Sitemap erstellen und bei Google einreichen
Sie erfahren, welche Sitemap-Formate Google unterstützt, wie Sie eine Sitemap erstellen und auf welchen Wegen Sie sie Google bereitstellen. So helfen Sie Google, die gewünschten URLs Ihrer Website zu finden.
Eine Sitemap teilt Suchmaschinen mit, welche URLs Ihrer Website bevorzugt in den Suchergebnissen erscheinen sollen. Wie Sie sie erstellen und bereitstellen, beschreibt Google Search Central (öffnet in neuem Fenster).
Schritt für Schritt
- URLs auswählen: Nehmen Sie die URLs auf, die in den Suchergebnissen erscheinen sollen. Haben mehrere URLs denselben Inhalt, tragen Sie nur Ihre bevorzugte (kanonische) URL ein. Verwenden Sie absolute URLs mit vollständiger Adresse, nicht relative Pfade wie /mypage.html (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Format wählen: Google unterstützt die Formate des Sitemap-Protokolls und hat nach eigenen Angaben keine Präferenz. Zur Wahl stehen XML-Sitemap (erweiterbar, auch für Bilder, Videos und Nachrichten), RSS/mRSS/Atom 1.0 sowie die Text-Sitemap, die nur URLs enthält (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Sitemap erstellen: Je nach Größe haben Sie drei Wege. Systeme wie WordPress, Wix oder Blogger stellen wahrscheinlich bereits eine Sitemap bereit. Sitemaps mit weniger als ein paar Dutzend URLs können Sie manuell in einem Texteditor wie Windows-Editor oder Nano anlegen. Größere lassen Sie automatisch erzeugen, am besten von Ihrer Website-Software, etwa durch einen Export der URLs aus der Datenbank auf den Webserver (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Datei veröffentlichen: Speichern Sie die Datei UTF-8-codiert, am besten im Stammverzeichnis der Website. Dort wirkt sie auf alle Dateien der Website (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Bei Google einreichen: Reichen Sie die Sitemap über den Sitemaps-Bericht in der Search Console ein. Dort sehen Sie, wann der Googlebot zugegriffen hat, und erkennen Verarbeitungsfehler. Alternativ nutzen Sie die Search Console API oder tragen an beliebiger Stelle in der robots.txt eine Zeile nach dem Muster Sitemap: https://example.com/my_sitemap.xml ein. Mehrere Sitemap-Zeilen sind möglich (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
Beispiel: Aufbau einer XML- und einer Text-Sitemap
Das Beispiel von Google zeigt eine XML-Sitemap mit einem urlset-Element, das einen url-Eintrag mit loc (Adresse) und lastmod (Änderungsdatum) enthält. Die Text-Variante besteht aus einer URL pro Zeile in einer .txt-Datei, etwa sitemap.txt (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
Mehrere Websites
Für mehrere bestätigte Websites können Sie eine gemeinsame Sitemap oder je eine Sitemap pro Website am selben Speicherort ablegen. Eingereicht wird über die Search Console, wofür Sie die Inhaberschaft aller Websites bestätigt haben müssen, oder über die robots.txt der jeweiligen Website (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
Worauf Sie achten sollten
- Eine einzelne Sitemap darf höchstens 50 MB unkomprimiert oder 50.000 URLs umfassen. Teilen Sie größere Dateien auf, optional mit einer Sitemap-Indexdatei (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Das Einreichen ist nur ein Hinweis. Google garantiert nicht, die Sitemap herunterzuladen oder zum Crawlen zu nutzen (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Google ignoriert die Werte priority und changefreq. Den Wert lastmod nutzt Google nur, wenn er konsistent und nachweislich korrekt ist. Die Reihenfolge der URLs spielt keine Rolle (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Bei Mobil- und Desktop-URLs empfiehlt Google, nur eine Version aufzunehmen (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Tag-Werte in XML-, RSS- und Atom-Dateien benötigen Entity-Escape-Codes. In Text-Sitemaps steht nichts außer URLs (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
- Bei Problemen untersuchen Sie Fehler mit der Google Search Console (Quelle (öffnet in neuem Fenster)).
Mehr zum Thema finden Sie im Ressort Suchmaschinenmarketing.
Stand: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 24.10.2026 wieder.
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