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title: "Microduck: Die 399-Dollar-Roboterente aus Nvidias Keynote auf der GTC Berlin"
description: "Vier kleine Roboterenten standen am 21. Oktober 2026 mit Jensen Huang auf der Bühne im Berliner Tempodrom. Was hinter Microduck von Pollen Robotics und Hugging Face steckt, wie die Ente in der Simulation laufen lernt, was sie kann, was offen ist und was nicht."
url: https://digital-zentral.de/microduck-roboter-ente-pollen-robotics-nvidia-gtc-berlin/
type: article
published: 2026-10-25
updated: 2026-10-25
author: "Felix Weipprecht"
publisher: "digital zentral"
category: "Robotik"
tags: ["Robotik", "Künstliche Intelligenz", "Nvidia", "Hugging Face", "Open Source"]
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# Microduck: Die 399-Dollar-Roboterente aus Nvidias Keynote auf der GTC Berlin

Vier kleine Roboterenten standen am 21. Oktober 2026 mit Jensen Huang auf der Bühne im Berliner Tempodrom. Was hinter Microduck von Pollen Robotics und Hugging Face steckt, wie die Ente in der Simulation laufen lernt, was sie kann, was offen ist und was nicht.

Am Ende der Keynote von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der GTC Berlin standen am Mittwoch, 21. Oktober 2026, nicht Grafikchips im Mittelpunkt, sondern vier etwa 25 Zentimeter große Roboterenten. Die sogenannten Microducks liefen im Berliner Tempodrom zu Huang auf die Bühne, setzten sich auf Zuruf, standen wieder auf und legten sich schließlich zum Nickerchen hin. Ganz ohne Aussetzer lief es nicht, und gerade das machte den Auftritt sympathisch. Hinter den Enten steckt allerdings mehr als eine Bühnenpointe: Microduck ist ein Roboter für 399 US-Dollar, den man vorbestellen kann. Er lernt seine Bewegungen per Simulation und Reinforcement Learning, und sein gesamter Software-Stack ist frei verfügbar. Wir erklären, was die Ente kann, wer dahintersteckt und warum Nvidia sie so gern zeigt.

## Was ist Microduck?

Microduck ist ein kleiner zweibeiniger Roboter in Entenform. Entwickelt hat ihn **Pollen Robotics**, ein Robotikunternehmen aus Bordeaux, das seit April 2025 zu **Hugging Face** gehört. Hugging Face betreibt die bekannteste Plattform für offene KI-Modelle. Gemeinsam haben beide bereits den Desktop-Roboter Reachy Mini herausgebracht, von dem nach Pollens Angaben gegenüber The Next Web über 10.000 Exemplare verkauft wurden.

Die Microduck richtet sich an Menschen, die mit KI und Robotern experimentieren wollen. Ab Werk beherrscht die Ente laut Hersteller unter anderem diese Bewegungen:

- gehen,
- sich hinsetzen und wieder aufstehen,
- einen Ball kicken,
- Gegenstände mit dem Schnabel aufheben,
- mit aufsteckbaren Rollen skaten,
- aus vielen typischen Sturzlagen selbst wieder aufstehen.

Der eigentliche Reiz liegt aber woanders: Jedes Verhalten ist eine trainierte Steuerung, im Fachjargon eine *Policy*. Wer will, trainiert die Ente um oder bringt ihr etwas Neues bei. Das geht auf dem eigenen Rechner oder über den Rechendienst Hugging Face Jobs.

## Die technischen Daten

Laut Produktseite und Pressekit von Pollen Robotics steckt in der Ente erstaunlich viel Technik. Einige Angaben bezeichnet der Hersteller selbst noch als vorläufig, darunter Kameraauflösung, LiDAR-Reichweite, Funkstandards und eine Altersempfehlung.

| Merkmal | Angabe des Herstellers |
| --- | --- |
| Größe | 25 cm hoch, 14 cm breit |
| Gewicht | unter 800 g |
| Antrieb | 15 Motoren (Freiheitsgrade) in Beinen, Kopf und Hals |
| Prozessor | Rockchip RK3566 mit KI-Beschleuniger, 1 GB RAM, 32 GB Speicher |
| Sensoren | Frontkamera, kompaktes LiDAR, 8×8-Time-of-Flight-Matrix, zwei Inertialsensoren (Körper und Kopf), Mikrofone, NFC |
| Akku | wechselbarer Kamera-Akku NP-F550 mit 2600 mAh, etwa eine Stunde Laufzeit je nach Nutzung |
| Software | Open Source unter Apache 2.0: SDK, Simulationsumgebungen, Trainingswerkzeuge, Sim-to-Real-Ablauf |
| Preis | 399 US-Dollar Einführungspreis, zuzüglich Steuern und Versand |

Bemerkenswert ist der Prozessor: In der Ente arbeitet kein Nvidia-Chip, sondern ein Rockchip-Prozessor. Nvidia spielt allenfalls beim *Training* eine Rolle, nicht im fertigen Roboter. Laut The Next Web trägt die Ente außerdem nur rund 100 Gramm. Das Aufheben von Gegenständen ist also eher eine Spielerei als ein Werkzeug.

## Wie die Ente laufen lernt: Training in der Simulation

Laufen auf zwei Beinen ist für Roboter schwer. Statt jede Bewegung von Hand zu programmieren, lernt Microduck sie per **Reinforcement Learning**, also durch Versuch und Irrtum mit Belohnung. Kein Mensch möchte einem echten Roboter dabei zusehen, wie er zehntausendmal umfällt. Deshalb übt die Ente in einer Simulation. Die mitgelieferten Bewegungen hat Pollen nach eigenen Angaben in der Physiksimulation **MuJoCo** trainiert; diese Umgebung und die sieben Policies sind veröffentlicht. Einen zweiten Weg beschreiben Hugging Face und Nvidia in einem gemeinsamen Fachbeitrag vom 21. Oktober 2026:

- **Die Übungshalle:** Trainiert wird in **Isaac Lab 3.0**, Nvidias offenem Werkzeugkasten für Roboterlernen. Er stellt das Robotermodell, die Umgebung, die Belohnungen und die Zufallsvariationen bereit. Die Physik berechnet die Engine **Newton** mit dem Solver MJWarp.
- **Tausende Enten gleichzeitig:** Im Beispielbefehl trainieren 4096 virtuelle Enten parallel auf der Grafikkarte. Verteilt man das Training auf mehrere Karten, im Beitrag etwa 16 GPUs, erreicht es mit unebenem Gelände und simuliertem Getriebespiel bis zu 1,25 Millionen Simulationsschritte pro Sekunde.
- **Was die Ente „sieht“ und tut:** Die Laufsteuerung aus dem Beitrag erhält 61 Messwerte und gibt 14 Gelenkpositionen aus. Die Ente selbst hat 15 Freiheitsgrade; welche Achse die Laufsteuerung nicht ansteuert, nennt der Beitrag nicht.
- **Vom Bildschirm in die Wirklichkeit:** Die fertige Policy wird als ONNX-Datei exportiert, ein verbreitetes Austauschformat für KI-Modelle, und auf den echten Roboter geladen.

Das größte Problem dabei heißt *Sim-to-Real-Lücke*: Die Simulation ist nie ganz so wie die Wirklichkeit. Echte Motoren haben Spiel, Akkus verlieren Spannung, Böden sind glatter oder rauer als gedacht. Die Lösung heißt **Domain Randomization**. Jede virtuelle Ente bekommt leicht andere Eigenschaften, etwa bei Masse und Schwerpunkt, Bodenreibung, Messfehlern der Gelenksensoren, Akkuspannung oder Verzögerung der Befehle. Dazu kommen wechselndes Gelände, Stöße und simuliertes Getriebespiel, das Verschleiß nachbildet. Eine Steuerung, die mit all diesen Varianten zurechtkommt, übersteht auch die echte Welt. Zumindest ist das die Idee.

Wer seine Policy vergleichen will, kann sie in der **Microduck Arena** auf Hugging Face einreichen. Dort werden Modelle mit 61 Eingaben, 14 Ausgaben und höchstens 64 MiB Größe angenommen.

## Die Show in Berlin und ein kleiner Aussetzer

Auf der Bühne erzählte Nvidia die Geschichte der Ente als Beispiel für KI-Agenten. Laut Nvidias Live-Blog zur Keynote zeigte Huang ein Video, in dem ein KI-Agent beim Training half: Er baute einen Parcours auf, simulierte den Roboter in Isaac Sim und schickte die Trainingsjobs in die Cloud. Die gelernte Steuerung kam dann zur Auswertung auf Nvidias Rechner RTX Spark und erst danach auf den echten Roboter. „You were created on RTX Spark“, sagte Huang zu den Enten, sinngemäß: „Ihr seid auf RTX Spark entstanden.“

Ganz nach Drehbuch lief es nicht. Nach dem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters ließen sich drei Enten prompt fallen, als Huang sie zum Nickerchen aufforderte; die vierte brauchte etwas mehr Überzeugungsarbeit. Gegen Ende der Rede wirkte eine Ente abgelenkt und schaute in die falsche Richtung. Huang ermahnte sie: „Pay attention, stay focused“, also: „Pass auf, bleib konzentriert.“ Reuters zog daraus das Fazit, dass es selbst mit KI nicht narrensicher ist, Roboter dazu zu bringen, Anweisungen zu befolgen.

[Ausschnitt aus der Keynote „RTX Spark Brings Microducks to Life“ (Kanal NVIDIA Developer) auf YouTube ansehen](https://www.youtube.com/watch?v=zHBrUVyQJWc)

## Warum Nvidia die Ente auf die Bühne holt

Microduck ist kein Nvidia-Produkt, doch die Verbindung ist eng und wird enger. Am 3. September 2026 hat Nvidia angekündigt, Hugging Face zu übernehmen. Den Kaufpreis beziffert Nvidia in seiner Mitteilung auf 12.930.300.000 US-Dollar, also rund 12,9 Milliarden. Damit würde auch Pollen Robotics und mit ihr die Microduck unter Nvidias Dach landen. Ob die Übernahme bereits vollzogen ist, geht aus den uns vorliegenden Quellen nicht hervor. Huang betonte in der Ankündigung, Hugging Face werde „eine offene Plattform für das gesamte KI-Ökosystem“ bleiben. Wer dort entwickelt oder veröffentlicht, solle dafür keine Nvidia-Rechenleistung benötigen.

Strategisch ist die Ente für Nvidia trotzdem wertvoll. Nvidia wirbt seit Langem für [Physical AI](https://digital-zentral.de/physical-ai-investoren-setzen-auf-die-zukunft-der-intelligenten-automatisierung/), also KI, die in der physischen Welt handelt: Roboter in Lagern, Fabriken und Haushalten. Mit Isaac Lab und Newton bietet Nvidia selbst Werkzeuge für das Training solcher Systeme in der Simulation an. Eine Ente für 399 Dollar, an der sich dieser Ablauf ausprobieren lässt, ist dafür ein günstiges und sehr anschauliches Vorführobjekt. Wie ernst große Unternehmen das Thema nehmen, zeigt etwa die Zusammenarbeit von [Otto Group und Nvidia in der Logistik-Robotik](https://digital-zentral.de/otto-group-und-nvidia-ki-gestuetzte-robotik-fuer-effiziente-logistikloesungen/).

## Was offen ist und was nicht

Microduck wird als Open-Source-Roboter bezeichnet, auch von Pollen selbst auf der Produktseite. Das stimmt nur zur Hälfte, wie Pollen im Pressekit klarstellt:

- **Offen:** der komplette Software-Stack unter der Apache-2.0-Lizenz. Dazu gehören SDK, virtuelle Trainingsumgebungen, Werkzeuge für Reinforcement Learning und der Weg von der Simulation auf den echten Roboter. Die Microduck-Trainingsumgebung für Isaac Lab ist ebenfalls öffentlich.
- **Nicht offen:** die Konstruktions- und Elektronikdaten. Pollen bittet im Pressekit ausdrücklich darum, Microduck *nicht* als „Open-Source-Hardware“ zu bezeichnen. Ein Nachbau aus offenen Plänen ist also nicht vorgesehen.

Für die meisten Käufer spielt das kaum eine Rolle, denn interessant ist an der Ente vor allem das Lernen. Wer aber einen vollständig offenen Roboter zum Nachbauen sucht, ist hier falsch. Mehr zum Zusammenspiel von offener [Software](https://digital-zentral.de/glossar/software/) und KI lesen Sie in unserem Beitrag [Open-Source-KI holt auf](https://digital-zentral.de/open-source-ki-holt-auf-infrastruktur-und-investitionen-bremsen-den-einsatz/).

## Was Unternehmen und Bastler daraus mitnehmen können

Eine Roboterente wird kein Lager automatisieren. Die Methode dahinter ist aber dieselbe, mit der heute auch Industrie- und Logistikroboter trainiert werden. Drei Punkte lassen sich aus dem Projekt mitnehmen:

- **Simulation zuerst:** Bewegungen werden millionenfach virtuell geübt, bevor ein echtes Gerät sie ausführt. Das spart Zeit und schont die Hardware.
- **Robustheit durch Vielfalt:** Domain Randomization zeigt, wie man eine Steuerung gegen Abweichungen der echten Welt wappnet. Das gilt für eine Spielzeugente ebenso wie für einen Greifarm.
- **Niedrige Einstiegshürde:** Für 399 Dollar zuzüglich Steuern und Versand bekommen Schulen, Hochschulen, Maker-Spaces oder Innovationsteams ein echtes Lernobjekt. Der Aussetzer in Berlin zeigt allerdings auch: Auch gut trainierte Roboter verhalten sich nicht immer wie geplant.

Wer sich grundsätzlich für den Stand der Robotik interessiert, findet bei uns auch einen Überblick über [humanoide Roboter](https://digital-zentral.de/menschlichkeit-in-maschinen-eine-betrachtung-der-humanoiden-robotik/).

