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Softwareupdates: Warum sie wichtig sind und wie Sie automatische Updates einstellen

Updates schließen Sicherheitslücken, bevor sie Schaden anrichten. Sie erfahren, wie Sie automatische Updates unter Android, iOS, macOS, Ubuntu und Windows prüfen und aktivieren.

KI-generiertes Symbolbild zu: Softwareupdates: Warum sie wichtig sind und wie Sie automatische Updates einstellen
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Inhalt dieses Artikels
  1. Warum Updates wichtig sind
  2. Schritt für Schritt
  3. Worauf Sie achten sollten

Updates schließen laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (öffnet in neuem Fenster) Sicherheitslücken und gehören zu den wirksamsten Mitteln gegen Angriffe aus dem Internet. Hier lesen Sie, wie Sie automatische Updates prüfen und einschalten.

Warum Updates wichtig sind

Update, Patch, Aktualisierung oder Bugfix meinen nach Angaben des BSI (öffnet in neuem Fenster) denselben Vorgang: Hersteller beheben Fehler, schließen Sicherheitslücken oder ergänzen Funktionen. Eine Sicherheitslücke ist eine Schwachstelle, über die Angreifer etwa Schadprogramme einschleusen und fremde Systeme übernehmen können.

Das BSI rät, Updates möglichst rasch zu installieren, sobald sie verfügbar sind. Das gilt auch für den Virenschutz: Er schützt nur, wenn er aktuell ist (BSI (öffnet in neuem Fenster)).

Schritt für Schritt

1. Überblick verschaffen

Listen Sie auf, welche Programme Sie einsetzen: Betriebssystem, Browser, Office-Pakete, Medienplayer, Virenschutz, auf PC, Laptop, Tablet und Smartphone. Prüfen Sie in der Online-Hilfe oder den Einstellungen, für welche Produkte es automatische Updates gibt (BSI (öffnet in neuem Fenster)).

2. Automatische Updates je Betriebssystem einstellen

  • Android: Öffnen Sie die Einstellungen und suchen Sie den Menüpunkt „System“, „Sicherheit“ oder „Update“. Wählen Sie „Erweitert“. Dort prüfen Sie manuell auf Updates und schalten automatische Updates ein oder aus. Die Bedienung kann je nach Hersteller abweichen (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • iOS: Öffnen Sie die App „Einstellungen“, dann „Allgemein“ und „Softwareupdates“. Dort sehen Sie den Stand und schalten „Automatische Updates“ ein oder aus (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Mac: Klicken Sie links oben auf das Apple-Symbol, wählen Sie „Über diesen Mac“ und dann „Softwareupdate“. Setzen Sie das Häkchen bei „Meinen Mac automatisch aktualisieren“ (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Ubuntu (Linux): Klicken Sie auf die Punkte links unten auf dem Desktop und öffnen Sie „Software & Updates“. Das System sollte täglich („daily“) suchen und automatisch installieren („Download and install automatically“). Das BSI zeigt dies exemplarisch, da Linux in verschiedenen Distributionen vorliegt (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Windows: Wählen Sie über den Windows-Button unten links „Einstellungen“ und dann „Update und Sicherheit“. Dort suchen Sie nach Updates und legen fest, wann der Computer nach einem Update neu startet. Unter Windows 10 sind automatische Updates laut BSI standardmäßig aktiv (BSI (öffnet in neuem Fenster)).

3. Programme ohne Automatik erfassen

Bietet ein zentrales Programm keinen automatischen Update-Service, führen Sie eine Liste und prüfen Sie dort selbst auf Updates. Hilfreich sind Hersteller-Newsletter, die Fachpresse oder der Newsletter des Bürger-CERT des BSI (BSI (öffnet in neuem Fenster)).

Worauf Sie achten sollten

  • Hinweise nicht wegklicken: Legen Sie bei Pop-ups eine kurze Kontrollsekunde ein; es könnte ein wichtiger Warnhinweis sein (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Gefälschte Updates: Angreifer nutzen gefälschte Warn-E-Mails und irreführende Pop-ups. Installieren Sie Updates nur, wenn der Hinweis in der vertrauten Weise erscheint (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Support-Ende: Erhält ein Produkt keine Updates mehr, wie bei Windows 7, prüfen Sie einen Wechsel auf eine Alternative (BSI (öffnet in neuem Fenster)).
  • Updates ersetzen nicht alles: Das BSI nennt zusätzlich starke, unterschiedliche Passwörter, Zwei-Faktor-Authentisierung sowie Antivirenprogramm und Firewall, wobei oft die im Betriebssystem integrierten Produkte ausreichen (BSI (öffnet in neuem Fenster)).

Mehr zum Hintergrund finden Sie im Glossar unter IT-Sicherheit und im Ressort Software.

Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 22.10.2026 wieder.

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