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Emirates ermöglicht Kryptowährungszahlungen – zunächst nur in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Emirates bietet Kunden mit einem Crypto.com-Konto ab sofort die Möglichkeit, Flüge über die Website emirates.com oder die Emirates-App mit Crypto.com Pay™ zu bezahlen. Das Angebot gilt vorerst ausschließlich für Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate; die Kosten werden in Emirate-Dirham (AED) ausgewiesen und abgerechnet.
Bei einer Buchung über die Emirates-App werden Kunden zur Crypto.com-App weitergeleitet, um die Zahlung über ihre Wallet abzuschließen. Anschließend kehren sie zur Emirates-App zurück und erhalten dort ihre Buchungsbestätigung sowie das E-Ticket.
Die Einführung steht laut Business Traveller im Zusammenhang mit der „Dubai Cashless Strategy“ im Rahmen der Wirtschaftsagenda D33. Ziel ist es, bis Ende 2026 insgesamt 90 Prozent aller Finanztransaktionen im öffentlichen und privaten Sektor digital abzuwickeln.
Emirates ist nicht die erste Fluggesellschaft mit einem solchen Angebot. Air Baltic akzeptiert Bitcoins bereits seit 2014, während Vueling Kryptowährungszahlungen über den Dienstleister BitPay ermöglicht. Die britische Plattform Alternativ Airlines akzeptiert knapp 60 Währungen und bietet Tickets für rund 600 Fluggesellschaften an; die Zahlungsabwicklung erfolgt über xMoney, CoinGate und Crypto.com.
Auch im Privatjet-Sektor sind Kryptowährungen laut dem Bericht bereits etabliert. FXAIR akzeptiert Bitcoin, Ethereum sowie vier an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins für On-Demand-Privatjetflüge und Mitgliedschaftsangebote. Die US-amerikanische Monarch Air Group nimmt neben herkömmlichen Zahlungsmethoden ebenfalls Bitcoin an.
„Dubai Cashless Strategy“: Bis Ende 2026 sollen 90 Prozent aller Finanztransaktionen digital abgewickelt werden.
Infobox: Emirates führt Crypto.com Pay™ als Zahlungsmethode ein. Das Angebot ist zunächst auf Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate und Abrechnungen in AED beschränkt. Quelle: Business Traveller.
Bitcoin-Prognosen für 2030 reichen von 300.000 bis 1,5 Millionen US-Dollar
Die Diskussion über einen Bitcoin-Kurs von einer Million US-Dollar bis 2030 wird laut Merkur inzwischen nicht mehr ausschließlich von Krypto-Anhängern geführt. Auch Banken und Vermögensverwalter beschäftigen sich mit der Frage, welchen Wert Bitcoin erreichen könnte, wenn steigendes Kapital auf ein begrenztes Angebot trifft.
ARK Invest hat für 2030 drei Szenarien berechnet. Im pessimistischsten Szenario könnte Bitcoin bei rund 300.000 US-Dollar stehen, während das Basisszenario 710.000 Dollar vorsieht. Im Best-Case hält ARK Invest sogar 1,5 Millionen Dollar für möglich.
Voraussetzung für die optimistischeren Szenarien wäre vor allem, dass Vermögensverwalter, Unternehmen und möglicherweise auch Staaten deutlich stärker in Bitcoin investieren. Standard Chartered ist vorsichtiger, hält bis 2030 aber dennoch einen Kurs von rund 500.000 Dollar für möglich.
| Quelle beziehungsweise Szenario | Bitcoin-Kursziel für 2030 |
|---|---|
| ARK Invest, pessimistisch | rund 300.000 US-Dollar |
| ARK Invest, Basisszenario | 710.000 Dollar |
| ARK Invest, Best-Case | 1,5 Millionen Dollar |
| Standard Chartered | rund 500.000 Dollar |
Zusätzliche Nachfrage könnte laut Merkur insbesondere durch börsengehandelte Bitcoin-Fonds entstehen. Seit der Zulassung der US-Spot-ETFs können Anleger über klassische Wertpapierdepots investieren, ohne die Kryptowährung selbst verwahren zu müssen.
BlackRock-Chef Larry Fink bezeichnet Bitcoin inzwischen als ein „internationales Asset“. Für die hohen Kursziele spielt zudem die Knappheit eine zentrale Rolle: Mehr als 21 Millionen Bitcoin wird es nie geben.
Die Rechnung ist jedoch von mehreren Annahmen abhängig. Pensionsfonds und Versicherungen könnten Bitcoin wegen der starken Schwankungen weiterhin meiden, während strengere Regeln den Zugang für Banken und andere Großanleger erschweren könnten.
JPMorgan-Chef Jamie Dimon gehört zu den bekanntesten Kritikern und bezeichnete Bitcoin als weitgehend wertlos. Gleichzeitig bietet JPMorgan Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte an, weil die Bank die Nachfrage ihrer Kunden bedient.
Der Ökonom Kenneth Rogoff warnt außerdem vor einfachen Vergleichen mit Gold. Bitcoin fehle die lange Geschichte als Wertaufbewahrungsmittel und müsse sich in größeren Krisen erst noch beweisen. Ob Bitcoin 2030 bei 300.000, 500.000 oder mehr als einer Million US-Dollar steht, lasse sich daher nicht seriös beantworten.
Infobox: Die Prognosen für 2030 liegen je nach Szenario zwischen rund 300.000 US-Dollar und 1,5 Millionen Dollar. Entscheidend wären eine weiter steigende institutionelle Nachfrage und das begrenzte Angebot. Quelle: Merkur in Kooperation mit BÖRSE am Sonntag.
Bitcoin verharrt zwischen 62.000 und 65.000 US-Dollar
Bitcoin erlebt laut CoinDesk eine der ruhigsten Handelsphasen seit Januar. Der Preis bewegt sich größtenteils zwischen 62.000 und 65.000 US-Dollar, während die Volatilität auf ein Sechsmonatstief gefallen ist.
Die Bollinger-Bandbreite im Tageschart hat sich auf den engsten Stand seit Jahresbeginn verengt. Der Bollinger-Bandbreiten-Indikator fiel auf 5,66 Punkte; für Händler erschwert diese geringe Schwankungsbreite klare Handelsentscheidungen.
Auch das Transaktionsvolumen ist eingebrochen und befindet sich auf dem Weg zum niedrigsten Stand seit November 2023. Im Januar lag das durchschnittliche Tagesvolumen laut einer Analyse von K33 bei 5,1 Milliarden US-Dollar, in diesem Monat fiel es auf 2,2 Milliarden USD.
| Entwicklung | Wert |
|---|---|
| Aktuelle Bitcoin-Handelsspanne | 62.000 bis 65.000 US-Dollar |
| Bitcoin-Kurs im Bericht | BTC$63.691,20 |
| Durchschnittliches Tagesvolumen im Januar | 5,1 Milliarden US-Dollar |
| Durchschnittliches Tagesvolumen in diesem Monat | 2,2 Milliarden USD |
| Bollinger-Bandbreiten-Indikator | 5,66 Punkte |
CoinDesk erinnert an die Entwicklung im Januar: Damals war Bitcoin seit der zweiten Dezemberhälfte in einer Spanne von 86.000 bis 90.000 US-Dollar gefangen. Danach stieg der Preis bis Mitte Januar auf nahezu 98.000 US-Dollar und fiel bis Anfang Februar auf rund 60.000 US-Dollar zurück. Parallel nahm das Handelsvolumen wieder zu.
Enge Handelsspannen gingen bei Bitcoin historisch häufig starken Kursbewegungen voraus. Die Richtung eines möglichen Ausbruchs sei jedoch nicht sicher; er könne in beide Richtungen erfolgen.
Infobox: Bitcoin notiert in einer engen Spanne, während Volatilität und Handelsvolumen deutlich zurückgegangen sind. CoinDesk sieht darin mögliche Voraussetzungen für eine größere Bewegung, ohne deren Richtung festzulegen. Quelle: CoinDesk.
Strategy meldet im zweiten Quartal einen Verlust von 8,2 Milliarden Dollar
Das Krypto-Schwergewicht Strategy ist laut Der Aktionär im zweiten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen verbuchte einen Verlust von 8,2 Milliarden Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 10 Milliarden Dollar ausgewiesen worden war.
Ursächlich waren nicht realisierte Papierverluste auf die umfangreichen Bitcoin-Bestände. Während Bitcoin im Jahresvergleich um über 40 Prozent einbrach, erhöhte Strategy seine Bestände im Quartal zunächst um elf Prozent auf einen Höchststand von 846.000 Bitcoin.
