Logix Studie zu Multi-Level-Logistik: Potenziale und Herausforderungen in Europa

Logix Studie zu Multi-Level-Logistik: Potenziale und Herausforderungen in Europa

Autor: Felix Weipprecht

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Kategorie: Logistik

Zusammenfassung: Logix plant eine Studie zur Multi-Level-Logistik, die großes Potenzial in Deutschland aufzeigt. In Österreich wird eine Paketsteuer kritisiert, da sie negative wirtschaftliche Folgen haben könnte.

Logix untersucht Multi-Level-Logistik

Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) hat eine umfassende Studie in Auftrag gegeben, die sich mit den Potenzialen von Multi-Level-Logistik- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Europa befasst. Die wissenschaftliche Leitung der Studie übernimmt Dr.-Ing. Roland Busch von der Bergischen Universität Wuppertal. Die erste Veröffentlichung mit dem Titel „Multi-Level-Logistik. Flächeneffiziente Logistiklösungen im urbanen Raum“ wird im Oktober 2026 anlässlich der Immobilienmesse „Expo Real“ vorgestellt.

Eine Online-Umfrage, an der mehr als 100 Fachleute aus den Bereichen Projektentwicklung, Bau, Fachplanung, Nutzung und Investition teilnahmen, zeigt, dass über 80 % der Befragten sich bereits mit Multi-Level-Logistik-Konzepten auseinandergesetzt haben. Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass in Deutschland bis zum Jahr 2035 mehr als 100 Multi-Level-Logistikprojekte realisiert werden könnten, was auf die zunehmende Flächenknappheit und den steigenden Bedarf an Last-Mile-Standorten zurückzuführen ist.

„Die Nachfrage nach Multi-Level-Logistiklösungen wird insbesondere aus den Bereichen E-Commerce, Kontraktlogistik, Pharmalogistik, (Fach-)Großhandel sowie Produktion und Handwerk erwartet.“

Zusammenfassung: Logix plant eine Studie zur Multi-Level-Logistik, die im Oktober 2026 veröffentlicht wird. Über 80 % der Fachleute sehen großes Potenzial in diesem Bereich, insbesondere aufgrund der Flächenknappheit in Deutschland.

Die Zusammenarbeit zwischen Vietnam und Indien in den Bereichen Logistik und E-Commerce

Herr Deepanker Parashar, CEO der AADE Trans Logistics Group, hebt die großen Entwicklungschancen in der Zusammenarbeit zwischen Vietnam und Indien hervor. Er betont, dass der Staatsbesuch von Generalsekretär und Präsident To Lam im Mai 2026 den bilateralen Beziehungen neue Dynamik verliehen hat und zahlreiche Möglichkeiten für eine substanzielle wirtschaftliche Zusammenarbeit eröffnet wurden.

Parashar sieht im bilateralen Handel erhebliches Wachstumspotenzial, da beide Länder dynamische Volkswirtschaften mit einer großen Anzahl junger Arbeitskräfte sind. Experten der GTTCI prognostizieren, dass der E-Commerce in den kommenden Jahren ein Sektor mit besonders großem Wachstumspotenzial sein wird, was als Milliardenmarkt mit vielen ungenutzten Möglichkeiten zwischen Vietnam und Indien betrachtet wird.

„Um das Kooperationspotenzial auszuschöpfen, müssen beide Seiten weiterhin in die Ausbildung der Mitarbeiter investieren und die Unterstützung durch die Regierungen beider Länder verstärken.“

Zusammenfassung: Vietnam und Indien sehen großes Potenzial in der Zusammenarbeit im Bereich Logistik und E-Commerce. Der E-Commerce wird als ein Milliardenmarkt mit ungenutzten Möglichkeiten identifiziert, wobei die Ausbildung von Mitarbeitern und staatliche Unterstützung entscheidend sind.

Kritik an Österreichs Plänen für Paketsteuer

Die österreichische Regierung plant, ab Oktober eine Paketsteuer von 2 Euro auf bestimmte Lieferungen im Versandhandel einzuführen. Der Zentralverband Spedition & Logistik (ZV) kritisiert diese Maßnahme als „österreichischen Sonderweg“, der zu wirtschaftlichen und rechtlichen Nachteilen führen könnte. Die Steuer soll von Unternehmen gezahlt werden, die in Österreich jährlich mehr als 100 Millionen Euro im Versandhandel umsetzen.

Der ZV-Geschäftsführer Oliver Wagner warnt, dass die Steuer den Onlinehandel verteuert und neue Rechtsunsicherheiten schafft. Zudem könnte sie dazu führen, dass Fulfillment- und Versandstrukturen in andere EU-Staaten verlagert werden, was Investitionen und Arbeitsplätze in Österreich gefährden würde.

„Wenn internationale Plattformen adressiert werden sollen, dann braucht es europäische Lösungen.“

Zusammenfassung: Österreich plant eine Paketsteuer von 2 Euro, die von großen Versandhändlern gezahlt werden soll. Der ZV warnt vor negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und fordert europäische Lösungen für internationale Plattformen.

Quellen: