Europäisches Zahlungsnetzwerk für grenzüberschreitende Zahlungen gegründet

    KI-generiert
    02.10.2026 30 mal gelesen

    Europäisches Zahlungsnetzwerk für interoperable Lösungen gegründet

    Bancomat, Bizum, EPI Company/Wero, SIBS-MB WAY und Vipps MobilePay haben die Gründung des „European Network for Payments“ bekanntgegeben. Das Netzwerk soll den Betrieb und den Ausbau der Interoperabilität zwischen den beteiligten europäischen Zahlungslösungen koordinieren.

    Nach Angaben des IT Finanzmagazins wird die neu gegründete Einrichtung ihren Sitz in Madrid haben und einen gemeinsamen Interoperabilitäts-Hub betreiben. Dessen Aufbau war bereits in einer von den Gründungspartnern im Februar 2026 unterzeichneten Absichtserklärung angekündigt worden.

    Das „European Network for Payments“ soll bestehende europäische Zahlungslösungen über eine gemeinsame technische und operative Ebene miteinander verbinden. Grundlage sind europäische Standards einschließlich sofortiger Zahlungen von Konto zu Konto.

    Die fünf Gründungspartner werden zu gleichen Teilen Anteilseigner der Einrichtung. Das Netzwerk soll als zentrale Koordinierungsstelle fungieren und die technische Steuerung sowie die künftige Weiterentwicklung des Ökosystems verantworten. Dazu zählen auch neue Funktionalitäten und die Aufnahme zusätzlicher teilnehmender Lösungen.

    „Europäer sollten die Zahlungslösungen nutzen können, denen sie bereits vertrauen, wenn sie grenzüberschreitend reisen, einkaufen oder Geschäfte tätigen“, erklärte Martina Weimert, Geschäftsführerin der EPI Company, laut IT Finanzmagazin.

    Durch die Vernetzung sollen Verbraucher bei grenzüberschreitenden Zahlungen mehr Auswahl erhalten. Händler sollen Kunden aus ganz Europa bedienen können, ohne dafür große Investitionen tätigen zu müssen. Die beteiligten Organisationen verstehen das Netzwerk als eigenständige europäische Alternative, die im Alltag eingesetzt werden kann.

    Das Payment-Netzwerk soll nach Darstellung des IT Finanzmagazins einen Durchbruch bei der Umsetzung eines eigenständigen und interoperablen europäischen Zahlungsrahmens ermöglichen. Die teilnehmenden Lösungen sollen schrittweise nahtlose grenzüberschreitende Zahlungen anbieten können. Vorgesehen sind Peer-to-Peer-Zahlungen, Zahlungen im stationären Handel und Online-Zahlungen.

    AspektAngabe
    GründungspartnerBancomat, Bizum, EPI Company/Wero, SIBS-MB WAY und Vipps MobilePay
    Sitz der EinrichtungMadrid
    AnteilseignerDie Gründungspartner zu gleichen Teilen
    NutzerRund 130 Millionen
    Abdeckung13 europäische Länder
    BevölkerungsanteilMehr als 70 Prozent der Bevölkerung der EU und Norwegens

    Zusammen bedienen die beteiligten Lösungen bereits rund 130 Millionen Nutzer in 13 europäischen Ländern. Dies entspricht laut IT Finanzmagazin mehr als 70 Prozent der Bevölkerung der EU und Norwegens.

    Das Rahmenwerk kann im Laufe der Zeit auch weitere etablierte europäische Zahlungslösungen einbeziehen. Voraussetzung sind die Zustimmung der Partner sowie die technischen und betrieblichen Anforderungen des Netzwerks. Die beteiligten Solutions und das European Network for Payments bereiten derzeit die technische Umsetzung der angestrebten Struktur vor.

    Die Einführung soll schrittweise erfolgen. Zunächst sind grenzüberschreitende Peer-to-Peer-Zahlungen vorgesehen. E-Commerce- und Point-of-Sale-Zahlungen sollen in nachfolgenden Phasen folgen.

    „Indem wir starke nationale Lösungen über einen gemeinsamen Rahmen miteinander verbinden, ermöglichen wir nahtlose grenzüberschreitende Zahlungserlebnisse und bewahren gleichzeitig die Vielfalt, das Vertrauen und die Nähe, die jedes System in seinem eigenen Markt aufgebaut hat“, sagte Fabrizio Burlando, Chief Executive Officer von Bancomat, laut IT Finanzmagazin.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Fünf europäische Zahlungslösungen haben das „European Network for Payments“ gegründet.
    • Der Sitz der Einrichtung befindet sich in Madrid.
    • Das Netzwerk soll interoperable Zahlungen über eine gemeinsame technische und operative Ebene ermöglichen.
    • Die beteiligten Lösungen bedienen rund 130 Millionen Nutzer in 13 europäischen Ländern.
    • Der Start ist mit grenzüberschreitenden Peer-to-Peer-Zahlungen vorgesehen; E-Commerce und Point-of-Sale-Zahlungen sollen später folgen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Zusammenfassung des Artikels

    Bancomat, Bizum, EPI/Wero, SIBS-MB WAY und Vipps MobilePay gründen in Madrid ein Netzwerk für interoperable europäische Zahlungen. 130 Millionen Nutzer sollen zunächst grenzüberschreitende P2P-Zahlungen nutzen können, später auch Online- und Händlerzahlungen.

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