Immobilienscout24: Gericht untersagt irreführende Werbung für Bonitäts-Check

    13.12.1901 409 mal gelesen

    Immobilienscout24: Irreführende Werbung für Bonitäts-Check

    Das Landgericht Berlin hat Immobilienscout24 die irreführende Werbung für den kostenpflichtigen Schufa-Bonitäts-Check untersagt. Die Plattform hatte fälschlicherweise den Eindruck erweckt, dass Vermieter bereits bei Wohnungsbesichtigungen eine Bonitätsauskunft verlangen dürften, was jedoch erst kurz vor dem Mietvertragsabschluss rechtmäßig ist, so das Urteil der Richter nach einer Klage der Verbraucherzentrale.

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    Zusätzlich wurde die Datenverarbeitung durch das Selbstauskunft-Formular der Plattform untersagt, da keine wirksame Einwilligung der Nutzer eingeholt wurde. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Praxis der Bonitätsprüfungen im Mietsektor haben.

    „Die Entscheidung des Gerichts ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Verbraucherrechte.“ - Verbraucherzentrale

    Zusammenfassung: Immobilienscout24 wurde die irreführende Werbung für den Schufa-Bonitäts-Check untersagt, da Vermieter erst kurz vor Vertragsabschluss eine Bonitätsauskunft verlangen dürfen.

    Visibility Charts E-Commerce: Social-Media-Pioniere im 3. Quartal

    Die „Visibility Charts E-Commerce“ für das 3. Quartal 2025 zeigen, dass die Vegane Fleischerei, die Erbsen, Weizen und Soja verarbeitet, den Spitzenplatz unter den Future-Food-Anbietern einnimmt. Auf dem zweiten Platz folgt das Start-up Veeze, das sich als „die bessere Version von Käse“ positioniert.

    Der sichtbarste Anbieter von Insektennahrung ist Prime Insects. Die vollständige Liste umfasst 22 weitere Start-ups und ist in einem kostenlosen Whitepaper verfügbar, das auch Porträts der drei Spitzenreiter enthält.

    Zusammenfassung: Die Vegane Fleischerei führt die Visibility Charts E-Commerce an, gefolgt von Veeze und Prime Insects als sichtbarsten Anbietern im Bereich Future Food.

    Gelbe Seiten zum besten Online-Portal gewählt

    In einer Umfrage von Handelsblatt und der Rating-Agentur Servicevalue wurde Gelbeseiten.de mit der Note 2,10 zum besten Online-Portal Deutschlands gewählt. Mobile.de folgt auf dem zweiten Platz mit 2,22, während Bestfewo.de und Immobilienscout24.de beide mit 2,23 den dritten Platz teilen.

    Die Studie bewertete insgesamt 352 Portale aus 28 Kategorien, wobei die Bewertungen auf über 48.000 Nutzer- und Kundenmeinungen basieren. Weitere Spitzenreiter sind Sofatutor.com (2,24), Shoop.de (2,25) und Doctolib.de (2,26).

    Zusammenfassung: Gelbeseiten.de wurde als bestes Online-Portal mit der Note 2,10 ausgezeichnet, gefolgt von Mobile.de und Bestfewo.de.

    Online-Lebensmitteleinkauf bei jungen veganen Familien

    Das „KPMG Consumer Barometer“ des EHI-Instituts zeigt, dass der Online-Lebensmitteleinkauf sich von einem Pandemie-Notbehelf zu einer dauerhaften Einkaufsroutine entwickelt hat. Besonders vegane Kunden sind aktiv, wobei 36 Prozent häufig in reinen Online-Supermärkten einkaufen und 32 Prozent Quick-Commerce-Dienste intensiv nutzen.

    Größere Haushalte ab drei Personen bestellen deutlich häufiger online als kleinere. Während 24 Prozent der 18- bis 33-Jährigen Lieferdienste nutzen, sind es bei den 50- bis 65-Jährigen nur zwölf Prozent. Städter kaufen 3,5-mal öfter online ein als Landbewohner.

