Mobile Self-Checkout im Store: Freiheit für Kund:innen und Effizienz für Händler

    02.04.2025 16 mal gelesen 0 Kommentare
    • Kund:innen können den Einkaufsprozess eigenständig und flexibel gestalten.
    • Händler profitieren von optimierten Abläufen und reduziertem Personalaufwand.
    • Wartezeiten an Kassen werden minimiert, was das Einkaufserlebnis verbessert.

    Warten an der Kasse war gestern – heute zücken Kund:innen ihr Smartphone, scannen Produkte selbst und bezahlen direkt über die App. Der mobile Self-Checkout im Store ist eine der modernsten Formen des Einkaufens und eine logische Weiterentwicklung in der Omnichannel-Strategie. Für Händler bedeutet das: weniger Warteschlangen, zufriedenere Kund:innen und wertvolle Daten über das Einkaufsverhalten.

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    Was ist Mobile Self-Checkout?

    Beim Mobile Self-Checkout scannen Kund:innen ihre gewünschten Produkte direkt mit dem eigenen Smartphone. Über die Händler-App oder eine spezielle Scan-and-Go-Funktion wird der Kauf abgeschlossen – ganz ohne klassische Kasse. Die Bezahlung erfolgt per digitalem Wallet oder hinterlegtem Zahlungsmittel. Am Ausgang genügt meist ein digitaler Beleg oder ein QR-Code zur Verifizierung.

    Warum ist Mobile Self-Checkout im Omnichannel relevant?

    • Kanalübergreifende Kundenerfahrung: Die App, die im Online-Shop genutzt wird, kommt auch im Store zum Einsatz.
    • Schnelligkeit & Komfort: Kein Anstehen, kein Warten – ideal für vielbeschäftigte oder wiederkehrende Kund:innen.
    • Direkte Integration mit Loyalty-Programmen: Punkte sammeln, Coupons anwenden – automatisch beim Checkout.
    • Verhaltensdaten aus dem Store: Welche Produkte werden gescannt, verglichen, doch nicht gekauft?

    Beispiel: Rewe Pick&Go

    Rewe testet das Konzept "Pick&Go" bereits in mehreren Städten. Kund:innen registrieren sich in der App, betreten den Store über einen QR-Check-in und scannen während des Einkaufs alle Artikel selbst. Am Ausgang wird automatisch bezahlt. Das System ist flexibel, kontaktlos und für Rewe ein Schritt in Richtung vollautomatisiertes Einkaufserlebnis – mit echter Kundenbindung über die App.

    Technische Voraussetzungen

    • Eigene App oder mobile Weblösung: Mit eingebauter Scan- und Bezahlfunktion.
    • Produktdaten mit Barcodes & Lagerinfos: Für korrekte Preisanzeige und Bestandsführung.
    • Sicherheitskonzept am Ausgang: z. B. Sichtprüfung, RFID oder QR-Verifikation.
    • Echtzeit-Synchronisation mit Kassensystem & ERP: Damit nichts doppelt oder falsch verbucht wird.

    Tipps für Händler:innen

    • Einführung gut kommunizieren: Kund:innen müssen wissen, dass es diese Möglichkeit gibt.
    • Usability testen: App-Design muss klar, einfach und schnell funktionieren.
    • Anbindung an bestehende Systeme prüfen: Der Checkout darf kein isolierter Prozess sein.
    • Optional: hybride Kassenstrategie fahren: Nicht alle Kund:innen wollen (oder können) mobil zahlen.

    Fazit

    Mobile Self-Checkout ist mehr als ein digitaler Trend – er ist Ausdruck einer neuen Kundenerwartung an Schnelligkeit, Autonomie und Flexibilität. Wer die nötige technische Infrastruktur schafft, kann den Storebesuch revolutionieren – und gleichzeitig Daten sammeln, Prozesse verschlanken und das Omnichannel-Erlebnis ausbauen.

