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Wildberries im Zentrum ukrainischer Drohnenangriffe
Der russische Online-Versandhändler Wildberries ist laut Deutschlandfunk in den vergangenen zwei Wochen wiederholt Ziel ukrainischer Drohnenangriffe geworden. Das ukrainische Militär nehme dabei die Infrastruktur des Unternehmens ins Visier; inzwischen seien 12 der 15 Großlager in verschiedenen Regionen betroffen.
Als möglicher Grund gilt die Bedeutung der Logistikzentren für die russische Wirtschaft und militärische Versorgung. Über Wildberries würden auch militärisch nutzbare Güter wie Drohnenkomponenten oder Schutzwesten gehandelt. Beobachter verwiesen zudem auf den wirtschaftlichen und psychologischen Effekt der Angriffe, da neben dem Unternehmen auch zahlreiche Händler betroffen seien.
Der Hintergrundbericht von ntv.de beschreibt Wildberries als Russlands größten Onlinehändler. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von umgerechnet etwa 67 Milliarden Euro erzielt; der Gewinn habe bei etwas unter zwei Milliarden Euro gelegen und damit fast 70 Prozent über dem Vorjahr.
Rund 400.000 Händler bieten ihre Produkte über die Plattform an. Fast jeder zweite Rubel des russischen Onlinehandels werde über Wildberries umgesetzt. Der Konkurrent Ozon habe auf gut 50 Milliarden Euro Umsatz und 100 Millionen Euro Gewinn gekommen.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2004 von Tatjana Kim, die damals Englischlehrerin war. Gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann vermittelte sie zunächst Kleidung aus den deutschen Versandkatalogen von Otto und Quelle an russische Kundinnen.
Der englische Name „Wildberries“ bedeutet „Waldbeeren“ und sollte nach Angaben Kims einfach „schön und ungewöhnlich“ klingen. Die Namenswahl spiegelte laut ntv.de eine Zeit wider, in der Russland wirtschaftlich nach außen blickte und westliche Marken an Bedeutung gewannen.
Nach dem Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine Ende Februar 2022 wurden Expansionspläne nach Westeuropa aufgegeben. Im Sommer 2022 tauchte auf der Website vorübergehend die russischsprachige Bezeichnung „Jagodki“ auf; das Unternehmen bezeichnete dies später als Marketingaktion.
Wildberries habe sich inzwischen von einem Online-Modehändler zu einer Plattform für nahezu alle Waren entwickelt. Zuletzt baute das Unternehmen mit Krediten Lagerflächen aus und gründete eine Online-Bank sowie ein Reisebüro.
Zusammenfassung: Wildberries ist wegen seiner wirtschaftlichen Größe und seiner Logistikstruktur ein wichtiges Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Der Konzern verbindet hohe Umsätze, rund 400.000 Händler und eine zentrale Rolle im russischen Onlinehandel mit einer Infrastruktur, die laut den Quellen auch militärisch nutzbare Waren umfasst.
Samsung bringt HDR10+ Advanced zu Prime Video
Heise online berichtet über die Einführung von Samsungs neuem HDR-Standard HDR10+ Advanced. Amazon Prime Video werde das Format ab August 2026 als erster Streamingdienst weltweit bei bestimmten Inhalten anbieten.
Zum Start soll HDR10+ Advanced ausschließlich auf ausgewählten Premium-Fernsehern von Samsung aus dem Modelljahr 2026 verfügbar sein. Damit kommt das Format laut Quelle noch vor dem konkurrierenden Dolby Vision 2 auf den Markt.
Welche Prime-Video-Titel zum Start unterstützt werden, haben Samsung und Amazon bislang nicht konkret genannt. Ein Pressebild lege lediglich nahe, dass die Amazon-Serie „Ride or Die“ das Format unterstützen werde.
Offen sei außerdem, welche Fernseher des bereits erhältlichen Samsung-Jahrgangs 2026 kompatibel sind. Ebenfalls unklar bleibe, ob ältere Modelle ein Softwareupdate erhalten.
HDR10+ Advanced entwickelt den bisherigen Standard HDR10+ weiter. Während das ursprüngliche HDR10 statische Metadaten verwendet, arbeitet HDR10+ mit dynamischen Metadaten. Die neue Variante ergänzt diesen Ansatz um zusätzliche Metadaten und neue Verfahren der Bildverarbeitung.
„Enhanced Overall Brightness“ soll die Helligkeitsreserven moderner Premium-Fernseher besser nutzen und im gesamten Tonwertbereich präzisere Abstufungen ermöglichen. KI-gestütztes Tone Mapping soll Details in dunklen Szenen bewahren und zugleich die für Sport- und Actioninhalte erforderliche höhere Helligkeit bereitstellen.
