Europa muss aus der Vergangenheit lernen: Mulyk fordert mehr Zusammenarbeit im E-Commerce

Europa muss aus der Vergangenheit lernen: Mulyk fordert mehr Zusammenarbeit im E-Commerce

Autor: Felix Weipprecht

Veröffentlicht:

Kategorie: eCommerce

Zusammenfassung: Mulyk fordert mehr europäische Zusammenarbeit im E-Commerce und warnt vor US-Technologien, während 90 % der Österreicher online einkaufen und BNPL den Umsatz steigert.

Europa sollte denselben Fehler nicht zweimal machen

Alien Mulyk, die neue Präsidentin des E-Commerce-Verbandes BEVH, fordert in einem Interview mehr europäische Zusammenarbeit und weniger Bürokratie. Sie betont, dass der Einfluss von Künstlicher Intelligenz, insbesondere aus den USA, kritisch betrachtet werden sollte, um die europäische Wirtschaft nicht zu gefährden. Mulyk sieht die Notwendigkeit, dass Europa aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, um eine nachhaltige digitale Zukunft zu gestalten.

„Europa sollte denselben Fehler nicht zweimal machen“, sagt Mulyk und fordert eine stärkere europäische Identität im digitalen Raum.

Zusammenfassung: Mulyk plädiert für mehr europäische Zusammenarbeit im E-Commerce und warnt vor den Risiken einer zu starken Abhängigkeit von US-Technologien.

Bereits neun von zehn Österreichern kaufen online ein

Laut dem aktuellen Payment Report von Nexi und dem Handelsverband kaufen bereits 90 Prozent der Österreicher:innen online ein. Besonders bemerkenswert ist, dass 65 Prozent der Konsumenten das Smartphone als wichtigstes Gerät beim Online-Shopping nutzen. Diese Entwicklung zeigt, dass der digitale Handel in Österreich fest etabliert ist und über alle Altersgruppen hinweg an Bedeutung gewinnt.

Die Studie hebt hervor, dass 38 Prozent der Konsumenten im stationären Handel regelmäßig mit dem Smartphone bezahlen, wobei dieser Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen sogar 73 Prozent erreicht. Der Geschäftsführer des Handelsverbands, Rainer Will, erklärt, dass der Onlinehandel weiterhin auf der wirtschaftlichen Überholspur bleibt.

„Der Onlinehandel bleibt auf der wirtschaftlichen Überholspur und das Smartphone der Überflieger“, so Will.

Zusammenfassung: 90 Prozent der Österreicher:innen kaufen online ein, wobei das Smartphone zunehmend als zentrales Zahlungsmittel genutzt wird.

Unzer: Mehr Umsatz durch Buy Now, Pay Later

Der Rechnungskauf, auch bekannt als „Buy Now, Pay Later“ (BNPL), erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit. Laut einer Studie des EHI Retail Institute lag der Anteil des Rechnungskaufs am Online-Umsatz zuletzt bei 25,8%. Händler können durch die Integration von BNPL in ihren Zahlungsmix den durchschnittlichen Warenkorbwert um etwa 10 % erhöhen und die Kaufwahrscheinlichkeit von 17 auf 26 % steigern.

Es gibt drei Modelle zur Umsetzung von BNPL: Inhouse, Branded und White-Label. Jedes Modell hat seine eigenen Vor- und Nachteile, wobei das White-Label-Modell besonders an Bedeutung gewinnt, da es das Vertrauen der Kunden stärkt.

„Buy Now, Pay Later ist bei Kunden beliebt und kann Händlern mehr Umsatz bescheren“, erklärt Christoph Heinzle von Unzer.

Zusammenfassung: BNPL kann den Umsatz von Händlern steigern, indem es Kaufabbrüche reduziert und die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht.

Etsy Inc. Aktie: Q1-Zahlen mit Umsatzplus und Gewinnwende

Etsy Inc. hat für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 631,28 Millionen US-Dollar gemeldet und kehrt mit einem Nettogewinn von 69,68 Millionen US-Dollar in die Profitabilität zurück. Diese positive Entwicklung stärkt das Vertrauen der Anleger in das Geschäftsmodell des Unternehmens, das sich auf handgefertigte und vintageartige Produkte spezialisiert hat.

Die Aktie von Etsy Inc. notiert derzeit bei rund 49,96 US-Dollar, was einem Kurs von etwa 54,37 Euro entspricht. Analysten sehen die Aktie überwiegend positiv, warnen jedoch vor den Risiken wie steigender Konkurrenz und regulatorischen Herausforderungen.

„Die Etsy Inc. Aktie bietet Potenzial für Wachstum, birgt aber auch Risiken, die berücksichtigt werden müssen“, so Analysten.

Zusammenfassung: Etsy Inc. meldet Umsatz- und Gewinnsteigerungen im Q1 2026, was das Vertrauen der Anleger stärkt, jedoch auch Risiken birgt.

Quellen: