Künstliche Intelligenz: Umweltvorteile oft übertrieben, zeigt neue Studie auf

Künstliche Intelligenz: Umweltvorteile oft übertrieben, zeigt neue Studie auf

Autor: Felix Weipprecht

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Kategorie: Künstliche Intelligenz

Zusammenfassung: Eine neue Analyse zeigt, dass die positiven Umweltwirkungen von Künstlicher Intelligenz oft übertrieben sind und viele Behauptungen nicht ausreichend belegt werden. Gleichzeitig wird diskutiert, wie KI traditionelle Jobs bedroht und das Handwerk attraktiver machen könnte.

Neue Analyse zeigt, wie grün Künstliche Intelligenz wirklich ist

Eine aktuelle Untersuchung von mehreren Nichtregierungsorganisationen, darunter AlgorithmWatch und Beyond Fossil Fuels, hat ergeben, dass die positiven Umweltwirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) oft übertrieben dargestellt werden. Die Studie kritisiert, dass die großen Technologiekonzerne, die für ihren hohen Energieverbrauch bekannt sind, ihre Anwendungen als entscheidende Werkzeuge zur Bekämpfung der Klimakrise anpreisen, ohne ausreichende Beweise zu liefern. Die Autoren der Studie werfen der Branche vor, Umweltschäden durch irreführende Kommunikation zu verschleiern.

Die Analyse hat 154 öffentlichkeitswirksame Behauptungen über die positiven Klimaeffekte von KI ausgewertet und festgestellt, dass lediglich 26 Prozent dieser Aussagen auf veröffentlichten wissenschaftlichen Studien basieren. Bei 36 Prozent der Behauptungen wurden überhaupt keine Belege angeführt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der angebliche Nutzen für das Klima oft stark übertrieben dargestellt wird, während die negativen Auswirkungen des KI-Wachstums klar messbar sind. Laut Julian Bothe von AlgorithmWatch verbrauchen große KI-Modelle wie ChatGPT Unmengen an Strom und Wasser, ohne positive Umweltauswirkungen zu zeigen. (Quelle: FOCUS online)

„Die großen sprach- und bildgenerierenden Modelle wie ChatGPT, um die es beim aktuellen KI-Hype vor allem geht, verbrauchen Unmengen an Strom und Wasser, verursachen CO2-Emissionen in der Höhe ganzer Länder, bringen aber keinerlei positiven Nutzen für die Umwelt.“ - Julian Bothe, Senior Policy Manager bei AlgorithmWatch

US-Börsenrally geht Puste aus - Tech-Aktien steigen weiter

Nach einer mehrtägigen Rekordjagd haben die US-Börsen am Dienstag etwas an Tempo verloren, während der Technologiesektor weiterhin im Aufwind ist. Der Dow-Jones-Index notierte ein halbes Prozent höher bei 51.323 Punkten, während der S&P 500 leicht auf 7609 Zähler stieg. Der Nasdaq-Index blieb mit 27.050 Punkten nahezu unverändert. Die Märkte haben bereits einen Optimismus hinsichtlich einer möglichen Einigung im US-Iran-Konflikt eingepreist, was die jüngsten Kursgewinne erklärt.

Besonders im Technologiesektor gab es signifikante Kursgewinne. Marvell, ein Chipentwickler, wurde von Nvidia-Chef Jensen Huang als das nächste "Billionen-Dollar-Unternehmen" bezeichnet, was zu einem Anstieg der Aktien um fast 30 Prozent führte. Auch Hewlett Packard Enterprise verzeichnete dank des Ausbaus von Rechenzentren für KI Rekordergebnisse, was die Aktien um gut 17 Prozent steigen ließ. (Quelle: Ntv)

KI knackt eine 400 Jahre alte Vatikan-Chiffre

Wissenschaftler haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz mehrere historische Geheimschriften entschlüsselt, die über Jahrhunderte als unlesbar galten. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Borg-Chiffre aus der Vatikanbibliothek, die 408 Seiten umfasst und mehr als 400 Jahre lang nicht entziffert werden konnte. Die Entschlüsselung wurde durch maschinelles Lernen ermöglicht, das es den Forschern erlaubte, die Geheimnisse dieser Manuskripte zu lüften.

Die entschlüsselten Texte enthalten medizinische Ratschläge und Beschreibungen von Brandwaffen. Ein Teil des Buches geht auf das mittelalterliche "Liber ignium" zurück, das Anweisungen zur Herstellung von Brandsätzen enthält. Diese Entdeckung zeigt, wie KI nicht nur in der modernen Welt, sondern auch in der Geschichtsforschung revolutionäre Fortschritte ermöglicht. (Quelle: T-Online)

Der zweite Schock heißt KI – und diesmal fehlt das Netz

Deutschland steht vor einem zweiten großen wirtschaftlichen Schock, der durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz ausgelöst wird. Während die Wiedervereinigung ein nationaler Schock war, verläuft die Bruchlinie heute zwischen etablierten Industrien in Deutschland und aufstrebenden KI-nativen Unternehmen in den USA und China. Der Druck auf traditionelle Industrien wächst, da KI zunehmend in verschiedenen Sektoren Einzug hält.

Beispielsweise verkaufte der chinesische Autohersteller BYD im Jahr 2024 über vier Millionen Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge, während die KI-Investitionen im deutschen Mittelstand im Jahr 2025 auf 0,35 Prozent des Umsatzes sanken. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass Deutschland in der KI-Entwicklung hinterherhinkt und dringend Maßnahmen ergreifen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. (Quelle: FAZ)

Künstliche Intelligenz killt die Schreibtischjobs: Ist das eine Chance für das Handwerk?

Eine Umfrage zeigt, dass 64 Prozent der Befragten glauben, dass der Druck von KI auf Bürojobs das Handwerk attraktiver macht. Diese Entwicklung könnte dazu führen, dass mehr Menschen eine Ausbildung im Handwerk anstreben, da sie es als sicherer empfinden als Büroberufe. Experten schätzen, dass in den nächsten 15 Jahren etwa 800.000 Jobs durch KI wegfallen könnten, während gleichzeitig ebenso viele neue entstehen.

Der Dachdecker Henning Hanebutt berichtet, dass KI bereits in seinem Betrieb zur Kalkulation und Schadensanalyse eingesetzt wird, jedoch die eigentliche Arbeit nicht ersetzen kann. Diese Veränderungen könnten das Handwerk in eine positive Richtung lenken, während gleichzeitig der Fachkräftemangel eine Herausforderung bleibt. (Quelle: NDR.de)

AfD kritisiert Nutzung von KI für Gastbeitrag von Voigt

Die Thüringer AfD-Fraktion hat Ministerpräsident Mario Voigt für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Erstellung eines Gastbeitrages kritisiert. Der Beitrag, der in der „Welt“ veröffentlicht wurde, fordert mehr deutschsprachige Musik im Radio und sorgte für Diskussionen, da Teile davon möglicherweise mit KI erstellt wurden. Die AfD sieht hierin eine problematische Entwicklung und fordert mehr Transparenz in der Nutzung solcher Technologien.

Die Thüringer Regierung betont jedoch, dass die Positionen und Argumente von den Autoren selbst stammen und die KI lediglich als digitales Werkzeug genutzt wurde. Diese Debatte zeigt, wie KI zunehmend in politische Diskurse eindringt und welche Bedenken damit verbunden sind. (Quelle: SZ.de)

Quellen: