Anzeige · Werbebeitrag im Auftrag von 8Breath, digital zentral erhält dafür kein Geld
SoftwareEinatmen, ausatmen, runterfahren: Was die Atem-App 8Breath kann
Über 800 Audios, mehr als 20 kostenlose Atemübungen und keine einzige synthetische Stimme: Wie Gründer Andreas Jansen mit 8Breath einen Ort für Atmung, Meditation und Nervensystemregulation gebaut hat.
Inhalt dieses Artikels
- Ein Gründer, der selbst zu schnell lebte
- Nicht noch eine Technik, sondern ein Baukasten
- Jede Stimme gehört einem Menschen
- Atemübungen nach Ziel: von Soforthilfe bis Energie
- HRV und BOLT: Messen als Orientierung
- Was kostenlos ist und was Plus kostet
- Was mit den Daten passiert
- Fünf Minuten statt perfektem Programm
- Häufig gestellte Fragen
Das Handy vibriert, im Postfach warten 40 ungelesene Mails, und der Kopf läuft noch auf Hochtouren, obwohl der Tag längst vorbei ist. Genau für diesen Moment ist 8Breath gedacht: eine App für Atmung, Meditation und Nervensystemregulation, entwickelt in Deutschland und durchgehend auf Deutsch. Hinter ihr steht Gründer Andreas Jansen – und eine Idee, die er selbst so zusammenfasst: „Unser Nervensystem bleibt oft im Alarmmodus, obwohl längst keine echte Gefahr mehr besteht. Der Atem ist der direkteste Zugang, den wir haben, um da wieder herauszukommen.“
Ein Gründer, der selbst zu schnell lebte
Die Geschichte von 8Breath beginnt nicht mit einem Geschäftsplan, sondern mit einer persönlichen Erfahrung. „Mein Leben war über die Jahre immer schneller geworden. Ständig erreichbar, ein Dauerstrom aus Nachrichten und Reizen, kaum noch echte Pausen“, schreibt Jansen auf der Über-uns-Seite der App. Wer den Trend zum Digital Detox verfolgt, kennt diese Beschreibung.
Jansen hat sich daraufhin viele Wege angeschaut, die mehr Ruhe versprechen – von Meditation und Dankbarkeit bis zum Kältetraining. Seit Jahren führt er außerdem einen Blog, in dem er mit Gesprächspartnern über Schlaf, ein erfülltes Leben, Glück und Geld spricht. Hängen geblieben ist er am Atem, denn der ist, wie Jansen schreibt, „immer dabei, kostet nichts“. Seine Mission formuliert er so: „Ich möchte Menschen helfen, ihr Nervensystem zu stärken und wieder mehr Ruhe, Klarheit und Energie in ihr Leben zu bringen.“
Foto: 8Breath
Nicht noch eine Technik, sondern ein Baukasten
Atem-Apps gibt es viele. Jansen wollte bewusst etwas anderes bauen: „Ich wollte keine App, die noch eine Technik verkauft. Ich wollte einen Ort, an dem sich die Techniken kombinieren lassen: Atmung, Meditation, somatische Übungen und alles, was sonst noch hilft. Damit man in dem Moment genau das nutzen kann, was der Körper gerade braucht, um sich zu regulieren.“
Entsprechend breit ist die Bibliothek. Nach Angaben des Anbieters umfasst sie über 800 Audios von mehr als 150 deutschsprachigen Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – darunter über 150 geführte Atem-Sessions und mehr als 200 Meditationen. Die Inhalte verteilen sich auf acht Kategorien: Atmung, Meditation, Schlaf, Musik, Yoga, EFT-Tapping, Affirmationen und spezielle Nervensystem-Übungen.
Jede Stimme gehört einem Menschen
Ein Punkt ist Jansen besonders wichtig: In 8Breath spricht keine KI. Alle Audios sind von Menschen eingesprochen, synthetische Stimmen gibt es nicht. „Jede Stimme in 8Breath gehört einem Menschen. Bei etwas so Persönlichem wie einer Meditation hört man den Unterschied“, sagt der Gründer. Die Coaches reichen laut 8Breath Nachweise über ihre Qualifikation ein, die geprüft werden, bevor ihre Inhalte in die App kommen.
Atemübungen nach Ziel: von Soforthilfe bis Energie
Das Herzstück sind mehr als 20 anpassbare Atemübungen, sortiert nach dem, was man gerade braucht: Soforthilfe, Entspannung, Schlaf, Fokus oder Energie. Dabei sind Klassiker wie die Box-Atmung, die 4-7-8-Atmung, kohärentes Atmen, die Wechselatmung und der physiologische Seufzer. Jede Übung wird vor dem Start erklärt, sodass man weiß, was man da eigentlich tut.
Bild: 8Breath
Wer es genauer mag, stellt jede Übung selbst ein: Ein- und Ausatemzeit, Pausen, die Zahl der Zyklen, Animation, Klang, Sprachansage und Vibration. Mehrere Inhalte lassen sich zu Sequenzen verbinden, etwa erst eine Atemübung und danach eine Einschlafgeschichte. Dazu kommen Kurse und Challenges, ein Tagebuch, Downloads für die Offline-Nutzung und die Anbindung an Apple Health und Health Connect. Welche Inhalte zuerst auftauchen, richtet sich nach dem Ziel, das man beim ersten Start auswählt.
HRV und BOLT: Messen als Orientierung
Für alle, die gern Zahlen sehen, misst 8Breath zwei Werte. Die Herzratenvariabilität (HRV) erfasst die App in etwa 30 Sekunden über die Handykamera oder einen Brustgurt – ähnlich wie es viele Health-Tracking-Gadgets tun. Dazu kommt die BOLT-Messung, die 8Breath als persönlichen Orientierungswert beschreibt.
Wichtig ist der Rahmen, den der Anbieter selbst setzt: 8Breath ist eine Wellness-App und kein Medizinprodukt. Sie stellt keine Diagnosen, behandelt, heilt oder verhindert keine Krankheiten und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Intensive Atemtechniken, vor allem mit Luftanhalten, gehören laut 8Breath nicht ins oder ans Wasser, nicht ans Steuer und nicht an Maschinen; bei Schwangerschaft, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen sollte man sie vorher ärztlich abklären. Bei Unwohlsein bricht man die Übung sofort ab.
Bild: 8Breath
Was kostenlos ist und was Plus kostet
Ein großer Teil der App kostet nichts: Alle Standard-Atemübungen sind kostenlos, ebenso die BOLT- und HRV-Messung und mindestens zwei Audios je Kategorie – ohne Abo und ohne Werbung. Wer die ganze Bibliothek nutzen will, braucht 8Breath Plus. Das kostet 14,99 Euro im Monat oder 59,99 Euro im Jahr (Preise laut Anbieter, Stand Oktober 2026). Bei der Buchung im Web nennt 8Breath für beide Abos eine kostenlose Testphase von sieben Tagen, abgebucht wird erst danach; kündbar ist Plus jederzeit. Wer Plus über 8breath.de/plus (öffnet in neuem Fenster) im Browser bucht, kann es auch in der App nutzen. Die App gibt es für iPhone und iPad sowie für Android.
Was mit den Daten passiert
Bei einer App, in der man Tagebuch führt und Körperwerte misst, ist der Umgang mit Daten keine Nebensache. Laut Datenschutzerklärung (Stand 18. Oktober 2026) bleiben Trainingsdaten wie Sitzungen, BOLT-Werte, Tagebuch und Fortschritt lokal auf dem Gerät. Für geschützte Inhalte wie geführte Audios und Musik legt die App ein zunächst anonymes Konto an, das man optional mit E-Mail, Apple, Google oder Facebook erweitern und jederzeit in der App löschen kann. Eine pseudonyme Nutzungsstatistik und eine Absturzdiagnose sind standardmäßig aktiv und lassen sich in den App-Einstellungen abschalten; Gesundheitswerte enthält die Statistik nach Angaben des Anbieters nicht. Werbe-Tracking – der Meta-Pixel auf 8breath.de und die Werbe-Zuordnung über den Dienst Adjust in den Apps – läuft nur mit Einwilligung und ist standardmäßig aus. Beim Laden von Inhalten wird die IP-Adresse an ein Content-Netzwerk (CDN) übertragen. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Anbieters (öffnet in neuem Fenster).
Fünf Minuten statt perfektem Programm
Was 8Breath als Nächstes plant, betrifft auch die Krankenkassen: Präventionskurse nach § 20 SGB V zu Stress, Schlaf und Yin Yoga sind nach Angaben des Unternehmens in Vorbereitung. Einen Zuschuss der Krankenkasse gibt es derzeit noch nicht, er befindet sich allerdings in der Planung für 2027.
Am Ende läuft für Jansen alles auf eine einfache Regel hinaus: „Fünf Minuten, die man wirklich macht, bringen mehr als das perfekte Programm, das man nicht durchhält.“ Wer es ausprobieren will, findet die App und die kostenlosen Übungen auf 8breath.de (öffnet in neuem Fenster).
Häufig gestellte Fragen
Ist 8Breath kostenlos?
Zum Teil. Alle Standard-Atemübungen, die BOLT- und HRV-Messung und mindestens zwei Audios je Kategorie sind kostenlos, ohne Abo und ohne Werbung. Die volle Bibliothek gibt es mit 8Breath Plus für 14,99 Euro im Monat oder 59,99 Euro im Jahr, bei Buchung im Web mit sieben Tagen kostenlosem Test (Stand Oktober 2026).
Für welche Geräte gibt es 8Breath?
Die App gibt es für iPhone und iPad (iOS und iPadOS) sowie für Android-Geräte.
Sind die Stimmen in 8Breath KI-generiert?
Nein. Nach Angaben des Anbieters sind alle Audios von Menschen eingesprochen, von über 150 deutschsprachigen Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Zahlt die Krankenkasse für 8Breath?
Derzeit nicht. Präventionskurse nach § 20 SGB V sind laut 8Breath in Vorbereitung und sollen 2027 dazukommen, sodass die App über die gesetzliche Krankenkasse abrechenbar wird.
Ersetzt 8Breath eine Therapie?
Nein. 8Breath ist eine Wellness-App und kein Medizinprodukt. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.