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Einführung: Warum Barrierefreiheit im Web zählt und wie sie dein Ranking beeinflusst
Barrierefreiheit im Web ist mehr als nur ein Trend – sie ist eine Notwendigkeit. Millionen von Menschen weltweit sind auf barrierefreie Websites angewiesen, um das Internet uneingeschränkt nutzen zu können. Dabei geht es nicht nur um soziale Verantwortung, sondern auch um handfeste Vorteile für Website-Betreiber. Eine barrierefreie Website verbessert die Benutzerfreundlichkeit für alle und erhöht gleichzeitig die Reichweite, da sie von mehr Menschen genutzt werden kann.
Doch wie beeinflusst Barrierefreiheit dein Ranking? Suchmaschinen wie Google bewerten Websites nach ihrer Usability und Nutzererfahrung. Barrierefreie Websites punkten hier gleich doppelt: Sie bieten eine bessere Navigation, schnellere Ladezeiten und klar strukturierte Inhalte. Diese Faktoren führen zu einer längeren Verweildauer und geringeren Absprungraten – beides wichtige Signale für ein gutes Ranking.
Hinzu kommt, dass Google zunehmend Wert auf inklusive Webinhalte legt. Auch wenn Barrierefreiheit aktuell kein direkter Rankingfaktor ist, wirkt sie sich indirekt stark auf SEO aus. Websites, die barrierefrei gestaltet sind, erfüllen viele der technischen und inhaltlichen Anforderungen, die Google bevorzugt. Damit wird Barrierefreiheit zu einem entscheidenden Hebel, um in den Suchergebnissen besser abzuschneiden.
Warum Barrierefreiheit für Websites unverzichtbar ist
Barrierefreiheit ist kein optionales Feature, sondern eine grundlegende Voraussetzung für moderne Websites. Sie sorgt dafür, dass digitale Inhalte für alle Nutzergruppen zugänglich sind – unabhängig von körperlichen oder technischen Einschränkungen. Dies betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Nutzer mit temporären Einschränkungen, wie etwa einer langsamen Internetverbindung oder älteren Geräten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die rechtliche Verpflichtung. In vielen Ländern, darunter Deutschland, gibt es Gesetze wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, die Unternehmen dazu verpflichten, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Wer diese Anforderungen ignoriert, riskiert nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern auch einen Imageverlust.
Darüber hinaus steigert Barrierefreiheit die Vertrauenswürdigkeit einer Website. Nutzer schätzen Plattformen, die auf ihre Bedürfnisse eingehen und ein inklusives Erlebnis bieten. Dies kann die Kundenbindung stärken und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Besucher zu wiederkehrenden Nutzern werden.
Auch im Hinblick auf die digitale Wettbewerbsfähigkeit ist Barrierefreiheit unverzichtbar. Unternehmen, die frühzeitig in barrierefreie Lösungen investieren, können sich von der Konkurrenz abheben und neue Zielgruppen erschließen. Dies gilt insbesondere für den E-Commerce-Bereich, wo eine bessere Zugänglichkeit direkt zu höheren Umsätzen führen kann.
Wie Barrierefreiheit und SEO miteinander verbunden sind
Barrierefreiheit und SEO haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Beide zielen darauf ab, Websites so zu gestalten, dass sie für möglichst viele Nutzer zugänglich und leicht verständlich sind. Doch wie genau hängen diese beiden Bereiche zusammen?
Ein zentraler Punkt ist die semantische Struktur einer Website. Barrierefreie Seiten verwenden klare HTML-Tags, um Inhalte logisch zu gliedern. Überschriften, Listen und Absätze werden korrekt ausgezeichnet, was nicht nur Screenreadern hilft, sondern auch Suchmaschinen-Crawlern. Diese können Inhalte so besser analysieren und indexieren.
Ein weiterer Aspekt ist die Texterkennung. Barrierefreie Websites setzen auf Alt-Texte für Bilder, präzise Beschreibungen für Links und Transkripte für Videos. Diese Elemente verbessern die Zugänglichkeit für Nutzer mit Einschränkungen und liefern gleichzeitig zusätzliche Informationen für Suchmaschinen. Das Ergebnis: eine bessere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.
Auch die Nutzererfahrung (User Experience) spielt eine entscheidende Rolle. Barrierefreie Websites bieten intuitive Navigation, klare Strukturen und schnelle Ladezeiten. Diese Faktoren führen zu einer geringeren Absprungrate und längeren Verweildauer – beides Signale, die Google positiv bewertet.
Zusätzlich profitieren barrierefreie Seiten von einer mobilen Optimierung. Da viele barrierefreie Prinzipien wie große Buttons, kontrastreiche Farben und responsive Designs auch auf mobilen Geräten besser funktionieren, erfüllen solche Seiten automatisch Googles „Mobile-First“-Ansatz.
Zusammengefasst: Barrierefreiheit und SEO arbeiten Hand in Hand, um Websites sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen zugänglicher zu machen. Wer diese Verbindung versteht und umsetzt, sichert sich einen klaren Vorteil im digitalen Wettbewerb.
So setzt du Barrierefreiheit in WordPress um: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Barrierefreiheit in WordPress umzusetzen, ist einfacher, als du vielleicht denkst. Mit den richtigen Tools und Einstellungen kannst du deine Website so gestalten, dass sie für alle Nutzer zugänglich ist. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir den Einstieg erleichtert:
- Wähle ein barrierefreies Theme: Starte mit einem WordPress-Theme, das speziell für Barrierefreiheit entwickelt wurde. Achte auf den Hinweis „Accessibility Ready“ im WordPress-Theme-Verzeichnis. Diese Themes sind bereits für Screenreader und Tastaturnavigation optimiert.
- Installiere ein Accessibility-Plugin: Plugins wie WP Accessibility bieten hilfreiche Funktionen, um deine Website barrierefrei zu machen. Sie ermöglichen unter anderem das Hinzufügen von Skip-Links, das Anpassen von Kontrasten und die Verbesserung der Tastaturnavigation.
- Optimiere die Navigation: Stelle sicher, dass deine Menüs logisch aufgebaut und leicht zugänglich sind. Verwende klare Bezeichnungen und sorge dafür, dass alle Navigationselemente auch per Tastatur erreichbar sind.
- Verwende Alt-Texte für Bilder: Lade keine Bilder ohne Beschreibung hoch. Schreibe kurze, präzise Alt-Texte, die den Inhalt des Bildes erklären. Dies hilft nicht nur Nutzern mit Screenreadern, sondern verbessert auch die Suchmaschinenoptimierung.
- Gestalte Formulare barrierefrei: Formulare sollten klare Labels und Anweisungen enthalten. Nutze Plugins wie Contact Form 7 und ergänze sie mit Accessibility-Add-ons, um sicherzustellen, dass alle Felder korrekt ausgezeichnet sind.
- Setze auf klare Schriftarten und Kontraste: Wähle gut lesbare Schriftarten und achte auf ausreichende Kontraste zwischen Text und Hintergrund. Tools wie der Contrast Checker helfen dir, die richtigen Farbkombinationen zu finden.
- Füge Untertitel und Transkripte hinzu: Für Videos und Audioinhalte solltest du Untertitel oder Transkripte bereitstellen. Das macht die Inhalte für hörgeschädigte Nutzer zugänglich und verbessert die Indexierung durch Suchmaschinen.
- Teste die Barrierefreiheit: Nutze Tools wie WAVE oder den Accessibility Checker, um deine Website auf Barrierefreiheit zu prüfen. Diese Tools zeigen dir, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
Indem du diese Schritte umsetzt, machst du deine WordPress-Website nicht nur barrierefrei, sondern auch benutzerfreundlicher und zukunftssicher. Denk daran: Jede Verbesserung zählt und bringt dich näher an eine inklusive digitale Präsenz.
Die Wahl des richtigen WordPress-Themes für Barrierefreiheit
Die Wahl des richtigen WordPress-Themes ist ein entscheidender Schritt, um Barrierefreiheit auf deiner Website sicherzustellen. Nicht jedes Theme ist von Haus aus barrierefrei, daher solltest du gezielt nach Themes suchen, die als „Accessibility Ready“ gekennzeichnet sind. Diese Kennzeichnung zeigt an, dass das Theme grundlegende Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllt.
Ein barrierefreies Theme zeichnet sich durch bestimmte Eigenschaften aus. Es verwendet zum Beispiel eine klare semantische Struktur, die es Screenreadern erleichtert, Inhalte korrekt zu interpretieren. Zudem bietet es eine Tastaturnavigation, die es Nutzern ermöglicht, die Website ohne Maus zu bedienen. Achte auch darauf, dass das Theme kontrastreiche Farbschemata unterstützt, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Flexibilität des Themes. Es sollte dir ermöglichen, Anpassungen vorzunehmen, ohne dass du tief in den Code eingreifen musst. Viele barrierefreie Themes bieten Optionen, um Schriftgrößen, Farben und andere visuelle Elemente einfach zu ändern. So kannst du sicherstellen, dass deine Website nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend bleibt.
- Empfehlung: Beliebte barrierefreie Themes wie „Twenty Twenty-One“ oder „Astra“ bieten eine solide Grundlage und sind einfach zu konfigurieren.
- Prüfung: Teste das Theme vor der Installation mit Tools wie WAVE, um sicherzugehen, dass es wirklich barrierefrei ist.
- Updates: Wähle ein Theme, das regelmäßig aktualisiert wird, um sicherzustellen, dass es mit den neuesten Barrierefreiheitsstandards kompatibel bleibt.
Die richtige Theme-Wahl ist der erste Schritt zu einer inklusiven Website. Sie bildet die Basis für weitere Optimierungen und sorgt dafür, dass deine Inhalte für alle Nutzer zugänglich sind.
Nützliche Plugins für die Optimierung der Barrierefreiheit
Plugins sind eine einfache und effektive Möglichkeit, die Barrierefreiheit deiner WordPress-Website zu verbessern. Sie bieten zahlreiche Funktionen, die ohne Programmierkenntnisse umgesetzt werden können. Hier sind einige nützliche Plugins, die dir bei der Optimierung helfen:
- WP Accessibility: Dieses Plugin bietet eine Vielzahl von Funktionen, um Barrieren zu reduzieren. Es fügt unter anderem Skip-Links hinzu, verbessert die Tastaturnavigation und hilft bei der Anpassung von Kontrasten.
- AccessibleWP Toolbar: Mit diesem Plugin kannst du eine Toolbar hinzufügen, die es Nutzern ermöglicht, Schriftgrößen anzupassen, Kontraste zu ändern oder Inhalte leichter lesbar zu machen.
- Alt Text Tools: Dieses Plugin überprüft automatisch, ob alle Bilder auf deiner Website mit Alt-Texten versehen sind, und hilft dir, fehlende Beschreibungen schnell zu ergänzen.
- Accessibility Checker: Dieses Plugin analysiert deine Inhalte auf Barrierefreiheitsprobleme und gibt dir klare Hinweise, wie du diese beheben kannst. Es ist besonders nützlich für die regelmäßige Überprüfung neuer Inhalte.
- One Click Accessibility: Mit nur wenigen Klicks kannst du grundlegende Barrierefreiheitsfunktionen aktivieren, wie das Hinzufügen von Skip-Links oder das Anpassen von Schriftgrößen.
Die Installation dieser Plugins ist einfach und sie lassen sich individuell anpassen, um den spezifischen Anforderungen deiner Website gerecht zu werden. Sie sind eine ideale Ergänzung, um die Barrierefreiheit zu verbessern und gleichzeitig die Nutzererfahrung zu optimieren.
