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Datenschutz entscheidet über Akzeptanz von KI im Onlinehandel
Im digitalen Handel steht der Schutz persönlicher Daten für viele Verbraucher an erster Stelle. Laut der Untersuchung „2026 AI in Commerce“, die der Finanzdienstleister Synchrony gemeinsam mit Oxford Economics durchgeführt hat, bezeichnen 82 Prozent der befragten US-Konsumenten die Datensicherheit als wichtigstes Kriterium für die Nutzung künstlicher Intelligenz.
Weitere 77 Prozent verlangen Transparenz darüber, wie ihre Daten verwendet werden. Für 58 Prozent steht dagegen die Zeitersparnis im Vordergrund. Die Studie basiert auf einer Befragung von 2.000 Konsumenten in den USA, deren Feldarbeit im Mai 2026 stattfand, sowie auf acht Tiefeninterviews.
Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass 67 Prozent der Teilnehmer künstliche Intelligenz häufiger nutzen würden, wenn ein verlässlicher Betrugsschutz gewährleistet ist. Damit wird deutlich, dass Sicherheitsmechanismen eine wesentliche Voraussetzung für eine breitere Nutzung automatisierter Systeme im Handel darstellen.
| Aspekt | Anteil |
|---|---|
| Datensicherheit als wichtigstes Kriterium | 82 Prozent |
| Transparenz bei der Datennutzung | 77 Prozent |
| Zeitersparnis als wichtiger Aspekt | 58 Prozent |
| Häufigere Nutzung bei verlässlichem Betrugsschutz | 67 Prozent |
Infobox: Quelle: AD HOC NEWS. Die Studie erfasst 2.000 Konsumenten in den USA und wurde durch acht Tiefeninterviews ergänzt.
Zurückhaltung bei Einkäufen ab 5.000 US-Dollar
Wie weit Verbraucher Entscheidungen an automatisierte Systeme delegieren, hängt stark vom Wert des Einkaufs ab. Bei alltäglichen Einkäufen unter 50 US-Dollar lassen sich 47 Prozent der Befragten von Systemen Optionen vorschlagen. 34 Prozent erlauben zudem, dass Kaufhandlungen auf Basis persönlicher Präferenzen vollautomatisch ausgeführt werden.
Bei größeren Beträgen nimmt die Bereitschaft zur Delegation deutlich ab. Ab einem Einkaufswert von 5.000 US-Dollar schließen 46 Prozent der Verbraucher den Einsatz von Assistenzsystemen vollständig aus.
Auch die Erfahrung mit entsprechenden Programmen beeinflusst die Einstellung. Unter aktiven Nutzern liegt die Vorbehaltsquote gegenüber einer Delegation bei 34 Prozent, während sie bei Nicht-Nutzern 52 Prozent erreicht.
| Anwendungsfall | Anteil |
|---|---|
| Optionen bei Einkäufen unter 50 US-Dollar vorschlagen lassen | 47 Prozent |
| Kaufhandlungen unter 50 US-Dollar automatisieren | 34 Prozent |
| Einsatz von Assistenzsystemen ab 5.000 US-Dollar vollständig ausschließen | 46 Prozent |
| Vorbehalte bei aktiven Nutzern | 34 Prozent |
| Vorbehalte bei Nicht-Nutzern | 52 Prozent |
Infobox: Quelle: AD HOC NEWS. Bei alltäglichen Käufen ist die Akzeptanz automatisierter Unterstützung höher als bei Einkäufen ab 5.000 US-Dollar.
Generationen unterscheiden sich bei der Weitergabe von Zahlungsdaten
Bei der Weitergabe von Zahlungsdaten zeigt die Untersuchung einen deutlichen Unterschied zwischen den Generationen. 39 Prozent der Befragten aus der Generation Z hinterlegen entsprechende Daten, während dies bei den Boomern lediglich 15 Prozent tun.
Die Zahlen weisen damit auf unterschiedliche Bereitschaften im Umgang mit automatisierten Zahlungssystemen hin. Während jüngere Befragte Zahlungsdaten häufiger hinterlegen, bleiben Boomer bei diesem Schritt deutlich zurückhaltender.
Infobox: Quelle: AD HOC NEWS. Zahlungsdaten hinterlegen 39 Prozent der Generation Z und 15 Prozent der Boomer.
Automatische Rabatte und Treuepunkte besonders gefragt
Automatisierte Funktionen stoßen vor allem dann auf Zustimmung, wenn sie einen konkreten finanziellen Nutzen versprechen. 79 Prozent der Befragten lassen Preisnachlässe automatisch anwenden, während 74 Prozent auf die Verwaltung von Treuepunkten setzen.
Weitere Funktionen werden ebenfalls genutzt, allerdings mit abnehmender Zustimmung. 51 Prozent lassen sich passende Kreditkarten empfehlen, 48 Prozent nutzen automatisierte Prüfungen zur Vorqualifizierung. Einen Kauf bis zu einem zuvor festgelegten Limit erlauben 43 Prozent, während 37 Prozent die regelmäßige Nachbestellung von Alltagsprodukten automatisieren.
| Automatisierte Funktion | Anteil |
|---|---|
| Preisnachlässe automatisch anwenden | 79 Prozent |
| Treuepunkte verwalten | 74 Prozent |
| Passende Kreditkarten empfehlen | 51 Prozent |
| Automatisierte Prüfungen zur Vorqualifizierung | 48 Prozent |
| Kauf bis zu einem festgelegten Limit erlauben | 43 Prozent |
| Regelmäßige Nachbestellung von Alltagsprodukten | 37 Prozent |
Infobox: Quelle: AD HOC NEWS. Automatisierte Funktionen mit direktem finanziellen Vorteil erhalten die höchste Zustimmung.
Technologiekonzerne genießen größtes Vertrauen
Beim Vertrauen in die beteiligten Akteure liegen Technologiekonzerne mit 58 Prozent an der Spitze. Etablierte Händler und Marken folgen mit 56 Prozent, während Plattformen für künstliche Intelligenz und die eigene Hausbank jeweils 55 Prozent erreichen.
Deutlich geringer fällt das Vertrauen in Banken ohne bestehende Kundenbeziehung aus. Diesen Instituten sprechen lediglich 38 Prozent der Verbraucher ihr Vertrauen aus.
Synchrony arbeitet nach eigenen Angaben mit Open-Source- und Industriegruppen an interoperablen Standards. Damit soll den Sicherheitsanforderungen und der technischen Vernetzung im Zahlungsverkehr begegnet werden.
| Akteur | Vertrauen |
|---|---|
| Technologiekonzerne | 58 Prozent |
| Etablierte Händler und Marken | 56 Prozent |
| Plattformen für künstliche Intelligenz | 55 Prozent |
| Eigene Hausbank | 55 Prozent |
| Banken ohne bestehende Kundenbeziehung | 38 Prozent |
Infobox: Quelle: AD HOC NEWS. Technologiekonzerne erreichen mit 58 Prozent den höchsten Vertrauenswert, Banken ohne bestehende Kundenbeziehung mit 38 Prozent den niedrigsten.
Quellen:
















