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49 Prozent der Käufer brechen Modekäufe in sozialen Medien ab – Studie zeigt Gründe auf

Eine Studie zeigt, dass 49 Prozent der Nutzer Käufe in sozialen Medien abbrechen, hauptsächlich wegen fehlender Funktionen und unzureichender Informationen; Anbieter müssen ihre Strategien anpassen.

KI-generiertes Symbolbild zu: 49 Prozent der Käufer brechen Modekäufe in sozialen Medien ab – Studie zeigt Gründe auf
Symbolbild, KI-generiert

Studie: So viele User brechen beim Social Commerce den Kauf ab

Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Simon-Kucher zeigt, dass rund 49 Prozent der Verbraucher, die in sozialen Medien zum Kauf von Mode inspiriert werden, den Kauf nicht abschließen. Dies wirft die Frage auf, warum trotz der hohen Reichweite der sozialen Medien der Umsatz nicht entsprechend steigt. Die Gründe für das Abbrechen der Käufe sind vielfältig und reichen von fehlenden Direktkauffunktionen bis hin zu unzureichenden Produktinformationen.

"Social Commerce hat ein massives Potenzial, das Mode- und Sportartikelanbieter bisher unzureichend nutzen", sagt Martin Mattes, Partner bei Simon-Kucher.

Die Studie hebt hervor, dass viele Konsumenten Social Commerce schätzen, jedoch die Kaufhürden als zu hoch empfinden. Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) bemängelt unzureichende Produktinformationen, während 31 Prozent Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes äußern. Zudem vermisst jede zehnte Person (15 Prozent) die Möglichkeit, direkt zu kaufen.

Zusammenfassung: 49 Prozent der Nutzer brechen Käufe in sozialen Medien ab, hauptsächlich aufgrund fehlender Funktionen und unzureichender Informationen.

Social Commerce in der Mode: Potenzial bleibt ungenutzt

Die Simon-Kucher Fashion-App-Studie zeigt, dass jede zweite Person (49 Prozent) ihre Modekäufe auf Social Media abbricht. Trotz der hohen Inspirationskraft von Plattformen wie Instagram und TikTok, wo 54 Prozent bzw. 51 Prozent der Nutzer neue Mode entdecken, bleibt das Umsatzpotenzial ungenutzt. Ein Fünftel der Befragten kauft aufgrund von Social Media häufiger ein, während ein Viertel spontane Käufe tätigt.

"Die Kaufhürden auf Social-Media sind zu hoch! Händler und Hersteller müssen dringend die Produktinformationen ausbauen, Direktkäufe ermöglichen und Vertrauen schaffen!", so Markus Goller, Partner bei Simon-Kucher.

Die Studie zeigt, dass Social Media nicht nur eine Inspirationsquelle ist, sondern auch das Kaufverhalten beeinflusst. Ein Viertel der Befragten gibt an, durch Social Media neue Stile auszuprobieren. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, müssen Anbieter jedoch ihre Strategien anpassen und die Nutzererwartungen berücksichtigen.

Zusammenfassung: 49 Prozent der Nutzer brechen Käufe ab, obwohl Social Media als Inspirationsquelle dient. Anbieter müssen ihre Strategien anpassen, um das Potenzial zu nutzen.

Quellen:

Themenseite: Social Commerce

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3 Min. LesezeitKI-unterstützt