Cybersecurity Index: Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
Autor: Felix Weipprecht
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Kategorie: Digitalisierung
Zusammenfassung: Der Global Cybersecurity Index der ITU vergleicht nationale Cybersicherheitsmaßnahmen anhand von fünf Säulen, ist aber kein direktes Maß für tatsächliche Angriffssicherheit.
Was ist ein Cybersecurity Index?
Ein Cybersecurity Index ist eine Kennzahl, die den Stand oder das Engagement eines Landes im Bereich Cybersicherheit vergleichbar macht. Er fasst mehrere Merkmale zu einem Wert oder einer Rangposition zusammen.
Je nach Index können unterschiedliche Aspekte zählen: etwa staatliche Vorgaben, technische Schutzmaßnahmen, vorhandene Fachkräfte oder die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Organisationen. Ein hoher Wert deutet meist auf ein stärker ausgeprägtes Sicherheitsniveau oder größere staatliche Aktivitäten hin. Er bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Land vor jedem Cyberangriff geschützt ist.
Für die Einordnung sind drei Fragen entscheidend:
- Welche Bereiche fließen in die Bewertung ein?
- Wie werden die Informationen erhoben und gewichtet?
- Vergleicht der Index Schutzstrukturen, konkrete Fähigkeiten oder beides?
Ein solcher Wert ist vor allem ein Vergleichs- und Orientierungsinstrument. Er zeigt Trends, Unterschiede und mögliche Handlungsfelder. Die tatsächliche Sicherheitslage eines Landes lässt sich jedoch nicht allein an einer Zahl ablesen. Angriffe, Meldequoten, Reaktionszeiten und die Widerstandsfähigkeit einzelner Einrichtungen können in einem Ranking nur teilweise sichtbar werden.
Global Cybersecurity Index: Herausgeber und Zweck
Der Global Cybersecurity Index (GCI) wird von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) herausgegeben. Zuständig ist das ITU-D Cybersecurity Programme, das internationale Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit vergleichbar macht.
Im Mittelpunkt steht nicht nur eine Rangliste. Der GCI zeigt, wie stark Länder Cybersicherheit als staatliche Aufgabe verankern und welche Fortschritte sichtbar sind. Dadurch werden auch Bereiche erkennbar, in denen weiterer Handlungsbedarf besteht.
- Er stärkt das Bewusstsein für die Bedeutung von Cybersicherheit.
- Er erleichtert den internationalen Vergleich nationaler Aktivitäten.
- Er macht Fortschritte und offene Handlungsfelder sichtbar.
- Er unterstützt internationale Zusammenarbeit und den Austausch von Wissen und Erfahrungen.
Als übergeordnete Grundlage dient die Global Cybersecurity Agenda (GCA) der ITU. Der Index soll Orientierung geben, ohne die komplexe Sicherheitslage eines Landes auf eine einzelne Zahl zu reduzieren. Entscheidend bleibt daher, welche Bereiche der jeweilige Score abbildet.
Die fünf Säulen des Global Cybersecurity Index
Der Global Cybersecurity Index ordnet die nationale Cybersicherheit in fünf miteinander verbundene Säulen ein. Jede Säule beleuchtet einen anderen Bereich. Erst zusammen ergeben sie ein belastbares Bild staatlicher Aktivitäten.
- Rechtliche Maßnahmen: Diese Säule erfasst den rechtlichen Rahmen für Cybersicherheit. Dazu zählen staatliche Regeln und Vorgaben, die den Umgang mit digitalen Risiken strukturieren.
- Technische Maßnahmen: Hier geht es um technische Vorkehrungen und Strukturen, die digitale Systeme schützen und die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle unterstützen.
- Organisatorische Maßnahmen: Bewertet werden staatliche Zuständigkeiten, institutionelle Strukturen und strategische Ansätze. Sie schaffen klare Verantwortungen und verbinden einzelne Sicherheitsmaßnahmen.
- Kompetenzentwicklung: Diese Säule betrachtet Aktivitäten zum Aufbau von Wissen und Fähigkeiten. Fachkräfte, Ausbildung und Sensibilisierung sind dafür zentrale Bausteine.
- Zusammenarbeit: Im Mittelpunkt stehen Kooperationen innerhalb eines Landes sowie der Austausch mit internationalen Partnern. Cybersicherheit endet schließlich nicht an Landesgrenzen.
Aus den fünf Bereichen entsteht ein Gesamtscore. Die Säulen sollten nicht isoliert betrachtet werden: Ein gutes Gesetz schützt kein Netzwerk allein, und moderne Technik bleibt ohne qualifizierte Fachkräfte und klare Zuständigkeiten lückenhaft. Für die Interpretation ist deshalb das Muster aller fünf Bereiche wichtiger als ein einzelner Teilwert.
Methodik des GCI: Multi-Stakeholder-Ansatz und Global Cybersecurity Agenda
Der GCI nutzt einen Multi-Stakeholder-Ansatz. Die ITU bezieht Fachwissen verschiedener Organisationen und Institutionen ein. So wird die Erhebung breiter abgestützt, statt sie nur aus einer einzelnen Verwaltungsperspektive zu betrachten.
Diese Zusammenarbeit verfolgt drei praktische Ziele:
- Die Qualität der Datenerhebung soll steigen.
- Internationale Kooperation soll leichter werden.
- Wissen und Erfahrungen sollen zwischen den Beteiligten besser zirkulieren.
Die Global Cybersecurity Agenda (GCA) der ITU gibt dem Vorgehen einen gemeinsamen internationalen Bezugsrahmen. Dadurch können unterschiedliche nationale Ansätze in einer einheitlicheren Struktur betrachtet werden.
Ein GCI-Wert ist somit das Ergebnis einer breit angelegten Erhebung und kein unmittelbarer Messwert für die Zahl erfolgreicher oder abgewehrter Cyberangriffe. Er beschreibt vielmehr, wie nationale Maßnahmen erfasst und in einem gemeinsamen Bewertungsrahmen zusammengeführt werden.
GCI 2024: Datengrundlage und wichtiger Hinweis zu El Salvador
Die fünfte Ausgabe des Global Cybersecurity Index (GCI 2024) wurde veröffentlicht. Für die Bewertung nationaler Maßnahmen prüfte die ITU mehr als 30.000 Websites, wertete über 1.000 PDF-Dokumente aus und führte umfangreiche Kommunikation mit den Mitgliedstaaten.
Diese breite Datengrundlage sollte vor allem die Konsistenz und Genauigkeit der Länderbewertungen erhöhen. Zu den verfügbaren Begleitunterlagen gehören unter anderem FAQ, Referenzrahmen, Fragebogen, der Bericht der GCI-Expertengruppe, der GCI-2024-Bericht, eine Pressemitteilung und Medienberichte.
Wichtiger Korrekturhinweis: Im veröffentlichten Bericht wurde das Länderprofil von El Salvador versehentlich durch das Profil von Sierra Leone ersetzt. Das korrekte Profil von El Salvador ist separat verfügbar. Wer einzelne Länderwerte prüft, sollte deshalb die korrigierte Fassung heranziehen.
Fragen oder Rückmeldungen zu Länderwertungen können an gci@itu.int gerichtet werden.
GCI 6: Zeitgebundener Informationsstand zur nächsten Ausgabe
Für die 6. Ausgabe des Global Cybersecurity Index wurden Länder aufgefordert, einen nationalen Ansprechpartner zu benennen. Zusätzlich lud die ITU zur Mitarbeit in der Expertengruppe ein.
Ein nationaler Kontakt kann die Abstimmung zwischen ITU und staatlichen Stellen erleichtern. Die Expertengruppe soll Fachwissen aus verschiedenen Bereichen in den weiteren Prozess einbringen.
Zum dokumentierten Informationsstand hatte die Datenerhebung für GCI Version 6 noch nicht begonnen. Auch der Fragebogen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht.
