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DHL setzt auf Verdopplung des E-Commerce-Umsatzes
Der DHL-E-Commerce-Chef formuliert ein ambitioniertes Ziel: Der Umsatz soll in den nächsten fünf Jahren verdoppelt werden. Das geht aus der von DVZ veröffentlichten Meldung „DHL-E-Commerce-Chef: ‚Wir wollen den Umsatz in den nächsten fünf Jahren verdoppeln‘“ hervor.
Weitere verwertbare Angaben zum Geschäftsmodell, zu konkreten Investitionen oder zu den Voraussetzungen für die angestrebte Entwicklung enthält der bereitgestellte Quelltext nicht. Die Meldung ordnet das Vorhaben dem Bereich E-Commerce innerhalb des DHL-Konzerns zu.
Infobox: DHL will den Umsatz im E-Commerce in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Quelle: DVZ.
Walmart gewinnt im Onlinehandel gegenüber Amazon an Boden
Walmart baut seine Position im Onlinehandel laut einer Analyse durch Investitionen in Logistik, Fulfillment und Sortiment aus. Die Entwicklung setzt Amazon stärker unter Druck und zeigt, dass Marktanteile im E-Commerce nicht allein von Reichweite, sondern auch von der Effizienz der Lieferkette abhängen.

Fulfillment umfasst die gesamte Bestellabwicklung: Lagerung, Kommissionierung und Zustellung. Walmart hat diese Bereiche systematisch ausgebaut, um Bestellungen effizienter zu verarbeiten und die eigene Lieferfähigkeit zu stärken.
Zusätzlich erweitert der Konzern seine Produktpalette. Das breitere Sortiment soll weitere Kundengruppen ansprechen und mehr Einkaufsanlässe abdecken. Nach Einschätzung des US-Finanzportals The Motley Fool entsteht der Wettbewerbsvorteil aus dem Zusammenspiel von operativen Abläufen, Lieferkette und Angebotsbreite.
Die Analyse wurde laut etailment in einem Video des Motley Fool veröffentlicht, das am 25. September 2026 erschien. Die darin verwendeten Aktienkurse beziehen sich auf die Nachmittagskurse vom 23. September 2026.
| Unternehmen | Kursentwicklung | Bezug |
|---|---|---|
| Walmart | 0,36 Prozent im Plus | Nachmittagskurse vom 23. September 2026 |
| Amazon | 0,12 Prozent im Plus | Nachmittagskurse vom 23. September 2026 |
Walmart und Amazon sind an der Nasdaq gelistet. Während Amazon mit seiner Plattformposition als lange dominierender Akteur beschrieben wird, verfügt Walmart über ein stationär verankertes Handelsnetz und investiert zunehmend in digitale Bestellprozesse.
Die Bewertung wird auch von aktien.news aufgegriffen. Dort wird Walmart als wohl bestes E-Commerce-Unternehmen eingeordnet; als Gründe werden umfangreiche Investitionen in Logistik, Fulfillment und eine breitere Produktpalette genannt.
Die Kursbewegungen bleiben Momentaufnahmen und erlauben laut den Quellen keine Aussage über die künftige Entwicklung. Entscheidend für den weiteren Wettbewerb ist, wie beide Unternehmen ihre Logistik- und Sortimentsstrategien weiterentwickeln.
Infobox: Walmart gewinnt laut den Quellen Marktanteile durch Investitionen in Logistik, Fulfillment und Sortiment. Am 23. September 2026 lag Walmart mit 0,36 Prozent und Amazon mit 0,12 Prozent im Plus. Quellen: etailment und aktien.news.
Hong Kong Television Network meldet E-Commerce-Wachstum
Die Aktie der Hong Kong Television Network Limited notierte am 28.09.2026 um 11:40 Uhr an der Hong Kong Stock Exchange bei 1,00 HKD. Damit lag sie 0,99 Prozent unter dem vorherigen Kurs von 1,01 HKD.
Parallel meldete die E-Commerce-Plattform HKTVmall für August ein Wachstum des GMV um 19,8 Prozent auf 812 Mio. HKD. Der durchschnittliche tägliche GMV erhöhte sich laut dem von AD HOC NEWS aufgegriffenen Bericht von TipRanks um 19,6 Prozent auf 26,2 Mio. HKD.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Aktienkurs am 28.09.2026 um 11:40 Uhr | 1,00 HKD |
| Vorheriger Kurs | 1,01 HKD |
| Kursveränderung | 0,99 Prozent unter dem vorherigen Kurs |
| GMV im August | 812 Mio. HKD |
| GMV-Wachstum im August | 19,8 Prozent |
| Durchschnittlicher täglicher GMV | 26,2 Mio. HKD |
| Einzelkunden | 699.000 |
| Monatlich aktive eindeutige Geräte | 1,64 Mio. |
Die Plattform setzte im August auf Wochenendrabatte von 15 Prozent sowie auf eine Preisvergleichsfunktion für mehr als 1.000 Supermarktprodukte. Trotz des GMV-Wachstums blieb das Quartalsergebnis negativ.
Im zweiten Quartal 2026 erzielte Hong Kong Television Network Limited einen Umsatz von 2.045,281 Mio. HKD. Im vierten Quartal 2025 waren es 1.967,852 Mio. HKD.
Der Nettoverlust lag im zweiten Quartal 2026 bei 78,060 Mio. HKD, nachdem im vierten Quartal 2025 ein Nettoverlust von 126,348 Mio. HKD ausgewiesen worden war. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 0,10 HKD.
| Finanzkennzahl | Wert |
|---|---|
| Umsatz im zweiten Quartal 2026 | 2.045,281 Mio. HKD |
| Umsatz im vierten Quartal 2025 | 1.967,852 Mio. HKD |
| Nettoverlust im zweiten Quartal 2026 | 78,060 Mio. HKD |
| Nettoverlust im vierten Quartal 2025 | 126,348 Mio. HKD |
| Ergebnis je Aktie | minus 0,10 HKD |
Die Aktie lag mit 1,00 HKD nur 0,05 HKD über dem 52-Wochen-Tief von 0,95 HKD und 0,58 HKD unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,58 HKD. Die Marktkapitalisierung betrug 795,4 Mio. HKD, das Handelsvolumen 42.000 Aktien.
Infobox: HKTVmall steigerte den August-GMV um 19,8 Prozent auf 812 Mio. HKD. Die Aktie notierte am 28.09.2026 bei 1,00 HKD, während das zweite Quartal 2026 weiterhin ein negatives Ergebnis je Aktie von minus 0,10 HKD auswies. Quelle: AD HOC NEWS.
Wero wächst, bleibt aber vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern unbekannt
Der europäische Bezahldienst Wero kommt laut t3n trotz Millionen registrierter Nutzer nur langsam voran. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zeigt, dass fast ein Drittel der Befragten noch nie von Wero gehört hat.
Nur rund 40 Prozent konnten korrekt angeben, dass Wero ein Zahlungsdienst ist. Weitere 23 Prozent kannten zwar den Namen, wussten aber nicht, worum es sich handelt. Die übrigen sieben Prozent ordneten Wero unter anderem einer App zum Währungshandel, einer Geldanlage-App, einer Debit-Kreditkarte aus Holz oder einem Legitimierungsdienst zu.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Befragte, die noch nie von Wero gehört haben | Fast ein Drittel |
| Befragte mit korrekter Einordnung als Zahlungsdienst | rund 40 Prozent |
| Befragte, die den Namen kennen, aber Wero nicht einordnen können | 23 Prozent |
| Befragte mit falscher Einordnung | sieben Prozent |
| Girokonto für Wero freigeschaltet | 14 Prozent |
| Aktive Nutzung | knapp sieben Prozent |
Knapp sieben Prozent der Befragten nutzen Wero aktiv, etwa um Geld an Freunde zu schicken oder online zu bezahlen. Im Vorjahr hatten rund vier Prozent eine aktive Nutzung angegeben; auch die Bekanntheit lag damals mit rund 30 Prozent niedriger.
Die European Payments Initiative, kurz EPI, nennt 57 Millionen registrierte Nutzerinnen und Nutzer in Europa, davon neun Millionen in Deutschland. Zum Vergleich: Paypal kommt nach eigenen Angaben allein in Deutschland auf 35 Millionen aktive Kundenkonten.
Wero startete im Sommer 2024 zunächst mit Handy-zu-Handy-Zahlungen. Seit November 2025 sind auch Zahlungen im E-Commerce möglich. Im Laufe des Jahres soll der Einsatz an der Ladenkasse hinzukommen.
Der Zugang erfolgt derzeit über die Banking-Apps der beteiligten Banken und muss dort freigeschaltet werden. Als neue Bankpartner werden Norisbank und N26 genannt; die Targobank plant laut Quelle eine Einführung.
Bei der Händlerakzeptanz bestehen weiterhin Lücken. Seit Herbst 2025 gehören Lidl, Decathlon, Eventim und Rossmann zu den ersten Händlern, die Wero akzeptieren, von einer flächendeckenden Nutzung ist der Dienst laut t3n jedoch noch weit entfernt.
Wero ist bislang in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar. Der Rollout in den Niederlanden und Luxemburg läuft; im Jahr 2027 soll Österreich folgen. Im Juni 2026 stiegen unter anderem die Erste Bank Österreich und die Raiffeisen Bank International als Gesellschafter bei der EPI ein.
Als geopolitisches Risiko nennt die EPI in ihrem Geschäftsbericht die Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter AWS von Amazon. Die Erträge stiegen laut den Zahlen aus dem Jahr 2025 von 14,5 auf 35,1 Millionen Euro. Der Jahresverlust verringerte sich von 119,1 Millionen Euro auf 71,4 Millionen Euro.
Seit der Gründung haben die EPI-Eigner rund 668,9 Millionen Euro in die Initiative gesteckt. Die letzte Finanzspritze in Höhe von 215 Millionen Euro erfolgte im Dezember 2025. Dadurch stiegen die liquiden Mittel von 73,3 Millionen auf 320,5 Millionen Euro.
Die Befragten bleiben bei den Erfolgsaussichten zurückhaltend: 58 Prozent glauben nicht, dass sich Wero gegen Paypal, Visa oder Mastercard durchsetzen kann. Bei den 18- bis 29-Jährigen traut eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Bankeninitiative zu, die Konkurrenz perspektivisch zu überflügeln.
Infobox: Wero verfügt laut EPI über 57 Millionen registrierte Nutzerinnen und Nutzer in Europa, davon neun Millionen in Deutschland. Aktiv nutzen den Dienst laut Umfrage jedoch knapp sieben Prozent; 58 Prozent zweifeln an einem Erfolg gegen US-Konkurrenten. Quelle: t3n.
Google testet direkten Flipkart-Kauf in Gemini
Google testet in Indien eine Einkaufsfunktion, mit der ausgewählte Flipkart-Angebote direkt aus Gemini und dem KI-Modus heraus gekauft werden können. Nutzerinnen und Nutzer gelangen über einen „Buy“-Button in den Checkout der Walmart-Tochter Flipkart, berichtet etailment unter Berufung auf TechCrunch.
Der Test ist bislang auf wenige Nutzer beschränkt. Er umfasst Smartphones, Elektronik und Zubehör; andere Nutzer sehen weiterhin reguläre Flipkart-Listings ohne direkten Kaufabschluss in der KI-Oberfläche.
Google plant laut Quelle, die Funktion noch im Oktober breiter auszurollen. Der Zeitplan fällt in die indische Festtagssaison, in der große E-Commerce-Plattformen mit Rabattaktionen um Käufer konkurrieren.
Mit dem Test rücken Gemini und der KI-Modus vom reinen Erklären, Vergleichen und Empfehlen näher an den eigentlichen Kaufprozess. Die Produktsuche und der Checkout sollen damit enger innerhalb einer digitalen Umgebung verbunden werden.
Flipkart steht im Zentrum des Experiments. Google investierte 2024 rund 350 Millionen Dollar in das indische E-Commerce-Unternehmen und hält damit eine Minderheitsbeteiligung. Zusätzlich besteht eine Technologiepartnerschaft.
Google hatte zuvor mit dem Universal Commerce Protocol einen offenen Standard vorgestellt, der KI-Agenten durch verschiedene Einkaufsphasen einschließlich Checkout führen soll. Die nun beschriebene Umsetzung öffnet jedoch einen klar als Flipkart erkennbaren Checkout-Flow.
Auffällig ist, dass Amazon-Angebote in der getesteten Umgebung zwar neben Flipkart-Produkten erscheinen, aber keinen Kauf-Button erhalten. Flipkart verfügt damit in diesem Test über eine Funktion, die anderen sichtbaren Anbietern derzeit fehlt.
Google erklärte auf Anfrage, regelmäßig neue Funktionen zu testen, um Menschen beim Entdecken und Verbinden mit Unternehmen zu helfen. Flipkart reagierte laut Bericht zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Infobox: Google testet in Indien einen direkten „Buy“-Button für Flipkart in Gemini und im KI-Modus. Der Test betrifft Smartphones, Elektronik und Zubehör; Amazon-Angebote erscheinen ohne Kauf-Button. Quelle: etailment.
Quellen:
- DHL-E-Commerce-Chef: „Wir wollen den Umsatz in den nächsten fünf Jahren verdoppeln“
- Walmart holt mit Logistik-Investitionen gegen Amazon auf
- Die Hong Kong-Television-Network-Aktie meldet E-Commerce-Wachstum
- Europas Paypal-Killer stottert: Warum niemand Wero kennt – trotz Millionen Nutzern
- Flipkart-Kauf-Button: Google testet Gemini-Shopping in Indien
- Walmart überholt Amazon im E-Commerce dank Logistik-Investitionen





















