Open-Source-KI und dezentrale Messenger: Datenschutz im Fokus auf 39C3 in Hamburg

    31.12.2025 193 mal gelesen 0 Kommentare

    39C3-Messe: Open-Source-KI gegen Datensammler

    Auf dem 39C3 in Hamburg präsentieren Entwickler Alternativen zu großen Tech-Unternehmen, die den Datenschutz der Nutzer in den Vordergrund stellen. Marco Bartsch, ein Programmierer aus Berlin, zeigt mit seinem KI-Assistenten OpenMates, wie Nutzerdaten geschützt werden können, indem nur relevante Informationen anonym an Chatbots weitergegeben werden. Dies könnte eine Lösung für die weit verbreitete Datensammlung durch Dienste wie ChatGPT darstellen.

    „Die Menschen würden den Wert hinter solchen Modellen irgendwann zu schätzen wissen“, hofft Bartsch.

    Zusätzlich wird Matrix als dezentraler Messenger vorgestellt, der es Nutzern ermöglicht, den Anbieter zu wechseln, ohne ihre Kontakte zu verlieren. Dies könnte die Massenüberwachung erschweren, da Metadaten nicht an einem zentralen Punkt gesammelt werden.

    Zusammenfassung: Der 39C3 in Hamburg zeigt innovative Ansätze zur Wahrung der Privatsphäre durch Open-Source-KI und dezentrale Messenger.

    Gehalt über 500.000 US-Dollar: OpenAI sucht Aufpasser für ChatGPT

    OpenAI hat eine neue Stelle ausgeschrieben, die mit einem Gehalt von 555.000 US-Dollar und Aktienoptionen dotiert ist. Gesucht wird ein Head of Preparedness, der für die Qualitätssicherung der KI-Modelle verantwortlich ist und sicherstellt, dass diese sich nicht schädlich verhalten.

    Die Rolle umfasst auch die Verantwortung für die Cybersicherheit und die Handhabung von Risiken im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, was durch eine laufende Klage in den USA unterstrichen wird, bei der ein Jugendlicher nach einem Austausch mit ChatGPT Suizid beging.

    Zusammenfassung: OpenAI sucht einen Head of Preparedness mit einem hohen Gehalt, um die Sicherheit und Qualität seiner KI-Modelle zu gewährleisten.

    Google NotebookLM: Wie KI Infografiken erstellt

    Google hat mit NotebookLM einen neuen KI-Dienst vorgestellt, der es Nutzern ermöglicht, Infografiken zu erstellen. Diese Technologie könnte die Art und Weise revolutionieren, wie Informationen visuell dargestellt werden, indem sie komplexe Daten in leicht verständliche Grafiken umwandelt.

    Die Nutzung solcher KI-gestützten Tools könnte die Effizienz in der Informationsvermittlung erheblich steigern und den Zugang zu wichtigen Daten erleichtern.

    Zusammenfassung: Google NotebookLM bietet eine innovative Lösung zur Erstellung von Infografiken durch KI, was die Informationsvermittlung verbessern könnte.

    Stadtverwaltung in Potsdam: Rathauschefin will Verwaltung und Bürger mit KI entlasten

    Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel plant den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um die Verwaltung zu digitalisieren und Bürgeranfragen effizienter zu bearbeiten. Ein geplanter KI-gestützter Chatbot soll einfache Fragen beantworten und somit Wartezeiten in der Verwaltung reduzieren.

    Aubel betont, dass der Einsatz von KI nicht nur die Verwaltung entlasten, sondern auch den Bürgern zugutekommen könnte, indem er den Zugang zu Dienstleistungen erleichtert.

    Zusammenfassung: Potsdam plant den Einsatz von KI zur Entlastung der Verwaltung und Verbesserung des Bürgerservices durch einen Chatbot.

    Künstliche Intelligenz und Wikipedia: Wenn die KI sich Bücher ausdenkt

    Mathias Schindler, ein langjähriger Wikipedia-Autor, warnt vor den Gefahren von KI-generierten Inhalten auf der Plattform. Er hat festgestellt, dass KI nicht nur falsche Informationen produziert, sondern auch erfundene Quellenangaben wie ISBN-Nummern erstellt, die dann in andere Sprachen übersetzt werden.

    Schindler hat einen Checksum-Checker entwickelt, um diese falschen Angaben zu identifizieren und zu entfernen, was zeigt, wie wichtig es ist, die Integrität von Wikipedia-Inhalten zu wahren.

    Zusammenfassung: Wikipedia sieht sich Herausforderungen durch KI-generierte Inhalte gegenüber, die falsche Informationen und erfundene Quellen verbreiten.

    Quellen:

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    Der 39C3 in Hamburg präsentiert innovative Open-Source-KI-Lösungen für Datenschutz, während Potsdam KI zur Verwaltungserleichterung einsetzt und Wikipedia vor falschen Inhalten warnt.

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