E-Commerce 2026: Wettbewerb verschärft sich, Marken müssen Strategien anpassen
Autor: Felix Weipprecht
Veröffentlicht:
Kategorie: eCommerce
Zusammenfassung: Der vietnamesische E-Commerce-Markt wächst stark, erfordert jedoch angepasste Strategien von Marken; gleichzeitig stellen steigende Importe aus China und Herausforderungen im internationalen Handel die EU vor Probleme.
E-Commerce 2026: Ein harter Wettbewerb
Der vietnamesische E-Commerce-Markt wird Prognosen zufolge auch 2026 weiterhin zweistellig wachsen, jedoch ist die Zeit des einfachen Wachstums durch hohe Werbeausgaben vorbei. Marken müssen sich einem strengen Auswahlprozess unterziehen, um im Wettbewerb bestehen zu können.
Ein Bericht des Marktforschungsunternehmens YouNet ECI prognostiziert für das Jahr 2025 einen Bruttowarenwert (GMV) von 458,16 Billionen VND für die vier E-Commerce-Plattformen Shopee, TikTok Shop, Tiki und Lazada – ein Plus von 26 % gegenüber dem Vorjahr. Die am schnellsten wachsenden Sektoren sind Konsumgüter des täglichen Bedarfs (FMCG) mit 38 % und Mode & Accessoires mit 34 %.
„Die Ära des einfachen Wachstums durch hohe Werbeausgaben ist vorbei. Marken müssen sich nun auf die Synchronisierung ihrer Aktivitäten über alle Kanäle hinweg konzentrieren“, bemerkte Herr Nguyen Phuong Lam, Direktor für Marktberatung und -analyse bei YouNet ECI.
Zusammenfassung: Der vietnamesische E-Commerce-Markt zeigt ein starkes Wachstum, jedoch müssen Marken ihre Strategien anpassen, um im zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu sein.
Rekordzufluss an Sendungen aus China stellt den europäischen Markt auf die Probe
Die Einfuhren von E-Commerce-Paketen aus China wachsen rasant und stellen europäische Hersteller vor erhebliche Herausforderungen. Im Jahr 2025 gelangten 5,8 Milliarden Pakete mit einem Stückwert von bis zu 150 € in die EU, was einem Anstieg von 26 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die europäischen Zollbehörden stehen vor der Herausforderung, die massiven Sendungen zu kontrollieren, was das Risiko erhöht, dass falsch deklarierte oder gefährliche Produkte auf den Markt gelangen. Die EU plant daher legislative Änderungen, um die Kontrolle und den Wettbewerb zu verbessern.
Zusammenfassung: Der Anstieg der E-Commerce-Pakete aus China führt zu Herausforderungen für europäische Hersteller und Zollbehörden, was zu geplanten Änderungen in der EU-Gesetzgebung führt.
KEP: JD.com launcht Express-Lieferservice für europäischen Markt
JD.com hat am 9. Februar den Start von „JoyExpress“, seinem eigenen Express-Lieferservice für Europa, bekannt gegeben. Dieser Service soll zunächst das neue Online-Handelsgeschäft Joybuy unterstützen und bietet in großen Städten Same-Day- und Next-Day-Lieferungen an.
JoyExpress basiert auf einem integrierten Logistikansatz und umfasst mehr als 60 Logistikstandorte in Europa. Der Service zielt darauf ab, schnelle und zuverlässige Logistikleistungen für Unternehmen und Endkunden anzubieten.
Zusammenfassung: JD.com erweitert seine Präsenz in Europa mit einem neuen Express-Lieferservice, der schnelle Lieferungen und eine integrierte Logistikstrategie bietet.
Ist Shopify (SHOP) nach dem jüngsten 30-Tage-Kursrückgang noch vernünftig bewertet?
Die Aktie von Shopify schloss zuletzt bei 112,70 US-Dollar und hat in den letzten 30 Tagen einen Rückgang von 27,7 % verzeichnet. Analysten bewerten die Aktie als überbewertet, mit einem geschätzten inneren Wert von etwa 108,54 $ pro Aktie.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Shopify liegt derzeit bei 119,39x, was deutlich über dem Durchschnitt der IT-Branche von 23,20x liegt. Dies deutet darauf hin, dass die Aktie im Vergleich zu anderen Unternehmen teuer erscheint.
Zusammenfassung: Shopify wird als überbewertet angesehen, mit einem hohen KGV und einem aktuellen Kurs, der über dem geschätzten inneren Wert liegt.
Cross-Border-Shopping: Diese drei Fehler kosten dich internationale Kundschaft
Eine Umfrage unter 1.000 internationalen Käufern zeigt, dass schnelle Lieferungen, transparente Kosten und unkomplizierte Retouren entscheidend für den Erfolg im grenzüberschreitenden E-Commerce sind. Marken müssen Vertrauen aufbauen und Hürden im Kaufprozess beseitigen.
Die Studie identifiziert „Confidence Killers“, die Käufer vom Kauf abhalten, wie unerwartete Gebühren und lange Lieferzeiten. Händler sollten auf Vertrauen, Tempo und Klarheit setzen, um internationale Kunden zu gewinnen.
Zusammenfassung: Um im internationalen E-Commerce erfolgreich zu sein, müssen Marken Vertrauen aufbauen und Hindernisse im Kaufprozess beseitigen.
Quellen:
- E-Commerce 2026: Ein harter Wettbewerb
- Allegro Aktie: Polnischer E?Commerce-Star – lohnt jetzt der Einstieg?
- Rekordzufluss an Sendungen aus China stellt den europäischen Markt auf die Probe
- KEP: JD.com launcht Express-Lieferservice für europäischen Markt
- Ist Shopify (SHOP) nach dem jüngsten 30-Tage-Kursrückgang noch vernünftig bewertet?
- Cross-Border-Shopping: Diese drei Fehler kosten dich internationale Kundschaft