Nach der jüngsten Pflichtmitteilung hält das Unternehmen noch 843.775 Bitcoin. Wegen der Marktturbulenzen pausiert Strategy inzwischen seit fünf aufeinanderfolgenden Wochen den Zukauf und richtet den Fokus auf den Aufbau einer Liquiditätsreserve in Dollar.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Verlust im zweiten Quartal | 8,2 Milliarden Dollar |
| Gewinn im Vorjahreszeitraum | 10 Milliarden Dollar |
| Bitcoin-Bestand auf dem Höchststand | 846.000 Bitcoin |
| Aktueller Bitcoin-Bestand laut Pflichtmitteilung | 843.775 Bitcoin |
| Rückgang der Bitcoin-Kursentwicklung im Jahresvergleich | über 40 Prozent |
| Erhöhung der Bitcoin-Bestände im Quartal | elf Prozent |
Zusätzlichen Druck erzeugt die Vorzugsaktie STRC, die zuletzt die Zielmarke von 100 Dollar verfehlte. Strategy verkaufte seit Jahresbeginn Bitcoin im Wert von rund 218 Millionen Dollar, um die Dividenden der Vorzugsaktien zu sichern, und kaufte eigene STRC-Anteile für 25 Millionen Dollar zurück.
Im zweiten Quartal senkte Strategy die ausstehenden Wandelanleihen um 18 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wuchs die Dollar-Reserve laut Finanzvorstand Andrew Kang auf 3,75 Milliarden Dollar; diese soll ausreichen, um Zins- und Dividendenzusagen für die kommenden zwei Jahre zu bedienen.
Ein neues Rahmenwerk erlaubt den Verkauf von Bitcoin im Wert von bis zu 1,25 Milliarden Dollar, falls die Ausgabe neuer MSTR-Stammaktien unvorteilhaft erscheint. Ziel ist es, den Kurs der Vorzugsaktie STRC zwischen 99 und 100 Dollar zu stabilisieren.
An der Wall Street reagierten Anleger zunächst gelassen. Die Strategy-Aktie legte am Donnerstag im regulären Handel um rund fünf Prozent zu und verharrte im nachbörslichen Handel nahezu unverändert bei 97,21 Dollar.
Infobox: Strategy meldet 8,2 Milliarden Dollar Quartalsverlust, pausiert den Bitcoin-Zukauf und baut eine Dollar-Reserve von 3,75 Milliarden Dollar auf. Quelle: Der Aktionär.
Memecoins: Praxisleitfaden warnt vor extremen Risiken
Die Bitcoin Foundation beschreibt Memecoins als Token, deren Wert an Figuren, Witze oder virale Trends der Internetkultur gekoppelt ist. Die meisten dieser Projekte verfügen demnach über keinen konkreten Anwendungsfall und keine herausragende Technologie.
Dogecoin startete 2013 als Parodie auf Bitcoin und wurde später zur neuntgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Shiba Inu, Pepe, Floki, Bonk, Brett und weitere Memecoins folgten mit Community-Aktivität, Social-Media-Hype und spekulativen Marktbewegungen.
Der Erfolg einzelner Projekte steht laut dem Leitfaden einer großen Zahl gescheiterter Token gegenüber. Auf jeden Dogecoin oder Shiba Inu kämen Zehntausende Memecoins, die Kapital anzogen und anschließend in der Versenkung verschwanden.
Die möglichen Kursgewinne können erheblich sein: Der Kurs von Dogecoin stieg 2021 um über 12.000 Prozent. Pepe legte 2023 innerhalb weniger Wochen um Tausende Prozent zu.
- Rug Pulls: Entwickler erzeugen Hype, ziehen Liquidität ab und verkaufen ihre Bestände.
- Pump-and-Dumps: Gruppen treiben den Kurs hoch und verkaufen, sobald weitere Käufer einsteigen.
- Liquiditätsrisiko: Selbst lebhafte Projekte können bei einer Marktkorrektur ein Handelsvolumen nahe null erreichen.
- Verlustgefahr: Die meisten Memecoins verlieren irgendwann ihren gesamten Wert.
Für den Kauf werden laut Bitcoin Foundation ein Konto bei einer Krypto-Börse, eine Self-Custody-Crypto-Wallet und eine Basiswährung benötigt. Genannt werden ETH für Tokens im Ethereum-Netzwerk oder auf Layer 2s sowie SOL für Tokens im Solana-Netzwerk.
Bei der Auswahl einer dezentralen Börse nennt der Beitrag Uniswap für Ethereum und Layer 2s, Raydium/Jupiter für Solana sowie PancakeSwap für BNB Chain. Die Contract-Adresse sollte nicht allein anhand des Token-Namens ausgewählt werden, sondern aus einem verifizierten Social-Media-Profil, der offiziellen Website oder einem vertrauenswürdigen Aggregator stammen.
Vor dem Kauf empfiehlt der Leitfaden, Liquidität, Handelsvolumen, Holder-Verteilung und den Status einer Liquiditätssperre zu prüfen. Für hochvolatile Memecoins müsse die Slippage-Toleranz häufig auf 3–10 % gesetzt werden.
Bei der Portfolioaufteilung nennt die Bitcoin Foundation höchstens 5–10 % des gesamten Krypto-Investments und einen deutlich kleineren Anteil am Gesamtvermögen. Als Einstiegshürde werden 20–50 $ in einer Basiswährung wie ETH oder SOL genannt.
Infobox: Der Leitfaden betont, dass Memecoins extrem volatil sind und Einsteiger erhebliche Verluste erleiden können. Genannt werden unter anderem Contract-Prüfung, Liquiditätskontrolle, Hardware-Wallets und detaillierte Aufzeichnungen für steuerliche Zwecke. Quelle: Bitcoin Foundation.
CoinDesk berichtet über mutmaßliches iranisches Sanktionsumgehungsnetzwerk über Shelbit
Ein in Dubai ansässiges illegales Glücksspielnetzwerk soll laut CoinDesk und einem Bericht von Reuters Kryptowährungen im Wert von 4 Milliarden Dollar über Shelbit transferiert haben. Shelbit wird als nicht lizenzierte Krypto-Börse beschrieben, die vom iranischen Expatriaten Siavash Kayvanpour betrieben wird.
Das Netzwerk soll mehr als 2.000 Plattformen umfassen und zu den größten illegalen Glücksspielnetzwerken weltweit gehören. Shelbit habe dem Bericht zufolge Hunderte Millionen Dollar an große Krypto-Plattformen überwiesen, darunter Binance.
Die Operation soll der iranischen Zentralbank und weiteren sanktionierten iranischen Einrichtungen Zugang zu globalen Kryptomärkten ermöglicht haben. Die iranische Zentralbank steht seit 2019 unter Sanktionen der US-Antiterrorbehörden wegen ihrer Unterstützung der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), ihrer Quds-Einheit und der Hisbollah.
US-amerikanische und unabhängige Ermittler sehen eine enge Verbindung der Operation zur IRGC. Reuters konnte laut CoinDesk jedoch nicht bestätigen, dass die IRGC Shelbit oder das Glücksspielnetzwerk direkt kontrolliert.
„Dies ist mit Abstand das größte jemals entdeckte illegale Glücksspielnetzwerk im Iran und eines der größten weltweit“, sagte John Wojcik, ehemaliger Forscher bei Infoblox und Senior Analyst bei TRM Labs.
Binance erklärte, Shelbit habe niemals ein Konto auf der Plattform besessen. Mit Shelbit verbundene Nutzer seien untersucht, entsprechende Konten eingefroren und den Strafverfolgungsbehörden gemeldet worden.
Shelbit interagiere außerdem direkt mit der Zentralbank Irans, Wallets, die von der israelischen Regierung mit der IRGC in Verbindung gebracht werden, sowie mit Nobitex. Ein Teil der an Shelbit fließenden Kryptowährungen stamme laut Ermittlungsfirmen aus einem iranischen Bitcoin-Mining-Betrieb.
Infobox: Im Mittelpunkt steht ein mutmaßliches 4-Milliarden-Dollar-Netzwerk zur Umgehung iranischer Sanktionen. Eine direkte Kontrolle von Shelbit oder des Glücksspielnetzwerks durch die IRGC ist laut Reuters nicht bestätigt. Quelle: CoinDesk unter Berufung auf Reuters.
Coldcard-Sicherheitslücke: Rund 594,48 BTC aus etwa 500 Wallets bewegt
Der Hardware-Wallet-Hersteller Coinkite warnt laut Blocktrainer vor einer schweren Schwachstelle bei der Erzeugung privater Schlüssel. Besonders betroffen sind Coldcard Mk2 und Mk3; laut einer technischen Analyse von Sicherheitsforschern gelten auch Mk4, Q und Mk5 als betroffen.
