Kryptowährungen unter Druck: Bitcoin erholt sich, XRP und Solana kämpfen weiter
Autor: Felix Weipprecht
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Kategorie: Kryptowährung
Zusammenfassung: Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin und XRP, stehen unter Druck, während Experten eine mögliche Erholung der Kurse durch bevorstehende Steuerrückerstattungen erwarten. Gleichzeitig zeigen Betrugsfälle im Online-Handel und negative Marktstimmungen bei Solana die Risiken für Anleger auf.
Bitcoin und Kryptowährungen: Dann schießen die Kurse wieder nach oben
Aktuell befinden sich Kryptowährungen in einer starken Schwächephase, insbesondere der Bitcoin, der von seinen Hochs um mehr als 50 Prozent gefallen ist. Laut einer Einschätzung der Experten von Wells Fargo wird jedoch erwartet, dass die Kurse bald wieder anziehen werden, da höhere Steuerrückerstattungen in den USA eine Liquiditätswelle von 150 Milliarden US-Dollar bis Ende März auslösen könnten.
„Mit steigenden Ersparnissen nehmen die Spekulationen zu… wir erwarten, dass YOLO zurückkehrt“, sagte Wells-Fargo-Analyst Ohsung Kwon.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Experten optimistisch sind, dass die Krypto-Kurse bald wieder steigen könnten, was auf die bevorstehenden Steuerrückerstattungen zurückzuführen ist.
Bitcoin-Prognose: Die Kryptowährung steht unter Druck!
Der Bitcoin-Kurs kann sich derzeit nicht stabilisieren und bewegt sich in einer Seitwärtsrange. Die Unsicherheit unter den Anlegern bleibt hoch, und es gibt Bedenken, dass eine neue Verkaufswelle bevorstehen könnte. Die Chartanalyse zeigt, dass ein nachhaltiger Ausbruch notwendig ist, um eine neue Trenddynamik zu entfachen.
Die aktuelle Situation deutet darauf hin, dass sowohl Bullen als auch Bären keine entscheidenden Impulse setzen können, was die Marktstimmung weiter belastet.
Insgesamt bleibt die Lage für Bitcoin angespannt, und Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten.
XRP: Investmentbank dampft Kursziele ein
Die britische Investmentbank Standard Chartered hat ihr Kursziel für XRP drastisch gesenkt. Ursprünglich wurde ein Anstieg auf 8 US-Dollar bis Jahresende prognostiziert, doch nun wird lediglich ein Kurs von 2,80 US-Dollar erwartet. Dies entspricht einem Kurspotenzial von +100% vom aktuellen Niveau.
Die Bank erwartet kurzfristig weitere Rückgänge, was die Unsicherheit für Anleger erhöht. Die Unterstützung bei 1,35 US-Dollar könnte fallen, was zu einem Test der Jahrestiefs bei 1,12 US-Dollar führen könnte.
Zusammenfassend ist die Prognose für XRP negativ, und Anleger sollten vorsichtig sein, da weitere Rückgänge möglich sind.
Solana in Schwierigkeiten: Großanleger meiden die Kryptowährung
Solana hat in letzter Zeit stark an Wert verloren, mit einem Rückgang von fast 70 Prozent seit dem Höchststand von 253 Dollar im September. Großanleger zeigen wenig Vertrauen in die Kryptowährung, und die Funding Rate auf den Futures-Märkten ist negativ, was auf eine allgemeine Erwartung eines Preisrückgangs hinweist.
Die Einnahmen aus dezentralen Anwendungen im Solana-Netzwerk sind in den letzten Wochen um etwa die Hälfte gesunken, was die Sorgen um die Zukunft der Kryptowährung verstärkt.
Insgesamt steht Solana unter Druck, während Ethereum im Vergleich besser abschneidet und bei institutionellen Anlegern beliebter ist.
Mann verliert mehr als 100.000 Euro durch Betrug mit Online-Handel
Ein 41-jähriger Mann aus Oberkrämer hat über 100.000 Euro verloren, nachdem er in einen Betrug im Zusammenhang mit Kryptowährungen verwickelt wurde. Er wurde in einen Gruppenchats auf einer Messenger-Plattform gelockt, wo ihm eine vermeintliche persönliche Assistentin Tipps zum Investieren gab.
Die Polizei warnt davor, vorschnelle Investitionen zu tätigen und rät, sich im Vorfeld über Trading-Plattformen zu informieren, um Betrug zu vermeiden.
Zusammenfassend zeigt dieser Vorfall die Risiken, die mit dem Online-Handel von Kryptowährungen verbunden sind.
XRP: Revolution – ohne Wirkung!
Trotz der Entscheidung der Deutschen Bank, Blockchain-Lösungen von Ripple zu nutzen, bleibt der Kurs von XRP unter Druck. In den letzten 30 Tagen hat XRP rund 30 Prozent an Wert verloren, und die Nachricht über die Zusammenarbeit hat den Kurs nicht stabilisieren können.
Die Deutsche Bank plant, die Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen durch die Nutzung von Ripple-Technologie um bis zu 30 Prozent zu senken, doch der Markt reagiert negativ auf die Entwicklungen.
Insgesamt bleibt XRP stark von den allgemeinen Marktbedingungen abhängig, was die Unsicherheit für Anleger erhöht.
Bitcoin-Hashrate erholt sich rasant – Zieht der Bitcoin-Kurs jetzt nach?
Die Bitcoin-Hashrate hat sich im Februar schnell erholt, was Hoffnung auf eine Kurssteigerung weckt. Nach einem Rückgang um etwa 30 Prozent aufgrund extremer Wetterbedingungen zeigt die Hashrate nun eine starke Erholung und liegt über 1 ZH/s.
Historisch gesehen war eine Erholung der Hashrate oft ein Indikator für steigende Kurse, doch der Bitcoin-Kurs bleibt weiterhin unter 70.000 USD. Die Marktanalyse deutet darauf hin, dass viele Miner optimistisch sind und ihre Coins nicht aktiv verkaufen.
Zusammenfassend könnte die Erholung der Hashrate ein positives Signal für die Zukunft des Bitcoin-Kurses sein, jedoch bleibt die aktuelle Marktlage angespannt.
Bitcoin.de kündigt neue App und erweitertes Angebot an
Die Handelsplattform Bitcoin.de plant für Juni die Einführung einer neuen App sowie die Erweiterung ihres Angebots. Neben dem Handel mit Kryptowährungen sollen auch Sparpläne und weitere Anlagemöglichkeiten verfügbar sein.
Die neue App wird sowohl für iOS als auch für Android angeboten und verspricht eine Unterstützung von über 100 verschiedenen Kryptowährungen. Die Umstellung wird jedoch eine kurze Deaktivierung der Trading-Funktionen erfordern.
Insgesamt zeigt dies, dass Bitcoin.de bestrebt ist, ihr Angebot zu modernisieren und den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden.
Prozess in Leipzig: Dieser Richter entscheidet, ob Sachsen seinen Bitcoin-Schatz behalten darf
Ein wichtiger Prozess in Leipzig könnte entscheiden, ob Sachsen den Bitcoin-Schatz im Wert von rund 2,6 Milliarden Euro behalten darf, der im Zuge von Ermittlungen gegen die Betreiber des illegalen Streamingportals "movie2k" eingezogen wurde. Der Prozess wird von der Wirtschaftsstrafkammer des Leipziger Landgerichts geleitet.
Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben, da auch große Filmfirmen Ansprüche auf das Geld erheben könnten. Die Verjährung der meisten Vorwürfe könnte jedoch die rechtlichen Möglichkeiten der Staatsanwaltschaft einschränken.
Zusammenfassend ist dieser Prozess von großer Bedeutung für Sachsen und könnte die zukünftige Handhabung von eingezogenem Vermögen beeinflussen.
Quellen:
- Bitcoin und Kryptowährungen: Dann schießen die Kurse wieder nach oben
- Bitcoin-Prognose: Die Kryptowährung steht unter Druck!
- XRP: Investmentbank dampft Kursziele ein
- Solana in Schwierigkeiten: Großanleger meiden die Kryptowährung
- Mann verliert mehr als 100.000 Euro durch Betrug mit Online-Handel
- XRP: Revolution – ohne Wirkung!
- Bitcoin-Hashrate erholt sich rasant – Zieht der Bitcoin-Kurs jetzt nach?
- Bitcoin: Milliarden-Zuflüsse dank „YOLO-Trade“?
- YOLO vertagt: Bitcoin: 100.000 US-Dollar noch dieses Jahr? Der Markt rechnet nicht mehr damit
- Bitcoin.de kündigt neue App und erweitertes Angebot an
- Prozess in Leipzig: Dieser Richter entscheidet, ob Sachsen seinen Bitcoin-Schatz behalten darf