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TechnikFahrklar für E-Bike und E-Auto: Ladesäulen und Wetter in einer Planung
Der Routenplaner Fahrklar rechnet E-Bike-Touren mit eigenem Profil und blendet auf Wunsch E-Ladestationen an Start, Ziel und jeder Pause ein. Was das kann und was nicht.
Inhalt dieses Artikels
Angefangen hat Fahrklar als Routenplaner für Motorradtouren, der das Wetter für jeden Streckenabschnitt zur Ankunftszeit prüft. Inzwischen deckt er auch elektrisch Fahrende ab – auf zwei Wegen: mit einem eigenen Fahrzeugtyp E-Bike und mit einer Routenoption, die Ladesäulen in die Planung holt. Beides ist nach der Preisseite des Anbieters (Stand: 13.09.2026) ab dem Plus-Plan enthalten, nicht in Basic und Starter.
E-Bike: eigenes Profil, eigene Rechnung
Fahrklar kennt vier Fahrzeugtypen: Motorrad, Cabrio, Fahrrad und E-Bike, jeweils mit eigener Geschwindigkeits- und Streckenberechnung. Cabrio-Touren nutzen das Motorrad-Profil, weil beide auf kurvigen Landstraßen ähnlich unterwegs sind. Für Fahrrad und E-Bike rechnet Fahrklar anders. Gründer Dirk Eichner begründet das im Fahrklar-Blog so: Zwei Stunden Regen auf dem Rad seien etwas anderes als zwei Stunden unter einem Verdeck.
Für eine E-Bike-Tour greift dieselbe Logik wie bei den anderen Fahrzeugen: Die Route wird in Abschnitte zerlegt, und für jeden Abschnitt holt Fahrklar die Vorhersage für die Zeit, zu der man dort voraussichtlich ankommt. Ab dem Starter-Plan kommen die Suche nach dem trockensten Startfenster und Pausenvorschläge in Regenphasen hinzu. Das E-Bike selbst ist laut Preisseite ein zusätzlicher Fahrzeugtyp im Plus-Plan; im Basic-Plan sind Motorrad/Cabrio und Fahrrad enthalten.
Ladesäulen an Start, Ziel und jeder Pause
Die zweite Funktion richtet sich an alle, die elektrisch unterwegs sind. Sie heißt „E-Ladestationen berücksichtigen“ und wird in den Routenoptionen eingeschaltet. Danach markiert die Karte an Start, Ziel und an jeder eingeplanten Pause die Ladesäulen in der Nähe. Wer eine davon anklickt, macht sie zum Wegpunkt; Fahrklar rechnet die Route daraufhin neu. Laut Preisseite ist die Option ab dem Plus-Plan enthalten. Startseite und Blog nennen die Ladestations-Option dagegen „ohne Aufpreis“; dieser Beitrag folgt der Preisseite.
Der Gedanke dahinter folgt nach Darstellung des Gründers derselben Logik wie der Rest der App: Wer eine Pause plant, will wissen, was an der Pause ist – und für E-Fahrer ist das die Ladesäule.
Und das E-Auto?
Ein eigenes Fahrzeugprofil für das E-Auto gibt es unter den vier Fahrzeugtypen nicht. Der Anbieter beschreibt die Ladestations-Option aber als fahrzeugunabhängig und als „praktisch für jede Tour mit dem E-Auto“.
Eine Einordnung gehört dazu: Fahrklar ist nach eigener Darstellung keine allgemeine Navigations-App. Die Option zeigt Ladesäulen an den Planungspunkten der Route; ob eine Säule frei ist oder welche Leistung sie hat, nennen Startseite, Preisseite und Blog nicht.
Für wen das passt
Wer das E-Bike-Profil nutzen will, braucht laut Preisseite mindestens den Plus-Plan. Wer mit dem E-Auto auf Tour geht, sieht ab Plus Ladesäulen und Wetter an den Pausen in einer Planung. Laut Preisseite kostet Plus 7,99 € für 30 Tage oder 19,99 € für 90 Tage, jeweils als Einmalzahlung ohne automatische Verlängerung – Einzelheiten zu allen Plänen stehen im Beitrag zu den Fahrklar-Preisen.