Digital Realty eröffnet erstes KI-Rechenzentrum in Frankfurter Denkmalgebäude

    04.04.2025 111 mal gelesen 4 Kommentare

    Historisches Gebäude trifft auf moderne Technologie

    Der Rechenzentrumsbetreiber Digital Realty hat auf dem ehemaligen Neckermann-Areal an der Hanauer Landstraße in Frankfurt sein erstes Rechenzentrum in einem denkmalgeschützten Gebäude in Betrieb genommen. Dieses Zentrum ist speziell für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelegt.

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    Das neue Rechenzentrum, bekannt als FRA 18, erstreckt sich über 8.200 Quadratmeter und bietet Platz für Server mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 16 Megawatt. Bemerkenswert ist die Integration von Liquid-Cooling-Technologien, die eine effiziente Kühlung der Hochleistungsrechner ermöglichen und somit die Energieeffizienz steigern. Trotz der modernen Technik bleibt die charakteristische Fassade des ehemaligen Neckermann-Gebäudes erhalten, wodurch der historische Charme des Wirtschaftswunder-Baus bewahrt wird.

    Innovative Nutzung von Abwärme

    Ein weiterer innovativer Aspekt des Rechenzentrums ist die geplante Nutzung der Abwärme: Ab Herbst 2026 soll die entstehende Wärme das benachbarte "Rolf Sandvoss Innovation Center" der Samson AG beheizen. Hierfür wird Warmwasser aus dem Kühlkreislauf des Rechenzentrums entnommen, über eine Wärmepumpe auf 75 Grad Celsius erhitzt und in die Heizsysteme des Innovationszentrums eingespeist. Dieses Projekt zeigt, wie Synergien zwischen High-Tech-Infrastruktur und nachhaltiger Energienutzung geschaffen werden können.

    Frankfurt stärkt Position als digitaler Knotenpunkt

    Mit der Eröffnung dieses Rechenzentrums unterstreicht Frankfurt seine Position als führender Standort für digitale Infrastruktur in Deutschland. Die Kombination aus historischer Bausubstanz und zukunftsweisender Technologie könnte als Vorbild für ähnliche Projekte dienen und zeigt, dass Denkmalschutz und Innovation Hand in Hand gehen können.

    Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

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    Also ich finds ja schon krass, wie sie das alte Gebäude so umfunktionieren, aber kann das wirklich so effizient sein? 8.200 qm is mega, aber ist das nich voll die Energieverschwendung, auch mit der Wärmepumpe? Hab außerdem wo gelesen, dass Liquid-Cooling auch nich so unkritsch is, wegen der Chemikalien oder so.
    Also so langsam komm ich mir hier vor wie der einzige, der sich über die Kombi "denkmalgeschütztes Gebäude + Hochenergie-Rechenzentrum" wundert. Ich mein, klar, die machen da auf nachhaltig mit Abwärmenutzung und Wärmepumpe, was ja an sich echt ne coole Idee ist, aber funktioniert sowas am Ende überhaupt langfristig? Ich seh schon in 5 Jahren Schlagzeilen à la "Abwärme reicht doch nicht aus", oder es gibt technische Probleme, weil die Systeme anders altern in nem alten Gebäude als in einem Neubau. Ich meine, so ein Bau aus Wirtschaftswunderzeiten, das hat doch thermisch ne ganz andere Charakteristik.

    Und was mich ehrlich gesagt noch mehr irritiert: Klar, Liquid-Cooling klingt super fancy und effizient – aber ich hab auch mal irgendwo gelesen, dass das recht wartungsintensiv sein kann und die Chemikalien darin nicht unbedingt unbedenklich sind für die Umwelt. Wenn’s da nen Leck gibt, läuft das ganze Flüssigkeitszeug dann in den Boden oder was? Ist das von der Denkmalbehörde überhaupt so abgesegnet? Würde mich echt interessieren, ob sowas da berücksichtigt wird, weil es ja doch häufig heißt "Synergien mit Nachhaltigkeit", aber am Ende geht’s doch nur um günstigere Betriebskosten.

    Und was ich auch spannend fand: Warum erst 2026 für die Abwärmenutzung? Drei Jahre klingt jetzt schon nicht wenig für die Umsetzung, obwohl ja offensichtlich alles schon in Planung ist. Oder hab ich da was übersehen?
    Also das mit der Abwärme find ich eigentlich ne richtig gute Idee. Aber ich frag mich, wie zuverlässig das funktioniert – speziell im Winter, wenn man die Wärme dringend braucht, aber die KI-Server vielleicht weniger laufen? Sollte das echt nicht hinhauen, wären ja wieder andere Lösungen nötig, oder?
    Also ich find die Idee mit der Abwärmenutzung ziemlich smart, da redet gefühlt sonst kaum jemand drüber. Wenn das wirklich so funktioniert, wie sie's beschreiben, wär das doch ein super Beispiel für nachhaltige Technologie. Aber ich frag mich, wie aufwändig das System insgesamt ist – taugt das auch für kleinere Rechenzentren oder funktioniert's nur in so großen Anlagen?

    Zusammenfassung des Artikels

    Digital Realty hat in Frankfurt ein KI-optimiertes Rechenzentrum im denkmalgeschützten Neckermann-Gebäude eröffnet, das moderne Kühltechnologien und Abwärmenutzung integriert. Dieses Projekt verbindet historische Architektur mit nachhaltiger High-Tech-Infrastruktur und stärkt Frankfurts Rolle als digitaler Knotenpunkt.

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