Bitcoin startet stark in den Oktober – Zinsen und Regulierung bleiben entscheidend
Autor: Felix Weipprecht
Veröffentlicht:
Kategorie: Kryptowährung
Zusammenfassung: Bitcoin startet stark in den Oktober, doch US-Zinsen, Arbeitsmarktdaten, ETF-Zuflüsse und Regulierung bleiben entscheidende Risiken.
Bitcoin startet stark in den Oktober – US-Arbeitsmarktdaten und Regulierung im Fokus
Bitcoin hat zu Beginn des Oktobers mehrere positive Signale für den Kryptomarkt geliefert. Gleichzeitig verweisen die ausgewerteten Quellen auf wichtige Belastungsfaktoren: die Entwicklung der US-Zinsen, die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs, regulatorische Entscheidungen und die anhaltende Abhängigkeit einzelner Unternehmen von den Kryptowährungskursen.
Bitcoin steigt auf 86.500 Dollar und setzt „Uptober“-Hoffnung fort
Nach Angaben von Yahoo Finanzen Deutschland stieg Bitcoin am Freitag um 3 % auf 86.650,4 $. Auf Wochensicht entsprach das einem Plus von 2,6 % und bedeutete die dritte Gewinnwoche in Folge.
Die Bewegung fiel mit dem Start des Oktobers zusammen, der unter Krypto-Händlern traditionell als „Uptober“ bezeichnet wird. Nach einer Rallye von 6,4 % im September setzte Bitcoin damit seine Erholung fort; zugleich lag die Kryptowährung seit Jahresbeginn nur noch etwa 1 % im Minus. In 10 der letzten 15 Jahre konnte Bitcoin im Oktober zulegen, mit durchschnittlichen Gewinnen von 27,4 % und durchschnittlichen Verlusten von 13 %.
Die Erholung steht jedoch unter dem Vorbehalt makroökonomischer Risiken. Yahoo Finanzen Deutschland verweist auf steigende Zinsen, die Renditen von US-Staatsanleihen und die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Zudem warteten die Märkte auf die US-Arbeitsmarktdaten, deren Stärke den Spielraum der Federal Reserve für weitere Zinserhöhungen beeinflussen kann.
Auch die übrigen großen Kryptowährungen legten überwiegend zu. Ether stieg um 0,4 % auf 2.728,87 $, XRP gewann 0,9 %, Solana 2,9 %, Cardano 0,5 % und BNB 0,9 %. Der Memecoin $TRUMP fiel dagegen um 2,6 %, während Dogecoin um 0,5 % zulegte.
| Wert | Entwicklung |
|---|---|
| Bitcoin | +3 % auf 86.650,4 $ |
| Bitcoin auf Wochensicht | +2,6 % |
| Bitcoin im September | +6,4 % |
| Ether | +0,4 % auf 2.728,87 $ |
| Solana | +2,9 % |
| $TRUMP | -2,6 % |
Zusammenfassung: Bitcoin startete laut Yahoo Finanzen Deutschland mit 86.650,4 $ und einem Wochenplus von 2,6 % in den Oktober. Die saisonale Hoffnung auf einen „Uptober“ trifft auf Unsicherheit über US-Arbeitsmarktdaten, Zinsen und geopolitische Risiken.
Der Aktionär sieht neuen Ausbruchsversuch in Richtung 90.000 Dollar
Der Aktionär berichtet, dass Bitcoin die Unterstützung bei 82.000 Dollar verteidigt habe und nun einen neuen Ausbruchsversuch starten könne. Für einen Anstieg auf die Marke von 90.000 Dollar müsse die Kryptowährung nur noch um wenige Prozent zulegen.
Nach Einschätzung des Krypto-Experten Oliver Michel hat Bitcoin den sogenannten Backtest im Bereich um 80.000 Dollar erfolgreich abgeschlossen. Michel hatte dieses Szenario zuvor als „Szenario 1“ bezeichnet. Im nächsten Schritt könne Bitcoin den Widerstand um 97.000 Dollar anlaufen.
„Noch ist es erstmal keine Range, sondern es ist der Weg hier runter – im Sinne eines Backtests, um im Step 2 dann hoch zu gehen.“
Michel hält es für wahrscheinlicher, dass Bitcoin am Widerstandsbereich zunächst schwankt, anstatt ihn direkt zu durchbrechen. Gleichzeitig bleibt laut Der Aktionär entscheidend, ob die Marke von 90.000 Dollar zurückerobert werden kann.
Am Freitagmorgen gewann Bitcoin laut dem Bericht rund 1,7 Prozent auf 86.258 Dollar. Der Aktionär verweist zudem auf einen Interessenkonflikt: Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über Bitcoin, Ethereum und die tokentus investment AG eingegangen, die von einer entsprechenden Kursentwicklung profitieren können.
| Genannte Kursmarke | Bedeutung |
|---|---|
| 82.000 Dollar | Verteidigte Unterstützung |
| 80.000 Dollar | Bereich des abgeschlossenen Backtests |
| 90.000 Dollar | Nächste wichtige Rückeroberungsmarke |
| 97.000 Dollar | Möglicher Widerstandsbereich im nächsten Schritt |
| 86.258 Dollar | Bitcoin-Kurs am Freitagmorgen |
Zusammenfassung: Der Aktionär sieht Bitcoin nach der Verteidigung der Unterstützung bei 82.000 Dollar in einem neuen Ausbruchsversuch. Als nächste wichtige Marken werden 90.000 Dollar und der Widerstandsbereich um 97.000 Dollar genannt.
Bitcoin übertrifft im dritten Quartal Gold und Aktien
Das vietnamesische Nachrichtenportal vietnam.vn berichtet, dass Bitcoin das dritte Quartal 2026 mit einem Plus von fast 43 % beendet habe. Damit übertraf die Kryptowährung Gold, das im gleichen Zeitraum um etwa 4 % zulegte, während der VN-Index um fast 5 % sank.
Daten von CoinGlass zufolge war der Anstieg von fast 43 % der höchste Bitcoin-Zuwachs in einem dritten Quartal seit 2017. Die durchschnittliche Rendite für diesen Zeitraum habe in den Vorjahren bei 8,7 % gelegen. Bitcoin stieg dabei in allen drei Monaten des Quartals: im Juli um 7,4 %, im August um 25 % und im September um weitere 6,3 %.
| Vermögenswert oder Index | Entwicklung im dritten Quartal 2026 |
|---|---|
| Bitcoin | fast +43 % |
| Gold | etwa +4 % |
| VN-Index | fast -5 % |
| Bitcoin im Juli | +7,4 % |
| Bitcoin im August | +25 % |
| Bitcoin im September | +6,3 % |
| Durchschnittliche Bitcoin-Rendite im dritten Quartal früherer Jahre | 8,7 % |
Trotz der starken Quartalsentwicklung bewegte sich Bitcoin anschließend überwiegend zwischen 82.000 und 85.000 USD/BTC. Am 30. September überschritt der Kurs kurzzeitig 85.000 US-Dollar, nachdem die US-Inflationsdaten die Erwartungen verfehlt hatten und die Hoffnungen auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve gedämpft worden waren.
Gleichzeitig ließ der Kaufdruck nach. Laut SoSoValue verzeichneten in den USA notierte Bitcoin-ETFs am 30. September Nettoabflüsse in Höhe von 148,7 Millionen US-Dollar. Damit endete eine neuntägige Zuflussserie von insgesamt 3,08 Milliarden US-Dollar. Diese Serie war laut dem Bericht die wertmäßig größte Zuflussserie des Jahres.
Bitfinex zufolge sank das Absorption-to-Emission-Verhältnis, das ETF-Käufe mit den täglich von Minern erzeugten etwa 450 BTC vergleicht, vom 25,6-Fachen am 21. September auf das 1,8-Fache am 29. September. Das Verhältnis müsse sich auf fast das Fünffache erholen, um das zum Break-Even-Preis verfügbare Angebot von rund 1,39 Millionen BTC im Bereich von etwa 84.000 bis 86.500 US-Dollar aufzunehmen. Dafür sei ein ETF-Zufluss von rund 190 Millionen US-Dollar pro Tag erforderlich.
Auch die traditionellen Finanzmärkte bleiben für Bitcoin relevant. Alex Kuptsikevich von FxPro warnt laut vietnam.vn, dass ein anhaltender Ausverkauf am Anleihenmarkt erhebliche und breit angelegte Volatilität auslösen könne.
„Der anhaltende Ausverkauf von Anleihen ist ein sehr beunruhigendes Zeichen und könnte über Nacht eine Verkaufswelle an den meisten Märkten auslösen.“
Zusammenfassung: Bitcoin erzielte im dritten Quartal fast 43 % Gewinn und übertraf damit Gold und den VN-Index deutlich. Für die Fortsetzung des Trends gelten laut vietnam.vn vor allem ETF-Zuflüsse und die Entwicklung an den Anleihemärkten als entscheidend.
Gold und vietnamesische Aktien bleiben hinter Bitcoin zurück
Nach Angaben von vietnam.vn stiegen die weltweiten Goldpreise im dritten Quartal trotz erheblicher Schwankungen um rund 4 %. Im August legte Gold laut World Gold Council um rund 13 % zu, geriet im September jedoch unter Druck, als der US-Dollar stärker wurde und die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen.
Die internationalen Goldpreise fielen zwischenzeitlich auf rund 4.100 US-Dollar pro Unze, nachdem sie im Vormonat noch bei fast 4.700 US-Dollar pro Unze gelegen hatten. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stiegen auf etwa 5,27 %, den höchsten Stand seit rund 20 Jahren.
Der vietnamesische Goldmarkt entwickelte sich schwächer als der internationale Markt. SJC-Goldbarren verzeichneten im dritten Quartal eine negative Rendite von rund 9 %. Zum Handelsschluss am 30. September lagen die Preise bei 139,5 bis 144,1 Millionen VND pro Unze im Kauf- beziehungsweise Verkaufspreis.
Auch der vietnamesische Aktienmarkt schloss das Quartal im Minus. Der VN-Index notierte zum Ende des Septembers bei 1.768,62 Punkten und lag damit 4,9 % unter dem Ende des zweiten Quartals. Der VN30-Index fiel um 4,5 % auf 1.906,81 Punkte.
| Markt | Entwicklung oder Stand |
|---|---|
| Gold weltweit im dritten Quartal | rund +4 % |
| Gold im August | rund +13 % |
| Internationale Goldpreise zwischenzeitlich | rund 4.100 US-Dollar pro Unze |
| Internationale Goldpreise im Vormonat | fast 4.700 US-Dollar pro Unze |
| Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen | etwa 5,27 % |
| SJC-Goldbarren im dritten Quartal | rund -9 % |
| VN-Index | 1.768,62 Punkte, -4,9 % |
| VN30-Index | 1.906,81 Punkte, -4,5 % |
Zusammenfassung: Gold erzielte im dritten Quartal rund 4 % Gewinn, während SJC-Goldbarren rund 9 % verloren. Der VN-Index fiel um 4,9 % auf 1.768,62 Punkte und blieb damit ebenfalls deutlich hinter Bitcoin zurück.
Prognose: 500 Dollar könnten bis 2030 rund 2.500 Dollar wert sein
aktien.news berichtet über eine Prognose von Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase Global. Armstrong hält demnach einen Bitcoin-Kurs von 400.000 Dollar bis Ende 2030 für möglich.
Wenn diese Prognose eintritt, könnte eine heutige Investition von 500 Dollar bis zum Jahr 2030 nahezu 2.500 Dollar wert sein. Das entspräche rechnerisch dem Fünffachen des Einsatzes innerhalb von vier Jahren.
Die Voraussetzung für diese Entwicklung wäre allerdings ein deutlich schnelleres Wachstum als in der Vergangenheit. Bitcoin müsste zunächst sein Allzeithoch von 126.000 Dollar zurückerobern und seinen Wert anschließend verdreifachen. Im vergangenen Jahrzehnt lag die jährliche Wachstumsrate laut aktien.news bei 34 %. Bei einer Fortsetzung dieser Rate läge der Bitcoin-Preis bis Ende 2030 bei 275.000 Dollar.
Für das Kursziel von 400.000 Dollar wäre dagegen eine jährliche Wachstumsrate von 47 % erforderlich. Als möglichen Treiber nennt der Bericht die institutionelle Adoption durch Banken, Finanzinstitute an der Wall Street und große institutionelle Anleger.
| Szenario | Angabe |
|---|---|
| Investition | 500 Dollar |
| Bitcoin-Prognose bis Ende 2030 | 400.000 Dollar |
| Möglicher Wert der Investition | nahezu 2.500 Dollar |
| Bitcoin-Allzeithoch | 126.000 Dollar |
| Historische jährliche Wachstumsrate | 34 % |
| Preis bei 34 % CAGR bis Ende 2030 | 275.000 Dollar |
| Erforderliche CAGR für 400.000 Dollar | 47 % |
| Veränderung bei Bitcoin-ETF-Zuflüssen | von einem Defizit von 5,8 Milliarden Dollar zu einem Überschuss von 800 Millionen Dollar |
Die ETF-Zuflüsse gelten laut aktien.news als sichtbarer Indikator für institutionelles Kapital. In der ersten Jahreshälfte seien die Zuflüsse negativ gewesen, zuletzt habe sich ein Defizit von 5,8 Milliarden Dollar jedoch in einen Überschuss von 800 Millionen Dollar verwandelt.
Als Unsicherheitsfaktor nennt der Bericht den „Digital Asset Market Clarity Act“. Nachdem dieser vom Tisch sei, liege es an SEC und CFTC, das regulatorische Vakuum durch neue Krypto-Vorschriften zu füllen. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung werde aus der Prognose nicht abgeleitet.
Zusammenfassung: Brian Armstrong hält laut aktien.news 400.000 Dollar für Bitcoin bis Ende 2030 für möglich. Bei dieser Annahme könnte eine Investition von 500 Dollar nahezu 2.500 Dollar wert sein; bei einer historischen Wachstumsrate von 34 % läge der rechnerische Kurs dagegen bei 275.000 Dollar.
Bitmine baut Ethereum-Bestand und Staking-Geschäft aus
sharedeals.de berichtet, dass Bitmine seine Ethereum-Bestände während der Kursschwäche weiter ausgebaut habe. In der vergangenen Woche kaufte das Unternehmen 17.362 ETH für rund 47 Millionen Dollar; bereits im Juni waren 76.881 ETH zu einem Kurs von rund 1.718 Dollar je Token erworben worden.
Zum 27. September hielt Bitmine rund sechs Millionen ETH sowie weitere Krypto- und Unternehmensbeteiligungen. Zusätzlich verfügte das Unternehmen über 672 Millionen Dollar an Barmitteln. Der Gesamtwert der Vermögenswerte belief sich auf rund 17,2 Milliarden Dollar.
Rund fünf Millionen ETH befinden sich laut sharedeals.de inzwischen im Staking. Daraus ergeben sich annualisierte Einnahmen von etwa 358 Millionen Dollar. Würde der gesamte Bestand bei einer aktuellen Rendite von 2,62 % gestakt, wären rund 424 Millionen Dollar pro Jahr möglich.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Neu erworbene ETH in der vergangenen Woche | 17.362 ETH |
| Preis des jüngsten Kaufs | rund 47 Millionen Dollar |
| Im Juni erworbene ETH | 76.881 ETH |
| Kaufkurs im Juni | rund 1.718 Dollar je Token |
| Ethereum-Bestand zum 27. September | rund sechs Millionen ETH |
| Barmittel | 672 Millionen Dollar |
| Gesamtwert der Vermögenswerte | rund 17,2 Milliarden Dollar |
| Gestakte ETH | rund fünf Millionen ETH |
| Annualisierte Einnahmen aus dem Staking | etwa 358 Millionen Dollar |
| Mögliche Einnahmen bei vollständigem Staking | rund 424 Millionen Dollar pro Jahr |
| Aktuelle Rendite | 2,62 % |
| Marktkapitalisierung von Bitmine | rund 16,1 Milliarden Dollar |
Die Marktkapitalisierung von Bitmine liegt laut dem Bericht bei rund 16,1 Milliarden Dollar und damit unter dem Wert der ausgewiesenen Vermögenswerte. Neben den Ethereum-Beständen könnten das Staking-Geschäft und die MAVAN-Validatorplattform langfristig zu einer höheren Bewertung beitragen.
