digital zentral – Das Magazin
Logistik

Mitarbeiter protestieren gegen Zalando-Standortschließung in Erfurt und fordern Unterstützung

Mitarbeiter und Politiker protestieren gegen die Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt, während AliExpress lokale Logistik investiert, um den deutschen Markt zu stärken.

KI-generiertes Symbolbild zu: Mitarbeiter protestieren gegen Zalando-Standortschließung in Erfurt und fordern Unterstützung
Symbolbild, KI-generiert
Inhalt dieses Artikels
  1. E-Commerce: Mitarbeiter demonstrieren gegen Schließung des Zalando-Standorts Erfurt
  2. Mehr Verlässlichkeit im E-Commerce: AliExpress investiert in lokale Logistik und Servicequalität
  3. Handel führt 2025 Logistikneubau in Deutschland an
  4. Kühne+Nagel Tracking (Logistik): Digitale Transparenz wird im E-Commerce-Boom entscheidend
  5. DHL Group (Deutsche Post) Aktie: Profitiert der Logistikriese vom E-Commerce-Boom?
  6. Weniger Streit um verschwundene Pakete: DPD führt Foto-Nachweis bei Abstellgenehmigung ein

E-Commerce: Mitarbeiter demonstrieren gegen Schließung des Zalando-Standorts Erfurt

Bei einer Kundgebung gegen die geplante Schließung des Zalando-Standortes in Erfurt haben sich Mitarbeiter, Gewerkschafter und prominente Politiker versammelt, um ihren Unmut über die Unternehmenspolitik zu äußern. Die Thüringer Arbeitsministerin Katharina Schenk kritisierte den Dax-Konzern scharf und bezeichnete den Umgang mit der Belegschaft als inakzeptabel. „Ich war stocksauer“, sagte sie nach ihrem Besuch bei einer Betriebsversammlung, bei der kein Vertreter der Geschäftsleitung anwesend war.

Der Verdi-Gewerkschaftssekretär Matthias Adorf betonte, dass es nicht nur um Arbeitsplätze gehe, sondern auch um die Lebensgeschichten der Mitarbeiter, die durch die Schließung bedroht seien. Zalando plant, das Logistikzentrum im September zu schließen, was rund 2.700 Beschäftigte betrifft. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer Neuausrichtung des europaweiten Logistiknetzwerks nach der Übernahme des Online-Modehändlers About You im vergangenen Jahr.

„Starke, gesunde, gut bezahlte Arbeitnehmer sind die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg, sonst nichts“, so Schenk.

Zusammenfassung: Die Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt sorgt für Proteste unter den Mitarbeitern und Kritik von Politikern. Die Entscheidung betrifft etwa 2.700 Arbeitsplätze und wird mit einer Neuausrichtung des Logistiknetzwerks begründet.

Mehr Verlässlichkeit im E-Commerce: AliExpress investiert in lokale Logistik und Servicequalität

AliExpress hat angekündigt, in lokale Logistikstrukturen und Servicequalität zu investieren, um den Anforderungen des deutschen E-Commerce-Marktes gerecht zu werden. Die neue Multi-Carrier-Strategie ermöglicht eine Lieferung innerhalb von drei bis fünf Tagen aus europäischen Lagern in ganz Deutschland, unterstützt durch Partnerschaften mit Anbietern wie DHL und Hermes.

Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist der Local Logistics Service, der deutschen Händlern helfen soll, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. AliExpress berichtet von einer Zustellquote von 90 Prozent innerhalb von fünf Kalendertagen und einer hohen Effizienz bei der Bearbeitung von Kundenanfragen, die zu 86,6 Prozent innerhalb von 48 Stunden gelöst werden.

„Eine globale Plattform kann lokal verankert sein – und so nachhaltiges Wachstum für Händler ermöglichen“, erklärt Hongwei Ding, VP of Alibaba International.

Zusammenfassung: AliExpress investiert in lokale Logistik, um die Servicequalität zu verbessern und die Lieferzeiten zu verkürzen. Die neue Strategie zielt darauf ab, deutschen Händlern zu helfen, die Kundenerwartungen zu erfüllen.

Handel führt 2025 Logistikneubau in Deutschland an

Die Logivest GmbH hat den Handel als führenden Treiber beim Neubau von Logistikimmobilien in Deutschland identifiziert. Im Jahr 2025 betrug das Neubauvolumen laut Logivest 3,4 Millionen Quadratmeter, wobei der Handelssektor mit rund 640.000 Quadratmetern an der Spitze steht. Besonders hervorzuheben sind zwei große Projekte: der neue Logistikstandort der Winkler-Unternehmensgruppe und ein Built-to-suit-Projekt für den Schweizer Onlinehändler Galaxus.

Trotz eines leichten Rückgangs im Neubau im Vorjahr zeigt der Handelssektor eine positive Entwicklung mit Projektionen von etwa 1,3 Millionen Quadratmetern für die kommenden Jahre. Amazon plant ebenfalls mehrere neue Logistikzentren, darunter eines in Könnern mit circa 52.000 Quadratmetern.

Den Blick in die Zukunft bezeichnet Logivest als „hoffnungsvoll“.

Zusammenfassung: Der Handel war 2025 der Haupttreiber beim Neubau von Logistikimmobilien in Deutschland und hat laut Logivest weitere große Projekte in der Pipeline.

Kühne+Nagel Tracking (Logistik): Digitale Transparenz wird im E-Commerce-Boom entscheidend

Das Kühne+Nagel Tracking-System gewinnt an Bedeutung im Zuge des E-Commerce-Booms. Es ermöglicht Verbrauchern und Investoren, Sendungen in Echtzeit zu überwachen. Die Benutzeroberfläche ist laut ad-hoc-news.de intuitiv und ermöglicht es, den Status und die Route von Sendungen einfach abzurufen.

In Deutschland, wo die E-Commerce-Umsätze jährlich wachsen, wird das Tracking-System als essenziell für Händler angesehen. Laut ad-hoc-news.de erwarten 80 Prozent der Verbraucher Tracking-Optionen bei Online-Käufen; das Portal sieht Kühne+Nagel deshalb in einer starken Wettbewerbsposition.

Zusammenfassung: Kühne+Nagel setzt auf digitale Transparenz durch sein Tracking-System, das laut ad-hoc-news.de für die steigenden Anforderungen im E-Commerce unerlässlich ist und die Wettbewerbsposition des Unternehmens stärkt.

DHL Group (Deutsche Post) Aktie: Profitiert der Logistikriese vom E-Commerce-Boom?

Die DHL Group hat ein Aktienrückkaufprogramm über 600 Millionen Euro gestartet, das bis August 2026 läuft. Ad-hoc-news.de wertet dies als Zeichen des Vertrauens in die zukünftige Entwicklung. Laut dem Portal profitiert die DHL Group von der Expansion des E-Commerce-Marktes.

Das Geschäftsmodell der DHL Group basiert auf einem dichten Netzwerk von Abhol- und Auslieferungspunkten und umfasst drei Hauptsäulen: Express-Versand, Global Forwarding und Supply Chain. Die operative Effizienz wird durch Automatisierung in Sortierzentren gesteigert, was laut ad-hoc-news.de die Margen stabilisiert.

„Die Kombination aus Volumendynamik und Effizienzsteigerungen bildet die Basis für die operative Stärke des Unternehmens“, heißt es bei ad-hoc-news.de.

Zusammenfassung: Die DHL Group hat ein Aktienrückkaufprogramm über 600 Millionen Euro gestartet; ad-hoc-news.de sieht den Konzern gut aufgestellt, um vom Wachstum des E-Commerce zu profitieren.

Weniger Streit um verschwundene Pakete: DPD führt Foto-Nachweis bei Abstellgenehmigung ein

DPD hat ein neues System eingeführt, bei dem Zusteller den Ablageort von Paketen fotografieren, um die Zustellung zu dokumentieren. Dies soll helfen, Streitigkeiten über verschwundene Pakete zu reduzieren und die Transparenz für Empfänger zu erhöhen. Zudem wurde eine Adressverifizierung eingeführt, um Missbrauch von Abstellgenehmigungen zu verhindern.

Obwohl diese Maßnahmen die Reklamationen verringern sollen, bieten sie keinen lückenlosen Schutz. Ein Paket könnte theoretisch nach der Aufnahme wieder mitgenommen werden, was die Beweiskraft einschränkt. Dennoch kann es für Empfänger hilfreich sein, um den genauen Ablageort zu überprüfen.

„Ein Foto macht es für Zusteller schwieriger, Pakete im Lieferwagen zu behalten und dennoch als zugestellt zu scannen“, heißt es im Bericht von Onlinehändler News.

Zusammenfassung: DPD führt einen Foto-Nachweis für Abstellgenehmigungen ein, um die Transparenz zu erhöhen und Streitigkeiten über verschwundene Pakete zu reduzieren, was jedoch keinen vollständigen Schutz bietet.

Quellen:

Korrektur vom 07.10.2026: In einer früheren Fassung hieß es, für 2025 werde ein Logistik-Neubauvolumen von 3,4 Millionen Quadratmetern erwartet und der Handel werde 2025 Haupttreiber sein. Richtig ist: Logivest hat das Neubauvolumen 2025 von 3,4 Millionen Quadratmetern bereits ausgewertet; der Handel führte 2025 an (Quelle: MM Logistik, abgerufen 07.10.2026). Zudem hieß es, ein Foto könne nach der Aufnahme wieder entfernt werden. Richtig ist: Laut Onlinehändler News könnte das Paket nach der Aufnahme wieder mitgenommen werden; der zitierte Satz zum Foto-Nachweis stammt aus diesem Bericht, nicht von DPD (Quelle: Onlinehändler News, 21.04.2026, abgerufen 07.10.2026). Das DHL-Zitat stammt aus dem Text von ad-hoc-news.de und nicht von Analysten (Quelle: ad-hoc-news.de, 20.04.2026, über web.archive.org, abgerufen 07.10.2026). Das Logivest-Zitat ist jetzt als indirekte Rede wiedergegeben, weil in der Quelle nur das Wort „hoffnungsvoll“ zitiert wird. Ein Zitat einer „Dr. Lena Berger, Logistik-Expertin“ wurde gestrichen, weil sich die Person nicht belegen ließ. Wertungen zu Kühne+Nagel und zur DHL Group (Wettbewerbsposition, intuitive Oberfläche, Vertrauen, Zugang zu stabilen Umsatzströmen für Anleger, gute Positionierung) werden jetzt ad-hoc-news.de zugeschrieben oder wurden gestrichen. Gestrichen wurde zudem die werbende Aussage, das Kühne+Nagel-Tracking steigere die Kundenzufriedenheit und minimiere Verzögerungen.

Felix Weipprecht – Consulting & Solutions (öffnet in neuem Fenster)

Digitalstrategien mit Fokus auf eCommerce: Omnichannel-Lösungen, Suchmaschinenmarketing und Social Media – persönlich, direkt und lösungsorientiert.

  • KI & Strategie
  • eCommerce
  • Omnichannel

Mehr zum Thema

Alles aus Logistik