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Bitcoin, Krypto-Betrug und neue Sicherheitsfragen: Die wichtigsten Meldungen im Pressespiegel
Ehepaar aus dem Raum Gechingen lockt mutmaßliche Betrüger in Falle
Ein Ehepaar aus dem Kreis Calw hat laut Polizei und Staatsanwaltschaft durch einen digitalen Anlagebetrug mehr als eine Million Euro verloren. Seit Oktober 2025 überwies das Paar mehrfach Geld auf verschiedene Konten, nachdem über eine Werbeanzeige in sozialen Medien der Kontakt zu angeblichen Vermittlern vermeintlicher Kryptowährungen entstanden war.
Die vermeintlichen Investitionen verfolgte das Ehepaar über eine Internetseite. Als diese nicht mehr erreichbar war, erkannte das Paar den Betrug, hielt den Kontakt zu den mutmaßlichen Tätern jedoch aufrecht und vereinbarte ein Treffen mit einer vorgetäuschten Goldübergabe.
Den Betrügern wurden 130 Unzen Gold im Wert von mehr als einer halben Million Euro in Aussicht gestellt. Das Paar gab vor, mit dem Gold angebliche Anlagegebühren bezahlen zu wollen.
Als zwei Männer das Gold am Haus des Ehepaars abholen wollten, nahm die Kriminalpolizei die 34 und 44 Jahre alten Männer fest. Ihnen wird versuchter gewerbsmäßiger Bandenbetrug vorgeworfen; eine Richterin am Amtsgericht Tübingen erließ Haftbefehle. Die beiden Männer befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.
„Falsche Finanzexperten“ kassieren laut Polizei immer wieder Geld über Nachrichtendienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal.
Infobox: Das Ehepaar verlor mehr als eine Million Euro. Bei der vorgetäuschten Übergabe von 130 Unzen Gold wurden zwei Männer im Alter von 34 und 44 Jahren festgenommen.
Quelle: SWR
Petition gegen geplante Krypto-Besteuerung erreicht Quorum
Eine Online-Petition gegen die mögliche Abschaffung der einjährigen Steuerfreiheitsregelung für Bitcoin und andere Kryptowerte hat das notwendige Quorum von 30.000 Unterschriften erreicht. Nach Angaben der WirtschaftsWoche muss sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages deshalb in einer öffentlichen Anhörung mit dem Anliegen beschäftigen.
Die Petition richtet sich gegen Pläne des Bundesfinanzministeriums, Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen künftig unabhängig von der Haltedauer pauschal zu besteuern. Vizekanzler Lars Klingbeil erwartet durch eine Neuregelung Mehreinnahmen in Milliardenhöhe.
Die Sozialdemokraten begründen die geplante Änderung unter anderem mit einer Gleichstellung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mit konventionellen Aktien. Die Unterzeichner der Petition fordern dagegen, die geltende Regelung beizubehalten.
Wer Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte länger als ein Jahr im Privatvermögen hält, kann Veräußerungsgewinne bislang komplett steuerfrei vereinnahmen. Kritiker befürchten, dass der Wegfall der Frist langfristige Anleger benachteiligen und den Innovationsstandort Deutschland schwächen könnte.
Bitcoin wird derzeit ähnlich wie Gold, Fremdwährungen, Kunst oder Sammlerstücke behandelt. Bei diesen Vermögenswerten sind private Gewinne nach Ablauf der gesetzlichen Frist steuerfrei.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Erforderliches Quorum | 30.000 Unterschriften |
| Bisherige Haltedauer für Steuerfreiheit | länger als ein Jahr |
| Bitcoin-Kurs laut TradingView | rund 64.800 Dollar |
Infobox: Die Petition erreichte 30.000 Unterschriften. Im Mittelpunkt steht die Forderung, Gewinne nach einer Haltedauer von länger als ein Jahr weiterhin steuerfrei zu lassen.
