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Amazon: US-Kunden bestellen im Schnitt 22-mal pro Jahr, Walmart folgt mit 15

Laut ECDB bestellt der durchschnittliche Kunde auf amazon.com 22-mal im Jahr, die Datenbasis betrifft aber nur den US-Markt. Für Händler in DACH sind daraus keine direkten Kosten oder Pflichten ableitbar, wohl aber ein Prüfauftrag zur eigenen Bestellfrequenz.

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Inhalt dieses Artikels
  1. Was das bedeutet
  2. Was offen ist
  3. Hintergrund
  4. Häufige Fragen

Der durchschnittliche Kunde von amazon.com bestellt nach Berechnungen von ECDB 22-mal im Jahr, also etwa alle 17 Tage. Walmart liegt mit 14,8 Bestellungen auf Platz zwei, alle anderen verglichenen Händler erreichen höchstens zehn (ECDB (öffnet in neuem Fenster)).

Was das bedeutet

Die Zahlen beziehen sich auf den US-Markt. Aussagen zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz enthält die Quelle (öffnet in neuem Fenster) nicht. Daraus folgen auch keine Kosten oder Pflichten für Händler in DACH. Die Leitfrage lässt sich deshalb nur eingeschränkt beantworten: als Orientierung, nicht als Marktdaten für DACH.

Nutzbar ist die Logik dahinter. ECDB nennt drei Umsatztreiber: Bestellhäufigkeit, Warenkorbwert (AOV, durchschnittlicher Bestellwert) und Kundenzahl. Amazon punktet nach dieser Analyse bei der Häufigkeit. Als Gründe nennt ECDB Prime, also kostenlosen Versand auf berechtigte Bestellungen für Abonnenten, sowie Lieferung am selben oder nächsten Tag (ECDB (öffnet in neuem Fenster)).

Zum Vergleich: Spezialisten und Großformate liegen deutlich darunter. Chewy-Kunden bestellen siebenmal, Home-Depot-Kunden viermal, Target-Kunden fünfmal, Best-Buy- und Costco-Kunden dreimal im Jahr (ECDB (öffnet in neuem Fenster)). Niedrige Frequenz heißt dort nicht automatisch schwacher Umsatz: Costco-Kunden kaufen nach ECDB in großen Mengen, Best-Buy-Kunden tätigen hochpreisige, überlegte Käufe.

Was Händler jetzt prüfen können

  • Die eigene Bestellfrequenz pro Kunde und Jahr, getrennt nach Kategorie, und den Warenkorbwert, um zu sehen, welcher Treiber trägt.
  • Ob Versandschwellen und Lieferzeiten den Wiederkauf bremsen. ECDB sieht in kostenlosem Versand und schneller Lieferung Hebel hinter Amazons Frequenz.
  • Ob das eigene Sortiment Anlässe für regelmäßige Käufe bietet, etwa Verbrauchsartikel.

Das sind Prüfpunkte aus der Logik der Analyse, keine Empfehlungen von ECDB.

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Was offen ist

  • Die Bestellfrequenz von Amazon und Wettbewerbern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Methodik, Datengrundlage und Zeitraum der Berechnung; die Quelle erläutert sie im vorliegenden Text nicht.
  • Ob und wie sich Frequenz und Umsatz bei DACH-Händlern konkret verbinden lassen.
  • Kosten, Pflichten oder regulatorische Folgen: Die Quelle nennt keine.

Hintergrund

ECDB wählte aus den 20 größten US-Händlern neun Wettbewerber von Amazon aus: Walmart, eBay, Temu, Target und Costco als Generalisten sowie Chewy, Home Depot, Best Buy und Shein als Spezialisten. eBay erreicht laut ECDB weniger als die Hälfte von Amazons Wert. Amazon führt das US-Ranking nach Umsatz und zugleich bei der Bestellhäufigkeit. ECDB bewertet die Kaufgewohnheit als einen der beständigsten Vorteile von Amazon (ECDB (öffnet in neuem Fenster)). Weitere Meldungen zum Konzern bündelt das Ressort eCommerce; aktuell etwa Amazon-News zu Aktionen und Werbeplänen.

Häufige Fragen

Wie oft bestellen Amazon-Kunden in den USA?

Nach ECDB durchschnittlich 22-mal im Jahr, etwa alle 17 Tage (ECDB (öffnet in neuem Fenster)).

Gilt der Wert auch für Deutschland?

Die Quelle macht dazu keine Angabe. Sie bezieht sich auf die Domain amazon.com und den US-Markt.

Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 27.10.2026 wieder.

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