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Epson TM-m30III oder Star mC-Print3: Bondrucker für die Ladenkasse im Vergleich

Zwei kompakte Bondrucker, laut ihren Herstellern für Tablet- und Cloud-Kassen ausgelegt: der Epson TM-m30III und der Star mC-Print3. Der Vergleich zeigt nach Herstellerangaben, wo sich Geschwindigkeit, Anschlüsse, Cloud-Druck und Zubehör unterscheiden – und für welche Kasse welches Gerät passt.

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Inhalt dieses Artikels
  1. Kurzantwort
  2. Die Kenndaten im Vergleich
  3. Die Unterschiede im Einzelnen
  4. Wann Epson, wann Star?
  5. Alternativen
  6. Häufig gestellte Fragen

Wer eine Kasse auf dem Tablet oder in der Cloud betreibt, braucht einen Bondrucker, der mit diesem Aufbau zurechtkommt: per USB-C am Tablet (beim Star nur bestimmte Varianten), im Netzwerk oder direkt aus der Cloud angesteuert. Der Epson TM-m30III und der Star mC-Print3 sind zwei kompakte Geräte, die ihre Hersteller genau dafür auslegen. Beide drucken Bons von 80 oder 58 Millimetern Breite, beide sind kompakt und laut Herstellern gegen Tropf- bzw. Spritzwasser geschützt. Die Unterschiede liegen im Detail.

Alle Angaben in diesem Vergleich stammen aus den Produktseiten und Datenblättern der Hersteller (abgerufen am 7. Oktober 2026). Ein eigener Praxistest liegt nicht zugrunde.

Kurzantwort

Beide Geräte können Bons direkt aus der Cloud drucken. Ein per USB-C angeschlossenes Tablet laden der Epson und beim Star nur die Varianten MCP31CI und MCP31CBI. Der Star mC-Print3 ist in den Varianten MCP31CI und MCP31CBI laut Hersteller schneller und hat Zubehör wie Kundendisplay und Lautsprecher im Programm. Der Epson TM-m30III hat in der Variante 151 WLAN und Bluetooth ab Werk, dazu NFC, einen microSD-Steckplatz und ein antibakteriell ausgerüstetes Gehäuse. Welcher besser passt, entscheidet vor allem die Kassensoftware: Sie muss den Drucker unterstützen.

Die Kenndaten im Vergleich

Epson TM-m30III und Star mC-Print3: Kenndaten nach Herstellerangaben (Stand 7. Oktober 2026)
MerkmalEpson TM-m30IIIStar mC-Print3
Max. Druckgeschwindigkeit300 mm/sbis 400 mm/s (MCP31CI/CBI), bis 250 mm/s (MCP31L/LB, MCP30)
Auflösung203 × 203 dpi203 dpi
Papierbreite79,5 oder 57,5 mm80 oder 58 mm (58 mm mit Papierführung)
Rollendurchmesserbis 83 mmbis 83 mm
Abschneidereingebaut, 2,2 Mio. SchnitteGuillotine mit Teilschnitt, 2 Mio. Schnitte
Tablet laden über USB-Cbis 18 Wbis 20 W (MCP31CI/CBI)
KabelanschlüsseUSB-A, USB-C, Ethernet, KassenladenanschlussEthernet und Kassenladenanschluss bei allen Varianten; USB-C nur MCP31CI/CBI; USB-A für Peripherie bei MCP31CI/CBI und MCP31L/LB
FunkWLAN optional, ab Werk in Variante 151 mit Bluetooth; NFCBluetooth bei MCP31CBI und MCP31LB; WLAN optional per Adapter MCW10
Cloud-DruckServer Direct Print vorinstalliertunterstützt CloudPRNT
Weitere MerkmalemicroSD-Steckplatz, Tropfwasserschutz IPX2, antibakterielles GehäuseStaub- und Spritzwasserschutz (Herstellerangaben uneinheitlich: IP22-gleichwertig bzw. IPX2), Zubehör Kundendisplay und Lautsprecher
Abmessungen127 × 127 × 130 mm, 1,3 kg132 × 140 × 125 mm

Die Unterschiede im Einzelnen

Geschwindigkeit

Laut Star druckt der mC-Print3 in den Varianten MCP31CI und MCP31CBI bis zu 400 Millimeter pro Sekunde, die einfacheren Varianten MCP31L, MCP31LB und MCP30 bis zu 250 Millimeter. Epson gibt für den TM-m30III bis zu 300 Millimeter pro Sekunde an. Nach unserer Einschätzung fällt der Unterschied bei kurzen Bons kaum ins Gewicht; bei langen Belegen kann er eher spürbar werden.

Anschlüsse und Tablets

Beide Geräte haben Ethernet und einen Anschluss für die Kassenlade. USB-C, an dem ein Tablet hängen und geladen werden kann, hat der TM-m30III immer, der mC-Print3 nur in den Varianten MCP31CI und MCP31CBI. Epson nennt dafür bis zu 18 Watt, Star bis zu 20 Watt. Einen USB-A-Anschluss für Peripherie wie Barcode-Scanner haben beide, beim Star aber nicht die Variante MCP30. Epson hat zusätzlich einen microSD-Steckplatz und NFC. Bei der Funkverbindung unterscheiden sich die Varianten: Beim Epson hat die Variante 151 (C31CK50151) WLAN und Bluetooth eingebaut. Beim Star haben die Varianten MCP31CBI und MCP31LB Bluetooth, WLAN gibt es nur über den Adapter MCW10.

Cloud-Druck

Beide Hersteller bieten einen Weg, Bons direkt aus einer Cloud-Kasse zu drucken, ohne dass ein Rechner im Laden vermittelt. Bei Epson heißt das Verfahren Server Direct Print und ist vorinstalliert, bei Star CloudPRNT, das der mC-Print3 laut Hersteller unterstützt. Entscheidend ist, welches Verfahren die eigene Kassensoftware spricht.

Software-Anbindung

Star nennt in einer Übersicht der unterstützten Geräte und Werkzeuge eine lange Liste, darunter StarPRNT, WebPRNT, CloudPRNT, PassPRNT, StarXpand, JavaPOS und CUPS. Epson nennt Windows, Android und iOS als unterstützte Plattformen. Für Händler, die eine fertige Kassenlösung nutzen, zählt vor allem die Kompatibilitätsliste des Kassenanbieters, nicht die Liste des Druckerherstellers.

Zubehör

Star bietet zum mC-Print3 einen Lautsprecher (mC-Sound) und ein Kundendisplay (SCD222). Epson nennt für den TM-m30III als Zubehör unter anderem einen externen Summer (OT-BZ20), eine Wandhalterung und einen WLAN-Adapter (OT-WL06); ein Kundendisplay nennen die ausgewerteten Epson-Seiten nicht.

Robustheit

Epson nennt für den TM-m30III einen Tropfwasserschutz nach IPX2. Für den mC-Print3 beschreibt Star das Gehäuse als staub- und spritzwassergeschützt; die japanische Herstellerseite nennt dafür „gleichwertig zu IP22“, die europäische Seite IPX2. Epson nennt für den Abschneider 2,2 Millionen Schnitte und eine mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) von 360.000 Stunden. Star nennt 2 Millionen Schnitte. Das Gehäuse des TM-m30III ist zusätzlich antibakteriell ausgerüstet.

Wann Epson, wann Star?

  • Der Epson TM-m30III (öffnet in neuem Fenster)Anzeige passt, wenn der Drucker per WLAN eingebunden werden soll, ohne Zusatzadapter (Variante 151), oder wenn die Kassensoftware Epson-Geräte voraussetzt. Auch das antibakteriell ausgerüstete Gehäuse kann ein Argument sein; Epson nennt dafür etwa den Einsatz in Küchen.
  • Der Star mC-Print3 (öffnet in neuem Fenster)Anzeige passt, wenn hohe Druckgeschwindigkeit zählt (MCP31CI/CBI), wenn Kundendisplay und Lautsprecher am Drucker hängen sollen oder wenn die Kasse CloudPRNT nutzt.
  • Beim Star auf die Variante achten: Die höchste Geschwindigkeit, USB-C, USB-A für Peripherie und Bluetooth gibt es nur in bestimmten Modellen; die Modellbezeichnung (MCP31CI, MCP31CBI, MCP31L, MCP31LB, MCP30) entscheidet.

Alternativen

Wer keine Tablet-Kasse betreibt, sondern einen festen Kassenrechner, braucht Cloud-Druck und den USB-C-Anschluss fürs Tablet womöglich nicht; einfachere Bondrucker mit USB oder Ethernet reichen dann aus. Den größeren Rahmen beschreiben unsere Beiträge zu den Kassensystemen der Zukunft und zur Bedeutung moderner Kassensoftware im Einzelhandel.

Häufig gestellte Fragen

Funktionieren beide Drucker mit jeder Kassensoftware?

Nein. Maßgeblich ist, ob die Kassensoftware das jeweilige Modell und Druckverfahren unterstützt. Vor dem Kauf die Kompatibilitätsliste des Kassenanbieters prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen Server Direct Print und CloudPRNT?

Beides sind Verfahren, mit denen ein Drucker Druckaufträge direkt von einem Server im Internet abholt. Server Direct Print stammt von Epson, CloudPRNT von Star; die Kassensoftware muss das jeweilige Verfahren unterstützen.

Kann ich 58-Millimeter-Bons drucken?

Ja, beide Geräte verarbeiten neben 80 auch 58 Millimeter breites Papier. Beim Star mC-Print3 ist dafür laut Hersteller eine Papierführung nötig.

Lässt sich eine Kassenlade anschließen?

Ja, beide haben laut Herstellern einen Anschluss für eine Kassenlade, die beim Druck des Bons geöffnet werden kann.

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