Diese Angaben sind zeitgebunden. Sie beschreiben den damaligen Planungsstand und erlauben keine Aussage darüber, ob sich der Zeitplan oder die Unterlagen bis zum 22. Juli 2026 verändert haben.
NCSI, DDL und Differenz: Die wichtigsten Kennzahlen erklärt
Der National Cyber Security Index (NCSI) und der Digital Development Level (DDL) betrachten zwei verschiedene Seiten eines Länderprofils. Der NCSI zeigt den ausgewiesenen Wert für nationale Cybersicherheit, der DDL den Wert der digitalen Entwicklung.
Die Spalte „Differenz“ weist den Abstand zwischen beiden Kennzahlen aus. Eine positive Differenz bedeutet, dass der NCSI-Wert über dem DDL-Wert liegt; bei einem Minuszeichen liegt er darunter.
- NCSI: Wert des National Cyber Security Index.
- DDL: Wert des Digital Development Level.
- Differenz: ausgewiesener Abstand zwischen NCSI und DDL.
Die Differenz ist kein vollständiges Sicherheitsurteil. Ein positiver Wert zeigt lediglich, dass die beiden Kennzahlen unterschiedlich ausfallen. Ebenso bedeutet ein negativer Wert nicht automatisch, dass Cybersicherheit in einem Land unzureichend ist. Dafür müssten Bewertungsrahmen, Datenbasis und zeitlicher Stand genauer geprüft werden.
NCSI und DDL gehören zur hier dargestellten Kennzahlenkombination und sind nicht mit den fünf Säulen des Global Cybersecurity Index gleichzusetzen. Auch die Differenz darf nicht als GCI-Teilwert gelesen werden.
NCSI-Ranking: Ausgewählte Länderwerte im Überblick
Die folgende Auswahl zeigt NCSI-, DDL- und Differenzwerte für Länder zwischen Rang 7 und Rang 142. Sie dient als kompakter Blick auf unterschiedliche Positionen im Ranking.
Die Werte sind nach dem jeweiligen Rang geordnet. Sie bilden keinen vollständigen internationalen Vergleich ab, sondern ausschließlich den verfügbaren Ausschnitt.
- Belgien liegt auf Rang 7 mit einem NCSI von 94,17, einem DDL von 73,55 und einer Differenz von 20,62.
- Albanien erreicht auf Rang 13 einen NCSI von 91,67, einen DDL von 62,34 und eine Differenz von 29,33.
- Österreich steht auf Rang 27 mit 85,00 beim NCSI, 78,35 beim DDL und einer Differenz von 6,65.
- Australien folgt auf Rang 28 mit 85,00 NCSI, 82,60 DDL und 2,40 Differenz.
- Aserbaidschan erreicht Rang 32 mit 83,33 NCSI, 61,08 DDL und 22,25 Differenz.
- Bulgarien liegt auf Rang 39 mit 80,83 NCSI, 67,30 DDL und 13,53 Differenz.
- Brasilien erreicht Rang 55 mit 71,67 NCSI, 69,62 DDL und 2,05 Differenz.
- Argentinien steht auf Rang 58 mit 70,00 NCSI, 67,36 DDL und 2,64 Differenz.
- Andorra liegt auf Rang 59 mit 69,17 NCSI, 34,47 DDL und 34,70 Differenz.
- Bangladesch erreicht Rang 63 mit 66,67 NCSI, 54,63 DDL und 12,04 Differenz.
- Bahrain steht auf Rang 70 mit 60,83 NCSI, 72,73 DDL und −11,90 Differenz.
- Benin liegt auf Rang 73 mit 59,17 NCSI, 40,70 DDL und 18,47 Differenz.
- Bhutan erreicht Rang 84 mit 51,67 NCSI, 32,56 DDL und 19,11 Differenz.
- Botswana steht auf Rang 89 mit 49,17 NCSI, 47,86 DDL und 1,31 Differenz.
- Bosnien und Herzegowina liegt auf Rang 99 mit 39,17 NCSI, 53,25 DDL und −14,08 Differenz.
- Armenien erreicht Rang 100 mit 38,33 NCSI, 66,88 DDL und −28,55 Differenz.
- Algerien steht auf Rang 105 mit 36,67 NCSI, 49,40 DDL und −12,73 Differenz.
- Angola liegt auf Rang 112 mit 31,67 NCSI, 33,37 DDL und −1,70 Differenz.
- Bolivien erreicht Rang 115 mit 30,83 NCSI, 52,38 DDL und −21,55 Differenz.
- Antigua und Barbuda steht auf Rang 137 mit 18,33 NCSI, 30,72 DDL und −12,39 Differenz.
- Belize liegt auf Rang 142 mit 14,17 NCSI, 24,36 DDL und −10,19 Differenz.
Die Spannweite innerhalb dieser Auswahl reicht damit von 94,17 Punkten für Belgien bis 14,17 Punkten für Belize. Rangfolge und Kennzahlen sollten jedoch getrennt gelesen werden: Ein niedrigerer Rang ist nicht automatisch mit einem bestimmten Verhältnis zwischen NCSI und DDL verbunden.
NCSI-Datenausschnitt: Höchste und niedrigste Werte
Innerhalb des dargestellten Ausschnitts liegt Belgien mit 94,17 NCSI-Punkten an der Spitze. Den niedrigsten Wert erreicht Belize mit 14,17 Punkten. Zwischen beiden Positionen liegen 80,00 Punkte.
Der Vergleich zeigt eine breite Spannweite von Rang 7 bis Rang 142, umfasst aber keine vollständige weltweite Rangliste.
- Höchster NCSI-Wert: Belgien mit 94,17 Punkten.
- Niedrigster NCSI-Wert: Belize mit 14,17 Punkten.
- Größter positiver Abstand: Andorra mit 34,70 Punkten.
- Größter negativer Abstand: Armenien mit −28,55 Punkten.
Besonders auffällig ist Andorra: Das Land erreicht 69,17 NCSI-Punkte, während der DDL bei 34,47 liegt. Der ausgewiesene Abstand beträgt damit 34,70 Punkte.
Auch Albanien und Aserbaidschan zeigen einen deutlich höheren NCSI- als DDL-Wert. Ihre Differenzen betragen 29,33 beziehungsweise 22,25 Punkte. Das sind auffällige Abstände, aber keine Beweise für eine bestimmte Ursache.
Am anderen Ende steht Armenien mit einem NCSI von 38,33 und einem DDL von 66,88. Daraus ergibt sich die größte negative Differenz im Ausschnitt: −28,55 Punkte.
Weitere negative Werte weisen Bolivien mit −21,55, Bosnien und Herzegowina mit −14,08 sowie Algerien mit −12,73 auf. Diese Zahlen zeigen ein Verhältnis der beiden Kennzahlen, erlauben aber keine direkte Aussage über konkrete Angriffe, Schäden oder die Wirksamkeit einzelner Schutzmaßnahmen.
Positive und negative Differenzen im NCSI-Vergleich
Positive und negative Differenzen zeigen, wie weit NCSI und DDL in den einzelnen Länderprofilen auseinanderliegen. Sie beschreiben einen Abstand zwischen zwei Kennzahlen, aber keine direkte Ursache und kein vollständiges Risikoprofil.
- Positive Differenzen: Der NCSI liegt über dem DDL. Am deutlichsten fällt dies bei Andorra mit 34,70 Punkten auf. Es folgen Albanien mit 29,33 und Aserbaidschan mit 22,25 Punkten.
- Negative Differenzen: Der NCSI liegt unter dem DDL. Den größten negativen Abstand weist Armenien mit −28,55 Punkten auf. Danach folgen Bolivien mit −21,55 sowie Bosnien und Herzegowina mit −14,08 Punkten.
