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Die Logistik als größter Kostentreiber im Onlinehandel
Die Logistik stellt laut einer Studie des EHI Retail Institute den größten Kostentreiber im Onlinehandel dar. 78 Prozent der Händler in der DACH-Region geben an, dass Auslieferung, Versand und Transport die höchsten Kosten verursachen. Weitere bedeutende Kostenfaktoren sind die Lagerhaltung (51 Prozent), das Kommissionieren (42 Prozent) und das Verpacken (40 Prozent).
Besonders belastend sind Retouren, die je nach Händler unterschiedlich hohe Kosten verursachen. 18 Prozent der Händler veranschlagen bis zu 5 Euro pro Retoure, während 30 Prozent die Kosten auf 5 bis 10 Euro pro Artikel schätzen. Bei 26 Prozent liegen die Kosten zwischen 10 und 20 Euro, und 4 Prozent der Händler berichten von Kosten bis zu 50 Euro oder mehr. Diese Unterschiede hängen stark von Faktoren wie Produktsortiment, Retourenquote und logistischen Prozessen ab.
Kosten pro Retoure | Prozent der Händler |
---|---|
Bis zu 5 Euro | 18% |
5 bis 10 Euro | 30% |
10 bis 20 Euro | 26% |
Bis zu 50 Euro oder mehr | 4% |
Zusammenfassung: Die Logistik ist der größte Kostentreiber im Onlinehandel, wobei Versand, Lagerhaltung und Retouren die Hauptkostenpunkte darstellen. Retourenkosten variieren stark und können bis zu 50 Euro oder mehr betragen.
Omnichannel: Überlebensstrategie für den Handel
Frank Noß, Vice President Sales Commerce bei Remira, betont die Bedeutung von Omnichannel-Strategien für den Handel. Während der Pandemie hat sich das Kaufverhalten der Kunden stark verändert, und sie wechseln mühelos zwischen Online- und Offline-Kanälen. Konzepte wie Click & Collect, Rückgabe im Laden oder Finanzierung in der Filiale sind mittlerweile Standard und keine Experimente mehr.
Ein zentraler Erfolgsfaktor für Omnichannel-Strategien ist die Verfügbarkeit zuverlässiger Daten. Kunden erwarten beispielsweise, dass sie in Echtzeit sehen können, ob ein Produkt in einer bestimmten Filiale verfügbar ist. Viele Händler arbeiten jedoch noch mit veralteten Systemen, die oft zu Datenbrüchen führen. Remira setzt auf integrierte Plattformen, die eine Echtzeitsynchronisation aller relevanten Daten ermöglichen und so ein reibungsloses Kundenerlebnis gewährleisten.
„Omnichannel-Strategien sind heute unerlässlich. Händler, die diese nicht umsetzen, riskieren, Kunden an Wettbewerber zu verlieren.“ – Frank Noß, Remira
Zusammenfassung: Omnichannel-Strategien sind für den Handel unverzichtbar geworden. Sie erfordern eine zentrale Datenbasis und nahtlose Integration von Online- und Offline-Kanälen, um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.
Quellen: