Gebrüder Weiss wächst in China trotz Konjunkturabschwächung – E-Commerce boomt

    25.11.2025 83 mal gelesen 3 Kommentare

    Trotz gebremster Konjunkturerwartungen in Peking: Gebrüder Weiss wächst in China

    Die chinesische Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Abkühlung, doch der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss verzeichnet in der Region Greater China ein starkes Wachstum. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 330 Millionen Euro, was einem Anstieg von 24 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Besonders der E-Commerce-Sektor und die Lagerlogistik treiben dieses Wachstum voran, da Gebrüder Weiss Express China im vergangenen Jahr 25 Millionen Pakete für große Online-Shops nach Europa, Kanada, Australien und Neuseeland verschickte.

    „Unser stabiles Wachstum unterstreicht die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes für Gebrüder Weiss und zeigt, wie erfolgreich wir uns weiterentwickelt haben“, sagte Yongquan Chen, General Manager von Gebrüder Weiss China.

    Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren in China aktiv und betreibt mittlerweile 19 Standorte mit über 450 Mitarbeitenden. In den kommenden Jahren plant Gebrüder Weiss, verstärkt in Elektromobilität und Automatisierung zu investieren, um seine Marktposition weiter auszubauen.

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Umsatz von Gebrüder Weiss in Greater China 2024: 330 Millionen Euro, +24 %.
    • 25 Millionen grenzüberschreitende Pakete via Gebrüder Weiss Express China.
    • 19 Standorte und mehr als 450 Mitarbeitende in Greater China.

    Jayud Global Logistics übernimmt Mehrheitsbeteiligung an E-Commerce-Zentrum in Shenzhen

    Jayud Global Logistics hat eine Mehrheitsbeteiligung von 52 % am Longgang Cross-Border E-Commerce Center in Shenzhen erworben. Diese Übernahme ermöglicht es dem Unternehmen, die operative Führung der Einrichtung zu übernehmen, die Dienstleistungen in den Bereichen Lagerhaltung, Zollabfertigung und digitales Lieferkettenmanagement integriert. Im Jahr 2024 wurden in diesem Zentrum 13.978 Standardcontainer mit einem Gesamtexportwert von 4,6 Milliarden US-Dollar abgefertigt.

    Die Stadt Shenzhen hat sich als führendes Zentrum für grenzüberschreitenden E-Commerce etabliert, mit einem Gesamtwert der Importe und Exporte von 372 Milliarden RMB im Jahr 2024. Jayud plant, seine Präsenz in dieser dynamischen Logistiklandschaft weiter auszubauen und technologische Modernisierungen für eine Echtzeitverfolgung einzuführen.

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Übernahme von 52 % am Longgang Cross-Border E-Commerce Center.
    • Im Jahr 2024 wurden 13.978 Container mit einem Wert von 4,6 Milliarden US-Dollar abgefertigt.
    • Shenzhen ist das führende Zentrum für grenzüberschreitenden E-Commerce in China.

    Black Friday am Postzentrum Frankfurt: Noch fließt die Paketflut aus China

    Der Black Friday, der in diesem Jahr auf den 28. November fällt, hat erhebliche Auswirkungen auf die KEP-Branche. Im Internationalen Postzentrum am Frankfurter Flughafen dominieren kleine Warensendungen aus Fernost, die während der Aktionstage stark zunehmen. Zentrumsleiter Lutz Weiß berichtet, dass Black Friday und Cyber Monday inzwischen stärker als das Weihnachtsgeschäft sind und täglich bis zu 370.000 E-Commerce-Sendungen im IPZ ankommen.

    Die großen Online-Plattformen wie Temu und Shein haben in Deutschland eine enorme Reichweite erzielt, mit einem Umsatz zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2024. Diese Entwicklung führt zu einer Überlastung der Paketdienste, die sich in verlängerten Laufzeiten und verzögerten Zustellungen äußert.

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Black Friday und Cyber Monday sind bedeutender als das Weihnachtsgeschäft.
    • Bis zu 370.000 E-Commerce-Sendungen täglich im IPZ Frankfurt.
    • Temu und Shein haben 2024 einen Umsatz zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro erzielt.

    Quellen:

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    Wow ich finde das echt bemerkbar das Gebrüder Weiss trotz des ganzen konjunkturschwach dingen da so gut dasteht. Wer hätte gedacht das E-Commerce soooo wichtig ist? Ich dachte immer das würde nur für kleine, witzige sachen im Internet zähln aber anscheinend nicht! Also, 25 Millionen Pakete, das ist ne ganze menge, wow. Ich frage mich wieviele Mitarbeiter die genau dafür brauchen, weil wenn ich nur an meine eigene Pakete denke, dauert das immer ewig. Das wäre mal interessant zu wissen oder?

    Und Shenzhen klingt wie ein so cooler Ort, ich mochte die Idee von dem E-Commerce Zentrum, ich stell mir das wie eine große Spielzeugkiste vor, wo alles schnell hin und her geschoben wird. Die haben da sicher ganz nice teknologi da, ich mein mit all den Container und so. Aber wow 372 Milliarden RMB, das ist ja unvorstellbar viel Geld. Wahrscheinlich werden die Banken da auch auf ihre Kosten kommen, haha.

    Ich find auch krass wie der Black Friday jetzt mehr macht als die Weihnachten, ich mein, wir leben in ne komische Welt wo ein Tag für Souvinirs und Geschenke plötzlich wichtiger ist als das Fest selbst. Es ist einfach komisch, weil es ja um mehr als nur ums Kaufen geht. Ich bin mal gespannt, ob wir das noch weiter erleben werden und ob die Paketschlangen immer länger werden. Man fragt sich ja wann da der Punkt erreicht ist wo es einfach zu viel wird. Hoffentlich wird das nict zum Albtraum für die Zusteller, die haben ja auch genug um die Ohren. Vielleicht sollten wir alle mal überdenken ob wir zu viel online kaufen. naja, was denkt ihr?
    Ja also das mit den 370.000 Sendungen am Black Friday klingt schon crazy, das ist ja wie ein paar kleine Dörfer die da schicke Sachen bestellen, ich frag mich nur wo die ganzen Pakete bleiben wenns so viel ist, vielleicht machen die Postler ne große Feier mit den ganzen Kisten und tancen dann bis zum Morgengrauen oder so!
    Ich find das echt witzig wie nun der Black Friday wichtiger ist als Weihnachten, also ich mein, wo sollen wir da noch hin, bald kaufen wir Geschenke für uns selbst nur noch am Schnäppchentag und nicht mehr für andere, was kommt als nächstes, dass wir online für den Weihnachtsmann shoppen müssen?

    Zusammenfassung des Artikels

    Trotz einer wirtschaftlichen Abkühlung in China verzeichnet Gebrüder Weiss ein Umsatzwachstum von 24 % auf 330 Millionen Euro, während Jayud Global Logistics eine Mehrheitsbeteiligung an einem E-Commerce-Zentrum in Shenzhen erwirbt. Der Black Friday führt zu einem Anstieg der Paketflut im Frankfurter Postzentrum, was die KEP-Branche stark belastet.

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