Ein kleiner Abstand weist auf ähnlich hohe Werte hin. Das zeigen etwa Botswana mit 1,31 Punkten, Brasilien mit 2,05 und Australien mit 2,40 Punkten. Auch ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis sagt jedoch nicht, dass beide Länderprofile inhaltlich gleich sind.
Die Richtung der Differenz ist für den schnellen Vergleich nützlich. Ihre Größe sollte aber nicht als Maß für Angriffsgefahr, Schutzwirkung oder digitale Reife gelesen werden. Dafür fehlt eine gesicherte mathematische Deutung über den ausgewiesenen Abstand hinaus.
Ein positives Ergebnis ist daher kein Gütesiegel und ein negatives kein Beleg für mangelnde Cybersicherheit. Die Differenz macht lediglich sichtbar, dass sich der NCSI- und der DDL-Wert in diesem Profil unterschiedlich entwickeln.
GCI und NCSI: Die wichtigsten Unterschiede
Der Global Cybersecurity Index (GCI) und der National Cyber Security Index (NCSI) sind zwei getrennte internationale Vergleichsinstrumente. Ein Wert aus dem NCSI-Ranking darf daher nicht als GCI-Wert gelesen werden.
- GCI: Der von der ITU herausgegebene Index bildet staatliches Engagement für Cybersicherheit über fünf Säulen ab und führt diese zu einem Gesamtscore zusammen.
- NCSI: Das separate Ranking weist einen eigenen Wert für nationale Cybersicherheit aus. In der betrachteten Darstellung steht er neben dem Digital Development Level.
- Datenbasis: Beide Instrumente dürfen nicht automatisch als identisch gelten. Es ist nicht belegt, dass sie dieselben Quellen, Gewichtungen oder Berechnungsverfahren nutzen.
- Rangliste: Die NCSI-Ränge aus der Tabelle sind keine Platzierungen innerhalb des GCI.
Der Vergleich hilft, Begriffe auseinanderzuhalten und NCSI-Werte mit dem DDL in Beziehung zu setzen. Eine Übertragung der NCSI-Ergebnisse auf die ITU-Bewertung wäre methodisch nicht zulässig.
Wer ein Länderprofil auswertet, sollte zuerst den Namen des Index prüfen. Danach folgen Bewertungsrahmen, Erhebungszeitraum und dargestellte Kennzahlen. Erst dann lässt sich beurteilen, welche Aussage ein Rang oder Score tatsächlich trägt.
Fazit: Cybersecurity-Kennzahlen richtig einordnen
Cybersecurity-Kennzahlen sind nur dann aussagekräftig, wenn ihr Index, Bewertungsrahmen und Datenausschnitt klar benannt sind. Der GCI beschreibt staatliches Engagement in fünf Bereichen. NCSI und DDL stehen für ein separates Vergleichssystem und dürfen nicht vermischt werden.
Für eine belastbare Einordnung genügt kein Blick auf den Rang allein. Entscheidend ist, welche Kennzahl betrachtet wird, wie groß der ausgewiesene Abstand ausfällt und ob die Daten vollständig sind. Der dargestellte NCSI-Ausschnitt reicht lediglich von Rang 7 bis Rang 142 und ersetzt keine vollständige Weltrangliste.
- GCI: geeignet, um nationale Strukturen und Aktivitäten zur Cybersicherheit über mehrere Säulen zu betrachten.
- NCSI: geeignet, um ausgewiesene Länderwerte in einem eigenständigen Ranking zu vergleichen.
- DDL und Differenz: hilfreich, um das Verhältnis von Cybersicherheit und digitaler Entwicklung in den dargestellten Profilen sichtbar zu machen.
Der wichtigste Leseschlüssel lautet daher: Eine Zahl zeigt eine Perspektive, nicht die gesamte Sicherheitslage. Für Entscheidungen sollten zusätzlich der Erhebungszeitpunkt, die Originaldokumente und die konkrete nationale Situation geprüft werden.
Bei Rückfragen zu GCI-Länderwertungen ist die ITU unter gci@itu.int erreichbar.