KI treibt Online-Betrug voran: Microsoft verhindert Milliardenverluste, Temu in Kritik

    21.04.2025 549 mal gelesen

    Fake-Shops, Jobscams und Deepfakes: KI verändert den Online-Betrug

    Der aktuelle „Cyber Signals“-Bericht von Microsoft zeigt, wie Cyberkriminelle künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um betrügerische Aktivitäten zu professionalisieren. Zwischen April 2024 und April 2025 konnte Microsoft Betrugsversuche im Wert von 4 Milliarden US-Dollar (rund 3,7 Milliarden Euro) vereiteln. Täglich wurden etwa 1,6 Millionen Bot-Anmeldeversuche blockiert, was das Ausmaß der Bedrohung verdeutlicht.

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    Besonders problematisch ist die Nutzung von KI für täuschend echte Fake-Shops, Deepfake-Videos und synthetisch generierte Stimmen. In Deutschland, einem der größten E-Commerce-Märkte der EU, sind solche Betrugsformen besonders verbreitet. Verbraucher sollten auf verdächtige Webadressen und unrealistisch günstige Angebote achten.

    „Maschinelles Lernen hilft Microsoft dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und automatisch zu reagieren.“ – RETAIL-NEWS Deutschland

    Zusammenfassung: KI wird zunehmend für Online-Betrug eingesetzt, wobei Microsoft allein im letzten Jahr Betrugsversuche im Wert von 4 Milliarden US-Dollar verhindern konnte. Deutschland ist besonders betroffen.

    Temu-Rücksendungen: Was passiert mit den Artikeln?

    Die chinesische Handelsplattform Temu verzeichnet weltweit 167 Millionen aktive Kund:innen und einen Umsatz von 6,62 Milliarden US-Dollar (6,18 Milliarden Euro). In Deutschland hat jeder vierte Verbraucher zwischen 16 und 65 Jahren in den letzten sechs Monaten bei Temu eingekauft. Rücksendungen sind bei Temu unkompliziert und oft kostenlos, jedoch bleibt unklar, was mit den retournierten Artikeln geschieht.

    Rücksendungen werden zunächst an eine deutsche Adresse geschickt, bevor sie möglicherweise umgepackt oder weiterverkauft werden. Eine Rückführung nach China ist nicht ausgeschlossen, jedoch nicht bestätigt. Die ökologischen Auswirkungen solcher Retouren sind erheblich, da zusätzlicher Transport und Wiederaufbereitung CO2-Emissionen verursachen.

    Zusammenfassung: Temu bietet einfache Rücksendemöglichkeiten, doch die Nachhaltigkeit bleibt fraglich. Der Verbleib der retournierten Waren ist unklar.

    JD Worldwide: Investitionen für internationales Wachstum

    Zum 10. Jubiläum investiert JD Worldwide, die Cross-Border E-Commerce-Plattform von JD.com, rund 13 Millionen Euro (100 Millionen RMB) in eine Wachstumsinitiative. Ziel ist es, internationale Marken im chinesischen Markt zu fördern. Zu den Maßnahmen gehören Logistikrabatte, gebührenfreie Produkteinführungen und Marketingunterstützung.

    Ein Highlight ist das „Dark Horse Merchants Growth Program“, das aufstrebenden Marken Sichtbarkeit und finanzielle Anreize bietet. Zudem entfallen für neue Produkte in den ersten 90 Tagen sämtliche Plattformgebühren. JD Worldwide betreibt über 100 Lagerstandorte weltweit, um eine schnelle Lieferung zu gewährleisten. Neu eingeführte Rücksendezentren erleichtern zudem die Abwicklung von Retouren.

    Zusammenfassung: JD Worldwide investiert 13 Millionen Euro in Programme zur Förderung internationaler Marken und den Ausbau seiner Logistikinfrastruktur.

    Quellen:

    Zusammenfassung des Artikels

    Cyberkriminelle nutzen KI für professionellen Online-Betrug, wobei Microsoft Betrugsversuche im Wert von 4 Milliarden US-Dollar verhindern konnte; Deutschland ist stark betroffen. 2. Temu erleichtert Rücksendungen, doch der Verbleib retournierter Artikel und die ökologischen Folgen sind unklar. 3. JD Worldwide investiert 13 Millionen Euro in Programme zur Förderung internationaler Marken und den Ausbau seiner Logistik- und Marketinginfrastruktur.

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    Felix Weipprecht

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