Schweizer E-ID: Beat Jans stoppt geplante AWS-Einbindung

Autor: Felix Weipprecht

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Kategorie: eCommerce

Zusammenfassung: Die Schweiz stoppt die AWS-Einbindung bei der E-ID, verschiebt deren Start auf 2027, bietet den Bosch IXO 7 für 34,95 Euro an und meldet Kursverluste der Amazon-Aktie.

Schweizer E-ID: Justizminister Beat Jans stoppt geplante AWS-Einbindung

Die Schweizer Bundesverwaltung plante nach Angaben von heise online, Teile der staatlichen elektronischen Identität in die Cloud von Amazon Web Services auszulagern. Das Bundesamt für Justiz sowie das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation wollten AWS im Frühjahr mit zentralen Aufgaben der E-ID-Vertrauensinfrastruktur beauftragen.

Betroffen gewesen wäre ein Kernbereich des Systems. Die Vertrauensinfrastruktur soll die Echtheit digitaler Ausweise sowie die Autorisierung von Unternehmen und Behörden sicherstellen. Dazu gehören laut Bericht ein Basisregister, das den Status einer E-ID in anonymisierter Form verwaltet, und ein öffentlich einsehbares Vertrauensregister für autorisierte Aussteller und Verifizierungsdienste.

AWS überzeugte die IT-Verantwortlichen demnach vor allem wegen der hohen Ausfallsicherheit seiner Rechenzentren, die rund um die Uhr gewährleistet sein muss. Weil sich die vereinbarte staatliche Cloud-Infrastruktur verspätet, wurde die Nutzung bestehender Rahmenverträge mit internationalen Anbietern als pragmatische Übergangslösung geprüft.

Justizminister Beat Jans stoppte das Vorhaben laut heise online Mitte Februar 2026 persönlich. Eine Vergabe an einen US-IT-Konzern habe aus seiner Sicht den Zielen der digitalen Souveränität widersprochen. Als US-Konzern unterliegt Amazon unter anderem dem Cloud Act, der Zugriffe von Behörden aus den USA auf Infrastrukturen begünstigen kann.

Der Bericht verweist zudem auf Abhängigkeiten aus bestehenden Cloud-Rahmenverträgen. Amazon behält sich demnach das Recht vor, technische Grundlagen einseitig anzupassen. Bei Systemausfällen sei die Haftung nur in sehr geringem Umfang vorgesehen; nach einer Vertragsauflösung blieben der Verwaltung lediglich 90 Tage, um sämtliche Daten zu migrieren.

Politiker und Bürgerrechtsorganisationen kritisierten die ursprünglichen Pläne. Die E-ID sei im Abstimmungskampf auch mit dem Versprechen unterstützt worden, sensible Bürgerdaten unabhängig von Big-Tech-Konzernen zu verwalten. Weitere offene Fragen betreffen laut Bericht den Datenschutz bei der Abfrage von Versicherungsnummern, fehlende technische Restriktionen, Deepfakes bei der Online-Identifikation sowie die fehlende Kompatibilität der ersten Version mit dem EUDI-System der EU.

Die Schweizer Bundesregierung hat den Start der E-ID deshalb auf das erste Halbjahr 2027 verschoben, wie heise online berichtet.

„Ich habe den Film an Krücken zu Ende gebracht“, sagte Gadot laut der Neuen Presse Coburg gegenüber dem US-Magazin „People“.

Zusammenfassung: Justizminister Beat Jans verhinderte Mitte Februar 2026 die geplante Auslagerung zentraler E-ID-Aufgaben an Amazon Web Services. Der Start der Schweizer E-ID ist auf das erste Halbjahr 2027 verschoben.

Bosch IXO 7 bei Amazon für 34,95 Euro

n-tv.de berichtet über ein zeitlich begrenztes Angebot für den Bosch IXO 7 in der Amazon Edition. Das Set kostet 34,95 Euro und wird laut Bericht zum Bestpreis-Niveau angeboten; die Bosch-Aktion bei Amazon läuft demnach nur noch heute.

Der kompakte Akkuschrauber ist für Möbelaufbau, kleinere Reparaturen und das Nachziehen von Schrauben gedacht. Er arbeitet mit einem 2,0-Ah-Lithium-Ionen-Akku, liefert bis zu 5,5 Nm Drehmoment und soll laut Bosch bis zu 190 Schrauben mit einer Akkuladung schaffen.

Zum Lieferumfang gehören ein Winkelaufsatz, zehn Standard-Bits und ein Micro-USB-Kabel. Die technische Ausstattung wird mit 3,6 V, 2,0 Ah und 5,5 Nm angegeben.

Preis34,95 Euro
Akku2,0-Ah-Lithium-Ionen-Akku
Drehmomentbis zu 5,5 Nm
Schrauben pro Akkuladungbis zu 190
LieferumfangWinkelaufsatz, zehn Standard-Bits und Micro-USB-Kabel

Der Bericht weist darauf hin, dass Amazon-Preise volatil sind und Händler Preise sowie Verfügbarkeit nach Veröffentlichung ändern können. Der angegebene Preis kann daher vom späteren Angebot abweichen.

Zusammenfassung: Der Bosch IXO 7 wird in der Amazon Edition für 34,95 Euro angeboten. Enthalten sind unter anderem ein Winkelaufsatz, zehn Standard-Bits und ein Micro-USB-Kabel.

Amazon-Aktie am 01.09.2026 unter Druck

Die Amazon-Aktie ist am 01.09.2026 laut Wallstreet Online um -1,30 % gefallen und notierte bei 220,75€. Damit setzte sich der Kursrückgang nach einem Minus von -2,76 % am Vortag fort.

Über die vergangenen drei Monate ergibt sich laut Bericht ein Minus von -3,46 %. Seit letzter Woche beträgt der Rückgang -0,40 %, während die Aktie auf Monatssicht -6,01 % verloren hat. Seit Jahresbeginn steht dagegen ein Anstieg von +13,38 % zu Buche.

Stand am 01.09.2026220,75€
Veränderung am 01.09.2026-1,30 %
Veränderung am Vortag-2,76 %
Entwicklung der vergangenen drei Monate-3,46 %
Entwicklung seit letzter Woche-0,40 %
Entwicklung im vergangenen Monat-6,01 %
Entwicklung seit Jahresbeginn+13,38 %

Wallstreet Online beschreibt Amazon als globalen E-Commerce- und Cloud-Konzern mit Online-Marktplatz, Logistik, Prime-Ökosystem und AWS. Als wichtige Konkurrenten werden Walmart, Alibaba, Microsoft und Google genannt.

Auch die Entwicklung anderer Unternehmen wird im Bericht aufgeführt: eBay lag mit +0,10 % im Plus, Walmart mit +0,50 %. MercadoLibre verlor -1,00 %, JD.com -1,23 % und die Alibaba Group -1,53 %.

Zusätzlich verweist der Artikel auf eine Klage der US-Wettbewerbsbehörde FTC und mehrerer Bundesstaaten gegen Amazon. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, der Konzern habe Werbeplätze über sieben Jahre hinweg bei Auktionen heimlich verteuert.

Zusammenfassung: Die Amazon-Aktie fiel am 01.09.2026 um -1,30 % auf 220,75€. Trotz der kurzfristigen und dreimonatigen Verluste weist sie seit Jahresbeginn einen Anstieg von +13,38 % auf.

„The Runner“ mit Gal Gadot bei Prime Video

Die Neue Presse Coburg berichtet über den Thriller „The Runner“, der jetzt bei Prime Video zu sehen ist. Gal Gadot spielt die Anwältin Maia Marten, die durch London rennt, um ihren entführten Sohn zu retten.

Die Spannung des Films entsteht laut Bericht nicht aus der Frage, wer das Kind entführt hat oder warum. Im Mittelpunkt steht vielmehr, wie Maia die schonungslosen Anweisungen des Entführers befolgen kann, während Ereignisse, andere Menschen und ihre eigene Erschöpfung die Rettungsmission erschweren.

Regie führte Kevin Macdonald, der unter anderem für „One To One: John & Yoko“ und „Klitschko - Der härteste Kampf“ bekannt ist. Die Handlung verbindet die Entführung mit Maias Arbeit als hochkarätige Anwältin.

Gadot berichtete laut der Neuen Presse Coburg, sie habe sich während der Dreharbeiten die Füße gebrochen und den Film an Krücken beendet. Inzwischen sei sie wieder genesen.

Die Dreharbeiten in London wurden im vergangenen Jahr behindert, weil mit Gadot eine israelische Schauspielerin beteiligt ist. Die Polizei nahm deshalb mehrere Menschen fest. Gadot hatte sich nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel und dem anschließenden Gaza-Krieg solidarisch mit den Opfern in Israel gezeigt; ihre Haltung wurde teilweise als einseitig interpretiert.

Der Film ist nicht einmal 90 Minuten lang und enthält mehrere Wendungen, die vor allem durch die kluge Hauptfigur getragen werden. Die Kritik der Neuen Presse Coburg fällt jedoch zurückhaltend aus: „The Runner“ sei kurzweilig, aber wenig originell. Auch Maias Figur wirke trotz eines später offengelegten Traumas zu glatt.

Gesellschaftskritische Themen werden zwar mehrfach angesprochen, aber laut Bericht nicht vertieft. Zu Beginn blendeten Menschen ihre Umgebung wegen ihrer Handys aus; später kritisiert Maia Umstehende, die während ihrer verzweifelten Jagd nur auf ihre Telefone starren.

Zusammenfassung: „The Runner“ ist ein nicht einmal 90-minütiger Prime-Video-Thriller mit Gal Gadot als Anwältin auf der Suche nach ihrem entführten Sohn. Die Neue Presse Coburg bewertet den Film als kurzweilig, aber wenig originell und nicht besonders tiefgehend.

Amazon-Aktie kreuzt 100-Tage-Linie nach unten

Nach Angaben von boerse.de kreuzte die Amazon-Aktie am 01.09.2026 mit einem Rücksetzer auf 220,25 EUR die 100-Tage-Linie nach unten. Das Finanzportal ordnet diesen Schritt als charttechnisch relevantes Signal ein.

Gleichzeitig befindet sich die Aktie laut boerse.de seit dem 30.07.2026 in einem langfristigen Aufwärtstrend. In diesem Zeitraum gewann sie +8,78% an Wert; der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell +7,22%.

Schlusskurs beziehungsweise Rücksetzer am 01.09.2026220,25 EUR
Langfristiger Aufwärtstrend seit30.07.2026
Wertentwicklung in diesem Zeitraum+8,78%
Abstand zur 200-Tage-Linie+7,22%

Damit stehen sich kurzfristige Schwäche und ein weiterhin ausgewiesener langfristiger Aufwärtstrend gegenüber. boerse.de verweist für eine weitergehende Bewertung auf den Performance-Check vom 02. September 2026.

Zusammenfassung: Die Amazon-Aktie unterschritt am 01.09.2026 die 100-Tage-Linie und lag bei 220,25 EUR. Seit dem 30.07.2026 weist sie laut boerse.de dennoch einen Wertzuwachs von +8,78% auf.

Horn-Bad Meinberg will Bebauungsplan für Amazon- und Industriepark ergänzen

Die Lippische Landes-Zeitung berichtet, dass die Stadt Horn-Bad Meinberg den Bebauungsplan für Amazon und den Industriepark ergänzen will. Der BUND fordert demnach, die Planung insgesamt neu aufzurollen.

Der Bericht steht im Zusammenhang mit der geplanten Amazon-Ansiedlung in Belle. In den von der Lippischen Landes-Zeitung bereitgestellten Angaben werden außerdem ein Gerichtsurteil, die BUND-Klage wegen der Amazon-Ansiedlung sowie Fragen zum Artenschutz und zu Ausgleichsflächen thematisiert.

Weitere im Umfeld des Themas genannte Punkte sind die Frage, was nach dem Gerichtsurteil mit dem Amazon-Gelände in Horn-Bad Meinberg passiert, sowie die von der Zeitung aufgegriffene Aussage, dass die Stadt mit Amazon in Horn-Bad Meinberg mehr als drei Millionen Euro Gewinn macht.

Konkrete Einzelheiten zur geplanten Ergänzung des Bebauungsplans und zur Position der Stadt sind in den bereitgestellten frei zugänglichen Angaben nicht enthalten. Der vollständige Artikel ist laut Quelle über das LZplus-Angebot abrufbar.

Zusammenfassung: Horn-Bad Meinberg will den Bebauungsplan für Amazon und den Industriepark ergänzen. Der BUND verlangt dagegen eine vollständige Neuaufstellung der Planung.

Quellen: