Rückgang im Online-Handel: Deutsche kaufen weniger und zeigen neue Trends

Rückgang im Online-Handel: Deutsche kaufen weniger und zeigen neue Trends

Autor: Felix Weipprecht

Veröffentlicht:

Kategorie: Digitalisierung

Zusammenfassung: Flink vermietet seine Fahrer an Uber Eats, wobei die Rider ihre Bezahlung und Trinkgelder behalten; Schichten werden nun auch sonntags angeboten.

Deutsche bestellen seltener und weniger im Netz

Der Online-Handel in Deutschland zeigt Anzeichen eines Rückgangs, wie der Ibi-Consumer-Report 2025 offenbart. Nur noch 36 Prozent der Befragten gaben an, ausschließlich online einzukaufen, was einen Rückgang um fünf Prozentpunkte im Vergleich zu 2024 darstellt. Zudem sinken die monatlichen Bestellungen von 5,4 auf 5,1, während die Zahl der bestellten Artikel von 8,1 auf 7,3 zurückgeht.

Besonders auffällig ist, dass jüngere Käufer vermehrt für umweltfreundlichen Versand bezahlen und Second-Hand-Ware bevorzugen. Allerdings tragen sie auch das größte Schuldenrisiko: Jeder dritte 21- bis 30-Jährige hat bereits Zahlungsschwierigkeiten durch Online-Käufe erlebt, während der Gesamtdurchschnitt bei zwölf Prozent liegt.

„Der Rückgang im Online-Handel könnte auf veränderte Konsumgewohnheiten und wirtschaftliche Unsicherheiten zurückzuführen sein.“

Zusammenfassung: Der Online-Handel in Deutschland verliert an Schwung, mit einem Rückgang der Online-Käufer und der Bestellungen. Jüngere Käufer zeigen ein höheres Risiko für Zahlungsschwierigkeiten.

Flink vermietet seine Rider an Uber Eats

Flink hat angekündigt, seine Fahrer künftig als Logistikdienstleister für Uber Eats zur Verfügung zu stellen. Die Rider müssen sich in der Uber-App registrieren, behalten jedoch ihre reguläre Bezahlung von 13,90 Euro pro Stunde sowie alle Trinkgelder. Neu ist, dass Schichten nun auch sonntags vergeben werden, wenn Uber Eats aktiv ist, während Flinks eigene Hubs geschlossen bleiben.

„Die Zusammenarbeit mit Uber Eats könnte Flink helfen, seine Reichweite und Effizienz im Liefergeschäft zu erhöhen.“

Zusammenfassung: Flink vermietet seine Fahrer an Uber Eats, behält jedoch die reguläre Bezahlung bei. Dies könnte die Effizienz der Lieferdienste steigern.

KI checkt bei Mobile.de Inserate auf Schwachstellen

Mobile.de führt ab dem 2. Februar einen kostenlosen KI-Qualitäts-Check für Fahrzeuginserate ein. Diese Funktion analysiert Bilder, Texte und Fahrzeugdaten und vergibt einen Score bis zu 100 Prozent, wobei die Bildqualität mit 40 Prozent am stärksten gewichtet wird. Händler erhalten konkrete Verbesserungsvorschläge, um die Qualität ihrer Inserate zu optimieren.

Ein hoher Qualitäts-Score kann die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöhen und somit die Chancen auf passende Kaufanfragen steigern. Diese Maßnahme könnte für Händler eine wertvolle Unterstützung darstellen, um sich im Wettbewerb zu behaupten.

„Ein hoher Qualitäts-Score ist entscheidend für die Sichtbarkeit und den Erfolg von Inseraten auf Mobile.de.“

Zusammenfassung: Mobile.de startet einen KI-Qualitäts-Check für Inserate, der die Sichtbarkeit und Chancen auf Kaufanfragen erhöhen soll.

Ebay-Kalender zeigt profitable Shopping-Hochphasen

Ebay Advertising hat vier branchenspezifische Marketing-Kalender für 2026 veröffentlicht, die Händlern in den Bereichen Kleidung, Sammeln, Motors und Hardgoods saisonale Verkaufshochs aufzeigen. Diese Kalender identifizieren profitable Zeitfenster und gefragte Produkte während dieser Phasen sowie relevante Mikrotrends.

Besonders hervorzuheben sind die Entwicklungen im Bereich Pre-Loved- und Refurbished-Artikel, die einen deutlichen Nachfragezuwachs verzeichnen. Zudem gewinnen Live-Shopping über Ebay Live und der grenzüberschreitende Handel zunehmend an Bedeutung.

„Die neuen Marketing-Kalender bieten Händlern wertvolle Einblicke in profitable Verkaufszeiträume.“

Zusammenfassung: Ebay veröffentlicht Marketing-Kalender für 2026, die profitable Verkaufszeiträume und Trends identifizieren, insbesondere im Bereich Pre-Loved-Artikel.

Verbraucher schöpfen wieder leise Hoffnung

Das Konsumklima in Deutschland hat sich im Februar um 2,8 Zähler auf minus 24,1 Punkte verbessert, wie das GfK-Konsumklima zeigt. Die Einkommenserwartung ist um zwölf Zähler gestiegen, was auf die Mindestlohnerhöhung und sinkende Inflationsängste zurückzuführen ist. Die Anschaffungsneigung erreicht mit minus 4,0 Punkten den besten Wert seit März 2022.

Dennoch bleibt die Sparneigung auf hohem Niveau, und geopolitische Spannungen könnten die zaghafte Erholung schnell wieder gefährden. Die Verbraucher zeigen jedoch Anzeichen von Optimismus, was sich positiv auf den Konsum auswirken könnte.

„Die Verbesserung des Konsumklimas könnte ein Zeichen für eine allmähliche Erholung der Wirtschaft sein.“

Zusammenfassung: Das Konsumklima in Deutschland zeigt eine leichte Verbesserung, während die Einkommenserwartung steigt. Geopolitische Spannungen bleiben jedoch ein Risiko.

Bundesregierung kappt Wachstumsprognose auf 1,0 Prozent

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 1,0 Prozent gesenkt, im Vergleich zu den zuvor prognostizierten 1,3 Prozent. Zwei Drittel dieses Zuwachses stammen aus staatlichen Investitionen in Infrastruktur und Bundeswehr. Deutschland bleibt damit hinter anderen Industrienationen zurück.

Zusätzlich wird erwartet, dass die deutschen Exporte in die USA 2025 um fast zehn Prozent einbrechen, was die wirtschaftliche Lage weiter belasten könnte. Diese Faktoren könnten die Erholung der deutschen Wirtschaft erheblich beeinträchtigen.

„Die gesenkte Wachstumsprognose zeigt die Herausforderungen, vor denen die deutsche Wirtschaft steht.“

Zusammenfassung: Die Bundesregierung hat die Wachstumsprognose auf 1,0 Prozent gesenkt, was auf staatliche Investitionen zurückzuführen ist. Die Exporte in die USA könnten ebenfalls stark einbrechen.

Quellen: