Digital Signage gehört inzwischen zum Alltag im Handel. Displays am Point of Sale, Aktionsflächen, digitale Preisinformationen oder interaktive Anwendungen sind längst keine Besonderheit mehr. Gleichzeitig zeigt sich jedoch immer häufiger ein anderes Bild: Die Hardware ist vorhanden, die Bildschirme hängen, die Technik funktioniert – doch die eigentliche Herausforderung liegt oft woanders.
Bei den Inhalten.
Denn je größer Filialnetzwerke werden und je mehr Kampagnen, Standorte und Aktionen verwaltet werden müssen, desto komplexer wird die Contentpflege. Inhalte entstehen häufig in mehreren Programmen, müssen exportiert, angepasst und anschließend wieder eingespielt werden. Unterschiedliche Bildschirmgrößen, regionale Aktionen oder zeitabhängige Kampagnen erhöhen den Aufwand zusätzlich.
Genau an dieser Stelle setzt die Bütema AG mit dem Relaunch ihres sovia Digital Signage Content Management Systems und dem neuen BÜTEMA Folien Designer an.
Der spannende Punkt dabei ist weniger die reine Software-Neuheit, sondern die Idee dahinter: Inhalte sollen nicht mehr zwingend außerhalb des Systems entstehen. Stattdessen können sie direkt innerhalb des Content Management Systems gestaltet, geplant und ausgespielt werden.
Damit verändert sich ein Teil des bisherigen Arbeitsablaufs grundlegend.
Wo früher häufig verschiedene Werkzeuge notwendig waren, entsteht nun ein deutlich direkterer Prozess. Gestaltung, Planung und Ausspielung rücken näher zusammen. Für Unternehmen bedeutet das potenziell weniger Abstimmungsaufwand und mehr Flexibilität – unabhängig davon, ob einzelne Displays verwaltet werden oder größere Filialnetzwerke im Einsatz sind.
Besonders interessant wird dies durch die Möglichkeiten, die der neue Folien Designer mitbringt. Inhalte lassen sich direkt im System erstellen und um Elemente wie QR-Codes, individuelle Schriftarten, Wetterinformationen, News-Inhalte oder dynamische Karussell-Darstellungen erweitern. Gleichzeitig sorgen responsive Layouts dafür, dass Inhalte auf unterschiedlichen Bildschirmformaten passend dargestellt werden können.
Gerade dieser Punkt wirkt auf den ersten Blick klein, hat in der Praxis aber oft großen Einfluss. Denn viele Unternehmen kennen das Problem, Inhalte mehrfach für verschiedene Displays vorbereiten zu müssen. Wenn Systeme hier flexibler werden, reduziert sich nicht nur der Aufwand – die Geschwindigkeit steigt ebenfalls.
Auch die Planung der Inhalte wurde erweitert. Kampagnen können künftig flexibler nach Zeiträumen, Standorten, Bildschirmgruppen oder Promotionen gesteuert werden. Besonders spannend sind dabei regelbasierte Ausspielungen. Inhalte lassen sich beispielsweise automatisch an Wetterdaten oder andere definierte Bedingungen anpassen.
Das klingt zunächst technisch, zeigt aber eine Entwicklung, die im Handel immer wichtiger wird.
Digital Signage entwickelt sich weg von statischen Anzeigen und hin zu dynamischen Informationsflächen. Nicht mehr jeder Bildschirm zeigt zwangsläufig überall denselben Inhalt. Stattdessen entsteht die Möglichkeit, Informationen situativ auszuspielen – abhängig von Ort, Zeit oder Rahmenbedingungen.
Ein weiterer Bereich, der oft unterschätzt wird, ist die Medienverwaltung. Mit zunehmender Anzahl an Kampagnen wachsen automatisch auch die Datenmengen: Bilder, Videos, Varianten, saisonale Inhalte und Werbematerialien müssen organisiert werden. Genau hier setzt die neue Plattform ebenfalls an und ergänzt die Verwaltung um KI-gestützte Filterfunktionen, die große Medienbibliotheken besser strukturieren sollen.
Interessant ist dabei, dass KI in solchen Szenarien nicht zwingend Inhalte erzeugen muss. Häufig liegt der größere Mehrwert darin, Ordnung zu schaffen, Inhalte schneller auffindbar zu machen und Prozesse zu vereinfachen.
Zusätzlich erweitert Bütema die Plattform um einen integrierten MicroApp-Designer, mit dem interaktive Touch-Anwendungen ohne klassische Entwicklungsprojekte erstellt werden können. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Informationssysteme, Beratungslösungen, Self-Service-Szenarien oder interaktive Anwendungen direkt am Point of Sale.
Die ersten Kunden arbeiten laut Bütema bereits mit dem neuen System und setzen den Folien Designer im täglichen Betrieb ein. Besonders die modernisierte Benutzeroberfläche, die vereinfachte Inhaltserstellung und die erweiterten Planungsmöglichkeiten stoßen dabei auf positive Resonanz.
Die eigentliche Botschaft hinter dieser Entwicklung geht jedoch aus unserer Sicht noch weiter.
Digital Signage verändert sich.
Der Bildschirm allein ist heute nicht mehr der Mehrwert. Entscheidend wird zunehmend, wie schnell Inhalte entstehen, wie flexibel sie angepasst werden können und wie intelligent deren Ausspielung erfolgt.
Genau dort entwickeln sich moderne Systeme weiter – weg von reinen Anzeigeflächen und hin zu Plattformen, die Gestaltung, Automatisierung, Planung und Interaktion miteinander verbinden.
Der neue BÜTEMA Folien Designer ist damit nicht einfach nur ein weiteres Werkzeug zur Inhaltserstellung. Er zeigt vielmehr, wohin die Reise im Bereich Digital Signage geht: weniger Medienbruch, mehr Flexibilität und ein stärkerer Fokus auf Prozesse statt auf reine Darstellung.
Und genau das dürfte für viele Unternehmen am Ende der eigentliche Mehrwert sein.
Die Bütema AG zählt zu den etablierten Anbietern digitaler Lösungen für Handel, Gastronomie und öffentliche Einrichtungen. Neben Digital-Signage-Lösungen umfasst das Portfolio unter anderem Retail-Media-Konzepte, interaktive Systeme, Self-Checkout-Lösungen sowie KI-gestützte Anwendungen. Das Unternehmen beschäftigt über 85 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 18,2 Millionen Euro.
Wichtige Fragen zum BÜTEMA Folien Designer im Handel
Was ist der BÜTEMA Folien Designer?
Der BÜTEMA Folien Designer ist ein neues Content Management System, das es Benutzern ermöglicht, Inhalte für digitale Displays direkt im System zu erstellen, zu planen und auszuspielen.
Welche Vorteile bietet der Folien Designer für Unternehmen?
Der Folien Designer reduziert den Abstimmungsaufwand und erhöht die Flexibilität, indem er die Prozesse der Gestaltung, Planung und Ausspielung näher zusammenbringt.
Wie unterstützt der Folien Designer bei der Erstellung von Inhalten?
Inhalte können direkt im System erstellt und mit Elementen wie QR-Codes, individuellen Schriftarten oder dynamischen Karussells angereichert werden.
Kann der Folien Designer auf verschiedene Bildschirmformate reagieren?
Ja, der Folien Designer nutzt responsive Layouts, um sicherzustellen, dass Inhalte auf unterschiedlichen Bildschirmformaten optimal dargestellt werden.
Wie erleichtert der Folien Designer die Planung von Kampagnen?
Kampagnen können flexibel nach Zeiträumen, Standorten oder Bildschirmgruppen gesteuert werden, inklusive regelbasierter Ausspielungen, die automatisch auf definierte Bedingungen reagieren.



