Stichprobeninventur mit Remira: Was die Statcontrol Cloud laut Anbieter kann
Remira bietet mit der Statcontrol Cloud eine Software für die Stichprobeninventur an, die laut Anbieter Stichproben automatisch auswählt und die Ergebnisse auf den Gesamtbestand hochrechnet. Laut einer Fallstudie von Remira senkte die Sund GmbH damit bei ihrer Tochterfirma DEISS den Zählaufwand um mehr als 99,5 Prozent.
Inhalt dieses Artikels
Einführung in das Thema Stichprobeninventur und Remira
Dieser Beitrag befasst sich mit der Stichprobeninventur. Eine Inventur durchzuführen kann zeitaufwendig und kostspielig sein. Die Stichprobeninventur ist ein Ansatz, diesen Aufwand zu verringern; Software dafür bietet unter anderem der Dortmunder Anbieter Remira an.
Remiras Software für die Stichprobeninventur heißt Statcontrol Cloud. Nach Angaben von Remira hat die Sund GmbH damit bei der Inventur ihrer Tochterfirma DEISS den Zählaufwand um mehr als 99,5 % reduziert: Gezählt wurden 32 von fast 9.000 Positionen. Die Einführung verlief laut der Fallstudie des Anbieters (öffnet in neuem Fenster) schnell, weil weder ein Server installiert noch eine Schnittstelle eingerichtet werden musste.
Im Folgenden geht es darum, wie eine Stichprobeninventur funktioniert und welche Funktionen Remira für die Statcontrol Cloud angibt.
Warum ist eine Stichprobeninventur wichtig?
Die Stichprobeninventur ist ein Inventurverfahren, das einen repräsentativen Überblick über den Lagerbestand liefert, ohne dass jede Position gezählt werden muss. Weil nur eine Stichprobe gezählt und das Ergebnis auf den Gesamtbestand hochgerechnet wird, sparen Unternehmen Zeit und Personal.
Ein präziser Überblick über den Lagerbestand bringt diverse Vorteile: Es hilft Engpässe zu verhindern, Bestellprozesse zu optimieren und die Kapitalbindung im Lager zu reduzieren. Dadurch erhöht sich die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Unternehmens.
Software kann die Durchführung der Stichprobeninventur erleichtern, etwa bei der Auswahl der Stichproben und der Hochrechnung. Eine solche Lösung bietet Remira an.

Was Remira für die Statcontrol Cloud angibt
Die Remira Software ist auf die Stichprobeninventur ausgerichtet. Laut Remira wählt sie die Stichproben mit statistischen Verfahren aus und rechnet die Zählergebnisse auf den Gesamtbestand hoch.
Ziel ist laut Anbieter, Aufwand, Kosten und Fehlerrisiko zu verringern: Statt Hunderte oder Tausende Artikel manuell zu zählen, erfassen Unternehmen nur eine Stichprobe.
Nach Angaben von Remira erfordert die Bedienung kein spezielles IT-Wissen. Die Bestandsdaten stammen aus bestehenden Warenwirtschaftssystemen; bei der Sund GmbH genügte laut Fallstudie ein Datenexport als CSV-Datei.
Eine schnellere Bestandserfassung kann Unternehmen zudem helfen, Engpässe früher zu erkennen und Ressourcen effizienter einzusetzen.
Kurz gesagt: Remira positioniert die Statcontrol Cloud als Werkzeug, mit dem Unternehmen Inventuren mit geringerem Zählaufwand durchführen können.
Wie soll Remira die Effizienz der Stichprobeninventur steigern?
Um die von Remira beschriebene Effizienzsteigerung der Stichprobeninventur einzuordnen, lohnt ein Blick auf die Kernfunktionen der Software. Laut Remira automatisiert sie Teile des Inventurprozesses: Sie zieht die Stichproben auf Basis statistischer Verfahren und berechnet die erforderliche Anzahl an Stichproben. Ziel ist nach Angaben des Anbieters, weder zu wenige Positionen zu zählen, was Ungenauigkeiten verursachen könnte, noch zu viele, was unnötige Arbeit bedeutet.
Nach dem Zählen werden die Ergebnisse in die Statcontrol Cloud eingegeben; die Software rechnet sie laut Remira auf den Gesamtbestand hoch (Hochrechnung). Die automatisierte Berechnung soll laut Anbieter Rechenfehler vermeiden.
Remira bietet nach eigenen Angaben zudem Reporting-Funktionen. Damit lassen sich laut Anbieter Berichte zum Stand der Inventur und zu einzelnen Artikeln erstellen.
Remira zufolge wird die Stichprobeninventur mit der Software deutlich weniger aufwendig als mit herkömmlichen Zählmethoden. Als Beleg führt der Anbieter Fallstudien wie die zur Sund GmbH an; eine unabhängige Prüfung liegt der Redaktion nicht vor.
Korrektur vom 07.10.2026: Für die Angabe zur Senkung des Zählaufwands bei der Sund GmbH wurde die Quelle ergänzt (Fallstudie von Remira) und die Angabe präzisiert: mehr als 99,5 Prozent, 32 von fast 9.000 Positionen. Zudem wurden werbliche Formulierungen und Leseraufforderungen gestrichen oder sachlich gefasst; Wertungen wie „revolutionär“, „innovativ“ und „maßgeschneidert“ wurden gestrichen, Aussagen zu Automatisierung, Stichprobenumfang, Fehlervermeidung, Bedienbarkeit, Datenübernahme und Reporting werden nun als Angaben von Remira wiedergegeben. Die Links auf die Produktseite von Remira in den Zwischenüberschriften wurden entfernt; die Fallstudie ist nun verlinkt. Ergänzt wurde, dass die Inventur der Sund GmbH laut Remira bei der Tochterfirma DEISS stattfand. Titel, Beschreibung, Bildbeschreibung und eine Zwischenüberschrift wurden sachlich gefasst. Die Stichprobeninventur wurde zuvor als „Bestandteil der Geschäftsleitung“ bezeichnet; sie ist ein Inventurverfahren.
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