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Amazon stoppt Bau eines Logistikzentrums in Hessen
Amazon hat den Bau eines Logistikzentrums in Echzell, Hessen, endgültig aufgegeben. Die Bauarbeiten an der 14 Meter hohen und 8500 Quadratmeter großen Halle wurden bereits 2021 aufgrund eines Rechtsstreits mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gestoppt. Der BUND hatte gegen das Projekt geklagt, da die Baustelle an ein Vogelschutzgebiet grenzt. Ein Baustopp wurde bis Frühjahr 2024 erwirkt, doch Amazon entschied sich, das Projekt nicht weiterzuführen.
Der Bauherr, die Sechsundneunzigster Logimac Logistik Grundbesitz GmbH, fordert nun eine Entschädigung von 14 Millionen Euro von Amazon. Der Onlinehändler ist jedoch nur bereit, 7,8 Millionen Euro zu zahlen. Eine gerichtliche Entscheidung wird im Mai erwartet. Der Bürgermeister von Echzell bedauert den Rückzug, da dadurch 130 bis 180 Arbeitsplätze verloren gehen und die Gewerbefläche weiterhin ungenutzt bleibt.
„Die Halle passt nicht mehr zu einem Verteilzentrum für Amazon“, erklärte ein Anwalt des Unternehmens.
Zusammenfassung: Amazon stoppt den Bau eines Logistikzentrums in Hessen aufgrund rechtlicher und baulicher Probleme. Der Bauherr fordert eine Entschädigung, während die Gemeinde den Verlust von Arbeitsplätzen beklagt. (Quelle: FOCUS online)
Grafikkarten hinter Prime-Paywall in den USA
In den USA hat Amazon bestimmte Grafikkarten der neuesten Generation hinter eine Prime-Paywall gestellt. Laut einem Bericht von Club386 betrifft dies Modelle wie die RTX 5080, RTX 5070 (Ti) und Radeon RX 9070 XT. Diese Karten sind nur für Prime-Mitglieder erhältlich, während ältere Modelle wie die RTX-40-Serie weiterhin frei verfügbar sind. Amazon könnte diesen Schritt unternommen haben, um Bots und Scalpern den Zugang zu erschweren.
Die Maßnahme wurde jedoch nicht weltweit eingeführt. In Deutschland sind solche Einschränkungen bislang nicht zu beobachten. Die Verfügbarkeit der Grafikkarten war nach ihrer Markteinführung begrenzt, was zu hohen Preisen führte. Mit der Zeit sollen die Preise jedoch sinken.
Zusammenfassung: Amazon beschränkt in den USA den Verkauf bestimmter Grafikkarten auf Prime-Mitglieder, um Scalper zu umgehen. In Deutschland gibt es diese Einschränkung nicht. (Quelle: PCGH)
Amazon stellt neuen KI-Agenten Nova Act vor
Amazon hat mit Nova Act einen neuen KI-Agenten vorgestellt, der Nutzern bei Onlineaufgaben wie dem Einkaufen oder der Suche nach Informationen helfen soll. Die KI kann eigenständig Webseiten navigieren, Filter einstellen und Daten vergleichen. In einem Beispiel wurde gezeigt, wie Nova Act Wohnungen sucht und die Ergebnisse in einer Tabelle zusammenstellt.
Der KI-Agent wird zunächst als Software-Development-Kit in den USA veröffentlicht und steht nur Entwicklern zur Verfügung. Eine fertige Anwendung für Endnutzer ist noch nicht verfügbar.
Zusammenfassung: Amazons neuer KI-Agent Nova Act soll Nutzern bei komplexen Onlineaufgaben helfen. Derzeit ist das Tool nur für Entwickler in den USA zugänglich. (Quelle: t3n)
Amazon nimmt Drohnenlieferdienst wieder auf
Nach einer zweimonatigen Pause hat Amazon seinen Drohnenlieferdienst in den US-Bundesstaaten Texas und Arizona wieder aufgenommen. Die Unterbrechung war notwendig, um Probleme mit dem Höhensensor der Drohnen zu beheben. Ein Software-Update hat die fehlerhafte Sensorik korrigiert, die durch Staub und Regen beeinträchtigt wurde.
Die Federal Aviation Administration (FAA) hat das Update genehmigt, und die Nachfrage nach Drohnenlieferungen ist seit der Wiederaufnahme gestiegen. Dennoch gibt es Widerstand von Anwohnern, die sich über Lärmbelästigung und mögliche Auswirkungen auf die Tierwelt beschweren.
Zusammenfassung: Amazons Drohnenlieferdienst ist nach einem Software-Update wieder aktiv. Anwohner kritisieren jedoch die Lärmbelästigung und fordern eine Verlagerung des Standorts. (Quelle: heise online)
Amazon Fotos wird zum Marktplatz
Amazon hat ein Update für seine Fotos-App eingeführt, das es Nutzern ermöglicht, Produkte anhand ihrer gespeicherten Fotos zu suchen. Mithilfe von Bilderkennungstechnologie analysiert die App die Fotos und schlägt ähnliche Produkte vor, die auf Amazon erhältlich sind. Nutzer können direkt aus der App heraus einkaufen.
Die neue Funktion richtet sich an Nutzer, die Produkte entdecken möchten, die sie auf Fotos gesehen haben, beispielsweise bei Freunden oder in der Familie. Amazon hat diese Funktion als Teil seiner Bemühungen eingeführt, das Einkaufserlebnis weiter zu personalisieren.
Zusammenfassung: Mit einem neuen Update verwandelt Amazon seine Fotos-App in ein Einkaufstool, das Produkte auf Basis von Fotos identifiziert und zum Kauf anbietet. (Quelle: Business Insider Deutschland)
Quellen:
- „Die Halle passt nicht mehr“: Amazon stoppt 23-Millionen-Logistikzentrum
- RTX 5000 und RX 9000: Amazon steckt Grafikkarten hinter Paywall - aber nicht hierzulande
- Später Aprilscherz? Samsung-Smartwatch bei Amazon mit über 100 Euro Rabatt günstig wie nie zuvor
- Amazon stellt neuen KI-Agenten vor: Was Nova Act kann und wer das Tool jetzt nutzen darf
- Nach über zwei Monaten Pause: Amazon nimmt Drohnenlieferservice wieder auf
- Amazon will die Fotos auf eurem Handy in einen Online-Marktplatz verwandeln