Quelle: WirtschaftsWoche
Bitcoin erholt sich, bleibt aber deutlich unter früheren Höchstständen
Die WirtschaftsWoche berichtet von einer wechselhaften Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Zuletzt näherte sich Bitcoin der Marke von 65.000 Dollar und notierte laut TradingView bei rund 64.800 Dollar.
Am 21. Juli 2026 stieg der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise auf rund 66.400 US-Dollar. Seit dem Jahrestief von Anfang Juli entsprach dies einem Plus von circa 8500 Dollar oder 15 Prozent. Anfang Juli war der Bitcoin-Kurs zeitweise unter 58.000 Dollar gefallen, den tiefsten Stand seit September 2024.
Im bisherigen Jahresverlauf sank der Kurs der ältesten Kryptowährung um rund ein Viertel. Bereits 2025 hatte Bitcoin etwa sechs Prozent eingebüßt. Nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg war dies erst das vierte Verlustjahr in der Historie der seit 2009 existierenden Digitalwährung.
Vom Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin laut WirtschaftsWoche fast die Hälfte verloren. Über längere Zeiträume fällt die Entwicklung dennoch deutlich positiver aus: In den letzten fünf Jahren hat sich der Kurs mehr als verdoppelt; seit Juli 2016 verteuerte sich Bitcoin um fast 9800 Prozent, was einer Wertsteigerung um das 98-Fache entspricht.
Als einen Grund für die Erholung im Juli nennt der Bericht schwächere US-Arbeitsmarktdaten. Diese dämpften die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen und stärkten die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik.
„Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben“, kommentierte Timo Emden von Emden Research.
Am 23. Juni 2026 war Bitcoin auf der Plattform Bitstamp zeitweise auf 61.860 US-Dollar gefallen. Der Kurs lag damit fast drei Prozent unter dem Vortag. Als Belastungsfaktor wurden Verluste bei Technologiewerten und eine allgemeine Schwäche riskanterer Anlagen genannt.
| Zeitpunkt | Bitcoin-Kurs oder Entwicklung |
|---|---|
| Jahrestief Anfang Juli 2026 | unter 58.000 Dollar |
| 3. Juli 2026 | 57.735 Dollar |
| 23. Juni 2026 | 61.860 US-Dollar |
| 18. Juni 2026 | 63.625 US-Dollar, später etwa 64.500 Dollar |
| 21. Juli 2026 | rund 66.400 US-Dollar |
| 7. August 2026 | rund 64.800 Dollar |
Infobox: Bitcoin liegt rund 64.800 Dollar und damit unter dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar aus dem Oktober 2025. Seit dem Jahrestief von Anfang Juli legte der Kurs laut WirtschaftsWoche circa 8500 Dollar oder 15 Prozent zu.
Quelle: WirtschaftsWoche
USA: Inflation sinkt auf 3,5 Prozent
Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Juni 2026 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit fiel die Teuerungsrate stärker als erwartet; Volkswirte hatten im Schnitt mit 3,8 Prozent gerechnet. Im Mai hatte die Teuerungsrate noch 4,2 Prozent betragen.
Trotz des Rückgangs sieht die US-Notenbank Federal Reserve keinen Grund zur Entwarnung. Fed-Chef Kevin Warsh erklärte in einer Anhörung vor dem Kongress, die hohe Teuerung konsequent bekämpfen zu wollen.
„Die Fed duldet keine dauerhaft erhöhte Inflation“, heißt es in dem vorab veröffentlichten Redemanuskript von Kevin Warsh.
Auf ihrer ersten Sitzung unter Warshs Leitung hatte die Fed den Leitzins im Juni in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen. Gleichzeitig signalisierte sie eine mögliche Straffung im weiteren Jahresverlauf.
Nach den neuen Inflationsdaten erschien eine Anhebung auf der nächsten Sitzung am 29. Juli jedoch weniger wahrscheinlich. Der Rückgang auf 3,5 Prozent wurde zugleich weiterhin als problematisch bewertet, weil die Teuerung deutlich über dem Inflationsziel von zwei Prozent liegt.
Besondere Bedeutung misst die Federal Reserve dem PCE-Index bei. Dieses Inflationsmaß sprang im Mai infolge des durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschubs auf 4,1 Prozent, nachdem im April 3,8 Prozent gemessen worden waren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| US-Inflation im Juni 2026 | 3,5 Prozent |
| Erwartung der Volkswirte | 3,8 Prozent |
| US-Inflation im Mai 2026 | 4,2 Prozent |
| Inflationsziel | zwei Prozent |
| Leitzins-Spanne im Juni | 3,50 bis 3,75 Prozent |
| PCE-Index im Mai | 4,1 Prozent |
| PCE-Index im April | 3,8 Prozent |
Infobox: Die US-Inflation ging im Juni auf 3,5 Prozent zurück. Die Federal Reserve hält die Entwicklung dennoch für geldpolitisch heikel und verweist weiterhin auf die erhöhte Teuerung.
Quelle: WirtschaftsWoche
HYPE übertrifft Bitcoin im zweiten Quartal
Die Kryptowährung Hyperliquid stand im zweiten Quartal 2026 im Fokus, nachdem der Token HYPE eine deutlich bessere Entwicklung als Bitcoin zeigte. The Coin Republic berichtet von einem Kursanstieg von rund 77 Prozent bei HYPE, während Bitcoin im selben Zeitraum um 14,2 Prozent fiel.
Im Bericht des Hyperliquid Research Collective wird die Entwicklung abweichend mit einem Anstieg von 79 Prozent bei HYPE und einem Wertverlust von 14 Prozent bei Bitcoin angegeben. Hyperliquid erklärte, dass HYPE damit bereits im zweiten Quartal in Folge Bitcoin und andere wichtige Kryptowährungen übertroffen habe.
Als Gründe werden ausgeweitete Handelsaktivitäten im Hyperliquid-Netzwerk sowie Nachfrage seitens US-amerikanischer börsengehandelter Fonds genannt. Die im Rahmen von HIP-3 aufgebauten Märkte für Aktien, Rohstoffe und Pre-IPO-Vermögenswerte verzeichneten laut Bericht neue Rekorde und machten im Berichtsquartal fast ein Drittel des gesamten Handelsvolumens aus.
Hyperliquid verwies zudem auf die Einführung der ersten HYPE-ETFs in den Vereinigten Staaten. Als weiteres Beispiel für die Verlagerung von Finanzaktivitäten auf Blockchain-Netzwerke wurde ein privates Raketenunternehmen genannt, dessen Bewertung an einem Samstag auf der Blockchain erfolgte, als die New Yorker Börse geschlossen war.
Für zusätzliche Spekulationen sorgte ein Blockchain-Eintrag, der mit Pump.Fun in Verbindung gebracht wird. Pump.Fun soll die Subdomain „hyperliquid-mainnet“ registriert haben. Eine offizielle Stellungnahme von Hyperliquid oder Pump.Fun lag laut The Coin Republic jedoch nicht vor.
Händler vermuten, dass der Eintrag auf eine Unterstützung für HyperEVM oder auf mögliche Produkte im Zusammenhang mit Perpetual-Futures hindeuten könnte. Derzeit handelt es sich laut Quelle lediglich um Marktspekulationen.
| Entwicklung im zweiten Quartal 2026 | Angabe |
|---|---|
| HYPE laut wichtigen Einblicken | rund 77 Prozent Kursanstieg |
| Bitcoin laut wichtigen Einblicken | 14,2 Prozent Kursverlust |
| HYPE laut Forschungsbericht | 79 Prozent Kursanstieg |
| Bitcoin laut Forschungsbericht | 14 Prozent Wertverlust |
| Anteil der HIP-3-Märkte am Handelsvolumen | fast ein Drittel |
Infobox: HYPE entwickelte sich im zweiten Quartal deutlich besser als Bitcoin. Eine mögliche Verbindung zwischen Pump.Fun und Hyperliquid ist bislang nicht offiziell bestätigt.