Die Firmware nutzte bei sicherheitskritischen Vorgängen offenbar nicht die vorgesehene Hardware-Zufallsquelle, sondern einen vorhersehbaren Software-Fallback. Dadurch waren die erzeugten Seedwörter nicht so zufällig, wie Nutzer annehmen mussten.
Innerhalb von etwa 25 Minuten wurden Berichten zufolge rund 594 BTC aus ungefähr 500 Wallets bewegt. Die Analyse nennt 1.324 UTXOs in 500 Transaktionen innerhalb eines Zeitfensters von drei Blöcken; insgesamt wurden 594,48 BTC zusammengeführt beziehungsweise ausgegeben.
| Beobachtung | Wert |
|---|---|
| Zeitraum der verdächtigen Abflüsse | etwa 25 Minuten |
| Betroffene Wallets | ungefähr 500 |
| Bewegte Bitcoin laut Analyse | 594,48 BTC |
| Zusammengeführte UTXOs | 1.324 |
| Transaktionen | 500 |
| Zeitfenster | nur drei Blöcke |
| Davon erneut übertragen | 562 BTC |
Die 562 BTC wurden anschließend an eine neue Adresse übertragen und seitdem nicht weiterbewegt. Die betroffenen UTXOs stammen aus dem Zeitraum von 2021 bis 2026. Alle betroffenen Adressen waren zu 100 Prozent Single-Sig-Adressen; keine der geleerten Adressen war eine Taproot-Adresse.
Coinkite nennt zunächst Nutzer, die einen Seed mit einer Coldcard Mk3 unter Firmware 4.0.1 oder einer späteren Version erzeugt haben. Zusätzlich warnt der Hersteller vor Seeds, die mit älteren Firmwareständen auf Mk4, Mk5 oder Coldcard Q erzeugt wurden. Bei diesen Geräten sei die Auswirkung weniger gravierend, aber weiterhin ernst; Coinkite spricht von ungefähr 72 Bit Entropie anstelle der erwarteten 128 Bit.
Entscheidend ist laut Blocktrainer nicht, welches Gerät heute verwendet wird, sondern auf welchem Gerät und mit welcher Firmware der Seed ursprünglich erzeugt wurde. Ein Firmware-Update repariert keinen bereits erzeugten Seed, und der Import in eine neue Coldcard, BitBox, Trezor oder andere Hardware-Wallet macht einen schwach erzeugten Seed nicht sicher.
Als Ursache wird ein Programmierfehler beschrieben: Eine Bibliothek prüfte, ob eine Einstellung für den Hardware-Zufallsgenerator vorhanden war, jedoch nicht korrekt, ob dieser tatsächlich aktiviert war. Dadurch kam unter bestimmten Bedingungen ein schwächerer Softwaregenerator zum Einsatz, der unter anderem Geräte- und Zeitwerte nutzte.
Der Bericht weist darauf hin, dass Airgap, Secure Element, PIN oder MicroSD-Karte einen von Beginn an vorhersehbaren Seed nicht schützen können. Tapsigner, Opendime und Satscard sollen wegen einer anderen Codebasis nicht betroffen sein.
Infobox: Coinkite warnt vor Seeds, die mit bestimmten Coldcard-Modellen und Firmwareständen erzeugt wurden. Rund 594,48 BTC wurden in einem kurzen Zeitraum aus etwa 500 Wallets bewegt; ein vollständiger Zusammenhang mit der Schwachstelle ist laut Bericht noch nicht abschließend bewiesen. Quelle: Blocktrainer.
Quellen:
- Emirates führt Kryptowährung als Zahlungsmittel ein
- Bitcoin 2030: Wie realistisch ist eine Million US-Dollar?
- Bitcoin (BTC) ist derzeit genauso schwer zu handeln wie im Januar
- Strategy-Aktie: 8,2-Milliarden-Dollar-Verlust im Q2
- Memecoins investieren 2026 – Praxis-Guide
- Ein mit dem Iran verbundenes Krypto-Netzwerk transferierte 4 Mrd. $ über eine Börse in Dubai
- Schwere Sicherheitslücke bei Coldcard: Hunderte Bitcoin gestohlen!?
- Bitcoin vor Wochenende schwächer: Kurs fällt auf 63.744 USD – Alarm? - 31.07.26
- Aktueller Marktbericht zu Bitcoinkurs, Etherkurs und Ripplekurs
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