Weitere Funktionen sollen die Farbdarstellung verbessern und einzelne Bildbereiche gezielt anpassen. Die Bildverarbeitung soll damit nicht mehr das gesamte Bild einheitlich behandeln.
Mit „Intelligent Motion Smoothing“ soll die Bewegungsoptimierung an den jeweiligen Inhalt angepasst werden. Bei Filmen soll der unerwünschte Soap-Opera-Effekt vermieden werden, während Sport- und schnelle Actionszenen stärker geglättet werden können.
HDR10+ Advanced und Dolby Vision 2 verfolgen ähnliche Ziele bei Helligkeit, Tone Mapping und Bewegungsdarstellung. Laut heise online setzt HDR10+ Advanced auf erweiterte Metadaten, KI-gestützte Bildverarbeitung und eine eigene Cloud-Gaming-Optimierung.
HDR10+ basiert auf Samsungs offenem und lizenzgebührenfreiem Standard. Für Dolby Vision müssen TV-Hersteller hingegen Lizenzgebühren zahlen. Samsung unterstützt weiterhin Dolby Vision nicht; Dolby-Vision-Inhalte werden auf Samsung-Fernsehern üblicherweise in einem kompatiblen HDR-Format wie HDR10 abgespielt.
Zusammenfassung: HDR10+ Advanced startet ab August 2026 bei Amazon Prime Video und zunächst auf ausgewählten Samsung-Premium-Fernsehern aus dem Modelljahr 2026. Welche Inhalte und Geräte genau unterstützt werden, ist noch offen; ein belastbarer Vergleich mit Dolby Vision 2 dürfte laut Quelle frühestens 2027 möglich sein.
Antonio-Rossi-Boxershorts bei Amazon für 32,46 Euro
T-Online berichtet über ein Angebot für ein 12er-Pack Boxershorts von Antonio Rossi bei Amazon. Das Paket ist aktuell für 32,46 Euro erhältlich.
Die Boxershorts bestehen laut Quelle überwiegend aus Baumwolle und sollen nach Herstellerangaben den ganzen Tag bequem sitzen. Der elastische Bund soll an der Taille anliegen, ohne einzuschneiden.
Die unifarbenen Modelle bestehen aus 95 Prozent Baumwolle und fünf Prozent Elasthan. Bei den melierten Farben liegt der Baumwollanteil bei 60 Prozent, ergänzt durch 35 Prozent Polyester und fünf Prozent Elasthan.
Das Material soll atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit von der Haut wegleiten. Der sogenannte 4-Wege-Stretch soll die Bewegungen unterstützen, während präzise Nähte an den Beinen verhindern sollen, dass die Shorts hochrutschen oder sich unangenehm zusammenschieben.
Alle Varianten sind maschinenwaschbar. Das 12er-Pack ist in verschiedenen Farbkombinationen und den Größen S bis 5XL erhältlich.
Der t-online-Preis-Check habe keinen direkten Vergleich mit anderen Shops ermöglicht, da die Boxershorts nur bei Amazon verkauft würden. Der Preisverlauf bei Amazon zeige jedoch, dass das Modell in den letzten sechs Monaten durchschnittlich knapp über 39 Euro gekostet habe.
Zusammenfassung: Das 12er-Pack Antonio-Rossi-Boxershorts kostet bei Amazon aktuell 32,46 Euro. Angeboten werden verschiedene Farbkombinationen und die Größen S bis 5XL; die Materialien unterscheiden sich zwischen unifarbenen und melierten Varianten.
„Off Campus“ erreicht bei Amazon mehr als 36 Millionen Zuschauer
Die FAZ beschäftigt sich mit der Amazon-Serie „Off Campus“, die auf einer fünfbändigen Buchreihe von Elle Kennedy basiert. Der Serienstart sei einer der erfolgreichsten von Amazon gewesen: Mehr als 36 Millionen Menschen hätten die Serie innerhalb der ersten zwölf Tage gesehen.
Besonders viele Zuschauerinnen und Zuschauer kamen laut Quelle aus der Gruppe der Frauen zwischen 18 und 35. In sozialen Medien werden intensive Kuss- und Tanzszenen als kurze Ausschnitte geteilt und mit begeisterten Kommentaren versehen.
„Off Campus“ gehört zu einer Reihe von Serien, die auf New-Adult-Romanen beruhen. Amazon setze verstärkt auf Buchadaptionen, die in der TikTok-Lesegemeinschaft Booktok erfolgreich sind.
Im Mittelpunkt stehen ein cooler, durch ein Familientrauma unnahbarer Sportler und eine strebsame Studentin. Sie ist die Einzige, die ihm Nachhilfe geben kann; daraus entwickelt sich eine Liebesbeziehung.
Neben dem Eishockey spielen romantische Verwicklungen und Sexszenen eine zentrale Rolle. Die Figuren sprechen laut FAZ explizit über Zustimmung, und die Frau übernimmt dabei einen aktiv initiierenden Part.
Die Serie präsentiert trainierte junge Männer und schöne Frauen als Projektionsflächen. Besonders die Figur des sehnsüchtigen Mannes werde begeistert angenommen: Er zeigt sein Interesse durch intensive Blicke, kleine Berührungen und genaues Zuhören.
Die Serie arbeitet mit zahlreichen popkulturellen Referenzen. Eine Szene zitiert beispielsweise „Friends“, indem sich zwei romantische Partner in einer Badewanne vergnügen und sich vor einem hereinkommenden Mitbewohner unter dem Badeschaum versteckt.
Die Handlung ist auf eine Verbreitung in sozialen Medien zugeschnitten. Die FAZ beschreibt viele Reel-taugliche Momente, schnelle Schnitte, häufig wechselnde Musik und eine rasant erzählte Handlung, deren Konflikte sich schnell lösen.
Die Serien sind mit etwa acht Folgen kürzer als frühere Staffeln von „Friends“, die rund 20 Episoden zählten. Der Binge-Faktor sei dadurch groß; zugleich bleibe wenig Raum, um die Beziehungen zwischen den Figuren ausführlich zu entwickeln.
Zusammenfassung: „Off Campus“ verbindet College-Romanze, Eishockey und für soziale Medien geeignete Schlüsselszenen. Der Amazon-Start erreichte innerhalb der ersten zwölf Tage mehr als 36 Millionen Menschen, besonders viele davon Frauen zwischen 18 und 35.
Wall Street nähert sich Rekordständen, Amazon überschreitet Billionen-Marke
Das Handelsblatt berichtet von steigenden US-Aktienkursen und einer Annäherung der Wall Street an ihre Rekordstände. Anlegerinnen und Anleger reagierten erleichtert auf Signale einer möglichen Annäherung im Irankrieg.
US-Präsident Donald Trump hatte einen geplanten Angriff des US-Militärs auf Ziele im Iran vorerst abgesagt. Trump erklärte, der nach seinen Worten größte Angriff des US-Militärs „seit dem Zweiten Weltkrieg“ sei verschoben worden, um neue Verhandlungen mit dem Iran zu ermöglichen.
| Index | Schlussstand | Veränderung | Rekordmarke |
| Dow Jones | 53.178 Punkte | 1,3 Prozent im Plus | 53.289,3 Zähler |
| S&P 500 | 7601 Punkte | 1,5 Prozent höher | 7620,9 Zähler |
| Nasdaq | 25.913 | 2,1 Prozent höher | Angesichts der jüngsten Schwäche der Chip-Werte noch weiter entfernt |
Der Dow Jones der Standardwerte schloss bei 53.178 Punkten und erreichte damit den höchsten Schlussstand aller Zeiten. Der Indexrekord liegt bei 53.289,3 Zählern.
Der breiter gefasste S&P 500 schloss 1,5 Prozent höher bei 7601 Punkten. Die Bestmarke beträgt 7620,9 Zähler.
Der Tech-Index Nasdaq rückte 2,1 Prozent vor und schloss bei 25.913. Bei den technologielastigen Indizes seien die Rekordmarken wegen der jüngsten Schwäche der Chip-Werte noch weiter entfernt.
Die angekündigten Gespräche mit dem Iran sollten laut Trump am Montagnachmittag stattfinden. Details blieben zunächst unklar; der Iran erklärte jedoch, dass derzeit keine Gespräche mit den USA stattfänden und keine Treffen geplant seien.
Die Worte Trumps ließen die Preise für Energierohstoffe fallen. Der Preis für europäisches Brent-Öl zur Lieferung im Oktober fiel um mehr als vier Prozent, während WTI zur Lieferung im Oktober vier Prozent tiefer notierte und für den September sogar sechs Prozent.
Zusammenfassung: Die US-Aktienindizes rückten nach Signalen einer möglichen Annäherung im Irankrieg deutlich vor. Der Dow Jones erreichte mit 53.178 Punkten den höchsten Schlussstand seiner Historie; zugleich gaben die genannten Ölpreise nach.
Quellen:
- "Russisches Amazon" - Warum die Ukraine den Versandhändler Wildberries angreift
- Im Visier ukrainischer Drohnen: Warum Russlands Amazon Wildberries heißt
- Samsungs HDR10+ Advanced startet diesen Monat auf Amazon Prime Video
- Boxershorts günstig nachkaufen: So viel spart das 12er-Pack bei Amazon
- Serie „Off Campus“: Romantik und Streaming-Rekord bei Amazon
- Dow, S&P 500, Nasdaq: Auch Wall Street vor neuen Rekorden – Amazon reißt nächste Billionen-Marke





















