intelligenz (KI), die personalisierte Einkaufserlebnisse ermöglicht und die Kundenansprache durch individuelle Produktvorschläge verbessert.

Ein weiterer Trend ist die Nutzung von mobilen Bezahlmethoden, die es Verbrauchern erlauben, Einkäufe schnell und sicher über ihr Smartphone zu tätigen. Dadurch wird der Bestellprozess vereinfacht und die Konversionsrate kann signifikant steigen. Auch der Einsatz von virtueller und erweiterter Realität (VR/AR) wird in Online-Shops immer häufiger genutzt, was beispielsweise beim Kauf von Möbeln hilft, indem Kunden die Produkte virtuell in ihren eigenen vier Wänden platzieren können.

Die Folgen dieser Innovationen sind weitreichend. Sie können sowohl die Kundenzufriedenheit und -bindung erhöhen als auch neue Standards im Wettbewerb setzen, an denen sich alle Beteiligten messen lassen müssen. Dieser Innovationsdruck kann besonders für KMU eine Herausforderung darstellen, da Investitionen in neue Technologien notwendig sind, um am Markt bestehen zu bleiben.

Zudem führt die Schnelllebigkeit der Technikentwicklung dazu, dass die Lebenszyklen von Produkten verkürzt werden. Online-Händler müssen daher kontinuierlich ihre Sortimente aktualisieren und anpassen, um nicht von neuen Trends überholt zu werden. Diese Notwendigkeit zu Flexibilität und Agilität kann jedoch auch als Chance begriffen werden: Unternehmen, die schnell auf Veränderungen reagieren und innovative Lösungen anbieten, können sich erfolgreich am Markt positionieren und neue Kundensegmente gewinnen.

Gleichzeitig ist es wesentlich, dass die Branche verantwortungsvoll mit den technischen Möglichkeiten umgeht. Datenschutz und Verbraucherrechte rücken dabei immer mehr in den Mittelpunkt und müssen in die Entwicklung innovativer Online-Handelslösungen integriert werden. Es zeigt sich, dass technischer Fortschritt Hand in Hand mit ethischen Überlegungen und sorgfältigem Umgang mit Kundendaten gehen muss.

Die Zukunft des Einzelhandels: Eine Synthese aus Online und Offline?

Die Zukunft des Einzelhandels bewegt sich zunehmend in Richtung einer Verbindung von Online und Offline. Die sogenannte Omnichannel-Strategie wird zur Norm. Dabei erwarten Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis, egal ob sie im Ladengeschäft oder im Online-Shop einkaufen. Ladengeschäfte bekommen so eine neue Bedeutung als Anlaufstelle für die Marke und als Ort für Kundenerfahrungen.

In der Welt des Hybridhandels entstehen kreative Konzepte, die die Vorzüge beider Bereiche nutzen. So bieten zum Beispiel virtuelle Anproben in Online-Shops den Kunden die Möglichkeit, Produkte auszuprobieren, ohne das Haus zu verlassen. Das kann auch die Zahl der Rücksendungen verringern und die Nachhaltigkeit des Onlinehandels verbessern.

Die wachsende Verknüpfung der verschiedenen Vertriebswege ermöglicht es, ausführliche Daten über das Kaufverhalten der Kunden zu sammeln. Diese Infos helfen dabei, das Angebot besser auf die Kundennachfrage abzustimmen und sowohl online als auch im Laden personalisierte Empfehlungen auszusprechen. Dabei ist der Schutz der Privatsphäre der Kunden sehr wichtig: Gesetze müssen eingehalten und Kundendaten verantwortungsbewusst behandelt werden.

Die Click-and-Collect-Systeme sind ein Beispiel für erfolgreiche Omnichannel-Lösungen. Sie wurden während der Pandemie wichtiger und sind jetzt ein fester Teil des Handels. Sie stehen für das Prinzip, jederzeit und überall einkaufen zu können und unterstützen lokale Geschäfte dabei, digitale und physische Einkaufsoptionen zu kombinieren.

Die Verschmelzung von stationärem und Online-Handel erfordert von Händlern Flexibilität und die Bereitschaft, sich anzupassen. Geschäfte, die Technologie klug einsetzen und trotzdem den persönlichen Kontakt und Kundenservice bewahren, werden auf lange Sicht erfolgreich sein und das Einkaufserlebnis der Zukunft mitgestalten.

