Ethereum unter Druck: Wale verkaufen, während Bitcoin auf neue Höhen zielt

    09.01.2026 63 mal gelesen 2 Kommentare

    Ethereum: Wohin steuert die Kryptowährung?

    Nach einer kräftigen Erholung fällt Ethereum seit Mitte dieser Woche wieder etwas zurück. Die nach Bitcoin zweitgrößte Kryptowährung hat seit dem Tief aus der zweiten Novemberhälfte bei 2.621 US$ deutlich zulegen können und mit dem Sprung über die 3.000-US$-Marke ein positives Signal gesendet. Doch nun zeigen sich erste Bremsspuren, da Verkäufe großer Ethereum-Wale für Gegenwind sorgen.

    In den letzten Tagen haben Wallets mit jeweils 100.000 bis 1 Million ETH kombiniert etwa 300.000 Coins verkauft. Diese Verkäufe signalisieren Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholung. Im Gegensatz dazu investiert Bitmine-Gründer Tom Lee weiterhin stark in Ethereum und hat die Bestände auf 4,14 Millionen ETH erhöht, was einem Anteil von 3,43% der verfügbaren Coins entspricht.

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    „Langfristig will das Unternehmen 5,0% aller Ethereum-Coins besitzen“, so Tom Lee.

    Zusammenfassung: Ethereum zeigt kurzfristig Schwächen, während große Investoren wie Bitmine weiterhin auf die Kryptowährung setzen.

    Bitcoin: Darum sind jetzt 120 Prozent Kurspotenzial drin, sagen Analysten

    Der Bitcoin geriet zuletzt wieder etwas unter Druck, doch Analysten sind überzeugt, dass 2026 eine Tokenisierungswelle einsetzen könnte, die das Interesse an digitalen Assets steigert. Die Analysten von Bernstein gehen davon aus, dass der Kurs des Bitcoins 2026 ein neues Hoch bei 150.000 US-Dollar erreichen kann und 2027 sogar 200.000 US-Dollar. Dies entspricht einem Kurspotenzial von 120 Prozent vom aktuellen Niveau.

    Tom Lee, Chefstratege von Fundstrat, äußerte sich ebenfalls optimistisch und glaubt, dass Bitcoin bis Ende Januar 2026 ein neues Allzeithoch erreichen kann. Er warnt jedoch vor einer schwierigen ersten Jahreshälfte aufgrund institutioneller Neuausrichtungen, die die Grundlage für eine massive Rallye in der zweiten Jahreshälfte schaffen könnten.

    „Ich glaube nicht, dass Bitcoin seinen Höchststand bereits erreicht hat“, sagte Lee.

    Zusammenfassung: Analysten sehen großes Kurspotenzial für Bitcoin in den kommenden Jahren, trotz kurzfristiger Unsicherheiten.

    Bitcoin-Kursziel: 2,9 Millionen Dollar

    Der US-Vermögensverwalter VanEck hat ein ambitioniertes Kursziel für Bitcoin bis 2050 von 2,9 Millionen US-Dollar prognostiziert. Diese Schätzung basiert auf der Annahme, dass Bitcoin bis zur Jahrhundertmitte fünf bis zehn Prozent des weltweiten Handelsvolumens abwickeln könnte. Die Analysten betonen, dass Bitcoin langfristig von den strukturellen Mängeln des staatlichen Schuldensystems profitieren wird.

    Im „Bear Case“-Szenario könnte der Kurs bei lediglich 130.000 US-Dollar landen, während das optimistische „Bull Case“-Szenario einen Kurs von 52,4 Millionen US-Dollar anvisiert. Die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen dieser Szenarien wird jedoch als gering eingeschätzt.

    „Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer solchen Situation dürfte im einstelligen Prozentbereich liegen“, so die Analysten.

    Zusammenfassung: VanEck sieht ein extrem hohes langfristiges Potenzial für Bitcoin, jedoch mit erheblichen Unsicherheiten.

    Chaos bei Zcash – Experte rät dennoch zum Kauf

    Bei Zcash gibt es derzeit erhebliche interne Konflikte, die zu einem Kurssturz geführt haben. Josh Swihart, der ehemalige CEO des Projektes, berichtete von einem massiven Umbruch im Team, der durch eine konstruktive Kündigung ausgelöst wurde. Trotz dieser Turbulenzen bleibt Arthur Hayes, ein Krypto-Milliardär, optimistisch und sieht Kaufchancen in Zcash.

    Hayes argumentiert, dass die Nachfrage nach Privatsphäre in der Kryptowelt angesichts übergriffiger staatlicher Maßnahmen steigen wird. Er hält massive Positionen in Zcash und glaubt, dass die Liquidität im Markt weiterhin zunehmen wird.

    „Solange die Aktienmärkte steigen und der Ölpreis niedrig bleibt, wird Trump weiter Geld drucken“, so Hayes.

    Zusammenfassung: Trotz interner Konflikte bei Zcash sieht ein Experte Kaufchancen aufgrund der steigenden Nachfrage nach Privatsphäre.

    Alle warten auf das US-Urteil: Bitcoin vor Richtungswahl

    Der Kryptomarkt ist in Lauerstellung, da der Oberste Gerichtshof der USA heute über die Rechtmäßigkeit der von Donald Trump im Jahr 2025 verhängten Notfall-Zölle entscheidet. Diese Entscheidung könnte massive Rückzahlungen und starke Marktbewegungen nach sich ziehen, auch für Bitcoin. Aktuell notiert Bitcoin bei 91.000 US-Dollar und die Märkte erwarten eine starke Bewegung nach der Entscheidung.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gericht gegen die Trump-Administration entscheidet, liegt laut Wettmarkt Polymarket bei rund 77 Prozent. Diese Unsicherheit könnte zu einer erhöhten Volatilität im Bitcoin-Kurs führen.

    „Die Richtung ist offen“, so die Marktanalysten.

    Zusammenfassung: Bitcoin steht vor einer entscheidenden Richtungswahl, abhängig von einem wichtigen US-Gerichtsurteil.

    Bitcoin: 50 Euro investieren – geht das?

    Eine Analyse zeigt, dass eine Investition von 50 Euro in Bitcoin durchaus sinnvoll sein kann, um die eigene Risikotoleranz zu testen. Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell bei etwa 78.400 Euro. In verschiedenen Szenarien wird untersucht, wie sich eine kleine Investition bis 2030 entwickeln könnte.

    Im konservativen Szenario könnte der Bitcoin-Kurs auf 120.000 US-Dollar steigen, was einen Gewinn von 17,11 Euro aus einer 50-Euro-Investition bedeuten würde. Im optimistischen Szenario könnte der Kurs sogar auf 500.000 US-Dollar steigen, was einen Gewinn von 230,57 Euro zur Folge hätte.

    „Investieren Sie in Kryptowährungen nur Geld, auf das Sie notfalls auch verzichten können“, raten die Experten.

    Zusammenfassung: Eine kleine Investition in Bitcoin kann sinnvoll sein, um die eigene Risikotoleranz zu testen, birgt jedoch auch Risiken.

    Quellen:

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    Interessant, dass du Tom Lees Investitionen ansprichst, seine bullish Haltung könnte für Ethereum echt viel bewegen, wenn sich die Wale wieder beruhigen!
    Hey Leute, ich finde die ganze Situation um Ethereum echt spannend und gleichzeitig ein bisschen beunruhigend. Klar, die Wale verkaufen und das bringt jetzt Unsicherheiten, aber ich hab' das Gefühl, dass das auch normal ist in der Krypto-Welt. Eben erst so einen Anstieg über die 3000 Dollar gesehen und jetzt der Rückgang? Das prägt die Märkte einfach, weil viele versuchen, den perfekten Zeitpunkt für den Verkauf oder Kauf zu finden. Ich persönlich hab' auch ein bisschen ETH, und wenn ich die Nachrichten lese, überleg ich mir echt, ob ich sie halten oder besser verkaufen soll. Ich mein', Tom Lee ist ja ein großer Fan, und seine Investitionen scheinen langfristig auszusehen, aber naja, man fragt sich halt, ob das nicht auch eine Fehleinschätzung sein könnte, wenn die Wale so aktiv verkaufen. Ich denke, wir sollten uns wirklich mal die großen Makro-Trends anschauen und weniger auf die kurzfristigen Bewegungen reagieren. Bitcoin sieht ja auch interessante Prognosen vor, vielleicht kann das die ganze Szene wieder in Schwung bringen, wenn die Zeit reif ist. Was meint ihr?

    Zusammenfassung des Artikels

    Ethereum zeigt kurzfristige Schwächen durch Verkäufe großer Investoren, während Bitcoin trotz Unsicherheiten großes Kurspotenzial für die kommenden Jahre verspricht.

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