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Digitale Bildung: Lehrkräfte, Hochschulen und Kommunen bauen Kompetenzen und Strukturen aus
Vietnam: Digitaler Kompetenzrahmen für Lehrkräfte tritt in Kraft
Mit dem Rundschreiben Nr. 18/2026/TT-BGDĐT, das ab dem 12. Mai 2026 gilt, hat das vietnamesische Ministerium für Bildung und Ausbildung einen digitalen Kompetenzrahmen für Lehrkräfte und Bildungsadministratoren veröffentlicht. Der Rahmen soll eine Grundlage für die Standardisierung und Verbesserung der Qualität des Personals im Zuge der verstärkten digitalen Transformation im Bildungswesen schaffen, berichtet Vietnam.vn.
In den Bildungseinrichtungen der Provinz werden digitale Kompetenzen gezielt weiterentwickelt und digitale Technologien sowohl in der Verwaltung als auch im Unterricht eingesetzt. An der Nam Ly High School werden Personal, Schüler, Einrichtungen und Finanzen ebenso wie Unterricht, Lernen und Leistungsbewertung auf einer digitalen Plattform verwaltet.
„Die Schule betrachtet die digitale Transformation als Grundlage für eine umfassende Bildungsreform“, sagte Schulleiter Pham Ba Vu laut Vietnam.vn.
Die Schule organisiert regelmäßig Schulungen und thematische Workshops und setzt die „Digital Literacy Movement“ um. Dadurch sollen sich die Arbeitsweisen von Mitarbeitenden, Lehrkräften und Angestellten schrittweise von manuellen Methoden hin zu einer digitalen Umgebung verändern.
Online-Verwaltungssysteme umfassen inzwischen unter anderem elektronische Notenbücher, elektronische Schülerakten, Dokumentenverwaltungssysteme, elektronische Portale sowie Anwendungen zur Kommunikation mit Eltern und Schülern. Nach Angaben von Vietnam.vn ist die Verwaltung dadurch wissenschaftlicher und transparenter geworden, während der Papieraufwand sinkt und Lehrkräften mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben bleibt.
An der Luong The Vinh High School wurden Schulverwaltungssoftware, das Datenbanksystem des Bildungssektors, Software zur Mitarbeiterbeurteilung und Anwendungen für das professionelle Management parallel eingeführt. Die Daten aller 62 Mitarbeiter, Lehrkräfte und Angestellten sind in der nationalen Datenbank verifiziert; die Daten von 964 Schülern wurden vollständig aktualisiert.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Mitarbeiter, Lehrkräfte und Angestellte an der Luong The Vinh High School | 62 |
| Schüler mit vollständig aktualisierten Daten | 964 |
| Digitalisierte Akten und Dokumente an der Tran Nhan Tong Grundschule | rund 95 % |
| Lehrkräfte, die regelmäßig elektronische Unterrichtsmaterialien nutzen | über 90 % |
Auch Grundschulen beteiligen sich an der Entwicklung digitaler Kompetenzen. An der Tran Nhan Tong Grundschule im Bezirk Dong A sind rund 95 % der Akten und Dokumente digitalisiert, während über 90 % der Lehrkräfte regelmäßig elektronische Unterrichtsmaterialien nutzen. Künstliche Intelligenz wird dort zur Unterstützung der Unterrichtsplanung, der Entwicklung von Lernmaterialien, der Erstellung interaktiver Aufgaben und der Datenerfassung eingesetzt.
Lehrkräfte an anderen Schulen integrieren laut Vietnam.vn ebenfalls KI, PowerPoint und spezielle Software in ihren Unterricht. An der Chu Van An Sekundarschule wurde die Erstellung und Einreichung elektronischer Unterrichtspläne schulweit eingeführt; der digitale Kompetenzrahmen umfasst sechs Hauptkompetenzbereiche mit 20 Teilkompetenzen.
Bis zum Schuljahr 2025/26 soll die digitale Transformation im Bildungssektor umfassend, synchron und tiefgreifend umgesetzt sein. Alle Bildungseinrichtungen der Provinz sollen dann eine Schulverwaltungssoftware eingeführt haben; die Einführung digitaler Schülerakten erfolgt nach dem Plan des Ministeriums für Bildung und Ausbildung.
Das Ministerium hat außerdem einen Kurs zum digitalen Kompetenzrahmen auf dem Online-Schulungsportal entwickelt. Bislang haben 35.383 Lehrkräfte in der Provinz den Kurs erfolgreich abgeschlossen und ein Zertifikat erhalten.
Die Abteilung werde die digitale Infrastruktur synchronisiert, modernisiert und nachhaltig weiterentwickeln sowie Daten mit VNPT und Viettel standardisieren, integrieren und vernetzen, erklärte Direktor Nguyen Tien Dung laut Vietnam.vn.
Geplant sind außerdem digitale Schulmodelle, digitale Klassenzimmer und digitale Lernmaterialien. Ergänzend sollen Verwaltungspersonal und Lehrkräfte in digitalen Kompetenzen, Informationssicherheit und Datenschutz weitergebildet werden.
Infobox – Vietnam: Das Rundschreiben Nr. 18/2026/TT-BGDĐT gilt ab dem 12. Mai 2026. Der digitale Kompetenzrahmen umfasst sechs Hauptkompetenzbereiche mit 20 Teilkompetenzen; 35.383 Lehrkräfte haben den zugehörigen Kurs bereits erfolgreich abgeschlossen und ein Zertifikat erhalten.
Jemen: Ibb-Universität schult 35 Dozenten im E-Learning-System
An der Ibb-Universität hat ein zweitägiger Schulungsworkshop zur Nutzung des E-Learning-Managementsystems „IBB U LMS“ begonnen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Zentrum für Entwicklung und Qualitätssicherung sowie vom Zentrum für Informationstechnologie und digitale Transformation, berichtet die وكالة سبأ.
Am Workshop nehmen 35 Dozenten aus verschiedenen Fakultäten und Zentren der Universität teil. Universitätspräsident Dr. Nasr Al-Hujaili rief die Teilnehmenden dazu auf, die wissenschaftlichen und personellen Ressourcen sowie das Fachwissen der Universität zu nutzen, um den Einsatz moderner Technologien in Lehre und Verwaltung auszuweiten.
Die Entwicklung der digitalen Kompetenzen von Lehrenden und Studierenden sei eine grundlegende Säule für die Weiterentwicklung der akademischen Bildung, erklärte Dr. Nasr Al-Hujaili laut وكالة سبأ.
Nach Darstellung des Universitätspräsidenten sollen Studierende dadurch die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, um vom traditionellen Auswendiglernen zum selbstgesteuerten Lernen überzugehen. Ziel sei es, wissenschaftlich kompetente Persönlichkeiten auszubilden, die mit dem rasanten Wandel Schritt halten können.
Al-Hujaili bezeichnete die digitale Transformation als strategischen Weg für die Universitäten der Zukunft und nicht mehr als Randerscheinung. Die Ibb-Universität wolle ihre Kompetenzen und ihr wissenschaftliches Fachwissen einsetzen, um eine effizientere und flexiblere digitale Lernumgebung zu schaffen, die die Qualität der akademischen Leistungen verbessert und mit den Fortschritten bei Bildungs- und Bewertungstechnologien Schritt hält.
Die E-Learning-Management-Plattform wurde von Dozenten und Studierenden des Studiengangs Informationstechnologie am College für Informatik entwickelt. Sie soll als praktisches Modell dienen, um Abschlussarbeiten und angewandte Forschung an den Bedürfnissen der Universität und des Landes auszurichten.
Dr. Ahmed Al-Haboub, Berater des Universitätspräsidenten für Qualität und akademische Akkreditierung, stellte die Entwicklung digitaler Kompetenzen, die Anpassung an die digitale Transformation und nachhaltige Managementpraktiken als entscheidende Ansätze zur Verbesserung des Bildungsprozesses und der Lernergebnisse heraus. Zugleich sollen nationale und internationale Qualitäts- und Akkreditierungsstandards umgesetzt werden.
Dr. Iyad Al-Makhlafi erläuterte die Themen des Workshops sowie die Mechanismen zur Aktivierung der Schnittstellen und Fenster der Plattform und zur kontinuierlichen Aktualisierung ihrer Daten. Die Nutzung soll die theoretischen und praktischen akademischen Leistungen fördern und den Einsatz moderner Lehr- und Bewertungstechnologien unterstützen.
Der Workshop wird laut وكالة سبأ als erster Schritt für weitere Schulungen und Programme mit Vertretern der Fakultäten und Zentren verstanden. Vorgesehen sind spezialisierte Module zur Nutzung der Plattform, zur Aktivierung ihrer Dienste sowie zur Erweiterung ihrer Benutzeroberflächen und Inhalte.
Infobox – Ibb-Universität: Der Workshop dauert zwei Tage und richtet sich an 35 Dozenten. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung von „IBB U LMS“, die Aktualisierung von Plattformdaten und die weitere Ausweitung digitaler Lehr- und Verwaltungsangebote.
Oldenburg: Stadt bündelt digitale Services und Transformationsprojekte
Die Stadt Oldenburg führt Digitalisierung als eigenes Handlungsfeld innerhalb ihrer Verwaltungs- und Stadtentwicklungsangebote. Auf der städtischen Plattform werden digitale Services, Digitalisierungsstrategie und Projekte der digitalen Transformation zusammengeführt, berichtet die Stadt Oldenburg.
Zu den aufgeführten digitalen Angeboten gehören unter anderem das GeoPortal, ein interaktiver Stadtplan sowie Anwendungen für die Bereiche Planen und Bauen, Natur und Umwelt, Soziales und Verkehr. Außerdem verweist die Stadt auf externe Angebote und Informationen zu Defibrillatoren.
Im Bereich der digitalen Transformation nennt Oldenburg das LoRa-Funknetz in Oldenburg, Forschungshorst, ENaQ 2.0, den Tag der Künstlichen Intelligenz und BUKI. Ergänzt wird die Übersicht durch abgeschlossene Projekte.
Die Digitalisierung ist in der Stadtverwaltung mit zahlreichen Verwaltungsbereichen verbunden. Dazu zählen Politik und Verwaltung, Finanzen, Statistik, Wahlen, Bürgerbeteiligung, Presse, soziale Angebote, Bildung und Forschung sowie Gesundheit und Feuerwehr.
Auch im Bildungsbereich führt die Stadt digitale und technologiebezogene Themen. Aufgeführt werden unter anderem die Schulen in Oldenburg, eine Karte der Oldenburger Schullandschaft, die Schulen in Zahlen sowie Meldungen zu Containerschulen, Unterrichtsausfall wegen extremer Witterungsverhältnisse, Einschulung, Schulplatzvergabe, neuen 5. Klassen und Ganztagsbetreuung.
Mit dem KI-Innovationspreis an der BBS Wechloy wird zudem ein konkreter Bezug zwischen Digitalisierung und beruflicher Bildung genannt. Weitere Einrichtungen wie die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Jade Hochschule, Berufsakademien, das Regionale Umweltbildungszentrum und das Schlaue Haus sind im Bereich Bildung und Forschung aufgeführt.
Die Stadt stellt außerdem digitale und gesellschaftliche Angebote bereit. Dazu gehören unter anderem Online-Stadtpläne zu sozialen Themen, das Sozialmonitoring 2.0, ein sozialer Stadtplan sowie digitale Informationen zu Gesundheit, Hitzeschutz und kühlen Orten in Oldenburg.
Auch Beteiligung und internationale Zusammenarbeit sind in die digitale Plattform eingebunden. Genannt werden das „Parti Alarm“-Projekt, das „Speak-Up!“-Projekt, Newsletter, Social Media sowie Informationen zu Partnerkommunen und internationalen Engagements.
Infobox – Oldenburg: Die Stadt bündelt digitale Services, eine Digitalisierungsstrategie und Projekte der digitalen Transformation. Genannt werden unter anderem GeoPortal, interaktiver Stadtplan, LoRa-Funknetz, Forschungshorst, ENaQ 2.0, Tag der Künstlichen Intelligenz und BUKI.
Quellen:
- Entwicklung digitaler Kompetenzen für Lehrkräfte, um den Anforderungen der digitalen Transformation im Bildungswesen gerecht zu werden.
- Schulungsworkshop zur Nutzung des E-Learning-Managementsystems an der Ibb-Universität gestartet
- Digitalisierung bei der Stadt Oldenburg
- EBU: BNR Traffic+ ist ein Beispiel für eine erfolgreiche digitale Transformation
- Das Kennzeichen der digitalen Transformation durch die Jugend von Son La.
- Digitale Transformation soll Dong Nai helfen, schneller voranzukommen.



