Quelle: The Coin Republic
Quantencomputer lösen neue Debatte über Bitcoin-Sicherheit aus
Der Aktionär berichtet über eine Warnung von IBM-Chef Arvind Krishna, wonach leistungsfähige Quantencomputer bereits in drei bis vier Jahren in der Lage sein könnten, die kryptografischen Schutzmechanismen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ernsthaft anzugreifen. CNBC-Moderator Jim Cramer kündigte daraufhin an, seine gesamten Bitcoin-Bestände verkaufen zu wollen.
Krishna äußerte sich in Cramers Sendung „Mad Money“. Cramer begründete seine Reaktion damit, dass Krishna kommerzielle Quantenprojekte vorantreibe und die Entwicklung aus erster Hand kenne. Deshalb wolle er nicht bis 2029 oder 2030 warten.
„Dann ist der Zeitpunkt gekommen, paranoid zu werden“, erklärte Arvind Krishna sinngemäß.
Besonders skeptisch blickt Cramer laut Bericht auf Ethereum. Dort sieht er die Risiken durch mögliche Quantenangriffe sogar als noch größer an.
Zusätzliche Diskussionen löste ein Paper von Google Quantum AI aus dem März 2026 aus. Nach den darin dargestellten Ergebnissen könnte die für einen erfolgreichen Angriff auf Bitcoin erforderliche Rechenleistung rund 20-mal niedriger liegen als frühere Schätzungen.
Im Mittelpunkt stehen ältere Bitcoin-Wallets, bei denen öffentliche Schlüssel bereits sichtbar sind. Schätzungen zufolge könnten davon rund 30 Prozent aller sich im Umlauf befindlichen Bitcoin betroffen sein, also etwa sechs bis sieben Millionen BTC.
Ob Cramer seine Bitcoin tatsächlich bereits verkauft hat, ist laut Der Aktionär nicht bestätigt. Der Bericht betont zudem, dass die Diskussion über das Quantenrisiko zwar an Bedeutung gewinnt, eine zeitnahe Kompromittierung der Bitcoin-Blockchain aber aktuell nicht erwartet werde.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Möglicher Zeitraum für leistungsfähige Quantencomputer | in drei bis vier Jahren |
| Frühere Jahre, bis zu denen Cramer nicht warten wolle | 2029 oder 2030 |
| Mögliche Verringerung der erforderlichen Rechenleistung | rund 20-mal |
| Möglicher Anteil betroffener Bitcoin | rund 30 Prozent |
| Mögliche Zahl betroffener Bitcoin | etwa sechs bis sieben Millionen BTC |
Infobox: Eine Warnung vor Quantencomputern hat eine neue Sicherheitsdebatte ausgelöst. Der mögliche Zeitpunkt eines Angriffs ist umstritten; ob Jim Cramer seine Bitcoin verkauft hat, ist nicht bestätigt.
Quelle: Der Aktionär
XRP fällt auf 1,04 US-Dollar und bleibt charttechnisch unter Druck
Die Kryptowährung Ripple beziehungsweise XRP ist laut BTC-ECHO auf ein neues Monatstief gefallen. Mit aktuell 1,04 US-Dollar notiert der Kurs unter der 20-Tagelinie und befindet sich nach Einschätzung der Quelle weiterhin in einer unklaren charttechnischen Situation.
Der erneute Rückfall unter die 20-Tagelinie wird als Zeichen für die anhaltende Zurückhaltung der Käuferseite gewertet. Sollte sich die Korrektur in den kommenden Handelstagen ausweiten, könnten neue Jahrestiefs in den Blick geraten.
Für eine Aufhellung des Chartbildes müssten nach der Analyse wichtige Widerstandsmarken überwunden werden. Gleichzeitig bleibt offen, ob die Käuferseite eine erneute Stabilisierung erreichen kann.
Infobox: XRP notiert bei 1,04 US-Dollar und damit auf einem Monatstief. BTC-ECHO sieht bei einer Fortsetzung der Korrektur das Risiko neuer Jahrestiefs.
Quelle: BTC-ECHO
Erster US-Spot-Bitcoin-ETF wird eingestellt
Hashdex kündigte die Schließung seines Bitcoin-ETFs mit dem Kürzel DEFI an. Börse Online bezeichnet dies als erstes Delisting eines US-Spot-Bitcoin-ETFs überhaupt.
Der Fonds wird nicht wegen einer schlechten Kursabbildung eingestellt, sondern weil er zu klein war, um wirtschaftlich tragfähig zu sein. Hashdex erhebt eine jährliche Gebühr von 0,25 Prozent; bei einem Fondsvermögen von zuletzt rund 14,56 Millionen US-Dollar ergab dies etwa 26.000 US-Dollar pro Jahr.
Im letzten vollständigen Quartal nahm DEFI lediglich 6.453 US-Dollar an Gebühren ein. Im gesamten Jahr 2025 waren es 47.521 US-Dollar. Diese Einnahmen reichten nicht aus, um laufende Kosten für Verwahrung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Buchhaltung, SEC-Gebühren und Steuerunterlagen zu decken.
Die DEFI-Anteile können noch bis zum 17. August 2026 an der NYSE Arca gehandelt werden. Wer die Anteile bis zum Handelsschluss hält, soll voraussichtlich um den 28. August eine Auszahlung in US-Dollar erhalten.
Für die Abwicklung will Hashdex die 225,58 Bitcoin des Fonds liquidieren und den Erlös abzüglich der Abwicklungskosten anteilig an die Anleger ausschütten. Die Auszahlungshöhe kann durch Kursschwankungen während der Verkaufsphase beeinflusst werden.
Technisch erfüllte der Fonds seine Aufgabe und bildete den Bitcoin-Kurs mit einer Abweichung von 0,02 Prozent ab. Zwischen dem 31. März und dem 4. August stieg das Fondsvermögen von 9,22 Millionen auf 14,56 Millionen US-Dollar; die Zahl der ausgegebenen Anteile erhöhte sich von 120.000 auf 200.000.
Zum Vergleich verwaltete der Bitcoin-ETF IBIT von BlackRock am 4. August 47,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht etwa dem 3.260-Fachen des DEFI-Fondsvermögens.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Jährliche Gebühr | 0,25 Prozent |
| Fondsvermögen zuletzt | rund 14,56 Millionen US-Dollar |
| Gebühreneinnahmen im letzten vollständigen Quartal | 6.453 US-Dollar |
| Gebühreneinnahmen im Jahr 2025 | 47.521 US-Dollar |
| Letzter Handelstag | 17. August 2026 |
| Voraussichtliche Auszahlung | um den 28. August |
| Zu liquidierende Bitcoin | 225,58 Bitcoin |
| Abweichung von der Bitcoin-Kursabbildung | 0,02 Prozent |
| Fondsvermögen am 31. März | 9,22 Millionen US-Dollar |
| Fondsvermögen am 4. August | 14,56 Millionen US-Dollar |
| Ausgegebene Anteile am 31. März | 120.000 |
| Ausgegebene Anteile am 4. August | 200.000 |
| Vermögen des BlackRock-ETFs IBIT am 4. August | 47,5 Milliarden US-Dollar |
Infobox: Der Hashdex-ETF DEFI wird bis zum 17. August 2026 gehandelt und soll voraussichtlich um den 28. August ausgezahlt werden. Der Fonds funktionierte technisch, scheiterte laut Börse Online jedoch an seiner zu geringen Größe.
Quelle: Börse Online
Multisig-Wallets sollen Bitcoin-Selbstverwahrung widerstandsfähiger machen
Blocktrainer beschreibt eine 2-von-3-Multisig-Wallet als Möglichkeit, Bitcoin-Bestände gegen den Ausfall oder die Kompromittierung eines einzelnen Geräts oder Herstellers abzusichern. Hintergrund ist ein Vorfall rund um Coldcard-Wallets, bei dem ein Fehler bei der Erzeugung der Seedphrase die effektive Sicherheit betroffener Modelle deutlich reduzierte.
Bei den Mk2- und Mk3-Modellen lag der effektive Suchraum laut Hersteller bei rund 40 Bit. Bei Mk4, Mk5 und Q waren es etwa 72 statt der vorgesehenen 128 Bit.
Durch die mangelnde Zufälligkeit konnten Angreifer die selbstverwahrten Wallets durch Ausprobieren leeren. Circa 1.600 BTC im Wert von über 100 Millionen US-Dollar wurden nach Angaben des Artikels gestohlen.
Eine 2-von-3-Multisig-Wallet verfügt über drei unabhängige Schlüssel, von denen zwei für eine Transaktion benötigt werden. Jede Kombination aus zwei Cosignern kann eine Transaktion freigeben: A und B, A und C oder B und C.
Der Verlust eines einzelnen Schlüssels führt in diesem Modell nicht direkt zum Verlust der Bitcoin. Gleichzeitig weist Blocktrainer darauf hin, dass Multisig die Komplexität erhöht und sich eher für größere, langfristig gehaltene Bestände eignet.
- Bei 2 von 2 müssen beide Cosigner zustimmen, es gibt jedoch keine Redundanz.
- Bei 2 von 3 darf ein Schlüssel ausfallen.
- Ein 3-von-5-Setup verkraftet den Verlust von zwei Schlüsseln und benötigt für jede Ausgabe drei Signaturen.
- Bei 1 von 3 genügt jeder einzelne Schlüssel, wodurch Redundanz, aber kein zusätzlicher Diebstahlschutz entsteht.
Die Bitcoin liegen dabei nicht auf drei Geräten. Die Geräte verwalten unabhängige Schlüssel; ein Multisig-fähiges Wallet-Interface wie Sparrow dient als Coordinator, setzt die Wallet zusammen, erzeugt Adressen und erstellt Partially Signed Bitcoin Transactions, kurz PSBTs.
Für das Backup reichen die Seed-Wörter allein nicht aus. Zusätzlich müssen die öffentlichen Schlüssel aller Cosigner, der Skripttyp, die Ableitungspfade und die 2-von-3-Regel gesichert werden. Sparrow fasst diese Informationen in einem Output Descriptor zusammen.
Blocktrainer empfiehlt, vor größeren Einzahlungen Empfang, Ausgabe und Wiederherstellung mit einem kleinen Betrag zu testen. Bei kleinen Beträgen oder regelmäßigen Zahlungen sei eine Singlesig-Wallet mit nur einem Schlüssel meistens einfacher.
Die beschriebene Anleitung verwendet eine 2-von-3-Multisig mit Native SegWit, P2WSH und drei bereits eingerichteten Hardware-Wallets: BitBox02, Blockstream Jade und Foundation Passport. Benötigt werden drei mit Sparrow und P2WSH-Multisig kompatible Hardware-Wallets, drei geprüfte Seed-Backups und die aktuelle Version von Sparrow Wallet.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Effektiver Suchraum bei Mk2 und Mk3 | rund 40 Bit |
| Effektiver Suchraum bei Mk4, Mk5 und Q | etwa 72 statt der vorgesehenen 128 Bit |
| Gestohlene Bitcoin | Circa 1.600 BTC |
| Wert der gestohlenen Bitcoin | über 100 Millionen US-Dollar |
| Erforderliche Signaturen im beschriebenen Setup | 2 von 3 |
| Standardmäßiger BIP-48-Ableitungspfad | m/48'/0'/0'/2' |
Infobox: Eine 2-von-3-Multisig-Wallet benötigt zwei von drei unabhängigen Schlüsseln für eine Transaktion. Sie kann die Auswirkungen eines einzelnen kompromittierten Seeds begrenzen, erhöht jedoch Aufwand, Gebühren und die Gefahr von Backup- oder Bedienfehlern.
Quelle: Blocktrainer
Quellen:
- Millionenbetrug mit Kryptowährung: Wie ein Ehepaar die Täter in eine Falle lockte
- Bitcoin-Kurs aktuell: Bundestags-Petition gegen Bitcoin- und Krypto-Steuerpläne erfolgreich
- HYPE-Kurs steigt, da die Kryptowährung „Hyperliquid“ Bitcoin im zweiten Quartal übertrifft
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