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Sie sind klein, unscheinbar – und doch wahnsinnig effektiv: QR-Codes. In einem durchdachten Omnichannel-Konzept verbinden sie die physische Ladenfläche mit der digitalen Welt. Ob Zusatzinfos, Varianten, Videos oder Bestellmöglichkeiten – der QR-Code macht das analoge Regal digital erlebbar.
Was bringen QR-Codes im Store?
Mit einem Scan per Smartphone öffnen sich neue Möglichkeiten: Produktdetails, Erklärvideos, Bewertungen, Größenberatung oder die Möglichkeit zur Online-Bestellung. So erhalten Kund:innen Informationen in Echtzeit – genau dort, wo sie gebraucht werden.
Vorteile für Händler
- Informationslücken schließen: Gerade bei erklärungsbedürftigen oder variantenreichen Produkten.
- Regalfläche entlasten: Nicht alles muss physisch ausgestellt werden – digitale Ergänzungen erweitern das Angebot.
- Kaufanreize schaffen: Inspiration durch Videos, Storytelling oder Bewertungen direkt am Produkt.
- Verknüpfung mit Online-Shop: Einfache Möglichkeit, nicht verfügbare Varianten direkt zu bestellen.
Beispiel: Hornbach
Der Baumarkt Hornbach nutzt QR-Codes an vielen Produktregalen, um Kund:innen zu passenden Bauanleitungen, Anwendungsvideos oder Varianten auf der Website zu führen. So wird der Besuch im Markt zur interaktiven Informationsreise – und gleichzeitig zur Chance, über den Onlineshop Zusatzartikel zu verkaufen.
Technische Umsetzung
- QR-Generator mit dynamischem Ziel: Verlinkungen lassen sich später anpassen – z. B. bei Aktionen.
- Mobile-optimierte Landingpages: Zielseiten müssen für Smartphones perfekt lesbar sein.
- Einbindung ins PIM & CMS: Automatisierte Erstellung der QR-Codes direkt aus Produktdaten.
- Tracking & Analytics: Scans auswerten, um Nutzung und Erfolgsquote zu analysieren.
Tipps aus der Praxis
- Visuelle Hinweise geben: „Scanne für mehr Infos“ oder kleine Icons helfen, QR-Codes sichtbar zu machen.
- Mehrwert bieten: Keine bloße Kopie der Packungstexte – sondern echte Zusatzinformationen.
- Regelmäßig aktualisieren: Verlinkungen prüfen, Inhalte pflegen, Aktionen integrieren.
- Beratung erweitern: Auch Mitarbeitende können QR-Codes nutzen, um gezielt Infos nachzureichen.
Fazit
QR-Codes machen Regale smart. Sie sind einfach umzusetzen, kosten kaum etwas – und bringen dennoch einen enormen Mehrwert. Als stiller Helfer im Laden ergänzen sie Beratung, Sortiment und Services ideal. Damit sind sie ein echter Baustein für erfolgreiches Omnichannel-Retailing.
Wichtig: Dies ist nur einer von 20 praxisnahen Artikeln rund um das Thema Omnichannel. Du findest die vollständige Übersicht aller Ansätze hier:
→ Zur Gesamtübersicht: Omnichannel – 20 Ideen, 20 Lösungen
FAQ zu QR-Codes im Einzelhandel
Welche Vorteile bieten QR-Codes für den Einzelhandel?
QR-Codes ermöglichen es, Informationen in Echtzeit bereitzustellen, Regalfläche zu entlasten, Kaufanreize zu schaffen und Kunden mit dem Online-Shop zu verknüpfen, was die Kundenerfahrung positiv beeinflusst.
Wie können QR-Codes die Produktinformation verbessern?
Durch das Scannen eines QR-Codes erhalten Kunden direkte Zugänge zu detaillierten Produktinformationen, Videos, Bewertungen oder zusätzlichen Varianten, die auf der Verpackung oder dem Regal keinen Platz finden.
Wie wird ein QR-Code technisch umgesetzt?
Für die technische Umsetzung sollten ein dynamischer QR-Code-Generator, mobile-optimierte Zielseiten, Tools zur Verknüpfung mit Produktdaten sowie Tracking- und Analysefunktionen eingesetzt werden.
Wie nutzt ein Unternehmen wie Hornbach QR-Codes?
Hornbach setzt QR-Codes an den Regalen ein, damit Kunden durch Bauanleitungen, Anwendungsvideos oder Varianten im Online-Shop umfassend informiert werden. So wird ein interaktives Einkaufserlebnis geschaffen.
Welche Tipps gibt es für eine erfolgreiche Nutzung von QR-Codes?
QR-Codes sollten klar sichtbar sein, echten Mehrwert bieten, regelmäßig aktualisiert werden und auch Mitarbeitenden als Informationsquelle dienen, um die Beratung zu erweitern.