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Bitcoin-Rendite könnte stagnieren: Thelen verkauft, Templeton plant ETFs

Die langfristige Rendite von Bitcoin könnte stagnieren, was seine Akzeptanz als Zahlungsmittel fördern würde; Frank Thelen verkauft alle Bitcoins aufgrund von Risiken und stagnierenden Entwicklungen.

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Inhalt dieses Artikels
  1. Langfristige Rendite des Bitcoin nahe null - Ein Vorteil?
  2. Frank Thelen verkauft alle seine Bitcoins
  3. Franklin Templeton plant Bitcoin-ETFs
  4. Bitcoin im Minus - Droht das Sommerloch?

Langfristige Rendite des Bitcoin nahe null - Ein Vorteil?

Ein aktuelles Modell, das auf dem Metcalfeschen Gesetz basiert, deutet darauf hin, dass die langfristige Rendite des Bitcoin möglicherweise deutlich geringer ausfallen könnte, als viele Anleger erwarten. Laut diesem Modell liegt der faire Wert von Bitcoin bereits auf dem aktuellen Preisniveau, was bedeutet, dass der Preis in Zukunft stagnieren könnte. Timothy F. Peterson von Cane Island Alternative Advisors hat bereits 2018 eine Analyse veröffentlicht, die zeigt, dass der Preis des Bitcoins dem Modell mit einem Bestimmtheitsmaß von über 80 Prozent folgt.

„Ein stabiler Kurs macht Bitcoin alltagstauglicher als Zahlungsmittel“, fasst finanzen.net die Einschätzung von Finanzjournalist Mark Hulbert zusammen.

Das Modell prognostiziert, dass der Bitcoin-Preis im Jahr 2140, wenn das Ausgabelimit von 21 Millionen Coins erreicht wird, bei rund 120.000 Dollar liegen könnte. Dies würde einer annualisierten Rendite von lediglich 0,6 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs entsprechen. Ein stabiler Bitcoin-Kurs könnte paradox dazu führen, dass die Kryptowährung als funktionsfähige digitale Währung akzeptiert wird, anstatt als Spekulationsobjekt zu gelten.

Zusammenfassung: Das Metcalfesche Gesetz legt nahe, dass die Rendite des Bitcoin langfristig stagnieren könnte, was die Akzeptanz als Zahlungsmittel fördern könnte.

Frank Thelen verkauft alle seine Bitcoins

Der bekannte Investor Frank Thelen hat entschieden, alle seine Bitcoins zu verkaufen, sowohl privat als auch in seinen Fonds. Er begründet diesen Schritt mit der Einschätzung, dass Bitcoin nicht mehr die attraktivste Chance am Markt darstellt. Thelen äußert Bedenken hinsichtlich der Risiken, insbesondere durch die Bedrohung durch Quantencomputer, die die Sicherheit von Bitcoin gefährden könnten.

Er kritisiert die stagnierende Entwicklung innerhalb der Bitcoin-Community und sieht die Notwendigkeit für eine dynamische Weiterentwicklung, um auf neue technologische Herausforderungen reagieren zu können. Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs bei etwa 57.200 Euro, was fast 37 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt.

Zusammenfassung: Frank Thelen verkauft seine Bitcoins aufgrund von Bedenken über Risiken und stagnierende Entwicklungen in der Bitcoin-Community.

Franklin Templeton plant Bitcoin-ETFs

Franklin Templeton hat zwei neue Exchange-Traded Funds (ETFs) vorgeschlagen, die Unternehmensdividenden in Bitcoin umwandeln sollen. Diese ETFs, der Franklin US Equity Bitcoin DRIP Index ETF und der Franklin US Innovation Bitcoin DRIP Index ETF, sollen eine Allokation von 95 % in US-Aktien und 5 % in Bitcoin aufrechterhalten. Die Dividenden der Aktien werden in Bitcoin reinvestiert, was eine kontinuierliche Nachfrage nach der Kryptowährung schaffen könnte.

Sollte die Genehmigung erteilt werden, könnten die ETFs laut CoinDesk bereits im September gehandelt werden. Die Einreichung wertet CoinDesk als Zeichen für das wachsende institutionelle Vertrauen in die Verbindung zwischen traditionellen Aktien und Kryptowährungen. Diese Entwicklung folgt dem Debüt von BlackRocks Einkommens-ETF, der es Institutionen ermöglicht, die Volatilität von Kryptowährungen zu monetarisieren.

Zusammenfassung: Franklin Templeton plant Bitcoin-ETFs, die Unternehmensdividenden in Bitcoin umwandeln, was das institutionelle Interesse an Kryptowährungen weiter stärken könnte.

Bitcoin im Minus - Droht das Sommerloch?

Der Bitcoin-Kurs zeigt sich schwach und fiel unter die 63.000 US-Dollar-Marke, was die Frage aufwirft, ob ein Sommerloch bevorsteht. Der Rückgang um 2 Prozent folgt auf die jüngsten Entwicklungen im USA-Iran-Deal, die Anleger jedoch nicht zu überzeugen scheinen. Der gesamte Markt hat um knapp 1,8 Prozent nachgegeben, und auch Bitcoin ETFs verzeichnen Abflüsse von 226 Millionen US-Dollar in dieser Woche.

Die aktuelle Marktsituation könnte jedoch kurzfristig stabiler werden, da die Zuflüsse auf Krypto-Börsen zurückgehen, was auf eine abnehmende Verkaufsbereitschaft hindeutet. Historisch gesehen folgt auf einen schwachen Juni oft ein starker Juli, was die Hoffnung auf eine Erholung nährt.

Zusammenfassung: Bitcoin zeigt Schwäche und könnte in ein Sommerloch geraten, jedoch gibt es Anzeichen für eine mögliche Stabilisierung in naher Zukunft.

Quellen:

Korrektur vom 07.10.2026: In einer früheren Fassung wurde der Satz „Ein stabiler Kurs macht Bitcoin alltagstauglicher als Zahlungsmittel“ als Zitat von Mark Hulbert ausgegeben. Richtig ist: Es handelt sich um eine Zusammenfassung von finanzen.net zu Hulberts Einschätzung (Quelle: finanzen.net, über web.archive.org, abgerufen 07.10.2026). Außerdem hieß es, die Genehmigung der Franklin-Templeton-ETFs könne im September erfolgen und sei ein Vertrauenssignal. Richtig ist: Laut CoinDesk könnten die ETFs im Fall einer Genehmigung ab September gehandelt werden; als Vertrauenssignal wertet CoinDesk die Einreichung (Quelle: CoinDesk, 19.06.2026, abgerufen 07.10.2026).

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