KI in Unternehmen: Ernüchternde Ergebnisse und Herausforderungen für Europa

    21.01.2026 42 mal gelesen 1 Kommentare

    Kaum Mehrwert in Firmen: Ist KI doch eine Enttäuschung?

    Eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in vielen Unternehmen bislang kaum messbare Ergebnisse liefert. In Deutschland berichteten nur 11 Prozent der befragten CEOs von höheren Umsätzen durch KI, während es global 29 Prozent waren. Zudem gaben lediglich 16 Prozent der deutschen CEOs an, dass sie durch KI gesunkene Kosten verzeichnen konnten, weltweit waren es 26 Prozent.

    Die Umfrage, die über 4400 CEOs aus 95 Ländern befragte, ergab, dass nur 12 Prozent der Unternehmen global sowohl Umsatzsteigerungen als auch Kostensenkungen durch KI erzielen konnten. In Deutschland lag dieser Wert sogar nur bei 2 Prozent. Über die Hälfte der befragten CEOs weltweit (56 Prozent) und zwei Drittel der deutschen CEOs sehen bislang keine Verbesserung ihrer Geschäftsergebnisse durch KI-Initiativen.

    „Die Ergebnisse zur KI-Adoption zeigen eine Diskrepanz zwischen hohen Erwartungen und einer ernüchternden Realität.“ - Petra Justenhoven, PwC-Deutschland-Chefin

    Zusammenfassung: Die Umfrage von PwC zeigt, dass der Mehrwert von KI in Unternehmen oft hinter den Erwartungen zurückbleibt, mit nur 11 Prozent der deutschen CEOs, die von Umsatzsteigerungen berichten.

    WEF 2026 in Davos: Google-Legende Eric Schmidt warnt Europa vor KI-Revolution

    Eric Schmidt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Google, hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos einen Weckruf an Europa gerichtet. Er betont, dass Europa dringend Milliarden Euro investieren müsse, um ein auf Open-Source-Software basierendes KI-Modell zu entwickeln. Andernfalls drohe der Kontinent in die Abhängigkeit von leistungsstarken chinesischen KI-Modellen zu geraten, die kostenlos angeboten werden.

    Schmidt kritisierte, dass Europa derzeit keine klare KI-Strategie habe, während die USA auf Führerschaft in der Allgemeinen Künstlichen Intelligenz setzen. Er sieht die Ausbildung und Qualifikation von Talenten als die einzige Säule, auf die sich Europa noch stützen kann.

    „Demokratien können nur überleben, wenn sie technologisch überlegen sind.“ - Eric Schmidt

    Zusammenfassung: Eric Schmidt warnt Europa vor der Abhängigkeit von chinesischen KI-Modellen und fordert massive Investitionen in Open-Source-KI, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    KI und Kunst: Wie es auch ohne Diebstahl funktionieren kann

    Die Künstlerin Sougwen Chung nutzt in ihrer Arbeit mit KI nur auf eigenen Daten trainierte Modelle, um die Herausforderungen des Urheberrechts zu umgehen. Ihre Roboterarme, die sie selbst entworfen hat, arbeiten mit neuronalen Netzen, die auf ihren eigenen Zeichnungen basieren. Dies steht im Kontrast zu vielen anderen Künstlern, deren Werke ohne Zustimmung von KI-Anbietern verwendet wurden.

    Chung demonstriert, dass es möglich ist, KI kreativ zu nutzen, ohne die Rechte anderer zu verletzen. Ihre Arbeit zeigt, wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten können, um neue Kunstformen zu schaffen, die sowohl innovativ als auch rechtlich unproblematisch sind.

    „Die meisten Künstler haben diese Wahl nicht.“ - Sougwen Chung

    Zusammenfassung: Sougwen Chung zeigt, dass KI in der Kunst ohne Urheberrechtsverletzungen eingesetzt werden kann, indem sie nur eigene Daten verwendet.

    OpenAI und Nvidia: Wer dominiert die KI-Infrastruktur?

    Ein Konsortium um Blackrock und Microsoft hat in kurzer Zeit 12,5 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren gesammelt, mit dem Ziel, bis zu 100 Milliarden Dollar zu mobilisieren. Gleichzeitig hat OpenAI einen Vertrag über mehr als zehn Milliarden Dollar mit dem Chiphersteller Cerebras abgeschlossen, der 750 Megawatt Rechenkapazität bis 2028 umfasst.

    Diese Entwicklungen zeigen, dass Amerika und die Golfstaaten massiv in die KI-Infrastruktur investieren, während Europa hinterherhinkt. Die digitale Souveränität wird nicht in Brüsseler Konferenzsälen entschieden, sondern in den Serverfarmen, wo die Zukunft der KI gestaltet wird.

    Zusammenfassung: Die Dominanz in der KI-Infrastruktur wird durch massive Investitionen in Rechenzentren in den USA und den Golfstaaten geprägt, während Europa zurückbleibt.

    KI kann Schüler träge und desinteressiert machen, sagt eine neue Studie

    Eine Studie der OECD hat ergeben, dass der Einsatz von KI in Schulen zwar bei der Lösung von Aufgaben helfen kann, jedoch nicht unbedingt zu einem echten Lernfortschritt führt. Schüler könnten durch den Einsatz von KI-Tools träge und desinteressiert werden, da sie Aufgaben zwar erledigen, aber nicht wirklich verstehen.

    Die Studie empfiehlt, KI selektiv und zielgerichtet einzusetzen, um das Lernen zu bereichern und die kognitive Anstrengung der Schüler nicht zu verringern. Insbesondere unerfahrene Lehrer könnten von KI-Tools profitieren, wenn sie diese gemeinsam mit ihren Schülern entwickeln.

    „Die Anwendungen sollten das Lernen bereichern und nicht dafür sorgen, dass Schüler sich kognitiv weniger anstrengen.“ - OECD

    Zusammenfassung: Die OECD-Studie warnt vor den negativen Auswirkungen von KI auf das Lernen und empfiehlt einen gezielten Einsatz von KI-Tools in Schulen.

    Quellen:

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    Also ich finds ja voll komisch, dass die KI in Unternehmen nicht sooo viel bringt wie alle dachten. Ich mein, warum investieren die dann immer noch so viel Geld rein? Vielleicht sollten die einfach mal weniger Zahlen und mehr Lösungen finden haha ?. Und bei den Schulen, ja das mit den Schülern ist auch irgendwie logisch, die sollen ja lernen und nich nur die Aufgaben machen, die mit KI einfach erledigt werden.

    Zusammenfassung des Artikels

    Eine OECD-Studie zeigt, dass KI in Schulen zwar Aufgaben lösen kann, aber Schüler träge und desinteressiert macht; ein gezielter Einsatz wird empfohlen.

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