    Wichtig: Dies ist nur einer von 20 praxisnahen Artikeln rund um das Thema Omnichannel. Du findest die vollständige Übersicht aller Ansätze hier:
    → Zur Gesamtübersicht: Omnichannel – 20 Ideen, 20 Lösungen


    FAQ zum Thema Mobile Self-Checkout: Zukunft des Einkaufens

    Was ist Mobile Self-Checkout?

    Mobile Self-Checkout ermöglicht es Kund:innen, Produkte direkt im Geschäft über eine Händler-App mit dem Smartphone zu scannen und zu bezahlen, ohne eine stationäre Kasse nutzen zu müssen.

    Welche Vorteile bietet Mobile Self-Checkout für Kund:innen?

    Für Kund:innen bietet Mobile Self-Checkout Schnelligkeit und Komfort, da sie ohne Warten an der Kasse einkaufen können. Zusätzlich können Loyalty-Punkte gesammelt und Coupons direkt angewendet werden.

    Warum ist Mobile Self-Checkout wichtig für Händler?

    Für Händler reduziert es Warteschlangen, erhöht die Zufriedenheit der Kund:innen, liefert wertvolle Einblicke in deren Einkaufsverhalten und fördert eine kanalübergreifende Omnichannel-Strategie.

    Welche technischen Voraussetzungen sind notwendig?

    Erforderlich sind eine Händler-App oder eine mobile Weblösung mit Scan- und Bezahlfunktion, Produktdaten mit Barcodes, ein Sicherheitskonzept am Ausgang und eine Echtzeit-Synchronisation mit Kassen- und ERP-Systemen.

    Worauf sollten Händler bei der Einführung achten?

    Händler sollten die Einführung gut kommunizieren, die Benutzerfreundlichkeit der App testen, bestehende Systeme richtig integrieren und eine hybride Kassenstrategie anbieten, um alle Kundentypen zu bedienen.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Mobile Self-Checkout ermöglicht Kund:innen, Produkte per Smartphone zu scannen und direkt über eine App zu bezahlen, was Wartezeiten reduziert und Komfort erhöht. Für Händler bietet es Vorteile wie Datengewinnung, Prozessoptimierung und die Stärkung der Omnichannel-Strategie.

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    Felix Weipprecht

    Felix Weipprecht ist ein führender Experte im Bereich der Digitalstrategien, mit einem besonderen Fokus auf eCommerce. Seine Spezialgebiete umfassen auch Omnichannel-Lösungen, Suchmaschinenmarketing und Social Media. Mit einer persönlichen, direkten und lösungsorientierten Herangehensweise entwickelt er effektive eCommerce-Strategien, um Ihren Online-Erfolg zu maximieren. Er unterstützt Sie dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu erhöhen und Ihre Präsenz in sozialen Medien zu stärken. Sein Ziel ist es, Unternehmen ganzheitlich bei der Optimierung ihrer digitalen Präsenz zu unterstützen.

    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Kund:innen aktiv informieren: Kommuniziere die Vorteile des Mobile Self-Checkouts klar und deutlich im Store, z. B. durch Schilder, Flyer oder Push-Benachrichtigungen in der App.
    2. Testphase einplanen: Führe das System zunächst in ausgewählten Filialen ein, um die Nutzerakzeptanz und die technischen Abläufe zu testen.
    3. Schulung des Personals: Stelle sicher, dass dein Personal im Store mit dem System vertraut ist und Kund:innen bei Fragen oder Problemen unterstützen kann.
    4. Loyalty-Programme integrieren: Belohne Kund:innen für die Nutzung des Mobile Self-Checkouts, z. B. durch zusätzliche Bonuspunkte oder exklusive Rabatte.
    5. Sicherheitsmaßnahmen optimieren: Implementiere klare Verifikationsmechanismen am Ausgang, um Diebstahl zu verhindern, ohne den Kund:innenkomfort zu beeinträchtigen.