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Studie: KI-Einsatz führt zu Mehrarbeit statt Entlastung
Eine aktuelle Studie der Berkeley Haas School of Business zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in einem US-Tech-Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern zu einer signifikanten Steigerung der Produktivität geführt hat. Allerdings warnen die Forscher, dass diese Produktivitätsgewinne auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter gehen könnten, da sie oft ihre Arbeitszeit freiwillig ausdehnen und weniger Pausen einlegen.
Die Studie, die zwischen April und Dezember 2025 durchgeführt wurde, legt nahe, dass Unternehmen klare Regeln für den Einsatz von KI etablieren sollten, um gesundheitliche Risiken wie Burnout und chronische Ermüdung zu vermeiden. Die Forscher betonen, dass es wichtig ist, eine Balance zwischen Produktivität und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter zu finden.
„Ein nachhaltiger Produktivitätsgewinn ist nur dann zu erreichen, wenn sorgfältig bestimmt wird, wie weit KI integriert werden soll.“ - heise online
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI kann die Produktivität steigern, birgt jedoch gesundheitliche Risiken für die Mitarbeiter. Klare Regeln sind notwendig, um diese Risiken zu minimieren.
Der größte Irrtum über KI im Unternehmen
In einem Artikel der FAZ wird darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen generative KI und klassische KI fälschlicherweise gleichsetzen. Während generative KI, wie ChatGPT, beeindruckende Fähigkeiten zeigt, ist klassische KI auf spezifische Anwendungsfälle spezialisiert und erfordert umfangreiche Datenerhebungen und Modellierungsprozesse.
Die Einführung von generativer KI in Unternehmen kann jedoch schneller und kostengünstiger erfolgen, da sie als standardisierte Produkte verfügbar ist. Dennoch warnen Experten vor überzogenen Erwartungen an die Leistungsfähigkeit von KI, da nicht alle Probleme durch diese Technologie gelöst werden können.
„Die Gleichsetzung von Gen AI und klassischer KI hat weitreichende Folgen und führt zu gravierenden Fehleinschätzungen ihrer Leistungsfähigkeit.“ - FAZ
Zusammenfassung: Die Unterscheidung zwischen generativer und klassischer KI ist entscheidend, um Fehleinschätzungen zu vermeiden. Generative KI bietet schnelle Lösungen, während klassische KI spezialisierte Anwendungen erfordert.
WK warnt Unternehmer vor Betrug mit KI
Die Tiroler Wirtschaftskammer hat vor dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Betrugsmaschen gewarnt. Betrüger nutzen KI, um täuschend echte Fake-Mails und Sprachnachrichten zu erstellen, was die Identifizierung von Betrugsversuchen erschwert.
Die Leiterin der Rechtsabteilung der Wirtschaftskammer, Catharina Jahn, betont, dass Unternehmen besonders anfällig für Betrug sind, wenn sie sich in der Phase der Neugründung oder Umgründung befinden. Die Wirtschaftskammer bietet Informationen und Checklisten an, um Unternehmer über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren.
„Die Zeit, in der Mails mit Betrugsabsicht in schlechtem Deutsch verfasst wurden, ist vorbei.“ - tirol.ORF.at
Zusammenfassung: KI wird zunehmend für Betrugsversuche genutzt, was Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Die Wirtschaftskammer bietet Unterstützung zur Identifizierung von Betrugsversuchen.
80 Prozent der Firmen nutzen KI: Microsoft warnt vor gefährlicher Schatten-KI
Microsoft hat in seinem „Cyber Pulse Report“ festgestellt, dass über 80 Prozent der Fortune 500 Unternehmen KI-Tools verwenden, jedoch nur 47 Prozent spezifische Sicherheitskontrollen für diese Technologien implementiert haben. Dies führt zu einer wachsenden Gefahr durch Schatten-KI, bei der Mitarbeiter KI-Anwendungen ohne Genehmigung der IT-Abteilung nutzen.
Die Studie warnt, dass unkontrollierte KI-Nutzung Sicherheitsrisiken birgt und empfiehlt Unternehmen, den Zugriff auf Daten zu beschränken und ein zentrales Register für KI-Agenten einzurichten. Böswillige Akteure könnten die Berechtigungen von KI-Agenten ausnutzen, was zu ernsthaften Sicherheitsvorfällen führen kann.
„Die schnelle Bereitstellung von KI-Agenten kann Sicherheits- und Compliance-Kontrollen aushebeln.“ - heise online
Zusammenfassung: Der unkontrollierte Einsatz von KI in Unternehmen birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Unternehmen sollten klare Richtlinien und Sicherheitskontrollen implementieren.
BSG-Jahresbericht 2025: Künstliche Intelligenz wird zum Problem
Im Jahresbericht 2025 des Bundessozialgerichts wird festgestellt, dass immer mehr Menschen mit KI erstellte Schriftsätze einreichen, was die Richter vor Herausforderungen stellt. Die Zahl der Verfahren ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, während die Anzahl der Fachanwälte für Sozialrecht abnimmt.
Die Präsidentin des BSG, Dr. Christine Fuchsloch, äußert Besorgnis über die Qualität der mit KI erstellten Anträge, die oft nicht den spezifischen Anforderungen entsprechen. Dies führt zu einer erhöhten Arbeitsbelastung für die Richter, die die Anträge prüfen müssen.
„Die Nutzung von KI in der Justiz könnte helfen, nicht relevante Rechtsprechung herauszufiltern.“ - LTO.de
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI in der Justiz führt zu einer erhöhten Arbeitsbelastung für Richter. Es besteht die Notwendigkeit, KI auch in der Justiz sinnvoll zu nutzen, um die Effizienz zu steigern.
Wilhelmshaven: Künstliche Intelligenz im Tourismus
In Wilhelmshaven wird Künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Auslastung von Sehenswürdigkeiten in Echtzeit zu erfassen. Digitalisierungsmanagerin Eva Forkel hebt hervor, dass diese Technologie die Planung von Urlauben revolutionieren könnte und stellt die Frage, ob Reisebüros bald überflüssig werden.
Die Implementierung von KI im Tourismus könnte nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch das Kundenerlebnis verbessern, indem personalisierte Empfehlungen und Informationen bereitgestellt werden.
„Urlaub planen mit KI könnte die Zukunft des Tourismus sein.“ - NDR.de
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI im Tourismus in Wilhelmshaven könnte die Branche revolutionieren und die Effizienz sowie das Kundenerlebnis verbessern.
Quellen:
- Studie: KI-Einsatz führt zu Mehrarbeit statt Entlastung
- Der größte Irrtum über KI im Unternehmen
- WK warnt Unternehmer vor Betrug mit KI
- 80 Prozent der Firmen nutzen KI: Microsoft warnt vor gefährlicher Schatten-KI
- BSG-Jahresbericht 2025: Künstliche Intelligenz wird zum Problem
- Wilhelmshaven: Künstliche Intelligenz im Tourismus