Fazit: Wie der Onlinehandel den Einzelhandel neu definiert

Der Onlinehandel hat den Einzelhandel dauerhaft verändert und neu definiert. Die digitale Transformation des Einkaufens bietet sowohl für Konsumenten als auch für Händler viele neue Möglichkeiten und erfordert ständige Anpassungen. Durch die Verbindung von Online und Offline entstehen neue Einkaufserlebnisse, die die Kunden mittlerweile erwarten.

Technische Neuerungen zwingen traditionelle Läden, ihre Rolle zu überdenken und sich in einem vom digitalen Handel beherrschten Markt zu behaupten. Während große Konzerne klare Zeichen setzen, bieten sich für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) Chancen, sich durch kundenorientierten Service, Spezialisierung und Individualität abzuheben.

Der Onlinehandel stellt aus umweltpolitischer Sicht zwar Herausforderungen dar, bietet aber auch die Chance für nachhaltigere Geschäftsmodelle und unterstützt den Secondhand-Markt. Dabei wird es immer wichtiger, Umwelt und soziale Standards zu schützen, was auch zur Kundenbindung beiträgt.

Zusammengefasst sorgt der Onlinehandel für einen Wandel, der weit über den reinen Kaufprozess hinausgeht. Es ist die Entwicklung, Präsentation und der Vertrieb von Produkten, der sich völlig wandelt. Erfolgreich im modernen Einzelhandel sind jene Unternehmen, die diese Veränderungen als Chancen erkennen und nutzen. Der Onlinehandel ist daher nicht nur ein weiterer Absatzweg, sondern ein wichtiger Motor für Innovation und Fortschritt im Einzelhandel.


FAQ: Transformation des Einzelhandels durch E-Commerce

Welche Auswirkungen hat der E-Commerce auf den stationären Einzelhandel?

Der E-Commerce hat zu einem Rückgang der Kundenfrequenz in physischen Läden geführt und zwingt diese, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Ladenbesitzer antworten mit Omnichannel-Strategien, indem sie ihre Präsenz online verstärken und innovative Konzepte wie Click-and-Collect einführen.

Wie verändert Online-Shopping das Konsumentenverhalten?

Online-Shopping ermöglicht es Konsumenten, eine größere Produktauswahl zu vergleichen und bequem von zu Hause aus zu kaufen. Dies hat zu einer Erwartungshaltung für personalisierte Einkaufserfahrungen und schnelle Lieferungen geführt, die auch das Verhalten in stationären Geschäften beeinflusst.

Welche Chancen bieten sich lokalen Händlern im Online-Handel?

Lokale Händler können durch den Online-Handel ihre Reichweite vergrößern, neue Kundengruppen erreichen und ihre Produkte überregionale anbieten. Zudem können sie ihre Einzigartigkeit und Kundennähe durch personalisierte Angebote und Services hervorheben.

Wie beeinflusst der Online-Handel die Nachhaltigkeit im Einzelhandel?

E-Commerce bietet Plattformen für den Verkauf von Secondhand-Waren und ermöglicht somit einen nachhaltigeren Konsum. Gleichzeitig entstehen Herausforderungen durch erhöhte Paketversandmengen und Retouren, die Emissionen und Ressourcenverbrauch verursachen.

Inwiefern trägt Technologie zur Entwicklung des Online-Handels bei?

Technologie ist der Haupttreiber für die Evolution des E-Commerce, indem sie personalisierte Einkaufserlebnisse durch KI, schnelle und sichere Bezahlmethoden, sowie innovative Lieferoptionen ermöglicht. Technologischer Fortschritt erhöht auch die Effizienz und optimiert die Kundenbindung im Online Handel.

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Zusammenfassung des Artikels

Die digitale Revolution verändert den Einzelhandel grundlegend, wobei Online-Handel und Personalisierung das Einkaufsverhalten prägen; trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Jahr 2022 bleibt der Trend zum Online-Shopping stark. Stationäre Händler müssen sich anpassen, indem sie innovative Konzepte wie Click-and-Collect einführen und die Bedeutung von Nachhaltigkeit erkennen, während Konsumenten vermehrt online einkaufen und Umweltaspekte des E-Commerce zunehmend in den Fokus rücken.

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