    Zusammenfassung: Der Online-Lebensmitteleinkauf wird zunehmend zur Norm, insbesondere bei jungen veganen Familien, die häufig Online-Supermärkte und Quick-Commerce-Dienste nutzen.

    B2B-Handel: Flexible Zahlungen unverzichtbar

    Laut dem B2Best-Barometer von ECC Köln und Creditreform halten 89 Prozent der befragten Großhändler und Hersteller flexible Zahlungsoptionen in ihrem Online-Angebot für unverzichtbar. Bereits 86 Prozent richten sich nach den Vorlieben der Kunden und bieten Optionen wie Lastschrift, Kreditkarte und Vorkasse an.

    Obwohl nur rund ein Drittel der Unternehmen „Buy Now, Pay Later“ (BNPL) in ihrem Angebot hat, ist die Digitalisierung auch mit einem Anstieg von Betrugsfällen verbunden. 59 Prozent der Befragten berichteten, bereits Opfer von Betrug geworden zu sein, wobei Fake-Identitäten und Kreditkartenmissbrauch häufige Probleme darstellen.

    Zusammenfassung: Flexible Zahlungsoptionen sind für 89 Prozent der B2B-Unternehmen unverzichtbar, während Betrugsfälle im digitalen Handel zunehmen.

    München bleibt am smartesten

    München hat zum dritten Mal den Spitzenplatz im Smart City Index des Bitkom verteidigt, der die Digitalisierung städtischer Bereiche wie Verwaltung und Mobilität bewertet. Hamburg folgt mit nur 0,6 Punkten Rückstand, während Stuttgart den dritten Platz einnimmt und Köln verdrängt hat.

    Hannover hat sich um 34 Positionen auf Platz sieben verbessert, was den stärksten Sprung in der Geschichte des Index darstellt. Auch Düsseldorf, Leipzig und Heidelberg haben Top-Ten-Plätze erreicht, während Freiburg, Dresden und Lübeck aus der Spitzengruppe gefallen sind.

    Zusammenfassung: München bleibt die smarteste Stadt Deutschlands, gefolgt von Hamburg und Stuttgart, während Hannover den größten Fortschritt im Smart City Index erzielt hat.

    Breitbandversorgung in Deutschland

    Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass zwei von drei deutschen Unternehmen unter mangelhafter Breitbandversorgung leiden. 64,5 Prozent der Firmen berichten von regelmäßigen Geschäftsbeeinträchtigungen durch Kommunikationsprobleme, während knapp 31 Prozent die Nachteile als deutlich spürbar empfinden.

    Besonders in Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg klagen Unternehmen über langsame Netze, während der Norden weniger Probleme meldet, was mit dem Glasfaserausbau korreliert. Experten empfehlen, das Genehmigungsverfahren für den Ausbau zu digitalisieren und zu verkürzen.

    Zusammenfassung: Zwei von drei Unternehmen in Deutschland leiden unter mangelhafter Breitbandversorgung, was zu erheblichen Geschäftsbeeinträchtigungen führt.

    Insolvenzen in Deutschland

    Im August stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Im ersten Halbjahr 2024 wurden 12.009 Unternehmensinsolvenzen registriert, was einem Anstieg von 12,2 Prozent entspricht.

    Im Juni meldeten 18,4 Prozent mehr Firmen Insolvenz an. Paradoxerweise sanken die Gläubigerforderungen von 32,4 auf 28,2 Milliarden Euro, da wirtschaftlich schwerere Unternehmen Insolvenz anmeldeten.

    Zusammenfassung: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im August um 11,6 Prozent gestiegen, während die Gläubigerforderungen paradox gesunken sind.

    Quellen:

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland stieg im August um 11,6 Prozent, während die Gläubigerforderungen paradox gesunken sind.

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