Gleichzeitig bleibt die Aktie stark von der Entwicklung von Ethereum abhängig. Nach dem zwischenzeitlichen Rückgang auf etwa 1.500 Dollar habe Ethereum wieder mehr als 80 % an Wert gewonnen. Ein erneuter Einbruch am Kryptomarkt wird als zentrales Risiko für Bitmine bezeichnet.
Zusammenfassung: Bitmine verfügt laut sharedeals.de über rund sechs Millionen ETH, von denen rund fünf Millionen gestakt sind. Die Erholung von Ethereum erhöht sowohl den Wert der Reserven als auch das Ertragspotenzial, während ein erneuter Kursrückgang erheblichen Druck auf die Aktie ausüben könnte.
Tokenisierung: Robinhood profitiert von wachsendem Aktienhandel auf der Blockchain
Der Aktionär berichtet über die zunehmende Tokenisierung von Vermögenswerten und sieht bis zum Jahr 2030 ein mögliches Marktvolumen von 16 Billionen Dollar. Tokenisierte Aktien ermöglichen den Handel rund um die Uhr, in beliebigen Stückelungen und mit hoher Geschwindigkeit.
Während Stablecoin-Tokens bereits einen Gesamtwert von über 300 Milliarden Dollar erreichen, liegt der Wert tokenisierter Aktien laut dem Bericht erst bei rund drei Milliarden Dollar. Nach dem Angebot von Robinhood sei das Handelsvolumen jedoch deutlich gestiegen.
In den USA wurde der Handel mit Aktien-Token laut Der Aktionär inzwischen genehmigt. In der Woche vom 14. bis 20. September wurden rund 208 Millionen Handelsgeschäfte in der Blockchain durchgeführt. Im gleichen Zeitraum kam die New York Stock Exchange auf 189 Millionen Handelsgeschäfte.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Mögliches Volumen tokenisierter Vermögenswerte bis 2030 | 16 Billionen Dollar |
| Gesamtwert von Stablecoin-Tokens | über 300 Milliarden Dollar |
| Wert tokenisierter Aktien | rund drei Milliarden Dollar |
| Blockchain-Handelsgeschäfte vom 14. bis 20. September | rund 208 Millionen |
| NYSE-Handelsgeschäfte im gleichen Zeitraum | 189 Millionen |
| Robinhood-Einnahmen aus Tokenhandel | bis zu acht Millionen Dollar am Tag |
| Anzahl der Länder mit dem Angebot von Robinhood | über 120 |
| Genanntes Kurspotenzial eines Turbo-Calls | 550 Prozent |
Robinhood habe bereits vor der US-Genehmigung in über 120 Ländern bis zu acht Millionen Dollar am Tag mit dem Tokenhandel verdient. Der Aktionär bezeichnet das Geschäft als möglichen wichtigen Bereich für Robinhood und erwartet, dass die Aktie dadurch neue Rekordstände erreichen könnte.
Als weiteren Gewinner nennt der Bericht die Blockchain, die sich für den tokenisierten Aktienhandel besonders gut eigne. Für die zugehörige Kryptowährung wird ein Kurspotenzial von 550 Prozent genannt; die Darstellung ist mit einem Angebot für einen Turbo-Call und den „maydornreport“ verbunden.
Zusammenfassung: Der Aktionär sieht in der Tokenisierung einen möglichen Markt von 16 Billionen Dollar bis 2030. Robinhood erzielt laut dem Bericht bereits bis zu acht Millionen Dollar am Tag mit Tokenhandel, während Blockchain-Handelsgeschäfte in einer Septemberwoche die Zahl der NYSE-Geschäfte übertrafen.
Geplante deutsche Steuerreform könnte Bitcoin-Haltefrist ab 2027 verändern
BTC-ECHO berichtet über einen Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums, nach dem die bislang entscheidende einjährige Haltefrist für neu erworbene Bitcoin ab 2027 entfallen könnte. Für neu erworbene Bitcoin sollen Gewinne demnach dauerhaft steuerpflichtig bleiben, selbst wenn Anleger die Bestände über Jahre halten.
Der 31. Dezember 2026 könnte laut BTC-ECHO damit zu einer steuerlichen Zäsur für Bitcoin-Anleger in Deutschland werden. Ab 2028 soll eine weitere Neuerung hinzukommen, zu der der vorliegende Inhalt keine weiteren nutzbaren Angaben enthält.
Zusammenfassung: Der von BTC-ECHO beschriebene BMF-Entwurf sieht für neu erworbene Bitcoin ab 2027 eine dauerhafte Steuerpflicht vor. Die bisher zentrale Jahresfrist könnte damit für diese Bestände entfallen.
SEC plant neue Regeln für institutionelle Krypto-Verwahrung
Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin am Freitag um 3,07 % auf 86.569 US-Dollar stieg und damit die Marke von 86.000 US-Dollar zurückeroberte. Noch im Wochenverlauf war die größte Kryptowährung zeitweise unter 83.000 US-Dollar gefallen.
Auch die Altcoins legten zu. Ethereum stieg um 1,26 % auf 2.738 US-Dollar, XRP um 1,62 % auf 1,52 US-Dollar und Solana um 3,57 % auf 123,28 US-Dollar.
| Kryptowährung | Entwicklung |
|---|---|
| Bitcoin | +3,07 % auf 86.569 US-Dollar |
| Ethereum | +1,26 % auf 2.738 US-Dollar |
| XRP | +1,62 % auf 1,52 US-Dollar |
| Solana | +3,57 % auf 123,28 US-Dollar |
Für Rückenwind sorgte laut Wallstreet Online ein Vorstoß der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde schlug Regeln für die Verwahrung von Kryptowährungen durch Anlageberater und regulierte Fonds vor. Damit könnten regulatorische Hürden für institutionelle Krypto-Investitionen sinken.
Die geplanten Regeln sollen unter anderem festlegen, welche Unternehmen als geeignete Verwahrer infrage kommen und welche Dokumentations-, Offenlegungs- und Prüfpflichten gelten. Auch staatlich zugelassene Trust Companies sollen künftig Krypto-Assets für Kunden und regulierte Fonds verwahren dürfen.
Unter bestimmten Voraussetzungen könnte zudem eine Selbstverwahrung durch Anlageberater möglich werden. Dies soll insbesondere dann gelten, wenn für den jeweiligen Vermögenswert kein zugelassener Verwahrer zur Verfügung steht.
Der Vorschlag befindet sich nun in einer 60-tägigen öffentlichen Konsultationsphase. Die SEC-Regeln sind Teil einer größeren regulatorischen Neuausrichtung, nachdem der Clarity Act im September im Senat ins Stocken geraten war. Wallstreet Online verweist außerdem auf die „Innovation Exemption“ zur Erleichterung der Tokenisierung klassischer Wertpapiere und auf die vorgeschlagene „Regulation Crypto Asset“.
Zusammenfassung: Bitcoin stieg laut Wallstreet Online auf 86.569 US-Dollar, während die SEC neue Regeln für die Krypto-Verwahrung durch Fonds und Anlageberater vorgeschlagen hat. Der Entwurf geht für 60 Tage in die öffentliche Konsultation und könnte institutionellen Anlegern einen leichteren Zugang zu digitalen Vermögenswerten ermöglichen.
Quellen:
- Bitcoin steigt auf 86.500 $: „Uptober“-Hoffnung trifft auf US-Arbeitsmarktdaten
- Bitcoin: Neuer Ausbruchsversuch gestartet
- Bitcoin hat Gold und Aktien bei Weitem überholt.
- Bitcoin bis 2030: So könnte eine 500-Dollar-Investition wachsen
- Bitmine-Aktie: Blüht der Ethereum-Player jetzt richtig auf?
- Billionenmarkt Tokenisierung: Robinhood und die 550-Prozent-Chance
- Bitcoin-Steuerhammer: Deshalb dürfen Börsen künftig deine Coins verkaufen
- SEC treibt Krypto-Regulierung voran – Bitcoin dreht wieder nach oben
- 30 Prozent Aufwärtspotenzial bei Bitcoin? Weshalb Anleger die Risiken nicht ignorieren dürfen
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