Ein Warenkorb auf allen Geräten – So funktioniert kanalübergreifendes Shopping

    29.03.2025 20 mal gelesen 0 Kommentare
    • Ein zentraler Benutzeraccount synchronisiert die Warenkorbinhalte über alle Geräte.
    • Cloud-basierte Technologien speichern Daten in Echtzeit und gewährleisten Aktualität.
    • Plattformübergreifende Schnittstellen ermöglichen nahtlose Kommunikation zwischen Apps und Websites.

    In einer Welt, in der Konsument:innen täglich zwischen Smartphone, Tablet, Laptop und stationärem Handel wechseln, ist eines entscheidend: ein nahtloses, unterbrechungsfreies Einkaufserlebnis. Der kanalübergreifende Warenkorb ist genau das Werkzeug, das diese Erfahrung möglich macht.

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    Was bedeutet ein kanalübergreifender Warenkorb?

    Ein kanalübergreifender Warenkorb (auch "persistent cart" genannt) ermöglicht es Nutzer:innen, Produkte in einem Kanal – etwa auf dem Smartphone – in den Warenkorb zu legen und diesen später auf einem anderen Gerät oder im stationären Geschäft weiterzubearbeiten oder zu kaufen. Dabei bleiben alle Inhalte erhalten, unabhängig vom genutzten Kanal oder Gerät.

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    Warum ist das wichtig?

    • Kaufabbrüche vermeiden: Wenn Nutzer:innen Produkte auf einem Gerät vormerken, aber nicht direkt kaufen, können sie später auf einem anderen Gerät dort weitermachen, wo sie aufgehört haben.
    • Kundenerlebnis verbessern: Es entsteht ein Gefühl von Kontinuität und persönlicher Betreuung.
    • Datenbasiertes Marketing: Händler erhalten wertvolle Insights über Kundenverhalten über mehrere Geräte hinweg.

    Technische Umsetzung

    Technisch basiert der geräteübergreifende Warenkorb auf dem Prinzip eines serverseitig gespeicherten Warenkorbs, der mit einem individuellen Kundenkonto oder (anonymisiert) mit einer Geräte-ID verknüpft ist.

    • Voraussetzung: Ein Kundenkonto oder ein intelligentes Session-Management mit Wiedererkennung.
    • Synchronisierung: Der Warenkorb wird in Echtzeit oder bei nächstem Login synchronisiert.
    • Sicherheit: DSGVO-konforme Speicherung und ggf. Zwei-Faktor-Authentifizierung bei sensiblen Daten.

    Praxisbeispiel: OTTO

    Der deutsche Versandriese OTTO hat bereits früh den geräteübergreifenden Warenkorb eingeführt. Kund:innen können sich in der App anmelden, Produkte vormerken und später im Browser am Desktop den Kauf abschließen – oder umgekehrt. Auch wenn ein Artikel zwischenzeitlich nicht mehr verfügbar ist, wird dies beim nächsten Aufruf transparent dargestellt.

    Weitere Praxis-Tipps für Händler

    • Login-Reminder integrieren: Animieren Sie Nutzer:innen zum Login, damit die Warenkorb-Synchronisierung aktiviert werden kann.
    • Warenkorb-Mails mit Fortsetzungslink: Erinnern Sie Kunden mit einer E-Mail daran, dass noch Produkte im Warenkorb liegen – mit direktem Link zur Fortsetzung.
    • Visualisierung: Zeigen Sie beim Login an, dass der Warenkorb erfolgreich übernommen wurde.
    • Cross-Channel-Kommunikation: Wenn ein Kunde im Laden beraten wird, können Mitarbeiter:innen per Tablet den aktuellen Warenkorb anzeigen oder ergänzen.

    Fazit

    Ein geräteübergreifender Warenkorb ist kein Nice-to-Have, sondern eine zentrale Funktion für jeden, der im Omnichannel-Umfeld bestehen will. Die Vorteile reichen von mehr Komfort für die Kund:innen über höhere Conversion-Raten bis hin zu wertvollen Daten für das Marketing.

    Wichtig: Dies ist nur einer von 20 praxisnahen Artikeln rund um das Thema Omnichannel. Du findest die vollständige Übersicht aller Ansätze hier:

    → Zur Gesamtübersicht: Omnichannel – 20 Ideen, 20 Lösungen


    FAQ: Alles Wichtige zum kanalübergreifenden Warenkorb

    Was ist ein kanalübergreifender Warenkorb?

    Ein kanalübergreifender Warenkorb ermöglicht es, Produkte auf einem Gerät oder Kanal hinzuzufügen und die Einkäufe auf einem anderen Gerät oder Kanal fortzuführen, ohne die Produkte erneut auswählen zu müssen.

    Warum ist ein kanalübergreifender Warenkorb wichtig?

    Er verbessert das Einkaufserlebnis, reduziert Kaufabbrüche und liefert Händlern wertvolle Einblicke in das Verhalten der Kunden auf unterschiedlichen Geräten.

    Wie funktioniert die technische Umsetzung?

    Die Inhalte des Warenkorbes werden serverseitig gespeichert und mit einem Kundenkonto oder einer anonymisierten Geräte-ID verknüpft. Diese Daten werden bei Login oder in Echtzeit synchronisiert.

    Ist ein Kundenkonto für einen kanalübergreifenden Warenkorb notwendig?

    Ja, entweder ist ein Kundenkonto erforderlich oder ein intelligentes Session-Management mit einer anonymen Geräte-ID, um Inhalte über verschiedene Geräte hinweg synchronisieren zu können.

    Welche Vorteile bringt ein kanalübergreifender Warenkorb den Händlern?

    Händler profitieren von einer verbesserten Kundenbindung, höheren Conversion-Raten und wertvollen Daten über das Kaufverhalten ihrer Kunden über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Ein kanalübergreifender Warenkorb ermöglicht ein nahtloses Einkaufserlebnis, indem Produkte geräte- und kanalunabhängig gespeichert werden. Dies verbessert die Kundenzufriedenheit, erhöht Conversion-Raten und liefert wertvolle Marketingdaten.

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    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Online-Shop ein Kundenkonto oder ein intelligentes Session-Management anbietet, damit Nutzer:innen ihren Warenkorb geräteübergreifend nutzen können.
    2. Implementieren Sie einen Login-Reminder, um Kund:innen daran zu erinnern, sich anzumelden und so die Warenkorb-Synchronisierung zu aktivieren.
    3. Senden Sie Warenkorb-Erinnerungsmails mit direktem Fortsetzungslink, um Kaufabbrüche zu vermeiden und Kund:innen zurück in den Shop zu holen.
    4. Achten Sie auf die DSGVO-konforme Speicherung von Nutzerdaten und setzen Sie Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung ein, um die Daten Ihrer Kund:innen zu schützen.
    5. Nutzen Sie Cross-Channel-Kommunikation, z. B. durch die Integration von Tablets im stationären Handel, um den aktuellen Warenkorb Ihrer Kund:innen anzuzeigen oder zu ergänzen.