Gamestop-Chef plant drastischen Stellenabbau bei Ebay nach Übernahmeangebot
Autor: Felix Weipprecht
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Kategorie: Digitalisierung
Zusammenfassung: Ryan Cohen, CEO von Gamestop, plant bei einer Übernahme von Ebay drastische Stellenkürzungen zur Effizienzsteigerung und will das Unternehmen als starken Amazon-Konkurrenten positionieren.
Gamestop-Chef plant massiven Stellenabbau bei Ebay
Ryan Cohen, der CEO von Gamestop, hat angekündigt, dass er im Falle eines erfolgreichen Kaufangebots für Ebay drastische Stellenkürzungen bei der Online-Handelsplattform vornehmen möchte. In einem Interview mit dem Podcast „TBPN“ äußerte Cohen, dass die derzeitige Mitarbeiterzahl von 11.500 bei Ebay nicht sinnvoll sei und dass ein Unternehmen mit mehr Mitarbeitern tendenziell langsamer arbeite. Er betonte, dass Kostensenkungen der einzige Weg seien, um Ebay effizienter zu machen.
Aktuellen Berichten zufolge hatte Ebay zum Ende des letzten Jahres 12.300 Mitarbeiter, von denen 7.200 in den USA beschäftigt sind. Cohen plant, das Unternehmen von seinem Zuhause aus zu führen und sieht die Notwendigkeit, die Belegschaft erheblich zu reduzieren, um die Effizienz zu steigern.
„Ich will Ebay besitzen. Ich will Ebay führen. Ich will, dass es mein Baby ist.“ – Ryan Cohen
Gamestop hat ein Übernahmeangebot für Ebay in Höhe von rund 56 Milliarden Dollar vorgelegt, das zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien beglichen werden soll. Die genauen Details der Finanzierung sind jedoch noch unklar, da Gamestop eine große Anzahl neuer Aktien ausgeben müsste, um den aktuellen Marktwert von 28 Milliarden Dollar zu erreichen. Cohen plant, durch die Fusion von Gamestop und Ebay einen stärkeren Konkurrenten zu Amazon aufzubauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ryan Cohen mit seinem Übernahmeangebot für Ebay nicht nur eine drastische Umstrukturierung des Unternehmens plant, sondern auch seine Ambitionen bekräftigt, Ebay zu einem bedeutenden Akteur im Online-Handel zu machen.
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