## Preis, Vorbestellung und Lieferung

Vorbestellungen sind seit dem 27. August 2026 über die Website von Pollen Robotics möglich. Der Einführungspreis liegt bei 399 US-Dollar vor Steuern und Versand. Einen Euro-Endpreis inklusive Mehrwertsteuer und Versand nach Deutschland nennen die uns vorliegenden Herstellerangaben nicht. Zum Start soll die Ente in Nordamerika und Europa erhältlich sein. Die ersten Auslieferungen peilt Pollen **vor Weihnachten 2026** an. Das ist ein Ziel, keine Zusage. Optional gibt es Zubehör, etwa Rollenfüße zum Skaten, einen Ball und NFC-Tags.

## Kommentar: Warum ausgerechnet eine Ente?

*Ein persönlicher Kommentar von Felix Weipprecht, Herausgeber von digital zentral.*

Warum hat Pollen Robotics seinem Roboter ausgerechnet die Gestalt einer Ente gegeben? Der Hersteller begründet das in den uns vorliegenden Quellen nicht. Meine Vermutung: Weil wir von einer Ente keine große Beweglichkeit erwarten. Eine Ente watschelt, und eine gewisse Tollpatschigkeit nehmen wir ihr nicht übel, im Gegenteil. Hätte derselbe Roboter statt Flügeln Arme und Hände, würden wir sofort mehr von ihm verlangen: dass er sicher greift, präzise arbeitet und nicht umfällt.

So aber steht der Niedlichkeitsfaktor im Vordergrund. Wie bei einem Welpen wirken Stolpern und Hinfallen süß und nicht wie eine Schwäche. Der Auftritt in Berlin passt dazu: Die Ente, die sich vertut, wirkt sympathisch statt unfertig. Für ein Gerät, das zum Ausprobieren und Lernen gedacht ist, könnte genau das die klügste Gestaltungsentscheidung sein.

## Häufig gestellte Fragen

### Was ist Microduck?

Ein etwa 25 Zentimeter großer, zweibeiniger Roboter in Entenform von Pollen Robotics, einer Tochter von Hugging Face. Er lernt seine Bewegungen per Reinforcement Learning in der Simulation und lässt sich mit eigenen Policies umtrainieren.

### Was kostet Microduck?

Der Einführungspreis beträgt 399 US-Dollar, zuzüglich Steuern und Versand. Einen Endpreis in Euro hat der Hersteller nach unseren Quellen noch nicht genannt.

### Wann wird Microduck ausgeliefert?

Pollen Robotics peilt die ersten Lieferungen vor Weihnachten 2026 an, zunächst in Nordamerika und Europa. Ein verbindlicher Termin ist das nicht.

### Ist Microduck ein Nvidia-Roboter?

Nein. Entwickelt hat ihn Pollen Robotics, der Prozessor kommt von Rockchip. Nvidia liefert mit Isaac Lab und Newton einen möglichen Trainingsweg und hat angekündigt, die Pollen-Mutter Hugging Face zu übernehmen.

### Ist Microduck Open Source?

Die Software ist offen (Apache 2.0), die Hardware nicht. Konstruktions- und Elektronikdaten veröffentlicht Pollen nicht.

### Brauche ich eine Nvidia-Grafikkarte, um die Ente zu trainieren?

Nur für den Weg über Isaac Lab ist eine unterstützte Nvidia-Grafikkarte nötig. Pollens eigene Trainingsumgebung basiert auf MuJoCo, und laut Pollen lässt sich auch über den Rechendienst Hugging Face Jobs trainieren.


## Quellen

- [GTC Berlin 2026: Live Updates](https://blogs.nvidia.com/blog/gtc-berlin-2026-keynote/), Nvidia, 2026-10-21
- [Nvidia's Huang hails Europe's AI potential, flanked by robot ducks](https://www.investing.com/news/stock-market-news/nvidias-huang-hails-europes-ai-potential-flanked-by-robot-ducks-4963697), Reuters \(über Investing.com\), 2026-10-21
- [Train in Simulation, Deploy on a Real Robot: Microduck with Isaac Lab 3.0](https://huggingface.co/blog/nvidia/microduck-isaac-lab-sim-to-real), Hugging Face und Nvidia, 2026-10-21
- [Microduck – Produktseite](https://pollen-robotics.com/microduck/), Pollen Robotics
- [Microduck – Pressekit](https://pollen-robotics.com/microduck/press-kit/), Pollen Robotics
- [Hugging Face is selling a $399 robot duck with open-source software](https://thenextweb.com/news/hugging-face-microduck-399-open-source-robot), The Next Web, 2026-08-31
- [NVIDIA to Acquire Hugging Face](https://blogs.nvidia.com/blog/nvidia-to-acquire-hugging-face/), Nvidia, 2026-09-03