Tipps zur Gestaltung von Texten, Bildern und Multimedia-Inhalten
Die Gestaltung von Texten, Bildern und Multimedia-Inhalten spielt eine zentrale Rolle, um Barrierefreiheit auf deiner Website sicherzustellen. Dabei geht es nicht nur um die technische Umsetzung, sondern auch um die inhaltliche und visuelle Präsentation. Hier sind einige praktische Tipps, die dir helfen, Inhalte barrierefrei zu gestalten:
- Texte: Schreibe klar und prägnant. Vermeide lange, verschachtelte Sätze und verwende einfache Sprache, um Inhalte für alle verständlich zu machen. Strukturierte Absätze und Zwischenüberschriften erleichtern die Lesbarkeit. Achte darauf, dass Links beschreibend sind, z. B. „Mehr über Barrierefreiheit erfahren“ statt „Hier klicken“.
- Bilder: Nutze Bilder gezielt, um Inhalte zu unterstützen, und versehe sie immer mit aussagekräftigen Alt-Texten. Diese sollten den Zweck des Bildes beschreiben, ohne unnötige Details. Vermeide Texte in Bildern, da diese von Screenreadern nicht erfasst werden können.
- Multimedia-Inhalte: Videos und Audiodateien sollten mit Untertiteln oder Transkripten ergänzt werden. Dies ermöglicht Nutzern mit Hörbeeinträchtigungen den Zugang zu den Inhalten. Für Videos mit komplexen visuellen Informationen ist eine Audiodeskription hilfreich, die beschreibt, was im Bild passiert.
- Farben und Kontraste: Achte darauf, dass Texte und Hintergrundfarben einen ausreichenden Kontrast haben. Dies erleichtert das Lesen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Nutze Tools wie den Contrast Checker, um die Farbwahl zu überprüfen.
- Schriftarten: Wähle gut lesbare Schriftarten und vermeide dekorative oder verschnörkelte Schriften. Die Schriftgröße sollte anpassbar sein, damit Nutzer sie nach Bedarf vergrößern können.
Mit diesen Maßnahmen sorgst du dafür, dass deine Inhalte nicht nur barrierefrei, sondern auch für alle Nutzer ansprechend und leicht zugänglich sind. So verbesserst du die Nutzererfahrung und stärkst gleichzeitig die Inklusivität deiner Website.
Mobile Optimierung: Barrierefreiheit für unterwegs
Mobile Optimierung ist ein entscheidender Bestandteil der Barrierefreiheit, da immer mehr Nutzer über Smartphones und Tablets auf Websites zugreifen. Für Menschen mit Einschränkungen können mobile Geräte oft sogar die bevorzugte Wahl sein, da sie spezielle Bedienhilfen wie Screenreader oder Sprachsteuerung bieten. Umso wichtiger ist es, dass deine Website auch unterwegs barrierefrei funktioniert.
Hier sind einige Schlüsselaspekte, die du bei der mobilen Optimierung beachten solltest:
- Responsives Design: Stelle sicher, dass sich deine Website automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst. Inhalte sollten weder abgeschnitten noch unübersichtlich dargestellt werden.
- Touch-freundliche Navigation: Buttons und Links müssen groß genug sein, um sie problemlos mit dem Finger zu bedienen. Halte ausreichend Abstand zwischen interaktiven Elementen, um Fehlklicks zu vermeiden.
- Barrierefreie Formulare: Mobile Formulare sollten einfach auszufüllen sein. Nutze klare Labels und automatische Eingabehilfen, wie Dropdown-Menüs oder Tastaturtypen, die sich an den Inhalt anpassen (z. B. Zahlenfeld für Telefonnummern).
- Verzicht auf Pop-ups: Vermeide Pop-ups oder Overlays, die den Bildschirm blockieren. Sie sind nicht nur störend, sondern oft schwer zugänglich für Nutzer mit Hilfstechnologien.
- Optimierte Ladezeiten: Gerade auf mobilen Geräten ist eine schnelle Ladezeit entscheidend. Reduziere die Dateigröße von Bildern und aktiviere Browser-Caching, um die Performance zu verbessern.
Die mobile Optimierung für Barrierefreiheit erfordert eine Kombination aus technischem Know-how und Nutzerorientierung. Eine gut optimierte mobile Website sorgt nicht nur für eine bessere User Experience, sondern unterstützt auch die Inklusion und macht deine Inhalte für alle zugänglich – egal, wo sie sich befinden.
Ladegeschwindigkeit optimieren: Technische Maßnahmen für barrierefreie Webseiten
Die Ladegeschwindigkeit ist ein zentraler Faktor für barrierefreie Webseiten. Eine langsame Website kann für Nutzer mit Einschränkungen, wie etwa Seh- oder Mobilitätsproblemen, zusätzliche Hürden schaffen. Zudem wirkt sich eine schnelle Ladezeit positiv auf die Nutzererfahrung und die Suchmaschinenplatzierung aus. Hier sind technische Maßnahmen, die du umsetzen kannst, um die Ladegeschwindigkeit zu optimieren:
- Bilder optimieren: Verwende komprimierte Bildformate wie WebP oder JPEG, um die Dateigröße zu reduzieren. Tools wie TinyPNG helfen, Bilder ohne sichtbaren Qualitätsverlust zu verkleinern.
- Lazy Loading aktivieren: Lade Bilder und Videos erst, wenn sie im sichtbaren Bereich erscheinen. Dies verkürzt die Ladezeit der anfänglichen Seite und verbessert die Performance.
- CSS und JavaScript minimieren: Entferne unnötige Leerzeichen, Kommentare und Codezeilen aus deinen CSS- und JavaScript-Dateien. Minifizierungs-Tools wie Autoptimize können dies automatisieren.
- Server-Response-Zeit reduzieren: Wähle einen schnellen Hosting-Anbieter und nutze Content Delivery Networks (CDNs), um Inhalte von Servern bereitzustellen, die geografisch näher am Nutzer liegen.
- Browser-Caching nutzen: Konfiguriere das Caching so, dass wiederkehrende Besucher statische Ressourcen wie Bilder und Stylesheets nicht jedes Mal neu laden müssen.
- Barrierefreie Schriftarten: Verwende Systemschriftarten oder lade nur die benötigten Schriftschnitte, um die Ladezeit zu verkürzen. Dies ist besonders wichtig für mobile Nutzer.
- Unnötige Plugins entfernen: Deaktiviere oder lösche Plugins, die nicht aktiv genutzt werden, da sie die Ladezeit negativ beeinflussen können.
Durch diese Maßnahmen stellst du sicher, dass deine Website nicht nur schneller lädt, sondern auch für alle Nutzer – unabhängig von ihren technischen oder körperlichen Voraussetzungen – zugänglich bleibt. Eine optimierte Ladegeschwindigkeit ist somit ein wichtiger Schritt zu einer barrierefreien und nutzerfreundlichen Website.
Warum barrierefreie Websites auch im Google-Ranking punkten
Barrierefreie Websites sind nicht nur ein Gewinn für die Nutzer, sondern auch ein entscheidender Faktor für eine bessere Platzierung im Google-Ranking. Obwohl Barrierefreiheit selbst derzeit kein direkter Rankingfaktor ist, beeinflusst sie zahlreiche Aspekte, die Google bei der Bewertung von Websites berücksichtigt. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum barrierefreie Websites im Ranking punkten:
- Verbesserte Nutzererfahrung: Google priorisiert Websites, die eine positive User Experience bieten. Barrierefreie Seiten zeichnen sich durch klare Strukturen, einfache Navigation und gut zugängliche Inhalte aus, was die Verweildauer erhöht und die Absprungrate senkt.
- Höhere Erreichbarkeit: Eine barrierefreie Website erreicht eine breitere Zielgruppe, einschließlich Menschen mit Behinderungen. Mehr Nutzer bedeuten potenziell mehr Traffic, was Google als positives Signal für die Relevanz der Seite wertet.
- Technische Optimierung: Viele Maßnahmen zur Barrierefreiheit, wie die Optimierung von Ladezeiten oder die Verwendung semantisch korrekter HTML-Tags, verbessern gleichzeitig die technische Qualität der Website. Dies erleichtert es Suchmaschinen, Inhalte zu crawlen und zu indexieren.
- Indirekte Rankingvorteile: Barrierefreie Inhalte wie Alt-Texte für Bilder oder Transkripte für Videos bieten zusätzliche Informationen, die von Google erfasst werden können. Dies erhöht die Chancen, in den Suchergebnissen für relevante Keywords zu erscheinen.
- Zukunftssicherheit: Google entwickelt seine Algorithmen ständig weiter, um die Qualität von Websites besser bewerten zu können. Experten gehen davon aus, dass Barrierefreiheit in Zukunft eine noch größere Rolle spielen könnte. Wer jetzt handelt, ist langfristig besser aufgestellt.
Barrierefreiheit zahlt sich also doppelt aus: Sie verbessert die Zugänglichkeit für alle Nutzer und sorgt gleichzeitig dafür, dass deine Website von Google als hochwertig und relevant eingestuft wird. Dies macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder modernen SEO-Strategie.
Fazit: Barrierefreiheit als Schlüssel für bessere Rankings und Nutzererfahrung
Barrierefreiheit ist weit mehr als nur ein technisches Detail – sie ist ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Website. Sie vereint soziale Verantwortung mit handfesten Vorteilen für die Suchmaschinenoptimierung und die Nutzererfahrung. Indem du deine Website barrierefrei gestaltest, schaffst du eine Plattform, die für alle zugänglich ist und gleichzeitig den Anforderungen moderner Suchmaschinen entspricht.
Der Schlüssel liegt in der Kombination aus technischer Exzellenz und nutzerzentriertem Design. Barrierefreiheit verbessert nicht nur die Bedienbarkeit für Menschen mit Einschränkungen, sondern optimiert auch die allgemeine Performance deiner Website. Dies führt zu einer besseren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und einer nachhaltig positiven Wahrnehmung bei deinen Besuchern.
Darüber hinaus bietet Barrierefreiheit ein enormes Wachstumspotenzial. Unternehmen, die frühzeitig in inklusive Weblösungen investieren, können neue Zielgruppen erschließen und sich von der Konkurrenz abheben. Besonders in einem zunehmend regulierten digitalen Umfeld ist Barrierefreiheit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Zusammengefasst: Barrierefreiheit ist kein zusätzlicher Aufwand, sondern eine Investition in die Zukunft deiner Website. Sie stärkt deine Position im Google-Ranking, verbessert die Nutzerbindung und erfüllt gleichzeitig gesetzliche Anforderungen. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um deine Website barrierefrei zu gestalten – für bessere Rankings, zufriedene Nutzer und eine nachhaltige digitale Präsenz.
FAQ zur Barrierefreiheit und SEO in WordPress
Warum ist Barrierefreiheit für Websites wichtig?
Barrierefreiheit sorgt dafür, dass Websites für alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Einschränkungen, zugänglich sind. Sie verbessert die Nutzererfahrung, steigert die Reichweite und erfüllt gesetzliche Anforderungen wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
Hat Barrierefreiheit Einfluss auf das Google-Ranking?
Barrierefreiheit ist derzeit kein direkter Rankingfaktor, beeinflusst jedoch viele Elemente, die Google bewertet, wie Nutzererfahrung, Ladegeschwindigkeit und semantische Struktur. Eine barrierefreie Website kann indirekt das Ranking verbessern.
Welche Maßnahmen verbessern die Barrierefreiheit in WordPress?
Wichtige Maßnahmen umfassen die Nutzung barrierefreier Themes, die Verwendung von Alt-Texten für Bilder, die Optimierung von Navigationselementen, das Bereitstellen von Untertiteln für Videos und den Einsatz von Plugins wie WP Accessibility.
Wie kann ich die Barrierefreiheit meiner WordPress-Website testen?
Du kannst Tools wie WAVE, den Accessibility Checker oder die Barrierefreiheitsfunktionen deines Browsers nutzen, um Schwachstellen in der Barrierefreiheit zu identifizieren und entsprechende Verbesserungen vorzunehmen.
Welche Vorteile bietet eine barrierefreie Website?
Barrierefreie Websites profitieren von einer besseren Nutzererfahrung, einer höheren Reichweite, gesteigertem Vertrauen bei Nutzern und der Zukunftssicherheit durch Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Zudem erzielt sie indirekt positive SEO-Effekte.