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Logistik

Breuningers Logistik-Offensive: Zukunftssicher in der Krise

Breuninger investiert trotz Wirtschaftskrise in die Erweiterung seines Logistikzentrums mit modernster Technologie, steigerte 2023 den Umsatz und plante neue Arbeitsplätze (Stand 2024). Das Unternehmen setzt auf eine Omnichannel-Strategie und plante weiteres Wachstum durch Expansion.

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Symbolbild, KI-generiert
Inhalt dieses Artikels
  1. Breuninger investiert trotz Wirtschaftskrise
  2. Herausforderungen der Branche und Breuningers Erfolg
  3. Modernste Technik im neuen Logistikzentrum
  4. Breuninger: Omnichannel als Erfolgsmodell
  5. Mehr Arbeitsplätze und regionale Stärkung
  6. Ausblick: Wachstum und Expansion
  7. Fazit: Innovationskraft in schwierigen Zeiten

Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 27.11.2024 wieder; Umsatz und Umsatzwachstum beziehen sich auf 2023, der Online-Anteil auf Angaben vom November 2024. Die Zahlen zu neuen Arbeitsplätzen und Beschäftigten sind Planwerte, die Breuninger damals nannte; die geplante Eröffnung in Hamburg ist inzwischen erfolgt.

Breuninger investiert trotz Wirtschaftskrise

Während die deutsche Wirtschaft schwächelt und viele Branchen mit Rückgängen kämpfen, beweist Breuninger Mut zur Innovation. Das Mode- und Lifestyle-Unternehmen hat sein Warendienstleistungszentrum (WDZ) im baden-württembergischen Sachsenheim erheblich erweitert. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich laut Stuttgarter Zeitung beeindruckt; Breuninger selbst sieht in der Erweiterung „neue Maßstäbe“ in der Lagerhaltung und Logistik.

Herausforderungen der Branche und Breuningers Erfolg

Die deutsche Bekleidungsbranche leidet unter den Folgen der stagnierenden Wirtschaft. Laut dem ifo Institut sind die Preise für Bekleidung gestiegen, während der Konsum zurückging. Viele Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. Breuninger trotzt jedoch diesem Trend: Im Jahr 2023 erzielte das Unternehmen nach Angaben gegenüber der Stuttgarter Zeitung einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir wachsen gegen den Markttrend“, sagt Holger Blecker, CEO von Breuninger.

Modernste Technik im neuen Logistikzentrum

Im Zentrum der Erweiterung steht das AutoStore-System. Dieses hochmoderne Lagerungssystem wird laut Stuttgarter Zeitung von 250 Robotern betrieben, die Artikel effizient suchen und lagern. Anders als bei traditionellen Systemen kommt die Ware zu den Mitarbeitenden – nicht umgekehrt. Das System spart sowohl Zeit als auch Platz; nach Angaben des Herstellers Element Logic kann es die Lagerkapazität im Vergleich zu herkömmlichen Lagermethoden um das Vierfache erhöhen. Breuninger plant bereits, das System weiter auszubauen.

Vorteile des AutoStore-Systems

  • Platzersparnis: Maximale Nutzung der Fläche durch hochgestapelte Container.

  • Zeitersparnis: Schnelle Bearbeitung von Bestellungen durch intelligente Sortierung.

  • Skalierbarkeit: Flexibles System, das mit der Nachfrage wachsen kann.

Breuninger: Omnichannel als Erfolgsmodell

Breuninger vereint Online-Handel und stationären Verkauf nahtlos. Der Online-Shop generiert laut Breuninger gut 55 Prozent des Gesamtumsatzes (Stuttgarter Zeitung, November 2024) und ist nach Unternehmensangaben in zehn europäischen Ländern verfügbar. Gleichzeitig steigert die Präsenz in Kaufhäusern die Online-Verkäufe an entsprechenden Standorten. Breuninger selbst sieht sich damit als einen der führenden Omnichannel-Department-Stores in Europa.

Mehr Arbeitsplätze und regionale Stärkung

Mit der Erweiterung des WDZ sollen nach Angaben von Breuninger rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen; die Zahl der Beschäftigten am Standort steigt damit auf etwa 1.700. Diese Investition stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern positioniert das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber in der Region.

Ausblick: Wachstum und Expansion

Die Erweiterung des Logistikzentrums ist Teil von Breuningers langfristiger Wachstumsstrategie. Mit moderner Intralogistik-Technologie und einem klaren Fokus auf Effizienz baut das Unternehmen seine Logistik weiter aus. Die damals für 2025 geplante Eröffnung eines neuen Kaufhauses in Hamburg zeigte, dass Breuninger weiterhin auf Expansion setzt; nach Unternehmensangaben ist der Flagship Store im Westfield Hamburg-Überseequartier seit dem Frühjahr 2025 geöffnet.

Im November 2025 berichtete die TextilWirtschaft, dass Breuninger seine Omnichannel-Strategie mit Investitionen in E-Commerce und Customer Relationship Management (CRM) weiter ausbaut; in den Niederlanden und der Schweiz wurden demnach neue Services freigeschaltet, um die internationale Online-Expansion voranzutreiben.

Fazit: Innovationskraft in schwierigen Zeiten

Breuninger beweist, dass sich Mut und Innovation auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auszahlen können. Durch die Kombination aus modernster Technologie, Omnichannel-Strategie und regionaler Verankerung sichert sich das Unternehmen eine starke Position für die Zukunft.

Quellen:

Korrektur vom 07.10.2026: Für Umsatz und Umsatzwachstum 2023, den Online-Anteil am Umsatz, die Zahl der Roboter, die Zahl der Länder sowie die neuen Arbeitsplätze und die Beschäftigtenzahl im WDZ wurden die Quellen (Breuninger, Stuttgarter Zeitung) ergänzt; die vierfache Lagerkapazität wird nun dem Hersteller Element Logic zugeschrieben. Die neuen Arbeitsplätze sind laut Breuninger geplant („sollen perspektivisch entstehen“), nicht bereits geschaffen. Wertungen („neue Maßstäbe“, „einer der führenden Omnichannel-Player“) werden nun Breuninger zugeschrieben. Zudem wurde die nicht belegte Wertung, Breuninger setze neue Standards in der Branche, im Ausblick neutral formuliert. Die für 2025 geplante Eröffnung eines Kaufhauses in Hamburg ist nun als damaliger Stand gekennzeichnet; ergänzt wurde, dass der Flagship Store im Westfield Hamburg-Überseequartier nach Angaben von Breuninger seit dem Frühjahr 2025 geöffnet ist (Quelle: Breuninger, abgerufen 07.10.2026).

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