Fanatics startet KI-gestütztes Shop the Look mit OpenAI-Modellen
Fanatics empfiehlt auf Produktseiten nun mit OpenAI-Modellen passende Fanartikel zu einem Trikot. Nach Angaben des Unternehmens stieg die Interaktion im Test um 10 Prozent.
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Fanatics hat nach eigenen Angaben eine mit OpenAI-Modellen betriebene Version seines Outfit-Empfehlungs-Features „Shop the Look“ gestartet. Es schlägt auf Produktseiten zusammenpassende Artikel vor, etwa zu einem Teamtrikot, teilt das Unternehmen mit (öffnet in neuem Fenster).
Was das bedeutet
Für Käufer heißt das: Wer ein Trikot ansieht, bekommt laut Fanatics auf der Produktseite abgestimmte Outfits vorgeschlagen. Die Vorschläge nutzen Artikel, die vorrätig sind und zum Team und zum gewünschten Stil passen. Das Feature läuft nach Angaben des Unternehmens auf vielen Seiten des Netzwerks, darunter Fanatics.com und die offiziellen Onlineshops von NFL, NBA, MLB und NHL (Fanatics (öffnet in neuem Fenster)).
Zur Funktionsweise: Die OpenAI-Modelle greifen laut Fanatics auf angereicherte Produktdaten sowie Team- und Bestandsinformationen zurück. Eigene Merchandising-Regeln sollen sicherstellen, dass die Auswahl zusammenpasst und relevant bleibt. Die Looks werden demnach täglich aktualisiert, wenn sich die Kataloge ändern (Fanatics (öffnet in neuem Fenster)).
Für Händler interessant: Entwicklungstempo und Testergebnis
Fanatics und OpenAI haben mit Codex eigene Empfehlungs-Tools gebaut. Diese reichern Katalogdaten an, finden passende Ware, bewerten Empfehlungen und erzeugen die Looks. Ein Test mit 50 Produkten dauerte laut Fanatics weniger als einen Tag. Nach einigen Tagen Überarbeitung gab das Unternehmen den Prototyp (ein „minimum viable product“, also eine erste funktionsfähige Version) in derselben Woche frei. Danach wurde der Ansatz auf Tausende Produkte ausgeweitet (Fanatics (öffnet in neuem Fenster)).
In einem Test mit rund 30.000 MLB-Produkten erzielte die neue Version nach Angaben von Fanatics 10 Prozent mehr Engagement als die vorherige (Fanatics (öffnet in neuem Fenster)). Das ist eine Eigenangabe; welche Kennzahl „Engagement“ genau misst, nennt die Quelle nicht.
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Was offen ist
- Kosten: Die Quelle nennt weder Preise für Nutzer noch Kosten für Fanatics.
- Grenzen: Wie gut die Vorschläge außerhalb der getesteten MLB-Produkte funktionieren, geht aus der Quelle nicht hervor. Auch ob Umsatz oder Kaufabschlüsse stiegen, steht dort nicht.
- Verfügbarkeit: Die Quelle spricht von „vielen Seiten“ im Netzwerk, nennt aber keine vollständige Liste und keine Länder.
- Methodik: Dauer, Vergleichsgruppe und Messweise des Tests sind nicht beschrieben, unabhängig geprüft ist das Ergebnis nicht.
Hintergrund
Fanatics beschreibt sich als globale digitale Sportplattform und nutzt nach eigenen Angaben ChatGPT Work und Codex in den Bereichen Corporate, Commerce, Collectibles sowie Betting and Gaming. Shop the Look startete laut Mitteilung rechtzeitig zum Herbst-Sportkalender (Fanatics (öffnet in neuem Fenster)).
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Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 31.10.2026 wieder.
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