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KI analysiert Gesichter: Fotos können beruflichen Erfolg vorhersagen
Neue KI-Tools ermöglichen es, anhand von Gesichtsmerkmalen Rückschlüsse auf den Charakter eines Menschen zu ziehen. Diese Technologie könnte in Zukunft bei der Rekrutierung von Mitarbeitern eine Rolle spielen, obwohl die Anwendung umstritten ist. Die Ökonomin Kelly Shue von der Yale School of Management hat 96.000 LinkedIn-Fotos analysiert und festgestellt, dass Gesichtsmerkmale Aussagen über die Persönlichkeitsstruktur und den beruflichen Erfolg einer Person zulassen.
„Mit unserer Studie konnten wir aufzeigen, dass das Porträtbild einer Person Rückschlüsse zulässt in Bezug auf ihren Schulabschluss, das Einkommen, die Karriereentwicklung sowie die Branche, in der sie arbeitet“, erklärt Shue.
Die Forschung zeigt, dass die Gesichtsmerkmale mit den „Big Five“-Persönlichkeitsmerkmalen korrelieren, was die Vorhersage von beruflichem Erfolg erleichtert. Shue warnt jedoch vor der ethischen Problematik, da die Analyse von Gesichtern zu Diskriminierung führen könnte. In den USA ist es bereits gesetzlich untersagt, Fotos von Bewerbern zu verlangen, während dies in Europa noch erlaubt ist.
Zusammenfassung: KI-Tools können Gesichtsmerkmale analysieren und Rückschlüsse auf den beruflichen Erfolg ziehen. Die Anwendung in der Rekrutierung ist jedoch ethisch umstritten. (Quelle: Neue Zürcher Zeitung)
KI-Podcast: „Um gegen KI zu bestehen, müssen wir Menschen uns schnell weiterentwickeln“
Doris Weßels, Wirtschaftsinformatikerin und Hochschullehrerin, betont in einem aktuellen Podcast, dass Studierende Künstliche Intelligenz zunehmend in ihren Alltag integrieren. Sie erklärt, dass KI nicht nur neue Lernmöglichkeiten bietet, sondern auch die Anforderungen an Kompetenzen verändert. Bestimmte Fähigkeiten fallen weg, während neue Kompetenzen entwickelt werden müssen, um im Wettbewerb mit Maschinen bestehen zu können.
„Um im Wettbewerb Mensch versus Maschine bestehen zu können, müssen wir Menschen uns sehr schnell weiterentwickeln“, so Weßels.
Weßels warnt, dass Deutschland im internationalen Vergleich hinterherhinkt, da andere Länder massiv in KI-Infrastruktur investieren. Sie fordert eine konsequentere Vorbereitung der Studierenden auf anspruchsvollere Tätigkeiten, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Zusammenfassung: Der KI-Podcast thematisiert die Notwendigkeit einer schnellen Weiterentwicklung der menschlichen Kompetenzen im Angesicht der fortschreitenden KI-Technologie. (Quelle: FAZ)
RLP-Newsticker: KI hilft in der Verwaltung, Arbeitsmarkt in 2025
In Worms wird Künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Verwaltung zu entlasten. Der KI-Assistent „Justus“ beantwortet bürokratische und organisatorische Fragen innerhalb weniger Sekunden, was die Effizienz im Bauamt steigert. Dies soll nicht nur die Bearbeitungszeiten verkürzen, sondern auch dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Stadt Worms ist die einzige Kommune in Rheinland-Pfalz, die diese Technologie in dieser Form nutzt. Die Daten bleiben in einem geschützten System und werden nicht weitergegeben, was die Datensicherheit gewährleistet.
Zusammenfassung: Der KI-Assistent „Justus“ verbessert die Effizienz in der Verwaltung von Worms und könnte helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. (Quelle: SWR)
Rheinland-Pfalz: Wie Künstliche Intelligenz die Verwaltung in Worms beschleunigt
Die Stadt Worms nutzt KI, um bürokratische Prozesse zu beschleunigen. Die digitalen Assistenten entlasten die Mitarbeitenden, sodass diese sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Dies führt zu schnelleren Bauprojekten und einer besseren Servicequalität für die Bürger.
Die Stadtverwaltung betont, dass die KI die Menschen nicht ersetzt, sondern als unterstützendes Werkzeug dient. Entscheidungen werden weiterhin von den Mitarbeitenden getroffen, was die menschliche Instanz in der Verwaltung sichert.
Zusammenfassung: Künstliche Intelligenz in Worms verbessert die Effizienz der Verwaltung, ohne die menschliche Entscheidungsfindung zu ersetzen. (Quelle: tagesschau.de)
Künstliche Intelligenz: Gadgets auf der CES 2026
Auf der CES 2026 in Las Vegas wurden zahlreiche innovative Produkte vorgestellt, die Künstliche Intelligenz nutzen. Dazu gehört der „Flow 2“, ein Staubsauger, der nicht nur saugt, sondern auch verlorene Gegenstände findet. Ein weiteres Highlight sind die „Open Note“-Kopfhörer, die Simultanübersetzungen in 20 Sprachen ermöglichen.
Die Messe zeigt, dass KI zunehmend in alltägliche Produkte integriert wird, um das Leben der Menschen zu erleichtern. Die Nachfrage nach solchen Technologien wächst, da sie in unsicheren Zeiten nach nützlichen Lösungen suchen.
Zusammenfassung: Die CES 2026 präsentiert innovative Gadgets, die Künstliche Intelligenz nutzen, um den Alltag zu erleichtern. (Quelle: SZ.de)
Quellen:
- KI analysiert Gesichter: Fotos können beruflichen Erfolg vorhersagen
- KI-Podcast: „Um gegen KI zu bestehen, müssen wir Menschen uns schnell weiterentwickeln“
- RLP-Newsticker: KI hilft in der Verwaltung, Arbeitsmarkt in 2025, Orthodoxe feiern Weihnachten
- Rheinland-Pfalz: Wie Künstliche Intelligenz die Verwaltung in Worms beschleunigt
- Künstliche Intelligenz: Gadgets auf der CES 2026
- Künstliche Intelligenz und Islam: Koranauslegung per Chatbot?













