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Digitalisierung

Kinder im Internet: Geräte, Konten und Apps kindgerecht absichern

Sie erfahren, welche Risiken das BSI für Kinder und Jugendliche online sieht und welche Schutzmaßnahmen auf Smartphone, Tablet und in Apps möglich sind. So legen Sie eine sichere Grundlage für den digitalen Familienalltag.

KI-generiertes Symbolbild zu: Kinder im Internet: Geräte, Konten und Apps kindgerecht absichern
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Inhalt dieses Artikels
  1. Schritt für Schritt
  2. Worauf Sie achten sollten
  3. Häufige Fragen

Laut BSI (öffnet in neuem Fenster) besitzen 96 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone (JIM-Studie 2023). Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Geräte und Apps absichern und worauf es dabei ankommt.

Schritt für Schritt

Die folgende Reihenfolge ist eine Orientierung auf Basis der BSI-Übersichtsseite zum Kinderschutz im Internet (öffnet in neuem Fenster). Die konkreten Menüschritte je Gerät stehen dort nicht; das BSI verweist dafür auf die Unterseite „Jugendschutz einstellen - Schritt für Schritt erklärt“.

  1. Risiken kennen: Das BSI nennt zwei Gruppen. Erstens kinder- und jugendgefährdende Inhalte, etwa gewaltverherrlichende Online-Spiele oder pornografische Videos. Zweitens Cyberkriminalität wie Phishing (betrügerische Nachrichten, die Daten abgreifen sollen), Schadsoftware und Datendiebstahl. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  2. Jugendschutzeinstellungen auf Smartphone und Tablet vornehmen: Hat Ihr Kind ein eigenes Gerät, ist es laut BSI Gefahren, Sicherheitsrisiken und Kostenfallen ausgesetzt. Mit Jugendschutzeinstellungen auf dem Gerät erhöhen Sie die Sicherheit. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  3. Kinderschutzprogramme und technische Maßnahmen nutzen: Sie können nach Angaben des BSI dabei helfen, ungeeignete Inhalte zu blockieren. Details bündelt das BSI unter „Technischer Schutz für Kinder im Internet“. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  4. Plattformen und Apps kindersicher einrichten: Die BSI-Videoserie Cyber-Sicherheit² widmet sich in einer Episode der App-Sicherheit für Kinder und Jugendliche. Dort geht es darum, wie Erziehungsberechtigte Kinder bei der sicheren Nutzung digitaler Dienste unterstützen, welche Einstellungen sie selbst vornehmen können und welche technischen Maßnahmen gegen Cybermobbing möglich sind. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  5. Smart Toys prüfen: Internetfähiges Spielzeug kann zur Gefahr werden, wenn Unbefugte auf Kamerabilder zugreifen oder das Spielzeug aus der Ferne steuern. Das BSI hat dazu eine eigene Seite zu smarten Teddys, Autos und Ähnlichem. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  6. Das Gespräch suchen: Das BSI empfiehlt, mit Kindern über Gefahren zu sprechen, und bietet Impuls- und Diskussionsfragen zu seinen Erklärvideos sowie Tipps für ein Eltern-Kind-Gespräch. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)

Worauf Sie achten sollten

  • Technik ersetzt nicht die Begleitung: Das BSI rät, Kindern früh einen sicheren Umgang vorzuleben und zu vermitteln. Wer sich sicher im Netz bewegen will, muss Gefahren und Schutzmöglichkeiten kennen, das gilt auch für Erwachsene. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  • Cybermobbing kann nach Darstellung des BSI jeden treffen; Soziale Medien, Messenger und andere Apps können es Tätern erleichtern. Einige Schutzmaßnahmen erschweren es ihnen, und das BSI führt Anlaufstellen für Vorbeugung und Hilfe im Ernstfall auf. Quelle: BSI (öffnet in neuem Fenster)
  • Die Übersichtsseite nennt keine gerätespezifischen Menüpfade. Nutzen Sie dafür die vom BSI verlinkten Unterseiten.

Mehr zum Thema: Bildschirmzeit begrenzen, das Glossar zu IT-Sicherheit und zum Smartphone.

Häufige Fragen

Wie viele Jugendliche haben ein eigenes Smartphone?

Nach der vom BSI (öffnet in neuem Fenster) zitierten JIM-Studie 2023 sind es 96 Prozent der 12- bis 19-Jährigen.

Wo finde ich Schritt-für-Schritt-Anleitungen?

Das BSI (öffnet in neuem Fenster) verweist auf die Seite „Jugendschutz einstellen - Schritt für Schritt erklärt“.

Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 01.11.2026 wieder.

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