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Wero erreicht den stationären Handel per QR-Code
Die europäische Zahlungsart Wero wird über die Smartphone-Payment-Anwendung „Pay with ME“ am Point of Sale verfügbar. Hinter der Lösung steht die ZIIB Zahlungssysteme aus Berlin, die Wero Anfang August in ihre Anwendung integriert hat. Das berichtet das IT Finanzmagazin.
Nach Angaben von ZIIB sollen im Laufe des Jahres mehr als 11.000 POS-Akzeptanzstellen in Deutschland und Österreich freigeschaltet werden. Ein Vertriebsstart in Belgien und Frankreich ist mit neuen Partnern noch für 2026 vorgesehen.
Der Rollout beginnt laut Bericht bei Verpflegungsautomaten, SB-Autowaschanlagen und Parksystemen. Anschließend soll Wero gemeinsam mit Partnern und Händlern an Kassensystemen eingeführt werden. Die dafür erforderliche QR-Code-Schnittstelle von „Pay with ME“ sei bereits in größere Kassensysteme integriert.
Der QR-Code kann direkt auf dem Kundendisplay der Kasse angezeigt und mit dem Smartphone gescannt werden. Für die Akzeptanz sei keine zusätzliche Payment-Hardware erforderlich, sofern ein Display zur Anzeige des QR-Codes vorhanden ist.
„Mit Wero beginnt am Point of Sale eine neue Phase softwarebasierter Payment-Lösungen, da Zahlungen zunehmend über das Smartphone des Kunden abgewickelt werden“, sagt Nicole Groß, Geschäftsführerin der ZIIB Zahlungssysteme.
„Pay with ME“ wurde als softwarebasierte Payment-Infrastruktur für die Smartphone-Zahlungsakzeptanz entwickelt und nicht ausschließlich als Bezahl-App. Neben Wero unterstützt die Anwendung Debit- und Kreditkarten, Apple Pay, Google Pay, PayPal, Pay by Bank, Girocard, TWINT sowie das Bezahlen mit Handyrechnung.
Eine App-Registrierung ist laut Quelle nicht erforderlich beziehungsweise gar nicht möglich. Die Anwendung steht in 18 Sprachen zur Verfügung. In ihrer Bedienung orientiert sie sich am Schweizer Zahlungssystem TWINT, soll jedoch als europäische Plattform unterschiedliche Zahlarten bündeln und E-Commerce-Payment mit Abläufen am stationären Point of Sale verbinden.
Zusammenfassung: ZIIB stellt Wero über „Pay with ME“ am Point of Sale bereit. Der Rollout umfasst mehr als 11.000 Akzeptanzstellen in Deutschland und Österreich, während weitere Vertriebsstarts in Belgien und Frankreich für 2026 vorgesehen sind.
White-Label-Lösung für Payment-Service-Provider und Händler
ZIIB stellt die technische Integration als QR-Code-basierte POS-Schnittstelle sowie über ein App-SDK bereit. Das Kasseninterface übernimmt bei QR-Code-Zahlungen laut Unternehmen eine vergleichbare Funktion wie die ZVT-Schnittstelle bei der Anbindung klassischer Kartenterminals.
Die Plattform richtet sich an Payment-Service-Provider, Retailer und Händler. Sie kann sowohl über „Pay with ME“ als auch als schlüsselfertige White-Label-Lösung eingesetzt werden.
- Automaten- und Self-Service-Systeme
- Vending- und Kaffeemaschinen
- Family-Entertainment-Anwendungen
- SB- und Portalwaschanlagen
- Parkautomaten
- Strom- und Wassersäulen
- Schließfächer
- SB-Waschmaschinen
- Vertrauenskühlschränke
- Kantinen
- Bestell- und Serviceanwendungen in der Gastronomie
Das mandantenfähige Backend zeigt Händlern die Transaktionen in Echtzeit und stellt den täglichen Kassenschnitt bereit. Zahlungs- und Kassenbelege werden für Nutzer automatisch in der App gespeichert. Ein zusätzlicher QR-Code-Scan zur Ablage eines Belegs ist nicht erforderlich.
Damit berücksichtigt „Pay with ME“ nach Angaben des IT Finanzmagazins die ab 2028 vorgesehene digitale Bonpflicht. ZIIB positioniert die Anwendung als softwarebasierte Zahlungsinfrastruktur, die neben klassischen Zahlarten auch Account-to-Account-Zahlungen wie Pay by Bank und Wero unterstützt sowie perspektivisch den digitalen Euro einbeziehen soll.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Akzeptanzstellen | mehr als 11.000 |
| Länder für den laufenden Rollout | Deutschland und Österreich |
| Weitere geplante Vertriebsstarts | Belgien und Frankreich |
| Sprachen der Anwendung | 18 |
| Vorgesehene digitale Bonpflicht | ab 2028 |
Infobox: Die White-Label-Architektur soll unterschiedliche POS-Anwendungen anbinden. Echtzeit-Transaktionen, täglicher Kassenschnitt und automatisch gespeicherte Belege gehören zu den beschriebenen Funktionen.
Wero wird Bestandteil einer gebündelten Zahlungsplattform
Mit der Integration von Wero erweitert ZIIB eine Plattform, die mehrere Zahlungsarten und Wallets in einer Anwendung zusammenführt. Kunden können dabei neben Wero weitere gängige Debit- und Kreditkarten sowie mobile und kontobasierte Zahlverfahren nutzen.
Die Lösung verbindet laut IT Finanzmagazin den stationären Point of Sale mit E-Commerce-Payment. Wero steht damit nicht nur für Online-Zahlungen zur Verfügung, sondern soll auch an Automaten, Selbstbedienungssystemen und Kassensystemen per QR-Code eingesetzt werden.
Die technische Umsetzung setzt auf die Anzeige eines QR-Codes und das Smartphone des Kunden. Dadurch soll die Integration an geeigneten Systemen ohne zusätzliche Payment-Hardware möglich sein.
Zusammenfassung: „Pay with ME“ bündelt Wero mit weiteren Zahlungsarten und stellt die POS-Anbindung als Plattform und White-Label-Lösung bereit. Der Schwerpunkt liegt auf QR-Code-Zahlungen in Automaten, Selbstbedienungsangeboten und Kassensystemen.
Quellen:














